Schlechter "Buzz": Was Google verbindet
Wer weiß, wie sensibel Unternehmen in Deutschland mit Kundendaten umgehen müssen, der kann sich über das Geschäftsgebaren des Internetkonzerns Google nur wundern.
Wer weiß, wie sensibel Unternehmen in Deutschland mit Kundendaten umgehen müssen, der kann sich über das Geschäftsgebaren des Internetkonzerns Google nur wundern.
Viele große Unternehmen nutzen inzwischen soziale Medien wie Facebook, um mit Kunden und Meinungsmachern in Verbindung zu treten. Die deutschen Dax-30-Unternehmen erreichen auf diese Weise schon 10 Millionen Menschen.
Für den renommierten Blogger Pete Cashmore ist Foursquare bereits das nächste Twitter. Das New Yorker Start-up gehört seit seinem Start auf der Web-Konferenz SXSW im vergangenen März zu den heißesten Kandidaten, das "nächste große Ding im Internet" zu werden.
Nielsen hat neue Zahlen zur Entwicklung der Social-Media-Seiten vorgelegt. Danach ist Facebook in den Vereinigten Staaten wie in Deutschland der klare Gewinner des vergangenen Jahres. 99 Prozent Zuwachs in Amerika und sogar 184 Prozent in Deutschland bedeuten klare Vorsprünge gegenüber der schwächelnden Konkurrenz.
Der Medienprofessor und bekennende Google-Fan ist ein radikaler Verfechter der Link-Ökonomie: Verlage sollten ihre Inhalte so gut wie möglich im Internet verteilen, um möglichst viele Leser auf ihre Seite zu locken. Google bringe Leser und sei daher ein Freund der Verlage, nicht ihr Feind. Das Bewahren ihres alten Geschäftsmodells in der neuen Internetwelt wird nicht funktionieren, warnt Jarvis.
Die Dominanz amerikanischer Internetunternehmen wird größer. Im Wettstreit der Musketiere Google, Facebook, Apple und Amazon können selbst die Chinesen nicht mehr mithalten.
Facebook, Google und Twitter sind die wachstumsstärksten Internetseiten des Jahres 2009. Doch in ihren Windschatten sind schon neue Medienkonzepte wie Huffington Post, Examiner, Betawave oder Netshelter ins Rampenlicht gewachsen. Allerdings nur in Amerika. In Deutschland haben es keine Innovationen auf Spitzenplätze geschafft.
Das Internet-Unternehmen Google bringt wahrscheinlich im kommenden Jahr ein eigenes Mobiltelefon auf den Markt. Das Gerät, dessen erste Fotos im Kurznachrichtendienst Twitter aufgetaucht sind, wird vom asiatischen Herstellern HTC produziert, den Namen Nexus One tragen und mit dem von Google mitentwickelten Betriebssystem Android ausgestattet sein.
Facebook, Twitter, Youtube oder ein Unternehmensblog – immer mehr Unternehmen engagieren sich im Web 2.0. Oft fehlen aber eine klare Strategie und das Wissen über die Folgen für die Kommunikation wie Kontrollverlust und kurze Reaktionszeiten.
Google sucht nun auch in Echtzeit und integriert Inhalte von Twitter, Facebook, MySpace und Friendfeed in seine Ergebnisliste. Zudem kommt die visuelle Suche, die auf Fotos Produkte identifiziert oder Gebäude erkennt.
Burda und die Telekom haben einen Pakt für die Seite "Bunte.de" geschlossen: Bunte-Inhalte werden auf den Telekom-Seiten eingebunden. Klickt der Nutzer, landet er auf der Bunte-Seite. Für den Nutzertransfer darf die Telekom die Seite vermarkten - Burdas Vermarkter Tomorrow Focus geht leer aus.
Für 48 Millionen Euro hat Lars Hinrichs fast seinen gesamten Anteil an Xing an Hubert Burda verkauft. Damit ist das Medienhaus größter Aktionär des Online-Geschäftsnetzwerks.
