Zweifel am Impfstoff von Astra-Zeneca
Auch Deutschland setzt die Impfungen mit dem Vakzin vorsorglich aus – jetzt soll ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln in Hirnvenen genauer geprüft werden.
Auch Deutschland setzt die Impfungen mit dem Vakzin vorsorglich aus – jetzt soll ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln in Hirnvenen genauer geprüft werden.
Die Bundesregierung folgt einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts und setzt Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca vorsorglich aus. Weitere Untersuchungen seien notwendig.
Die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sind in Deutschland vorsorglich ausgesetzt worden. Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im Zusammenhang mit der Impfung halte das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig.
Österreichs Kritik an der „Ungleichverteilung“ von Corona-Impfstoff ruft in der EU Verwunderung hervor. War Sebastian Kurz wirklich so schlecht informiert, oder will er von Versäumnissen ablenken?
Die Niederlande haben die Impfungen mit dem Vakzin von Astra-Zeneca ausgesetzt. Grund sind sechs Fälle möglicher Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen am Wochenende.
Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die zunächst bis Ende Märze dauern soll. Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation sagte bereits vor einigen Tagen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und Blutgerinnseln zu erkennen sei.
Was die Ergebnisse aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für die Bundestagswahl bedeuten. Und warum die dritte Corona-Welle vor allem die Jüngeren trifft. Der Newsletter für Deutschland.
Die britische Corona-Impfkampagne läuft sehr gut. Ein wichtiger Grund sind 1200 größere Hausarztpraxen, die die Hauptarbeit leisten. Bis Mitte Juni könnte die gesamte Bevölkerung den Impfschutz erhalten haben.
Die Regierung in Rom will die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen von April an verdreifachen. Ministerpräsident Draghi bemüht sich, Bedenken gegen den Impfstoff von Astra-Zeneca zu zerstreuen.
Ursprünglich wollte Astra-Zeneca der EU bis Jahresmitte 300 Millionen Dosen liefern. Mittlerweile kalkuliert der Hersteller nur noch mit 100 Millionen. Derweil reagiert auch Irland auf Zweifel an der Verträglichkeit.
Nach Fällen von Blutgerinnseln pausieren in vielen Ländern die Impfungen mit Astra-Zeneca. Die Suche nach den Ursachen läuft auf Hochtouren. Doch hierzulande fehlt das dafür nötige Werkzeug.
In der Debatte um die Corona-Impfstoffversorgung steigt der Druck auf die EU-Kommission: Nach erneuten Lieferkürzungen des Impfstoffherstellers Astra-Zeneca wird nun die Kritik an der Impfstoffverteilung innerhalb der EU lauter.
Am Donnerstag war ein Mensch in Dänemark nach einer Astra-Zeneca-Impfung an einer Hirnblutung gestorben. Die Europäische Arzneimittelbehörde geht bislang nicht von einem Zusammenhang aus. Nun sind weitere Fälle aufgetreten.
60 Länder auf der Welt haben Impfstoff, mehr als 130 haben keine einzige Dosis. Die Hersteller müssen daran etwas ändern, sagt die neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala im Interview.
Der britisch-schwedische Konzern ist bei den Lieferungen seines Vakzins bereits deutlich im Verzug. Jetzt hat er abermals „enttäuschenderweise“ Kürzungen für die EU angekündigt. Als Grund nennt Astra-Zeneca Exportverbote.
Ab Montag gilt in 14 italienischen Regionen ein wochenlanger Lockdown. Sogar Gottesdienste zu Ostern könnten eingeschränkt werden.
Nächster Dämpfer für das Vakzin: Nachdem mehrere Länder die Impfung mit dem Wirkstoff von Astra-Zeneca ausgesetzt haben, weist die Europäische Arzneimittelbehörde nach Vorfällen in Großbritannien auf die Nebenwirkungen hin.
RKI-Präsident Lothar Wieler warnt davor, im Kampf gegen die Pandemie das Erreichte zu verspielen. Gesundheitsminister Jens Spahn lehnt Forderungen nach früheren Impfungen in Praxen ab. Beide kritisieren den Astra-Zeneca-Impfstopp in mehreren Ländern.
