Nur wenige Anwärter für eine Respekt-Rente
16 Jahre nach den ersten Gesetzen zur Hartz-Reform legen Politiker Vorschläge vor, sie abzuschaffen. Nutzen dürfte das in Hessen aber nur vergleichsweise wenigen Menschen.
16 Jahre nach den ersten Gesetzen zur Hartz-Reform legen Politiker Vorschläge vor, sie abzuschaffen. Nutzen dürfte das in Hessen aber nur vergleichsweise wenigen Menschen.
Die Digitalisierung kommt mit Riesenschritten. Während manche Beschäftigte fürchten, von Computern ersetzt zu werden, buhlen Chefs geradezu um IT-Leute. Wie besorgniserregend ist der Mangel wirklich?
Zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten ist ein Gewinner der Fernsehshow „The Biggest Loser“ verurteilt worden. Er hatte vom Jobcenter Hartz-IV-Leistungen bezogen – und seinen Gewinn nicht angegeben.
An der Ampel hilft eine App, im Büro hilft Blindenschrift. Bloß im Jobcenter wird es manchmal schwer. Woran hakt es? Eine Begegnung mit Matthias Schäfer, der schon beides erlebt hat: Die Chefrolle und die des Arbeitslosen.
Die SPD lässt sich nicht lumpen und legt ein Konzept für einen „Sozialstaat 2025“ vor. Die Sozialdemokraten wollen länger Arbeitslosengeld zahlen und weniger Sanktionen – und das ist längst nicht alles.
Die SPD will Minirenten deutlich aufstocken. Doch ihr Vorschlag hilft den Armen kaum. Andere Ideen bringen mehr. Heils „Respektrente“ steckt voller Ungerechtigkeiten, wie fünf Beispiele zeigen.
Bund und Länder wollen die finanziellen Forderungen der Arbeitsagentur an Flüchtlingspaten übernehmen. Doch wer hier schadenfroh den Kaskofall der Willkommenskultur vermutet, greift zu kurz. Ein Gastbeitrag.
Ein Mann soll auf einem Campingplatz mindestens 29 Kinder missbraucht haben. Immer deutlicher wird: Ein Teil der Taten hätte verhindert werden können – doch gleich zwei Jugendämter und auch die Polizei reagierten lange nicht.
Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr nahezu halbiert. Doch um den deutschen Arbeitsmarkt muss man sich nicht allzu viele Sorgen machen – aus mehreren Gründen.
In vielen Bereichen gibt es momentan einen Mangel an Fachkräften – ein Einwanderungsgesetz soll nun helfen. Doch weil die Zeitarbeitsbranche nicht vom erleichterten Zuzug aus dem Ausland profitieren soll, ist der Unmut groß.
Um Geflüchtete und Arbeitssuchende aus dem Ausland mit potenziellen Arbeitgebern in Deutschland zusammenzubringen, findet seit mittlerweile vier Jahren in Berlin eine spezielle Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit statt. Dieses Jahr kamen rund 3800 Interessenten auf der Suche nach Arbeit.
Ob Fliesenleger, Kraftfahrer oder Fleischer: Die Konjunktur flaut ab, doch der Fachkräftemangel verschärft sich. Die Arbeitsagentur zählt jetzt 86 Mangelberufe. Helfen bald die Geflüchteten?
Sozialleistungsbetrüger sind mitunter erstaunlich dreist. Ermittler machen sich das zunutze – auch weil der Datenabgleich mit den Finanzämtern nicht reibungslos läuft. Eine andere Hausnummer sind organisierte Banden.
Die Arbeitsagentur spart für schlechte Zeiten. 2018 gab es wieder einen Milliardenüberschuss. Auch für 2019 plant sie ein Plus, wenn auch ein ziemlich kleines.
In Karlsruhe wird am Dienstag darüber verhandelt, ob die Hartz-IV-Sanktionen gegen das Grundgesetz verstoßen. Darum geht es.
Nach einer Kontrolle vor dem Jobcenter ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Sozialleistungsbetrugs. Mehrere Personen waren mit wertvollen Wagen vorgefahren, um ihre Anträge bearbeiten zu lassen. Handelt es sich dabei um einen bandenmäßigen Missbrauch?
Für 15 Flüchtlinge könnte der Traum kleiner Jungen wahr werden: Sie sollen zu Lokführern ausgebildet werden – und gut verdienen. Dort werden 1000 Lokführer gesucht. Auch auf Langzeitarbeitslose hofft man.