Dass Produktinformationen bevorzugt im Internet gesucht werden, ist bekannt. Wie das Netz Marken bilden und zerstören kann, fragen sich viele Marketingfachleute derzeit. Dabei wollen die meisten Fans und Follower einer Marke vor allem eines: exklusive Angebote.
Die Suchmaschinen bewegen sich in großen Schritten auf das sozialen Medien zu. Microsoft und Google haben angekündigt, die Kurznachrichten von Twitter in ihren Suchmaschinen anzuzeigen. Auch öffentliche Statusmeldungen von Facebook tauchen bald in den Suchergebnissen auf.
Die Besucherzahl auf Twitter.com ist in Deutschland im September um 34 Prozent auf 3,1 Millionen gewachsen. Doch die Aktivität kann nicht mithalten. Offenbar ist die Einstiegshürde weiterhin hoch; zudem sind viele Nutzer wohl eher als passive Leser an den Informationen interessiert.
Man kann nicht immer nur gewinnen bei jenem Roulettespiel, das da Globalisierung genannt wird. Heute noch spottet man über das Schicksal der Opels und Chryslers dieser Welt, und morgen zieht einem deren Finanzierer das nächste Sakko aus. Natürlich ist man froh, wenn man insgesamt als Sieger aus dem Krieg um Geld und Vermögen hervorgeht, aber in solchen Momenten erfährt man, dass dabei für jeden schmerzliche Verluste hinzunehmen sind. Mal verliert man den Schneider, mal die Amerikaner ihr Vermögen, und Chinesen wechseln vom Ausbeuter, der unter Qualitätsdruck steht, zum letzten Schinder, dem das alles egal ist. Immerhin, man denkt nach. Das ist auch schon was.
Medienseiten bekommen ihre Leser im Internet immer häufiger per Link aus dem Web 2.0. Noch dominiert Google, aber Leseempfehlungen in sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter werden immer wichtiger. Die klassische Homepage verliert an Bedeutung.
Es war ein langer Weg: Viele Web-2.0-Angebote wie Facebook, Youtube oder StudiVZ haben erst einmal kräftig investieren müssen. Doch jetzt scheinen die Netzwerke ihr Modell auch für den wirtschaftlichen Erfolg gefunden zu haben. Immer mehr Werbetreibende verlagern ihre Budgets ins Web 2.0, weil sich dort ihre Kunden aufhalten.
Der Wetteinsatz steigt: Twitter erhält 100 Millionen Dollar Risikokapital und wird mit 1 Milliarde Dollar bewertet.
Twitter wächst weiter ungebremst. Im August ist die Nutzung des populären Internetdienstes in Deutschland um etwa 20 Prozent gegenüber Juli gestiegen. 55.000 Nutzer am Tag, 174.000 aktive Accounts und 2,4 Millionen Besucher auf Twitter.com sind die Eckzahlen.
Furchtlos hat Marc Andreessen einen Blick auf den Internet-Telefondienst Skype geworfen, der in den vergangenen Jahren zum Internet-Auktionshaus Ebay gehört hat - dort aber trotz ordentlicher Wachstumsraten nicht heimisch geworden ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es Andreessen mit seinen Kollegen schafft, auch Skype wieder stärker zur Avantgarde zu machen - und damit noch interessanter und erfolgreicher, natürlich vor allem mit dem Ziel, es zu einem noch besseren Zeitpunkt mit Gewinn weiterzureichen.
Unternehmen in Deutschland tun sich schwer mit dem Web 2.0. Meist haben die Chefs wenig Ahnung und ein engagierter Mitarbeiter fängt einfach mal an. Die Chefs müssen nicht nur lernen, wie getwittert wird, sondern auch zuzulassen, dass ihre Mitarbeiter twittern. Führung statt Kontrolle lautet die Devise.
