Euro-Inflation steigt auf 5,1 Prozent
Nicht nur in Deutschland, auch in der Währungsunion insgesamt steigen die Preise kräftig weiter. Am Donnerstag trifft sich der EZB-Rat, um über mögliche Reaktionen zu reden. Was ist da zu erwarten?
Nicht nur in Deutschland, auch in der Währungsunion insgesamt steigen die Preise kräftig weiter. Am Donnerstag trifft sich der EZB-Rat, um über mögliche Reaktionen zu reden. Was ist da zu erwarten?
Der Ökonom Rüdiger Bachmann spricht über den heftigen Anstieg der Inflation, die alten Ängste der Deutschen – und Ideen für eine vernünftige Reaktion zwischen Panikmache und Kleinreden.
Die Inflation bringt die Europäische Zentralbank in die Zwickmühle: Sie hat das Problem unterschätzt. Nun steht sie von mehreren Seiten unter Druck. Zumal sich mittelfristig ein weiteres Problem anbahnt.
Die jüngsten Beschlüsse zu den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank sind rechtlich bedenklich und strategisch äußerst ungeschickt. Ein Gastbeitrag.
Die EZB-Präsidentin hebt beim Weltwirtschaftsforum hervor: Die Notenbank müsse jetzt zumindest offen bleiben für Änderungen des Inflationsausblicks. Von anderer Seite gibt es heftige Kritik.
Christine Lagarde sieht Europas Notenbank nicht im Kielwasser der Fed. So „schnell und rabiat“, wie man sich das bei Amerikas Notenbank vorstellen könne, müsse die EZB die Zinsen nicht anheben. Der EZB-Rat aber ist offenbar uneins über die Inflationsgefahren.
Verschiedene Einschätzungen der Inflation: Die amerikanische Notenbank will zügig die Zinsen anheben, die EZB dagegen ist noch nicht bereit dazu. Das sorgt für Unruhe an den Börsen.
Feierstunde für einen außergewöhnlichen Wechsel: Der neue Bundesbankpräsident Joachim Nagel verspricht Kontinuität im Geiste – und sieht die hohe Inflation keineswegs nur durch Sondereffekte der Pandemie hervorgerufen.
Die Inflation im Euro-Raum war im Dezember überraschend auf ein erneutes Rekordhoch gestiegen. Dazu äußerte sich die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, EZB, Christine Lagarde, während der Feierlichkeiten zum Stabwechsel an der Spitze der Bundesbank.
Die Wirtschaftsverbände vermissen ein klares Ausstiegssignal aus der ultralockeren Geldpolitik. Sie sehen das Vertrauen in den Euro durch die Geldentwertung gefährdet.
Europäische Zentralbank und Federal Rerseve werden ihre Geldpolitik straffen. Das kommt an den Märkten gut an. Dax und Euro legen zu.
Die EZB-Chefin hält einen umfassenden Angriff auf das Finanzsystem des Euroraums für möglich. Neue Schutzmaßnahmen sollen helfen, schneller und besser reagieren zu können.
Das Euro-Bargeld wird 20 Jahre alt. Die EZB nimmt das zum Anlass, um das Aussehen der Scheine zu ändern. Die Bürger sollen dabei diesmal mitreden.
Die Inflation ist so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Gewerkschaften kann das nicht kalt lassen. Kommt schon bald die Lohn-Preis-Spirale?
Nicht nur die Energiepreise legen kräftig zu. Vieles wird vor den Weihnachtseinkäufen teurer. Nach europäischer Rechenweise erreicht die Rate sogar 6 Prozent. Die EZB meint, damit sei jetzt aber auch wirklich der Höchststand in der aktuellen Inflationswelle erreicht.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht über die Furcht der Deutschen vor der Inflation und den Abschied von Bundesbankchef Jens Weidmann. Außerdem erklärt sie, wann sie die Geldpolitik straffen würde.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde sieht den Anstieg der Inflation nicht als dauerhaft an. Im Interview mit der F.A.S. wirbt sie um das Vertrauen der Deutschen.
