Der Arbeitsagentur soll die Arbeit nicht ausgehen
Deutschlands größte Behörde hat einen neuen Kapitän: Detlef Scheele sitzt nun auf dem Chefsessel der Arbeitsagentur. Seine inhaltlichen Schwerpunkte hat er schon definiert.
Deutschlands größte Behörde hat einen neuen Kapitän: Detlef Scheele sitzt nun auf dem Chefsessel der Arbeitsagentur. Seine inhaltlichen Schwerpunkte hat er schon definiert.
Detlef Scheele rückt an die Spitze der Arbeitsagentur, und Valerie Holsboer ist die erste Frau im Vorstand. Wie haben sie es auf diese Posten geschafft? Und was erwartet das neue Duo?
Die Arbeitsagentur hat 400 Millionen Euro für Deutschkurse ausgegeben. Ein großer Teil der eingesetzten Mittel ist wohl wegen geringer Teilnehmerzahlen wirkungslos verpufft. Doch das ist nicht der einzige Grund.
Hunderte Millionen seien bei Sprachunterricht für Flüchtlinge verpulvert worden, bemängeln Prüfer vom Bundesrechnungshof laut einem Bericht. Die Arbeitsagentur verweist auf besondere Umstände.
Arbeitsministerin Nahles hat sich wohl entschlossen, ihre Regierungsarbeit auf die Bedürfnisse des Kanzlerkandidaten Martin Schulz auszurichten. Dafür stellt sie die Lage in Deutschland bewusst dramatisch dar.
Smoothies aus heimischem Laub oder 60.000 Euro für Börsengeschäfte: Hartz-IV-Empfänger haben kuriose Geschäftsideen. Das Jobcenter muss sie alle ernst nehmen und eine abgelehnte Förderung gut begründen.
43.000 anerkannte Asylbewerber drängen in absehbarer Zeit auf den hessischen Arbeitsmarkt. An offenen Stellen mangelt es nicht. Allerdings haben viele Geflüchtete keine Ausbildung.
Heinrich Alt, ehemaliger Vorstand der Arbeitsagentur, schaltet sich in die Agenda-2010-Debatte ein: Statt länger Arbeitslosengeld zu zahlen, solle der Bund sich auf die Arbeitsvermittlung fokussieren.
Die SPD verspricht mehr Arbeitslosengeld und ein Recht auf Weiterbildung. Ein Blick in die Statistik aber zeigt, dass die geplante Qualifizierung den wahren Bedürftigen wenig bringt.
Der SPD-Vorstand hat das „Arbeitslosengeld Q“ beschlossen. Gelten soll das nun nicht nur für Ältere, sondern für alle Arbeitslosen. Dem Deutschen Gewerkschaftsbund reicht das nicht.
Die Arbeitsagentur als staatliche Bildungszentrale? Mit dem Zauberwort „Qualifizierung“ hat Schulz jedenfalls ein Etikett gefunden, mit dem er die Plünderung der Arbeitslosenkasse leichter verkaufen kann.
So wenige Arbeitslose wie in diesem Februar hat es in Hessen zuletzt vor 24 Jahren gegeben. Der Arbeitsmarkt bietet auch Flüchtlingen Chancen, wenn sie denn qualifiziert sind.
Deutschlands Unternehmen geht es gut, die Arbeitslosigkeit geht zurück. Gerade wenn es um sozialversicherungspflichtig Beschäftigte geht, findet Arbeitsagenturchef Weise lobende Worte.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die Agenda 2010 schleifen. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit schreibt, warum er davon nichts hält.
Viel Geld für eigenes Personal statt für die Arbeitslosen: Dass die Jobcenter in den Fördertopf greifen, hat fast schon Tradition. Im vergangenen Jahr waren es 764 Millionen Euro mehr als geplant.
Martin Schulz will die SPD endlich mit der Agenda 2010 versöhnen. Dafür prangert er angebliche Missstände an und hantiert mit falschen Zahlen. Sind die 5 Millionen Arbeitslosen schon vergessen?
Die Unternehmen stellen fleißig Personal ein. Und in manchen Berufen dauert es immer länger, eine offene Stelle zu besetzen. Wo genau?
