Gefahren für das freie Netz
In der aktuellen Sendung sprechen wir unter anderem über die Rückkehr der Netzsperren, eine geplante Ausweispflicht für Messengerdienste und eine Überwachungspraxis, die die Vorratsdatenspeicherung harmlos wirken lässt.
In der aktuellen Sendung sprechen wir unter anderem über die Rückkehr der Netzsperren, eine geplante Ausweispflicht für Messengerdienste und eine Überwachungspraxis, die die Vorratsdatenspeicherung harmlos wirken lässt.
Seit der Astra-Zeneca-Impfstoff im Verdacht steht, Blutgerinnsel in den Venen zu verursachen, wird der Vergleich zur Antibabypille gezogen. Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen?
Die Weltgesundheitsorganisation hält an dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers fest. Die Vorteile lägen höher als die Risiken. Doch Studien und Angaben würden weiter geprüft.
Derzeit wird mehr Impfstoff aus der EU exportiert als hereinkommt. Kommissionschefin Ursula von der Leyen will das im Streit um Lieferausfälle von Astra-Zeneca ändern. Offenheit sei keine Einbahnstraße.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt, die Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca vorerst auszusetzen.
In der deutschen Impf- und Testpolitik hatte die größtmögliche Sicherheit immer Vorrang vor pragmatischem Handeln. Am Ende steht eine übermäßige Vorsicht, die – man muss es so klar sagen – wahrscheinlich Menschenleben kostet.
Tausende Impftermine fallen nach dem Impfstopp vorerst aus. An neue Lockerungen ist derzeit nicht zu denken. Freiheit soll es demnächst mit dem „Grünen Nachweis“ geben. Alles wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mehr Tempo, weniger Bürokratie, und die Entscheidung der EU-Behörde abwarten – das empfiehlt der CDU-Vorsitzende, nachdem Astra-Zeneca vorerst nicht mehr verimpft wird. Sorgen und Kritik werden lauter.
„Wir werden kurz nach Ostern eine Situation haben wie um Weihnachten herum“, sagte der Virologe Christian Drosten. Wegen der sich ausbreitenden Mutante werde sich die Situation dann „drastisch erschweren“.
Viele Eltern machen sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder. In Nordrhein-Westfalen wird der Kampf um offene Schulen nun besonders erbittert geführt. Vereinzelt gibt es Aufrufe zum Schulboykott. Und Sachsen-Anhalt setzt die Präsenzpflicht an weiterführenden Schulen aus.
Die Länder müssen die Impfkampagne umsetzen – eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Die Aussetzung von Impfungen mit Astra-Zeneca macht alles noch komplizierter, auch in Hamburg.
Für das Bürgerbegehren „Rettet das Schauspielhaus“ sieht es schlecht aus. Das Frankfurter Impfzentrum legt nach dem Stopp von Astra Zeneca ein Vollbremsung ein. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bisher teilt die Europäische Arzneimittelbehörde die Bedenken um das Vakzin des Herstellers Astra-Zeneca nicht. Nichtsdestotrotz darf der Impfstoff hierzulande vorerst nicht zum Einsatz kommen. Dagegen regt sich Widerstand.
In seiner Regierungserklärung hat Ministerpräsident Volker Bouffier auf Erfolge in der Pandemiebekämpfung hingewiesen. Die Opposition wirft der schwarz-grüne Koalition jedoch Chaos vor.
Die Entscheidung, Impfungen mit dem Mittel von Astra-Zeneca auszusetzen, hat in Wissenschaft und Politik viele überrascht. Die Folgen könnten gravierend sein. Noch weiß niemand, ob es damit überhaupt ein Problem gibt.
Gut möglich, dass die Ema den Astra-Zeneca-Impfstoff schon am Donnerstag für unbedenklich erklärt. Wird das die Leute beruhigen? Wohl kaum. Zu viele Politiker haben die EU-Skepsis geschürt.
Annette Swertz hat unmittelbar vor dem vorübergehenden Impf-Stopp das Vakzin von Astra-Zeneca erhalten. Weil die Impfung gut verlaufen ist, hofft sie nun, dass sie auch noch die zweite Dosis erhält.
