Amazon und Microsoft sehen fern
Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Wohnzimmer lockt immer mehr Spieler an. Amazon will mit einer Settop-Box in den Fernseher. Microsoft schickt eine neue Xbox-Spielekonsole ins Rennen.
Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Wohnzimmer lockt immer mehr Spieler an. Amazon will mit einer Settop-Box in den Fernseher. Microsoft schickt eine neue Xbox-Spielekonsole ins Rennen.
Die Betrugsfälle mit gestohlenen Kredit- und EC-Karten häufen sich. K+S macht mehr Gewinn, Celesio will womöglich Niederlassungen schließen. Aurubis wird vorsichtig.
Bei der heute zu Ende gehenden Londoner Buchmesse trafen Befürworter und Gegner des Internetriesen Amazon aufeinander. In der Debatte behielten die Kritiker die Oberhand. Es könnte ein Pyrrhussieg sein.
Politiker sagen der aggressiven Steuerplanung multinationaler Unternehmen den Kampf an. Dieser lässt sich aber nur gewinnen, wenn die Staaten dieser Welt es untereinander ernst meinen mit der Koordination ihrer Besteuerungsansprüche.
Digital ist nicht alles: Sabine Cramer, die neue Verlegerin des DuMont Buchverlags, erklärt im F.A.Z.-Interview, welche Pläne sie für den Kölner Verlag hat und warum sie sich vor Google oder Amazon nicht fürchtet.
Deutsche Beschäftigte des Versandhändlers Amazon wollen sich gegen Dumpinglöhne wehren und zum ersten Mal überhaupt in den Streik treten. Bei einer Urabstimmung in Leipzig stimmten 97 Prozent der Teilnehmer für einen Ausstand. Andere Standorte könnten bald folgen.
Die Bundesbank hat sich in Ermittlungen gegen die Deutsche Bank wegen des Verdachts der Bilanztricksereien eingeschaltet, US-Airlines beklagen sich über die Auswirkungen der Sparmaßnahmen aus Washington und Liebhaber von Vinyl-Platten bekommen künftig bei Amazon die Digitalversion der Musik gratis dazu.
Warum verkauft Otis Chandler die Buchliebhaberseite Goodreads an den Versandgiganten Amazon? Der Erbe einer Zeitungsverlegerdynastie hat keine romantische Beziehung zur Literatur. Die Fusion ist die Konsequenz aus dem Willen zur Expansion.
Amazon hat mit dem Kauf der Leserplattform Goodreads nun alle wichtigen Buchrezensionsforen im Internet unter Kontrolle. Und solche Informationen bedeuten heute alles.
Bei der Pariser Buchmesse zeigte sich, dass langsam Initiativen gegen die konkurrenzlose Vorherrschaft von Amazon auf dem Buchmarkt entstehen. Aber das reicht nicht. Es fehlt an neuen Ideen und Impulsen.
Der Online-Versandhändler Amazon in Bad Hersfeld zieht gegen den eigenen Betriebsrat vor Gericht. Anlass ist die umstrittene Weiterbeschäftigung von rund 65 Leiharbeitern.
Die Bedrohung des Buchhandels trägt einen Namen: Amazon. Der Internetkonzern ist seinerseits zum größten Buchanbieter der Welt geworden, braucht aber weder Ladenlokale noch Fachpersonal. Unsere Bequemlichkeit ist sein Gewinn.
Steuern versuchen auch deutsche Unternehmen zu vermeiden. Aber das Steuerrecht verhindert Extremfälle. Deshalb gilt die Debatte über die geringe Steuerlast von Großkonzernen Experten hierzulande als Wahlkampfgetöse.
Das neoliberale Zeitalter der Bibliotheken muss ein Ende haben. Bisher ersetzen undurchsichtige Algorithmen allzu häufig die menschliche Vernunft: Ein Plädoyer zum Auftakt des Kongresses „Bibliothek und Information“.
Die hessische SPD hat ihren Landtagswahlkampf gestartet. Auf einem Parteitag in Hanau stimmte Parteichef Schäfer-Gümbel die 350 Delegierten mit einer kämpferischen Rede und Attacken auf die CDU auf den Urnengang in Land und Bund im Herbst ein.
Algorithmen sind mittlerweile in digitalen Diensten allgegenwärtig und bestimmen das Angebot. Sie können einiges, aber man sieht auch, welche Grenzen ihnen gezogen sind.
Club Bertelsmann, Weltbild samt Hugendubel und Thalia haben sich mit der Telekom verbündet. Auf der gemeinsamen Plattform Tolino bieten die Buchhändler 300.000 E-Books über ein internetfähiges Lesegerät an.