Die Zahl der Hartz-IV-Sanktionen ist 2016 angestiegen. Vielfach wurde dagegen geklagt – in einer beträchtlichen Zahl von Fällen mit Erfolg.
Mit der Software sollten die Arbeitsabläufe deutlich vereinfacht werden. Doch nicht einmal eine Kontonummer ließ sich nachträglich ändern – und den Fehler zu beheben sei zu teuer.
Die brummende Wirtschaft bescherte der Arbeitsagentur 2016 einen satten Überschuss. 2017 dürfte das nicht anders aussehen. Sinkt jetzt doch der Beitragssatz für Beschäftigte und Betriebe?
Warum bewerben sich so viele Informatiktalente bei Google und Microsoft? Ein Grund könnte schlichtweg die tägliche Umgebung sein. Ein Besuch in zwei unterschiedlichen Arbeitswelten.
In Deutschland hat es im Januar etwas mehr Arbeitslose gegeben als im Dezember. Saisonal bereinigt war der Start ins neue Jahr aber sehr gut, sagt der Arbeitsagentur-Chef.
In Deutschland hat es im Januar etwas mehr Arbeitslose gegeben als im Dezember. Saisonal bereinigt war der Start ins neue Jahr aber sehr gut, sagt der Arbeitsagentur-Chef.
Flüchtlinge suchen Arbeit und Betriebe Auszubildende. Was liegt da näher, als beide zusammenzubringen. In der kleinen Untertaunusgemeinde Aarbergen klappt das erstaunlich gut.
Die Arbeitsagentur pirscht sich an Jugendliche ran - und Julien Bam mischt auch noch mit. Ein Schüler und ein Personalfachmann haben das neue Instrument für die F.A.Z. getestet.
Hartz, aber herzlich: Das Erste setzt die feinsinnig komische und hinreißend optimistische „Schnitzel“-Reihe mit Ludger Pistor und Armin Rohde fort. Eine Komödie zum Wohlfühlen.
Sprachkurs, Praktikum, Ein-Euro-Job: Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt und bleiben will, den erwartet ein Maßnahmen-Marathon. Dabei wäre es viel wichtiger, direkt in den Job zu kommen. Ein Gastbeitrag.
Ruhestand heißt Ruhe von der Arbeit? Von wegen! Der neue Trend sieht anders aus. Noch spannender ist: Die arbeitenden Senioren scheinen es wirtschaftlich gar nicht nötig zu haben.
Wegen des Winters hat es zum Jahresende etwas mehr Arbeitslose in Deutschland gegeben. An robusten Arbeitsmarkt ändert das jedoch nichts.
Angesichts hohe Überschüsse bei der Bundesagentur für Arbeit plädieren Politiker von SPD und Union für eine Entlastung der Beschäftigten. Die Rücklagen sind beachtlich.
Früher konnte die Bundesagentur für Arbeit nur mit staatlichen Zuschüssen überleben. Das ist lange her. In diesem Jahr hat die Behörde einen besonders hohen Überschuss erwirtschaftet. Das liegt vor allem an zwei Gründen.
Die Bundesagentur für Arbeit testet die „lebensbegleitende Berufsberatung“ - und verkauft sie mit dem Argument, die Menschen müssten sich auf die Digitalisierung vorbereiten. Ein PR-Trick?
Wenn geschiedene Väter oder Mütter ihren Unterhaltspflichten nicht nachkommen, muss der Staat einspringen. Die Familienministerin will dieses Verfahren reformieren. Den Städten und Gemeinden passt das nicht, nun haben sie einen eigenen Vorschlag.
Die Menschen sollten in ihrer Freizeit lieber einen IT-Kurs machen, als Computerspiele zu spielen: Der Bundesagentur-Chef mahnt Beschäftigte, die Digitalisierung ernst zu nehmen. Die Folgen für die eigene Stelle könnten gravierend sein.
Der hessische Arbeitsmarkt zeigt sich in Topform, sagt Frank Martin, der Leiter der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit: 2017 wird die Arbeitslosigkeit wohl weiter sinken.
Die Euro-Krise hat viele junge Südeuropäer arbeitslos gemacht. Deutschland wollte mit Ausbildungsplätzen helfen – jetzt werden die ersten Absolventen fertig.