Abschaltreflexe aus der analogen Ära
Die politische Forderung, Randalierer aus sozialen Netzwerken auszuschließen und Dienste abzuschalten, doktert nur an technischen Symptomen von tieferliegenden sozialen Problemen herum.
Die politische Forderung, Randalierer aus sozialen Netzwerken auszuschließen und Dienste abzuschalten, doktert nur an technischen Symptomen von tieferliegenden sozialen Problemen herum.
Jayceon Terrell Taylor, als Rapper auch unter dem Künstlernamen "The Game" bekannt, hat sich mit dem Sheriff der Stadt Compton bei Los Angeles einen schlechten Scherz erlaubt. Da der Musiker ("Hate It or Love It") bei der Ausschreibung ...
Die letzte Twitter-Nachricht aus der Nacht zum Freitag zeigt, dass auch das Leben ein Auf und Ab sein kann: "Dies ist ziemlich verrückt geworden. Ich liebe meinen Job und hör jetzt besser auf. Sorry." Da fühlte sich der Mitarbeiter ...
Keine Frage, an dem Ausmaß der Gewalt, der Krawalle und Plünderungen in London haben auch die Sozialen Netzwerke ihren Anteil. Sie machten es möglich, dass sich Randalierer spontan organisierten und Informationen in Echtzeit austauschten.
Was bedeutet es, dass Ai Weiwei sein bisher einziges Interview nach der Haft der Parteizeitung „Global Times“ gab? Suggeriert werden sollte offenbar, der Künstler sei auf Parteilinie umgeschwenkt. Man kann das Interview aber auch anders lesen.
LONDON, 9. August. Am Vormittag bilden sich schon wieder Grüppchen auf den ausgeräuberten Londoner Einkaufsstraßen. Auch die haben sich, wie viele der jungen Plünderer in der Nacht zuvor, über Facebook, Twitter und andere Internetdienste ...
LONDON, 9. August. "Wir wollen ein Zeichen setzen", sagt Roberta Burke, den Kehrbesen in der Hand - und damit ist die Rentnerin nicht allein. Es ist zehn Uhr am Dienstagmorgen, und vor der U-Bahn-Station Chalk Farm im Londoner Stadtteil ...
Soziale Netzwerke spielen eine Schlüsselrolle bei den Krawallen. Aber nicht nur Randalierer kommunizieren. Auch Putzaktionen wurden binnen Stunden über Twitter und Facebook organisiert.
Mit Hilfe des neuen Münchner Twitter-Kanals „MVV Blitzer“ warnen Schwarzfahrer vor Fahrschein-Kontrollen in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Initiatoren wollen damit gegen die hohen Ticketpreise demonstrieren.
Die 61 Jahre alte amerikanische Schwimmerin Diana Nayd hat ihren Versuch, ohne Haischutzkäfig von Kuba nach Key West zu schwimmen, nach fast 30 Stunden im Wasser abgebrochen. Die Strömung drängte sie zu weit nach Osten.
Unermüdlich arbeitet Ray Kurzweil daran, uns den Weg ins ewige Leben zu weisen. Im Jahr 2029, so prophezeit es der amerikanische Autor und Erfinder, werden das menschliche Gehirn und der Computer eine Einheit bilden.
ht. FRANKFURT, 8. August. Über Twitter laufen (fast) alle Nachrichten dieser Welt. Medien, Blogger, Unternehmen, Wissenschaftler oder Organisationen speisen ihre Informationen auf Twitter ein - in der Hoffnung, dass möglichst viele ...
FRANKFURT, 8. August. "4 Kontrolettis sind gerade am Scheidplatz ausgestiegen": Im Münchner Twitterkanal "MVV Blitzer" kommen Fahrkartenkontrolleure nicht gerade gut weg. Kein Wunder, denn Dienste wie "MVV Blitzer" warnen vor den ...