Viele Bibliotheken verlinken ihre Online-Kataloge mittlerweile mit Amazon. Der Deutsche Bibliotheksverband will jetzt mit einer besonderen Kooperation den lokalen Buchhandel stärken.
Gestern ging es bei Anne Will um das Thema Leiharbeit. Es wurde ein Lehrstück über unsere Lebensverhältnisse – und guten Journalismus.
Sie hätten ja nur die kommunikationstechnischen Möglichkeiten für Urheberrechtsverletzungen bereitgestellt: Dass die Ermittlungen gegen Amazon.de und Abe-Books Europe eingestellt werden, ist bestimmt rechtmäßig. Wir brauchen andere Gesetze.
Die Aufregung über Amazon bringt es ans Licht: Unbeirrt krempelt der Versandhändler unser aller Leben um. Er baut ein Monopol, das in Richtung „Same-Day-Lieferung“ läuft. Die Branche ist verängstigt.
Die aktuelle Diskussion um den Online-Händler Amazon und sein Umgang mit Leiharbeitern greift zu kurz. Denn das Unternehmen entwickelt sich vom Einkaufsparadies zum Datenverwerter.
Neonazis arbeiten vermehrt im Wachschutz - als Türsteher, Ordner bei Großveranstaltungen oder in Sicherheitsfirmen. Nicht nur weil die Dienstleistungen so missbrauchsanfällig sind, ist die Entwicklung gefährlich.
In der Diskussion über die Arbeitsbedingungen bei Amazon will der Versandhändler die Mitbestimmung der Arbeitnehmer verbessern. An der Leiharbeit will man allerdings festhalten.
In der Vorweihnachtszeit boomt das Geschäft, unzählige Leiharbeiter füllen die Lager von Amazon. Unsere Autorin hat im Versandzentrum Graben bei Augsburg gearbeitet. Dort wurde sie von Mitarbeitern kontrolliert und eingeschüchtert.
Die Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter bei Amazon in Bad Hersfeld haben jetzt auch den Bundestag beschäftigt. Die Kritik an Amazon ist berechtigt. Zum Wahlkampf taugen die Vorfälle aber nicht.
Im Bundestag wurde heute in einer Aktuellen Stunde über die ARD-Dokumentation „Ausgeliefert“ diskutiert. Das war durchaus informativ.
Alle Fraktionen im Bundestag sind sich im Fall Amazon einig: Die Verhältnisse im Versandzentrum waren ein Skandal. Von Menschenschinderei war die Rede, das alles sei inakzeptabel. Die Politiker haben aber auch eine Chance verpasst.
Die Vorfälle um den Versandhändler Amazon haben auch wieder Diskussionen über Zeitarbeit ausgelöst. Kein anderer Wirtschaftszweig sorgt für so viel Wirbel - gemessen an der Zahl der Beschäftigten. Daran ändert auch der Ethik-Kodex nichts, auf den die Branche verweist.
Beim Einsatz von Zeitarbeitern durch Amazon kam es nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit zu Verstößen gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Derweil nimmt nun auch das Bundeskartellamt den Versandhändler unter die Lupe.
In der ARD war zu sehen: Amazon arbeitet mit zweifelhaften Methoden. Der Internet-Versandhändler trennte sich darauf von Vertragspartnern. Verlegern, Autoren und Kunden genügt das nicht.
Im Leiharbeiter-Skandal bei Amazon sieht sich die Arbeitsagentur von Verantwortlichen in Bad Hersfeld getäuscht. Dass Saisonarbeiter bei einer Leiharbeitsfirma angestellt würden, habe die Agentur nur kurzfristig erfahren.
Zwei Verleger haben die Kooperation mit dem Online-Händler Amazon beendet. Der Widerstand gegen die Konditionen von Amazon nimmt auch unter Kunden zu.
Der Online-Händler Amazon trennt sich nach der anhaltenden Kritik an den Arbeitsbedingungen von einem weiteren Dienstleister. Das Unternehmen war für die Unterbringung, den Transport und den Einsatz der Sicherheitskräfte bei den Zeitarbeitskräften verantwortlich.
Amazon hat sich nach der heftigen Kritik am Umgang mit Leiharbeitern von der umstrittenen Sicherheitsfirma getrennt. Der Sturm der Entrüstung war insofern wirkungsvoll. Allerdings sollten die Menschen ehrlich bleiben.
Nachdem eine Fernsehdokumentation kritisch über den Umgang mit Leiharbeitern in einem Amazon-Logistikzentrum berichtet hat, trennt sich das Unternehmen jetzt von der umstrittenen Sicherheitsfirma.