Wie es weitergeht
Kaum haben wir das alte Jahr hinter uns, mehren sich die Zeichen, dass neue Krisen, Krankheiten und Kulturkarambolagen unvermeidlich sind. Ein Vorab-Ereignis-Kalender zum Aufheben.
Kaum haben wir das alte Jahr hinter uns, mehren sich die Zeichen, dass neue Krisen, Krankheiten und Kulturkarambolagen unvermeidlich sind. Ein Vorab-Ereignis-Kalender zum Aufheben.
Bei Twitter, Facebook und anderen Internet-Diensten fallen gigantische Datenmengen an. Die systematische Beschäftigung mit diesem Nebenprodukt könnte einige Forschungsbereiche revolutionieren.
Der neue VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer hat in Amerika den digitalen Wandel erlebt. Jetzt soll er den deutschen Zeitschriften helfen.
Frank Elstner hat Generationen geprägt. Was er zu bieten hat, ist mittlerweile kostbarer als Gold: gutes Karma. Jetzt hat er angefangen zu twittern und gewinnt ganz neue Fans.
Bodo Hombach kennt man nicht; Bodo Hombach glaubt man zu kennen. Das geht vielen Menschen so. Denn es gibt in Deutschland nur wenige, die so gut vernetzt sind wie Hombach - und die deshalb so vielen Menschen bekannt sind. Exklusiv hingegen ist Hombachs Kombination aus höchsten Ämtern, Parteiaufgaben und Managementfunktionen. Das macht ihn schillernd: Würde man dem jeweils ehemaligen Gewerkschafter, SPD-Landesgeschäftsführer in Nordrhein-Westfalen, Wahlkampfstrategen, wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Geschäftsführer der Preussag Handel GmbH, Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Chef des Bundeskanzleramtes unter Gerhard Schröder, Sonderkoordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa und heutigen Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe in Essen deshalb aber Sprunghaftigkeit vorwerfen, hätte man schon den ersten Fehler gemacht. Wer also ist Hombach, den die Menschen in seiner Heimat gerne einfach Bodo nennen?
Blamage für Stratfor: Hacker der Online-Aktivistengruppe Anonymous sind offenbar in die Datenbank der amerikanischen Sicherheitsfirma eingedrungen und haben Kreditkartendaten von Kunden gestohlen. Die Angreifer wollen nun eine Million Dollar an Wohltätigkeitsorganisationen überweisen.
Der saudiarabische Milliardär Alwaleed bin Talal hat einen Anteil im Wert von 300 Millionen Dollar beim Kurznachrichtendienst Twitter erworben. Damit baut der Neffe des saudischen Königs seine Beteiligungen in der Medienbranche weiter aus.
Twitter hat nach eigenen Angaben 100 Millionen Nutzer am Tag, wächst in Deutschland aber kaum noch. Nun will Twitter in Deutschland Gas geben und sucht einen Geschäftsführer, sagt Twitters Plattform-Chef Ryan Sarver im Interview. Der neue Geschäftsführer soll den Deutschen auch erklären, warum Twitter eigentlich ganz einfach zu nutzen ist. Das neue Design der Homepage soll den Nutzern die interessantesten Inhalte zeigen. "Das ist Teil der großen Wette, die Twitter eingegangen ist", sagte Sarver.
In Lettland haben die Menschen aus Angst vor einer Bankenpleite die Geldautomaten der schwedischen Großbank Swedbank leergeräumt. Dabei hat die Bank erst vor wenigen Tagen den Stresstest der Bankenaufsicht ohne Fehl und Tadel bestanden.
Netzaktivisten haben eine Kampagne zur Freilassung Razan Ghazzawis gestartet. Die junge Syrerin ist am Sonntag verhaftet worden. Seitdem sind ihre Angehörigen ohne Nachricht über ihren Verbleib.
Ein Gerücht geht um: Hat man am europäischen Forschungszentrum Cern bei Genf endlich das lang gesuchte Higgs-Teilchen nachgewiesen? Die Nachrichten überschlagen sich.
Man nennt sie Internetpartei, neueste Linke und erste Basisdemokraten seit dem grünen Rotationsprinzip: Die Piraten haben in Offenbach auf dem Bundesparteitag zugestimmt und widersprochen.
Mit dem neuen Album des kanadischen Rappers bekommt die Internetgeneration ihre Tonspur: Das liegt nicht nur an Drakes offener Einstellung, sondern auch an seinen Texten.
"Es reicht nicht, der Erste zu sein, der Nachrichten bringt", sagt Nick Blunden, der Chef von Economist Online.
Das Internet ist ein Paradies für Verbraucher und eine Hölle für Bürger. Es wird Zeit für die Vision eines Bürger-Internets, das uns vor der Macht der Konzerne schützt. Erste Folge der neuen Kolumne „Silicon Demokratie“ von Evgeny Morozov.
„Der Eiserne König“, ein Abenteuermärchen von John Henry Eagle, kämpft mit der Schwierigkeit, heute zugleich märchenhaft und realistisch zu erzählen. Und gewinnt.