Wissen, was die Leser heute wirklich interessiert? Signale wie „Retweets“ auf Twitter oder „Likes“ auf Facebook zeigen heute in Echtzeit, welche Themen angesagt sind. Die Analyse dieser Signale steckt noch in den Anfängen, hat aber großes Potential.
nks. NEW YORK, 2. August. Der nicht börsennotierte amerikanische Kurznachrichtendienst Twitter Inc. hat neues Geld aufgenommen. Nach Medienberichten investierte die vom russischen Milliardär Yuri Milner geführte Fondsgesellschaft DST Global 400 Millionen Dollar in das Unternehmen.
Soziale Netzwerke liefern uns die Welt frei Haus. Aber die Nähe ist trügerisch. Von der wirklichen Welt sind nur noch Tweets wie „Ich esse gerade ein Eis“ übrig geblieben. Uns droht die Verbiederung.
Scotland Yard hat auf den Shetland-Inseln einen jungen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, zu Aktionen gegen Websites aufgerufen zu haben, die Zahlungen an Wikileaks blockierten. Nach Angaben von Scotland Yard ist man sich sicher, die Identität von "Topiary" ermittelt zu haben.
Larry Page, der neue Vorstandschef von Google, hat die Weichen richtig gestellt. Google+ ist als soziales Netzwerk ein Erfolg. Als nächstes großes Thema wird Google Spiele anbieten. Sein Masterplan dahinter: das perfekte Werbesystem.
ht. FRANKFURT, 25. Juli. Google+ wird der erste große Erfolg des neuen Google-Vorstandschefs Larry Page. 20 Millionen Nutzer - davon rund 700 000 in Deutschland - hat das neue Google-Netzwerk in nur wenigen Wochen gewonnen und ist damit weit schneller populär geworden als Facebook oder Twitter.
Neun Jahre lang plante Anders B. Breivik einen Massenmord. Er schrieb darüber ein wirres, ideologisches Manifest, das er kurz vor dem Massaker im Internet veröffentlichte. Den Link sendet er Freunden. Dem Geheimdienst war der Norweger nicht bekannt.
Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude erprobt sich als Exorzist. Es geht um die Austreibung eines Dämons, der auch in anderen Städten sein Unwesen treibt, der die Münchner, soweit sie nicht zu den Großverdienern gehören, aber besonders ärgert.
Das Fernsehen ist für 44 Prozent der Deutschen weiterhin das wichtigste Informationsmedium. Dahinter verschieben sich die Gewichte aber sehr schnell: Nach einer Repräsentativumfrage sehen schon 20 Prozent das Internet als ihr wichtigstes Medium bei der Information über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur. Das sind 5 Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. Der Zuwachs geht zu Lasten der Tageszeitungen, die nur noch von 22 Prozent der Befragten als wichtigstes Informationsmedium für diese Themen genannt wurden.
Wenn Menschen der Generation 40plus soziale Netze entdecken, dann wird es schnell - peinlich. Gedichte an der Pinnwand der eigenen Kinder und ein Umgang mit dem Netz, den man nur damit erklären kann, dass sie nicht wissen, was sie sagen sollen. Zeit, in eine Oase - bevor auch dort wieder Muttis und Papas mit ihren Kindern Freundschaften schließen.
Netz-Nerds und digitale Distinktionsgewinnler haben ein neues Lieblingsspielzeug: Google plus, das etwas andere soziale Netzwerk. Aber das managen all der digitalen Repräsentanzen artet allmählich in Stress aus.
„Nutzer wollen zählbare Vorteile, keine Freundschaften." Mit dieser Überschrift hat die Deutsche Bank einen Forschungsbericht über das Engagement der Banken in den sozialen Medien überschrieben. Danach wünschen sich Social-Media-Nutzer vor allem Informationen über Finanzprodukte, aber nur noch selten Besuche in einer Filiale. Wenn also immer mehr Menschen in den sozialen Medien unterwegs sind, aber weniger häufig Filialen aufsuchen, dann „müssen Banken auf den neuen Kommunikationskanälen relevante Informationen liefern", lautet eine Schlussfolgerung der Bankforscher.Genau das tun die meisten Finanzinstitute bisher offenbar nicht.
Seitdem Facebook immer größere Teil der Web-Tätigkeiten an sich bindet, werden auch Online-Händler dort tätig. Doch lassen sich auf Facebook auch komplexe Produkte verkaufen oder nur Schnäppchen?
