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Hombach vor dem Abschied von der WAZ: Bodo macht was Neues

Bodo Hombach kennt man nicht; Bodo Hombach glaubt man zu kennen. Das geht vielen Menschen so. Denn es gibt in Deutschland nur wenige, die so gut vernetzt sind wie Hombach - und die deshalb so vielen Menschen bekannt sind. Exklusiv hingegen ist Hombachs Kombination aus höchsten Ämtern, Parteiaufgaben und Managementfunktionen. Das macht ihn schillernd: Würde man dem jeweils ehemaligen Gewerkschafter, SPD-Landesgeschäftsführer in Nordrhein-Westfalen, Wahlkampfstrategen, wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Geschäftsführer der Preussag Handel GmbH, Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Chef des Bundeskanzleramtes unter Gerhard Schröder, Sonderkoordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa und heutigen Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe in Essen deshalb aber Sprunghaftigkeit vorwerfen, hätte man schon den ersten Fehler gemacht. Wer also ist Hombach, den die Menschen in seiner Heimat gerne einfach Bodo nennen?

Carsten Knop
27.12.2011 15:37 Uhr

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Medien nutzen Twitter immer noch als Linkschleuder

Twitter ist ein Informationsinstrument - und daher eigentlich ideal für Medien, die ihre Nachrichten auf diesem Wege schnell verbreiten können. Die meisten Medien setzen Twitter jedoch als Link-Schleuder ein, verbreiten also nur automatisiert die Überschriften ihrer Nachrichten inklusive Link auf die eigene Internetseite, können aber der Kommunikation mit den Nutzern wenig abgewinnen. Das ist das Fazit einer Studie des „Pew Research Center's Project for Excellence in Journalism" für den amerikanischen Nachrichtenmarkt, das fast identisch auf Deutschland übertragen werden könnte.

Holger Schmidt
14.11.2011 14:15 Uhr
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Die digitale Transformation der New York Times

Der Verleger der New York Times, Arthur Sulzberger, hat an der London School of Economics and Political Science eine Rede über die digitale Transformation von einer "großartigen Zeitung" zu einer "großartigen, globalen Multi-Plattform Nachrichtenorganisation" gehalten. Neben weiterhin gutem Journalismus gehöre dazu die stetige Innovation und die Kommunikation mit den Lesern. "Es gibt einen Grund, warum wir uns zu Social Media verpflichtet haben - unsere Leser". Das Geschäftsmodell hinter der Strategie: "Eine höhere Verweildauer, mehr gelesene Geschichten, mehr angeschaute Videos ... und mehr gesehene Werbung", sagte Sulzberger.

Holger Schmidt
03.11.2011 08:55 Uhr

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