Die Zechen der Zeit erkennen
In Bochum geht Angst um. Nachdem Nokia im Jahr 2008 gegangen ist, wackelt nun das Opel-Werk. Doch es gibt Anzeichen, dass sich die Stadt abermals berappeln wird.
In Bochum geht Angst um. Nachdem Nokia im Jahr 2008 gegangen ist, wackelt nun das Opel-Werk. Doch es gibt Anzeichen, dass sich die Stadt abermals berappeln wird.
Zumindest bis Ende 2016 wird keines der vier deutschen Opelwerke geschlossen.
Opel hat sich mit dem Betriebsrat und der IG Metall auf die wichtigsten Eckpunkte für einen neuen Sanierungsplan verständigt. Demnach will der kriselnde Autohersteller seine Sanierung in den nächsten Jahren möglichst ohne Werksschließungen in Deutschland vorantreiben.
Das Fahrsicherheitstraining für kluge Köpfe feiert Jubiläum. Knapp 1500 F.A.Z.-Leser haben in den vergangenen 15 Jahren geübt und ihre Fähigkeiten am Lenkrad verbessert.
Der Kompaktwagen i30 von Hyundai ist zum Angstgegner der europäischen Autohersteller herangereift. Dabei wird auch in Korea der Reis nur mit Wasser gekocht.
Das Londoner Victoria & Albert Museum zeigt eine Ausstellung zum britischen Design. Aber was ist eigentlich „britisch“? Und warum leuchtet davon vieles außerhalb Englands niemandem ein?
Alle reden von Rüsselsheim, Bochum und Opel. Reden wir mal von Freienohl. Das Werk für die Produktion der Dehler-Yachten wird in das 600 Kilometer entfernte Greifswald verlagert. Die Aufregung hält sich in Grenzen.
Bei allem Ballyhoo um Opel geraten die Autos etwas aus dem Blickfeld. Das ist schade, denn sie sind so gut wie nie - auch im Vergleich zur Konkurrenz. Mit dem neuen Zafira erreicht Opel ein bisher nicht gekanntes Niveau.
Die Landstraße Zwei erzählt die Geschichte von der Hoffnung und der Härte eines Landes im Aufbruch. Wenn bald das letzte Teilstück der Autobahn A 2 fertiggestellt wird, verändert das in Polen mehr als nur eine Verkehrsverbindung.
Der Bau des Opel-Modells Astra wird ins polnische Gleiwitz verlegt. Kosten sollen gespart und Überkapazitäten abgebaut werden. Das eigentliche Problem ist jedoch ein anderes.
Europas Autoindustrie teilt sich in zwei Lager: Die Premiumhersteller, deren Geschäfte florieren, und die Massenhersteller. Ihr Geschäft läuft äußerst schlecht.
Schließt der amerikanische Autokonzern GM das Opel-Werk in Bochum nach 2014? Die Sorgen sind größer geworden, doch Opel-Chef Stracke legt sich weiter nicht fest. Die Arbeitnehmer reagieren wütend.
Der Opel-Marktanteil ist nach einer Studie in den ersten vier Monaten des Jahres auf einen historischen Tiefpunkt gesunken. Grund seien die Negativ-Schlagzeilen.
Die Gewerkschaft IG Metall will um den Erhalt deutscher Opel-Standorte kämpfen. Eine „harte Auseinandersetzung“ mit dem Vorstand ist geplant. Denn es geht um die Stellung auch auf dem schwierigen europäischen Markt.
Ausgerechnet der Opel-Astra wird bald nicht mehr in Deutschland hergestellt. Der amerikanischen Muttergesellschaft GM ist es erstmals gelungen, die renitenten europäischen Betriebsräte auseinander zu dividieren. Der nächste Schritt dürfte die Schließung des Werks in Bochum sein.
Das Opel-Stammwerk Rüsselsheim muss die Produktion des Modells Astra abgeben. Das mit Abstand wichtigste Fahrzeug des Autobauers soll ab 2015 nur noch im britischen Ellesmere Port und im polnischen Gliwice gefertigt werden.
Das Opel-Stammwerk wird das Modell Astra künftig nicht mehr bauen. Dessen ungeachtet will Opel-Chef Stracke das Werk Rüsselsheim auf drei Schichten umstellen.