Beim Frankfurt European Banking Congress wird über Inflation und Geldpolitik gestritten. Während Deutsche-Bank-Chef Sewing warnt, die Inflation sei dauerhafter und härter als viele meinten, erklärt EZB-Präsidentin Lagarde, die Geldpolitik werde „geduldig und beharrlich“ bleiben.
Die Märkte erwarten weitere Kursverluste der europäischen Währung. Dafür sprechen der Zinsvorteil des Dollar und die angespannte Corona-Lage in Europa.
EU-Finanzmarktkommissarin McGuinness hält gemeinsame Schutzsysteme für den entscheidenden Schritt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Der Druck auf die Ampel-Verhandler wird erhöht.
Noch steht nicht fest, wie die Corona-Krise die Kreditqualität beeinträchtigt. EZB-Chefaufseher Enria sieht auch Belastungen durch die sehr niedrigen Zinsen.
In der aktuellen Phase können wir aber nicht ausschließlich auf erneuerbare Energie setzen, schreibt EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Gastbeitrag.
Christine Lagarde geht davon aus, dass die Zinsen auch im kommenden Jahr nicht steigen werden. Sie sieht wichtige Bedingungen dafür nicht als erfüllt an.
Nicht nur in Deutschland klettern die Preise weiter. Von der EZB befragte Fachleute heben ihre Inflationsprognosen an. Die Bundesbank rechnet jetzt damit, dass in Deutschland im November die 5 Prozent überschritten werden.
In Wolfsburg zeigen die VW-Geschäftszahlen, wie sehr die Chip-Krise dem Konzern zusetzt. Die Finanzwelt horcht auf die Signale der EZB. Und in London hat die Verteidigung von Julian Assange das Wort. Der F.A.Z.-Newsletter.
Gerade hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann seinen vorzeitigen Rücktritt eingereicht. Was folgt daraus für das Machtgefüge im mächtigen EZB-Rat?
„Jens ist ein guter persönlicher Freund, auf dessen Loyalität ich immer zählen konnte.“ EZB-Chefin Lagarde sagt, sie werde Weidmann vermissen. Auch FDP-Chef Lindner und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz äußern sich.
Die Notenbanken bereiten sich auf den Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik vor. An der Börse wird es ungemütlicher.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde zeigt sich bei der Jubiläumsfeier der Wirtschaftsinitiative als Liebhaberin von Rhein-Main. Metropolregionen hält sie für wichtige Treiber von Innovation und Fortschritt.
Am stärksten ist der Preisanstieg weiterhin bei Öl, Gas und Benzin. Aber auch Fleisch und Gemüse werden deutlich teurer – und viele Dienstleistungen. Bleibt das alles ein vorübergehendes Phänomen im Krisen-Ausklang, wie die Notenbanken sagen?
EZB-Präsidentin Christine Lagarde hält den Anstieg der Inflation vor allem für ein vorübergehendes Phänomen der atypischen Erholung der Wirtschaft. Mehr als bislang aber spricht sie auch von den Aufwärtsrisiken für die Preisentwicklung.
Die EZB, Analysten und Ökonomen sehen die Finanzmärkte in Europa unmittelbar nur wenig betroffen vom Niedergang des chinesischen Immobilienkonzerns. Die Börsianer sind trotzdem ziemlich nervös.
Die EZB wagt trotz höherer Inflation nur einen minimalen Schritt in Richtung Normalität. Für Anleger heißt das: weiter Rückenwind für Aktien – aber Kaufkraftverluste auf Sparkonten. Was ändert sich sonst noch?
Die Notenbank reduziert das Tempo ihrer Anleihekäufe. Eine Grundsatzentscheidung, den Krisenmodus zu verlassen, hat sie noch verschoben.
Die Notenbank hat ihre Inflationsprognose erhöht. Dennoch hält sie daran fest, es handele sich um ein vorübergehendes Phänomen. Aber das monatliche Volumen der Anleihekäufe wird reduziert.
Es sollte nie bloß eine Rolle spielen, wie Angela Merkel gekleidet ist. Aber ein Damenblazer ist kein Herrenanzug. Welche Bedeutung Angela Merkels Blazer hatten.