Wie eine Bloggerin mit nackten Tatsachen strenggläubige Muslime und die ägyptische Obrigkeit provoziert
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Ein geographischer Filter für Twitter
Demi Moore und Ashton Kutcher gehen endgültig getrennte Wege. Nach monatelangen Gerüchten um eine Beziehungskrise und eine Affäre Kutchers gab Moore nun das Ende ihrer Ehe bekannt.
Die Spielzeit in der NBA ist mehr denn je in Gefahr: Die Gewerkschaft der Basketballprofis lehnt das jüngste Angebot der Teameigner ab. Dirk Nowitzki drückt sich um eine klare Haltung zum Tarifkampf.
Twitter ist ein Informationsinstrument - und daher eigentlich ideal für Medien, die ihre Nachrichten auf diesem Wege schnell verbreiten können. Die meisten Medien setzen Twitter jedoch als Link-Schleuder ein, verbreiten also nur automatisiert die Überschriften ihrer Nachrichten inklusive Link auf die eigene Internetseite, können aber der Kommunikation mit den Nutzern wenig abgewinnen. Das ist das Fazit einer Studie des „Pew Research Center's Project for Excellence in Journalism" für den amerikanischen Nachrichtenmarkt, das fast identisch auf Deutschland übertragen werden könnte.
Die Software erkennt die Kündigungsabsicht eines Mitarbeiters, bevor dieser selbst davon weiß: Wie durchs Hintertürchen sozialer Netzwerke ein Personalmanagement per Algorithmus Einzug in deutsche Unternehmen hält.
Ist die politische Nutzung von Twitter nur die Fortsetzung von herkömmlicher Politik mit anderen Mitteln? Wer die digitale Generation verstehen will, muss mehr begreifen, als wo und wie sie kommuniziert. Virtuelle Orte als Schauplatz für Politainment zu betrachten, wird diesen Aufgaben nicht gerecht.
Der Verleger der New York Times, Arthur Sulzberger, hat an der London School of Economics and Political Science eine Rede über die digitale Transformation von einer "großartigen Zeitung" zu einer "großartigen, globalen Multi-Plattform Nachrichtenorganisation" gehalten. Neben weiterhin gutem Journalismus gehöre dazu die stetige Innovation und die Kommunikation mit den Lesern. "Es gibt einen Grund, warum wir uns zu Social Media verpflichtet haben - unsere Leser". Das Geschäftsmodell hinter der Strategie: "Eine höhere Verweildauer, mehr gelesene Geschichten, mehr angeschaute Videos ... und mehr gesehene Werbung", sagte Sulzberger.
Kenia hat auf Twitter Angriffe auf weitere zehn Dörfer in Somalia angekündigt. Die Bewohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Unterdessen flüchten immer mehr hungernde Somalier nach Äthiopien.
Twitter und Facebook ziehen ins Auto ein. Auch der Fahrer soll davon profitieren. Über Sinn und Unsinn kann man trefflich streiten.
Der chinesische Künstler Ai Weiwei soll Steuern und Strafe zahlen. Den Grund dafür kennt er nicht, denn die chinesischen Behörden hüllen sich in Schweigen.
Aus Angst vor Verhaftung floh Razan Ghazzawi im Frühjahr aus Syrien - und kehrte erst nach drei Monaten wieder zurück. FAZ.NET sprach mit der Studentin über das Ausmaß der Repression und die Rolle der sozialen Medien in der Revolution.
Unionspolitiker bekennen sich zaghaft zum Internet. Wieso hat man trotzdem den Eindruck, sie würden es am liebsten sperren? Ein Plädoyer für ein freies Netz.
Seit vier Wochen twittert der CDU-Politiker Peter Altmaier. Die Netzwelt jubelt. Doch auf der Netzpolitik-Diskussion UDL Digital in Berlin wird er ganz analog in die Zange genommen.
Jeff Jarvis, einer der lautstärksten Apologeten des Netzes, hat ein Buch geschrieben, das alle Denkfehler und Eitelkeiten der Internetintellektuellen wie im Brennglas zeigt. Warum wir diesen Typus des Halbgebildeten fürchten müssen.
Es ist lange überfällig, den Unterschied zwischen dem Leben im Netz und dem Leben im hier und jetzt aufzugeben. Das Netz ist an dieser Stelle zuende, es hat sich als Ort aufgelöst, es ist überall dabei, auf Schritt und Tritt. Doch was bedeutet das?
Für die populärsten Fußballer des Internets läuft es im richtigen Leben nicht immer so rund wie im virtuellen. Rooney zeigt den dämlichsten Tritt des Jahres. Und Messi sorgt für Tumulte im Flugzeug.
In Syrien stehen die Gegner des Assad-Regimes alleine da. Der Führung der Opposition droht die Kontrolle über einzelne Gruppen verlorenzugehen, die schon zu den Waffen greifen.
Er ist der erste Unionspolitiker, der direkten Anschluss an die digitale Welt sucht - Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier fordert im Samstagsfeuilleton der F.A.Z.: Werdet alle Twitterer!
Peter Altmaiers Weg zum vernetzten Politiker: Nach vier Wochen wird aus dem Internet-Gelegenheitsnutzer ein Dauertwitterer. Eine Chronologie.