Opel will sein Hauptmodell Astra aus Kostengründen künftig nur noch in zwei Werken produzieren. Doch viele Fragen bleiben offen beim neuen Unternehmensplan. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Beck fordert derweil offene Märkte für Opel.
Wie geht es weiter mit dem Opel-Stammwerk in Rüsselsheim? Nach Informationen der F.A.Z. hat die Unternehmensleitung der Belegschaft angeboten, dass dort in einigen Jahren die nächste Generation der Citroën-Mittelklasselimousine C5 vom Band laufen könnte.
Die Spekulationen um die Zukunft des Autobauers Opel reißen nicht ab. Jetzt äußert sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Er wolle keine Steuergelder für eine Unternehmensentwicklung aufwenden.
Der Opel-Betriebsrat fürchtet um den Standort Rüsselsheim. Die Weiterentwicklung des neuen Familienwagens Zafira soll nach Informationen der F.A.Z. zum französischen GM-Partner PSA Peugeot Citroen verlagert werden.
Vor vier Jahren hat sich das hochmoderne Opel-Stammwerk in Rüsselsheim schon einmal messen lassen müssen. Die Mutter GM spielt einen Standort gegen den anderen aus. Das ist nicht gut.
Pläne zur Verlagerung der Astra-Produktion ins Ausland bringen die Arbeitnehmer gegen das Opel-Management auf. Die Gewerkschaft droht mit hartem Kampf und weiß die Belegschaft hinter sich - nicht nur in Rüsselsheim.
Der Ton zwischen Management und Arbeitnehmervertretern bei Opel wird schärfer. Es sei eine verheerende Fehlentscheidung.
Betriebsrat und IG Metall laufen Sturm gegen die geplante Verlagerung der Astra-Produktion nach England und Polen. Die Unternehmensleitung mauert, die Gewerkschaft droht.
Das Auto soll nur noch in England und Polen produziert werden - aber nicht mehr in Rüsselsheim. Betriebsräte fürchten: Ohne den Astra ist das Werk in Gefahr.
Das jüngste Facelift hat dem VW Passat gutgetan. Die Limousine ist eigenständiger, aber nicht schöner geworden. Dennoch gibt es gute Gründe für das Stufenheck-Modell.
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat das Ermittlungsverfahren gegen den früheren Opel-Betriebsratschef Klaus Franz eingestellt. Allerdings warnen die Ermittler den Autobauer davor, den Betriebsräten abermals Pauschalen über bis zu 1200 Euro monatlich zu zahlen.
Die hessische Polizei wird keine Streifenwagen mehr vom Typ Opel Insignia bestellen. Beamte beklagten sich über zu enge Sitze bei voller Montur sowie schlechte Rundumsicht.
Von einer Strategie für die Zukunft des Unternehmens Opel kann zumindest im Moment keine Rede sein. Das Management des amerikanischen Mutterkonzerns GM scheint sich zunächst eher für eine Verwaltung des Mangels zu entschließen.
Für Opel waren die Osterfeiertage nur eine kurze Verschnaufpause im Ringen um einen neuen Sanierungsplan. Nun will Vorstandschef Stracke ein Drittel der Produktion nach Polen verlagern.
Die FDP hat sich einer Bürgschaft für Schlecker verweigert - und wird darin von der Kanzlerin unterstützt. Angela Merkel wollte einen weiteren Konflikt mit dem Koalitionspartner um jeden Preis vermeiden.
Nach dem Scheitern der Schlecker-Transfergesellschaft prasselt auf die FDP viel Kritik ein: Von einem „ganz kalten Herz“ ist die Rede. Die Liberalen wehren sich.
Betriebsräte in ganz Europa verweigern Opel-Vorstandschef Stracke lokale Verhandlungen. Opel ist bis 2014 vertraglich gebunden, danach will GM die Fabriken in Bochum und im englischen Ellesmere Port mit zusammen 5.000 Beschäftigten schließen.
Wer die sprachlose Pattsituation bei Opel betrachtet, dem kann bange um die traditionsreiche Marke werden. Betonköpfe aus Gewerkschaft, Konzernzentrale und der Politik stehen sich zu unversöhnlich gegenüber, um etwas zu bewegen.
Nordrhein-Westfalens Politiker konkurrieren um die Rettung des Opel-Werks in Bochum. Ihr gemeinsamer Gegner ist der amerikanische Mutterkonzern GM. Die Zeichen stehen auf Sturm.