Alle nochmal anstellen: Das Impfzentrum in den Frankfurter Messehallen musste schnell auf den Stopp des Astra-Zeneca-Impfstoffs reagieren. „Das hat uns getroffen wie ein Blitz“, heißt es.
Welche Auswirkungen hat der Astra-Zeneca-Ausfall? Die geplante exponentiell wachsende Zahl von Impfungen, deren Kurve deutlich steiler sein müsste als die Ansteckungskurve, droht sich um Monate zu verschieben. Was tun, fragen wir den Virologen Alexander Kekulé.
Deutschland ist eines von mehr als einem Dutzend Ländern, die nach Berichten über schwere Blutgerinnsel nach einer Astrazeneca-Impfung den Einsatz des Corona-Vakzins ausgesetzt haben. Das Vertrauen in den Impfstoff dürfte weiter darunter leiden.
Der Impfstopp in mehreren EU-Staaten hat an der Einschätzung der Europäischen Arzneimittelagentur vorläufig nichts geändert. Die Chancen seien größer als die Risiken, sagt die EMA-Direktorin. Donnerstag soll eine neue Einschätzung erfolgen.
Experten prüfen derzeit, ob zwischen der Impfung und aufgetretenen Fällen von Blutgerinnseln ein Zusammenhang besteht.
Der zentrale Corona-Kennwert steigt auch in Hessen weiter. Doch meldet das RKI weniger neue Fälle als vor einer Woche und zudem einen merklichen Rückgang der nicht ausgestandenen Infektionen.
Geht von dem Astra-Zeneca-Impfstoff wirklich eine ungewöhnliche Gefahr aus? Die Suche nach den medizinischen Ursachen wird schwierig. Experten sagen: Das Problem hätte auch ohne Impfung auftreten können.
Frankreichs Präsident steht in der Kritik, nachdem er mit Verweis auf Berlin die Astra-Zeneca-Impfungen überraschend ausgesetzt hat. Der Gesundheitsminister begründet die Kehrtwende mit dem Zwang zu „europäischer Koordination“.
Nach dem Aussetzen des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ist der für Mittwochabend geplante Impfgipfel von Bund und Ländern verschoben worden.
Der Aktienkurs von Astra-Zeneca steigt trotz schlechter Nachrichten für den Impfstoff des Unternehmens überraschend. Doch dem britischen Pfund setzt die Aussetzung der Impfungen zu.
Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde Jens Spahn zum Star. Doch dann sagte er mal zu viel und mal zu wenig. Für die Aussetzung der Astra-Zeneca-Impfungen wird er harsch kritisiert – und sogar sein Rücktritt verlangt.
Führende Intensivmediziner fordern einen neuen Lockdown. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin und dem Leiter des deutschen Intensivregisters.
Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery zieht einen vorläufigen Stopp für Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca in Zweifel. Dass Menschen Thrombosen und Lungenembolien bekommen, müsse nicht unbedingt etwas mit der Impfung zu tun haben. Die WHO will nun über das Präparat beraten.
Die Politik wollte über die Landtagswahlen und ein besseres Pandemiemanagement reden. Dazu kam es nicht. Stattdessen bekommen die Wähler einen Eindruck davon, was bei uns wirklich schief läuft.
Wie es nach dem Impfstopp für das Astra-Zeneca-Vakzin weitergeht. Und welche Erfolge die Berliner Polizei im Kampf gegen Clan-Kriminalität feiert. Der Newsletter für Deutschland.
Deutschland und andere Länder setzen die Impfungen mit Astra-Zeneca vorerst aus, ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln soll geprüft werden. Weltärztepräsident Ulrich Montgomery warnt vor einem Image-Schaden für den Impfstoff.
Noch kann niemand sagen, ob der Impfstoff von Astra-Zeneca in seltenen Ausnahmefällen eine Gefahr ist. Richtig wäre es deshalb gewesen, die Ergebnisse der Prüfung abzuwarten und bis dahin behutsam weiterzuimpfen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat alle Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca in Deutschland ausgesetzt. „Die EMA wird jetzt entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken“, so Spahn.
Die Warnfarbe Rot dominiert die hessische Corona-Landkarte des Robert-Koch-Instituts. Auffallend ist die Zunahme von Regionen mit einer Inzidenz über 100. Der Raum Offenbach ragt heraus.