Dänemark, Norwegen und Island hatten die Verwendung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca vorläufig ausgesetzt. Bei mehreren geimpften Personen seien Komplikationen durch Blutgerinnsel aufgetreten, teilt die dänische Gesundheitsbehörde mit.
SPD-Gesundheitsfachmann Lauterbach hält das Vorgehen in Dänemark, Norwegen und Island für gefährlich. Auch Mediziner bewerten die Entscheidung kritisch.
Viele Bürger warten noch auf Termine. Doch Senioren haben ein Schlupfloch in der Impfanmeldung entdeckt. Über eine Webseite war es bis Donnerstag wegen einer nicht definierten Kategorie möglich, einen Termin zu bekommen.
Nach Berichten über schwere Fälle von Blutgerinnseln stoppen Dänemark, Norwegen und Island die Verabreichung des Astra-Zeneca-Impfstoffs. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Frankreich, Schweden und Deutschland warten ab.
Die EU-Kommission hat den Covid-Impfstoff des amerikanischen Herstellers zugelassen. Doch er steht frühestens Mitte April zur Verfügung – und gefährdet Brüssels Kalkulation weiter.
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig auch der Impfstoff von Johnson & Johnson genutzt werden. Damit sind es vier zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Nach einer Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde EMA hat die EU-Kommission am Nachmittag den Einsatz des Impfstoffes genehmigt. Es sind bereits Impfdosen für 200 Millionen Menschen bestellt.
Dänemark setzt die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca wegen möglicher Nebenwirkungen vorerst aus. Auch Norwegen impft vorerst nicht mehr mit dem Vakzin. Berlin will nach der dänischen Impf-Entscheidung eine Prüfung abwarten.
Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, behauptet, London habe ein Impfstoffexportverbot verhängt. Die britische Regierung ist empört. In Brüssel teilen selbst Kritiker der britischen Impfstrategie den Vorwurf nicht.
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission äußert sich positiv über den russischen Impfstoff. Dieser sei „clever gebaut“ und werde vermutlich auch in der EU zugelassen.
Am Donnerstag soll das Vakzin von Johnson & Johnson als viertes in der EU genehmigt werden. Doch jetzt deuten sich auch bei dem amerikanischen Unternehmen Produktionsschwierigkeiten an.
Zu Beginn haben viele Bürger den Impfstoff von Astra-Zeneca abgelehnt. Das hat sich inzwischen vielerorts gebessert. Trotzdem sind viele Impfzentren noch nicht voll ausgelastet.
Nach dem Tod einer Krankschwester wird in Österreich eine Charge des Impfstoffs von Astra-Zeneca nicht mehr verimpft. Bislang gibt es aber keinen Hinweis auf einen ursächlichen Zusammenhang.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt wieder. Trotzdem verzeichnet das Robert-Koch-Institut am Samstag eine etwas niedrigere Inzidenz als am Vortag. Auf der Impf-Rangliste des Bundes will es Hessen weiter nach vorne schaffen.
Erst sagt die Ständige Impfkommission, Astra-Zeneca sei nichts für Menschen über 65 Jahre. Jetzt hat sie ihre Meinung geändert. Kritiker werfen ihr vor, sie hätte den Impfstoff schon früher für Ältere freigeben müssen.
Die Zweifel an der Wirksamkeit des Impfstoffs in Berlin und Paris haben in London Befremden hervorgerufen. Das Einschwenken beider Länder auf den britischen Impfkurs wird nun mit Genugtuung quittiert.
In der EU sind nicht alle glücklich über das Exportverbot, mit dem Italien eine Lieferung des Astra-Zeneca-Impfstoffs nach Australien verhindert hat. Kritik richtet sich auch an Ursula von der Leyen.
Seit einigen Tagen meldet das Robert-Koch-Institut auch für Hessen mehr Neuinfektionen als vor einer Woche. Das auch am Freitag. Und das hat unerfreuliche Folgen für die noch aktiven Fälle.