Heil bedient die Maschinerie des Sozialstaats
Die Sozialpolitik der Ampel darf die Inflation nicht anheizen und muss das Risiko ernst nehmen, mit dem Bürgergeld den Arbeitskräftemangel zu verschärfen. Beides ignoriert SPD-Arbeitsminister Heil.
Die Sozialpolitik der Ampel darf die Inflation nicht anheizen und muss das Risiko ernst nehmen, mit dem Bürgergeld den Arbeitskräftemangel zu verschärfen. Beides ignoriert SPD-Arbeitsminister Heil.
Die einen reden von einem neuen Bürokratiemonster, die anderen versprechen sich ein wirksames Mittel gegen Kinderarmut. So reagieren Kommunen auf die geplante Kindergrundsicherung.
Der ukrainische Außenminister empfiehlt Kritikern den Einsatz an der Front, die Elektronikmesse IFA sucht nach ihrer Bestimmung und das Transferfenster in der Fußball-Bundesliga schließt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ministerin Paus kündigt 636 Euro Kindergrundsicherung an – aber kommt das Geld in voller Höhe auch bei Kindern im Bürgergeld an? Wohl nicht: Die Jobcenter sollen es zum Teil mit Zahlungen an die Eltern verrechnen.
Das Bürgergeld soll zum Jahresende kräftig erhöht werden, auch die Kindergrundsicherung kommt. Studierende sollen ebenfalls mehr Geld bekommen, sagt das Studierendenwerk.
Eine vierköpfige Familie von Bürgergeldbeziehern erhalte so viel wie ein Durchschnittsverdiener-Haushalt, beklagt Spahn. Für Arbeitsunwillige verlangt er Konsequenzen.
Der Regelsatz für Erwachsene steigt um 61 Euro auf 563 Euro im Monat, verkündet Arbeitsminister Heil. Die FDP trägt das zwar mit – warnt aber vor sinkenden Arbeitsanreizen und Jobabbau.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sprach von einer „deutlichen Erhöhung“ in einem von Inflation und Krisen geprägten Umfeld. Sozialverbände kritisieren die geplante Erhöhung als nicht ausreichend.
Millionen Bedürftige werden stärker unterstützt: Das Bürgergeld soll im kommenden Jahr spürbar angehoben werden. Rund 60 Euro mehr für Alleinstehende stehen in Aussicht.
Die Ampel präsentiert Eckpunkte ihrer Kindergrundsicherung. Dahinter steckt eine brisante Berechnung und Zahlendeutung der Familienministerin – und ihrer Ökonomen.
Es sei unnötig, „die Strukturen, über die die mehr als 400 Jobcenter bereits verfügen, nun parallel bei den Familienkassen aufzubauen“. Das Projekt solle sich in bestehende Strukturen einfügen.
Italiens Opposition hat wegen der Sozialhilfe-Kürzungen einen „heißen Herbst“ angekündigt. Vor dem fürchte sie sich nicht, sagt Regierungschefin Meloni – und verweist bei der Wirtschaftslage auf internationale Verflechtungen.
Extremwetter hält Europa in Atem. Die Amazonas-Staaten beraten über den Schutz des Regenwalds. Und die deutschen Familienunternehmer machen ihrem Ärger Luft. Der F.A.Z.-Newsletter.
Fast 40 Prozent der Kinder aus Haushalten ohne Berufsabschluss zählen statistisch als armutsgefährdet. Das wirft die politische Frage auf: Helfen hier höhere Geldleistungen oder bessere Bildung?
Zuzug von Flüchtlingen, nicht Armut im Inland, hält die Zahl der Kinder im Bürgergeld hoch. Das zeigen amtliche Zahlen. Wie passt dazu die geplante Kindergrundsicherung? Die Kritik an dem Vorhaben wächst.
Familienministerin Lisa Paus wollte die Kinderarmut in Deutschland abschaffen. Damit hat sie die Regierung an den Rand des Bruchs gebracht. Jetzt muss sie zurückstecken.
Bürgergeldempfänger werden nun verstärkt mit Zuschüssen und Bonuszahlungen unterstützt, um Berufsabschlüsse nachzuholen oder sich weiterzubilden.
Der neue Chef des Frankfurter Jobcenters sieht gute Chancen durch den Wegfall des Vorrangs der Vermittlung in Arbeit.
In Hessen studieren derzeit mehr als 1600 Ukrainer, viele sind vor dem Krieg geflohen. Zwischen Bürgergeld und Bafög klafft eine Förderlücke, die Stipendien und Notfallfonds schließen – oder auch nicht.
Er ist in der Sozialverwaltung groß geworden und sieht das Bürgergeld als Chance.
Bürgergeld und Arbeitskräftemangel schaffen neue Herausforderungen. Die scheidende Frankfurter Jobcenter-Chefin erklärt, warum es oft nötig ist, zur Arbeit zu motivieren.
Die Regierung in Rom schafft das Bürgergeld ab. Und der Druck auf Arbeitsfähige steigt durch geringe Bezüge.
Nicht nur das Bürgergeld ist in Italien gescheitert, auch die Arbeitsvermittlung und das Ausbildungswesen.
Mit der Einführung des Bürgergeldes ist die Fallzahl beim Jobcenter des Kreises Bergstraße um 30 Prozent gestiegen. Doch die Zahl der Stellen zur Bearbeitung kann nicht erhöht werden.
Gerade noch hat die Ampel das neue Bürgergeld als „größte Sozialreform“ gefeiert. Nun reißen SPD und Grüne diesen Erfolg in der Auseinandersetzung um die Kindergrundsicherung wieder ein.
Die Chefin der kommunalen Arbeitgeber, Karin Welge, zeigt Verständnis für den Frust überlasteter Mitarbeiter – aber nicht für die Lohnforderung der Gewerkschaften in Höhe von 14 Prozent.
Der Streit über die Lieferung von Leopard-Panzern in die Ukraine geht weiter, die Staatsbank KfW sieht den deutschen Wohlstand in Gefahr und im öffentlichen Dienst fordern die Gewerkschaften 14 Prozent mehr Lohn.
Von Gesundheitsreform bis Bürgergeld: Oft steckt in politischen Projekten am Ende nicht das drin, was vorher versprochen wurde. Daran sind nicht nur die Politiker schuld.
Die Sozialverbände kritisieren das Bürgergeld. Die Stromkosten liegen deutlich über den vorgesehenen Pauschalen, argumentieren VdK und der Paritätische Wohlfahrtsverband und stützen sich auf dabei auf Berechnungen von Check24.
Der verstorbene frühere Papst Benedikt XVI. wird im Vatikan aufgebahrt. Die Ukraine ruft das „Jahr der Heimkehr“ aus. Und die Ampelkoalition startet das sozialpolitische Jahr der Superlative. Der F.A.Z.-Newsletter.
Main-Taunus-Kreis stellt auf Bürgergeld um
Der Jahreswechsel bringt krisengeplagten Bürgern und Unternehmen zahlreiche Entlastungen. Diese neuen Gesetze und Regeln sollte man kennen.
2023 wird Hartz IV in seiner heutigen Form abgelöst. Für das Bürgergeld ist ein erhöhter Regelsatz vorgesehen.
Nach langen Verhandlungen hatten Bundestag und Bundesrat im November grünes Licht für das Bürgergeld gegeben, das 2023 Hartz IV in seiner heutigen Form ablösen soll. Die Chefin der Arbeitsagentur sagt nun, dass das wie geplant klappt.
Befreit vom Rundfunkbeitrag