Burda steigt beim führenden Twitter-Entwickler Ubermedia ein. "Für Medienhäuser ist es relevant, Twitter und die Dynamik des Ökosystems zu verstehen" sagte Burda-Manager Marcel Reichart der FAZ. Burda will die internationale Expansion von Ubermedia vorantreiben und Brückenkopf nach Europa sein.
Um ihre Suchmaschinen besser zu machen, verbünden sich Google und Microsoft mit sozialen Netzwerken. Die "Likes" oder "Retweets" der Freunde soll die Suchergebnisse verbessern. Auf jeden Fall wird die Kooperation der größten Datensammler zu noch mehr Daten führen.
In keinem Land der Welt werden so viele Personalcomputer selbst zusammengeschraubt wie in Deutschland. Das Land begeistert sich für Technik, nicht zuletzt für alles, was rollt, funkt und rechnet. Umfragen bestätigen das. Fast die Hälfte der Deutschen hat sich schon einmal gewünscht, etwas wirklich Neues zu entdecken. Insofern müsste Deutschland ein sehr innovationsfreudiges Land sein. In vielen etablierten Industrien, vor allem im Maschinen- und Fahrzeugbau, stimmt das ja auch. Hier sind die deutschen Unternehmen Weltklasse und werden das auf lange Sicht bleiben. Aber wo bleibt das Neue, zum Beispiel in der Informations- oder Biotechnologie?
Internet-Firmen wie Facebook oder Linkedin erzielen exorbitante Bewertungen bei bescheidenen Umsätzen und Gewinnen. Steuern wir auf die nächste Dotcom-Blase zu oder sind wir schon mittendrin?
Wer nach einem Jahr Social Media Bilanz zieht und zu dem Ergebnis kommt, Social Media lohnt sich nicht, hat Social Media nicht verstanden. Denn der Aufbau von Beziehungen braucht seine Zeit und bedeutet mehr als Gewinnspiele für kurzfristige Effekthascherei. Wie stark der Erfolg in den sozialen Medien von der Erfahrung abhängt, zeigt nun eine Befragung des Web-Portals Social Media Examiner von 3300 Marketing-Fachleuten aus aller Welt. Danach hängt nicht nur der Erfolg von Social Media, sondern auch die Wahl der eingesetzten Tools stark von der Erfahrung ab.
Der Regierungssprecher ist zurück aus dem Urlaub. Das bedeutet auch: er twittert wieder. Doch seine Tweets klingen noch immer etwas hölzern. Dennoch könnte die politische Kommunikation im Netz von Steffen Seibert etwas lernen.
Auf Twitter wird für harte Nachrichten vorwiegend auf klassische Medien verlinkt, Fachinformationen und Unterhaltung dagegen eher in nutzergenerierten Inhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Studie von Axel Maireder am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Klassische Medien erhalten also zum Teil ihre Gatekeeper-Funktion.
Lassen sich Versicherungen auf Facebook verkaufen? Oder Beziehungen zu Versicherten per Twitter knüpfen? Der Beweis dafür ist nicht erbracht, aber die deutschen Versicherungen wollen es jetzt wissen. In den vergangenen Monaten haben sie ihre Präsenz in den sozialen Medien kräftig ausgebaut. „Unternehmen, die sich noch komplett aus dem Social Web heraushalten, sind inzwischen in der Minderheit. Vor allem Direktversicherer zeigen die ersten erfolgreichen Ansätze", sagt Tobias Lampe vom Beratungsunternehmen Keylens.
Energieversorger mit einem schlechtem Ruf bleiben Facebook und Twitter lieber fern. Dagegen sind die Anbieter von Ökonstrom in den sozialen Medien schon recht aktiv. Ganz zu schweigen von den Umweltverbänden wie Greenpeace, die bestens vernetzt sind und Social Media für ihre Zwecke professionell einsetzen.
Nirgendwo anders sind Menschen, die twittern, so glücklich wie in Deutschland. So verzeichnet es die "Twitter Happiness Map" des Forschers Alex Davies. Doch sind "Sonne", "Sommer", "super" die Schlüsselworte zum Bruttonationalglück der digitalen Welt?