Böse Überraschung auf dem Markt für Elektroautos
Das vorzeitige Aus der staatlichen E-Auto-Subvention zwei Wochen vor Jahresende trifft Autokäufer und Hersteller. 2024 wird wohl geprägt von schwacher Nachfrage und mehr Konkurrenz.
Das vorzeitige Aus der staatlichen E-Auto-Subvention zwei Wochen vor Jahresende trifft Autokäufer und Hersteller. 2024 wird wohl geprägt von schwacher Nachfrage und mehr Konkurrenz.
Es wird immer deutlicher, wie sehr Deutschlands Wohlstand wackelt. Hier sind die 13 größten Schwierigkeiten – und drei Dinge, die trotzdem Hoffnung machen.
Wan Gang war Audi-Ingenieur und kennt Deutschland gut. Dann wurde er Wissenschaftsminister in Peking und erdachte die chinesische Elektroauto-Förderung. Sie hat sich zum Zankapfel zwischen EU und China entwickelt.
Autohersteller und Zulieferer bilden das Rückgrat der deutschen Industrie. Deshalb muss Deutschland endlich Blockaden für die Branche beseitigen. Aber auch Volkswagen und Co. müssen liefern.
Die E-Auto-Ziele der Bundesregierung wackeln. Die Autoindustrie sieht jetzt vor allem die Politik gefordert.
Erstmals überhaupt beschäftigt sich das höchste deutsche Zivilgericht mit den zu hohen Abgasemissionswerten von Wohnmobilen und dort verwendeten Abschalteinrichtungen.
Im Aufschwung hätte der Autozulieferer viele Optionen für einen Umbau gehabt. Jetzt sind die Möglichkeiten begrenzt. Eine Aufspaltung sollte auf der Agenda bleiben.
Jenseits von neuen Standards für Reifen und Bremsen bleibt bei den neuen Euro-7-Abgasgrenzwerten das meiste beim Alten. Eine Niederlage für Bundesverkehrsminister Volker Wissing ist das Votum des Parlaments dennoch.
Das Autogeschäft normalisiert sich. Weil Lieferfristen, Preise und Margen schrumpfen, sinkt auch bei Mercedes die Rendite.
Besonders die Autoindustrie im Südwesten steht vor schwierigen Jahren. Das könnte auch einen politischen Preis haben. Eine Partei will von der Angst vor der Deindustrialisierung profitieren.
Bei dem Münchner Autobauer läuft es momentan runder als bei der Konkurrenz in Stuttgart. Auch bei den E-Autos ist er besser unterwegs. In China allerdings bröckelt der Absatz bei beiden.
Nach dem gravierenden IT-Fehler läuft die Produktion in den Werken wieder an. Doch an vielen Stellen sind Probleme noch nicht gelöst. Auch die Politik meldet sich zu Wort.
Die EU-Mitgliedstaaten werden die Euro-7-Grenzwerte im Ministerrat am Montag voraussichtlich stark abschwächen. Ob auch E-Fuels aufgenommen werden, ist aber sehr ungewiss.
Wo die Automobilindustrie hinsteuert, das sollte die IAA in München zeigen. Doch in der Interpretation des Messegeschehens sind sich mitnichten alle Besucher einig.
Die Staaten Mittelosteuropas sind ein Zentrum der Automobilindustrie. Doch E-Autos sind unterrepräsentiert. Wird das zum Problem?
Autobranche und Energiewirtschaft haben gegensätzliche Auffassungen zum Ausbau der Ladesäulen für E-Autos.
Die Konkurrenz aus China schreckt Mercedes-Technikvorstand Markus Schäfer wenig. Er sieht den Konzern gegen Wettbewerber gut aufgestellt.
Die IAA nimmt in München ihren zweiten Anlauf. Die Automesse setzt wieder auf Begegnungen quer durch die halbe Stadt. Wer vor Ort ist und wer fehlt.
Die Autoindustrie kritisiert viel an den Standortbedingungen in Deutschland. Doch die neue Chipfabrik ist für sie ein Gewinn.
Die Präsidentin des Verbandes der deutschen Automobilindustrie, Hildegard Müller, warnt vor einem drohenden Krisenjahr. Sie kritisiert vor allem die Standortbedingungen im Land.
Keine Spur von Krise: Der Münchner Autokonzern hebt die Prognose an.
Maschinenbau, Elektrotechnik, IT: Überall fehlen Leute. Wie es der Ingenieurdienstleister Frank Ferchau trotzdem geschafft hat, zu einer festen Größe der Branche zu werden.
Europas größter Autokonzern kämpft mit so vielen Problemen wie lange nicht mehr: Abstiegskampf in China, Konjunkturschwäche, niedriger Aktienkurs – schafft VW die Wende?
Der Dieselskandal hat die deutsche Autobranche erschüttert, viele Autokäufer klagten. Der Bundesgerichtshof entscheidet jetzt, ob sie auch Anspruch gegenüber den Motorherstellern haben.
Die Neuzulassungen wachsen. Die Käufer können wieder auf Rabatt rechnen. Dennoch gehen die Neubestellungen für Autos zurück.
Mehr als zweieinhalb Jahre lang hat das Landgericht München versucht, Licht in den Dieselskandal zu bringen, der die Autobranche 2015 erschütterte. Nun hat es Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wegen Betrugs verurteilt.
Briten und Europäer hofften darauf, dass die Batterien für E-Autos schon 2024 in Europa gefertigt würden. Weil das nicht so ist, drohen jetzt Zölle am Ärmelkanal.
Japan will einen eigenen Datenraum für seine Autokonzerne. Die deutschen Wettbewerber hätten das gerne anders.
Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist ein viel diskutiertes Thema. Der für den Wohlstand wichtige Kapitalstock büßt im internationalen Vergleich an Qualität ein. In einem Bereich ist das unübersehbar.
7,9 Milliarden Euro investierten chinesische Unternehmen laut einer neuen Studie im vergangenen Jahr in Europa. Das ist deutlich weniger als zuvor. Besonders viel Geld fließt in den Bereich E-Mobilität.
Die Rezession war schon abgesagt – doch jetzt kommen täglich neue schlechte Zahlen. Und es fehlt jede Phantasie, was der deutschen Wirtschaft neuen Schwung verleihen kann.
Auch Deka, Talanx, Feri und die Schweizerische Bankiervereinigung machen von sich reden. Schon gehört, dass?
Deutschland war bisher ein Cluster der Autoindustrie und zog daraus große Vorteile. Doch der Abschied vom Verbrennungsmotor stellt Unternehmen und ihre Beschäftigten vor große Herausforderungen.
Infineon erwartet für das laufende Geschäftsjahr 700 Millionen Euro mehr Umsatz als bislang prognostiziert. Nicht alle Geschäftsbereiche überzeugen allerdings komplett.
Die Autoindustrie kämpft weltweit um Rohstoffe für Batterien. Weltmarktführer Indonesien will die strengen Einfuhrgesetze der Amerikaner umschiffen und ein Freihandelsabkommen für Batterierohstoffe durchsetzen.
Kiew ist verärgert ob der Veröffentlichung amerikanischer Geheimdokumente, Macron irritiert mit Aussagen zu China und die Bayern müssen nach Manchester. Der F.A.Z. Newsletter.