Soziale Netzwerke wie Facebook oder der Kurznachrichtendienst Twitter leiten viele Nutzer auf Medienseiten. "Medien lieben Twitter - aus gutem Grund", sagt Hitwise-Analystin Heather Dougherty.
Das soziale Netzwerk Facebook setzt sich auch in Deutschland gegen die Konkurrenz durch und hängt StudiVZ ab. Dagegen hat das amerikanische Geschäftsnetzwerk Linkedin wohl keine Chance gegen Xing.
Trotz Ferien und auch ohne Großereignis wächst der Mikroblogging-Dienst Twitter im Juli kräftig weiter. Die Zahl der Besucher der Seite Twitter.com beträgt rund 2 Millionen im Monat; die Zahl der aktiven Twitterer ist auf 145.000 gestiegen.
Twitter wächst weiter schnell. Die Zahl der aktiven deutschsprachigen Nutzer stieg im Juni um 34 Prozent auf 105.000. Das Interesse ist aber weit höher. Immer mehr Menschen nutzen Twitter als Informationskanal, weniger als Kommunikationsinstrument.
In ihrer Verschlossenheit liegt eines der größten Zukunftsprobleme für die Zunft der Familienunternehmer. Das gilt im Kleinen wie im Großen: Auch die kleineren Familienunternehmen müssten wissen, dass sich viele Informationen über sie längst von jedermann bequem im Internet über den elektronischen Bundesanzeiger beschaffen lassen, aber sie handeln nicht danach. Sie leben in einer Zeit der Entstehung von Online-Nachrichtendiensten wie Twitter, die die Erkenntnisse der Nutzer, die möglicherweise ihre Mitarbeiter sind, in Echtzeit in die Welt tragen, ohne irgendwelche Erfahrungen mit klassischen Medien wie etwa einer Tageszeitung gesammelt zu haben.
Tinker.com heißt der Ansatz von Glam und Burda, mit Twitter Geld zu verdienen. Dabei werden Ereignisse mit Echtzeit-Werbung belegt.
Soziale Netzwerke werden immer beliebter. Inzwischen nutzen 65 Prozent aller 1,1 Milliarden Internetnutzer dieser Art, Verbindungen zu knüpfen. Die aktivsten sozialen Netzwerker sind die Russen.
Der Erfolg von Twitter macht Facebook nervös - nun baut das soziale Netzwerk radikal um und gibt dabei sogar seinen Charakter als Netzwerk für Freunde auf.
Wie die Nachricht vom Tod Michael Jacksons plötzlich in einen Ausgehabend kracht...
Die meisten Menschen haben noch nie getwittert. Doch die Berichterstattung über die Proteste in Iran sorgt jetzt für eine noch größere Aufmerksamkeit für den Internet-Kurzmitteilungsdienst Twitter, aus dessen Name das neudeutsche Verb „twittern" abgeleitet wurde. Was für die Demonstranten ein nützliches Werkzeug ist, um die Zensur zu umgehen, stellt im Alltag nicht zuletzt Unternehmen und ihre Öffentlichkeitsarbeiter vor viele Fragen: Wofür lässt sich Twitter nutzen, wenn nicht gerade Wahlen gefälscht worden sind?
Die zentrale Nachrichtenseite im Internet gilt als Auslaufmodell. Heute strömen die Informationen durchs Internet, angetrieben von 200 Millionen Nutzern auf Facebook oder Twitter. Auch technische Innovationen wie Adobe Air oder API-Schnittstellen revolutionieren die Art und Weise, wie Nachrichten verteilt und gelesen werden.
Informationen und Nachrichten verbreiten sich per Facebook oder Twitter in Echtzeit und bringen den Medienseiten zusätzliche Leser. Die Bedeutung von Google News als Trafficlieferant wird kleiner.
Per Twitter lässt sich verkaufen, kommunizieren oder mit Kunden sprechen. Das „Echtzeit-Internet“ hat aber auch seine Tücken. Viele Unternehmen fürchten sie.