Die Arbeitslosenzahlen sinken immer weiter. Die Unternehmen stellen sogar Menschen ein, die früher kaum eine Chance gehabt hätten. Sind bald alle Menschen in Deutschland in Arbeit?
Der Rückblick auf das Jahr 2018 fällt bei der Frage der Arbeitslosigkeit positiv aus, denn sie ist so niedrig wie noch nie. Arbeitnehmer ausländischer Herkunft haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ganz maßgeblich zum Beschäftigungsaufbau beigetragen.
Immer mehr Leistungsbezieher schaffen den Ausstieg aus der Grundsicherung – doch die Erfolge passen Sozialpolitikern nicht ins Konzept.
Einige SPD-Politiker wollen Hartz IV durch eine Grundsicherung ersetzen. Der Chef der Bundesagentur hält davon wenig, zeigt sich aber offen für Reformen. Nur ohne Sanktionen gehe es auch nicht.
Usher hat die Scheidung eingereicht, Chris Brown hat Ärger mit den Behörden wegen eines Kapuzineräffchens, und Eddie Murphie zeigt sich an Weihnachten inmitten seiner zehn Kinder – der Smalltalk.
Der CSU-Mann, der Jean-Claude Juncker nachfolgen will, fordert mehr soziale Marktwirtschaft in der EU. Es dürfe nicht nur um Wirtschaft und Rettungsschirme gehen, sagt Manfred Weber.
Arbeitgeber klagen: Kaum jemand bewirbt sich mehr für Lehrstellen, fast alle wollen studieren. Die Zahlen geben in der Tat Anlass zur Sorge. Jetzt hat sich die Arbeitsagentur eine neue Offensive ausgedacht.
Die SPD streitet weiter über Hartz-IV. Juso-Chef Kevin Kühnert will das Konzept endlich überwinden. Im Umgang mit Arbeitslosen schlägt er einen neuen Ansatz vor.
Als Arbeitsagentur-Chef nimmt Detlef Scheele seine Behörde gegen Vorwürfe in Schutz, sie drangsaliere Arbeitslose. Damit stellt er sich sogar gegen die Führung seiner Partei – und das nicht zum ersten Mal.
Arbeitsagentur-Chef Detlef Scheele hat heute gute Arbeitslosenzahlen vorgelegt. Doch gleichzeitig teilte er auch in der Hartz-IV-Debatte aus – gegen Andrea Nahles und Robert Habeck. Interessant dabei: Scheele kommt selbst von der SPD.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zählte im November rund 2,186 Millionen Menschen, die nach Arbeit suchen.
Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt in Hessen: Während die Zahl der Arbeitslosen weiter sinkt, gibt es immer mehr Frauen und Männer mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.
Die robuste Wirtschaftsentwicklung macht’s möglich: In Deutschland ist der Anteil der Erwerbstätigen höher als in allen anderen EU-Ländern, mit einer Ausnahme. Das hat mehrere Gründe.
Sie wollten Flüchtlingen 2015 kurzzeitig helfen und übernahmen Bürgschaften. Nun wollen Jobcenter weiter Geld von ihnen - dagegen wehren sich Dutzende Flüchtlingspaten. In den Prozessen geht es letztlich um eine bestimmte Frage.
Grüne und SPD wollen die Hartz-IV-Sanktionen abschaffen. Der Chef der Bundesagentur Detlef Scheele hält dagegen: „Was soll ein Vermittler denn tun, wenn ein Arbeitsloser nicht zum Termin erscheint?“
Die SPD macht einfach keinen Hartz-Frieden. Jetzt will sie das System abschaffen – und bandelt mit dem Grundeinkommen an. Doch in den Jobcentern sieht man die Sache anders.
Die SPD-Vorsitzende Nahles will weniger Strafen gegen Leistungsbezieher verhängen. Fachleute halten davon nichts: Sie sehen ganz andere Probleme.
Die Deutschen bestellen im Internet so viel wie nie. Die Paketdienste kommen kaum hinterher, selbst wer nichts bestellt hat, leidet unter dem Paket-Chaos. Zustelldienste wollen das jetzt ändern.
4900 Flüchtlinge, die noch keine eigene Wohnung bezogen haben, werden aktuell von der Stadt Frankfurt untergebracht. Von Dezember an möchte die Stadt eine Beteiligung an den monatlichen Kosten sehen.