Soziale Verwechselwerke
In der Türkei wurde schon vor dem Putsch ein umfassendes Kontrollsystem errichtet. Die Früchte dieser Arbeit kann Staatspräsident Erdogan nun genüsslich verzehren.
Nach dem schrecklichen Sturz gibt Annemiek van Vleuten Entwarnung aus dem Krankenhaus. Die Radrennfahrerin aus den Niederlanden hatte schon einmal großes Glück im Unglück – an einem besonderen Datum.
Der Sender BFM TV liefert Nachrichtenbilder schneller als alle anderen. Er konkurriert mit dem Internet und verändert Frankreichs Medienlandschaft radikal. Für eine Falschmeldung ist der Kanal immer gut.
In der belgischen Stadt Charleroi hat ein Mann zwei Polizistinnen mit einer Machete angegriffen und verletzt – der Mann soll dabei „Allahu Akbar“ gerufen haben.
Auf Mesut Özils Instagram-Account wird ein Bild des Arsenal-Spielers mit Grüßen aus Amerika gepostet. So weit, so gut. Wenig später aber taucht ein ähnlicher Post bei einem anderen deutschen Nationalspieler auf.
An heißen Sommertagen laufen in New York auch die Klimaanlagen heiß. Das gefällt nicht jedem. In Deutschland ist der Trend zum gekühlten Großraumbüro zwar weniger verbreitet – doch aus dem Teufelskreis hilft auch das nicht heraus.
Angeblich verhandelt der Elektronikkonzern Apple darüber, den Musikdienst Tidal zu kaufen. Offiziell äußerte sich niemand. Nun macht ein Rapper Druck auf Twitter.
In Zeiten des digitalen Wandels verschicken vor allem junge Menschen immer seltener Briefe. Dennoch nimmt die Zahl von Briefkästen zu. Zu den Inhalten der „gelben Klassiker“ zählen aber kaum noch handgeschriebene Schriftstücke.
Kriegsveteranen sind den Amerikanern heilig. Dass Donald Trump jetzt ausgerechnet die Eltern eines gefallenen Soldaten attackiert, könnte ihn die Wahl zum amerikanischen Präsidenten kosten. Dabei ist es längst nicht sein erster Tabubruch.
Gelöschte Nutzer, verschwundene Themen und Hetze der Freunde der Hatespeechkontrolleure: Gegen diese Einflussnahme auf Social Media erscheinen Erdogans Zivilklagen wie eine Erinnerung an vergangene, rechtsstaatliche Zeiten.
Iranische Männer kämpfen gegen das Kopftuch – indem sie es selbst aufsetzen. Endlich wirkt der Schleier so lächerlich, wie er immer war.
Wie soll man mit den Bilder des Terrors umgehen? Und wie mit der Hysterie im Netz? Ein Gespräch mit „B.Z.“-Chefredakteur Peter Huth über Boulevardjournalismus in Zeiten von Terror und digitaler Panik.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: ein Namens-Check für soziale Netzwerke.
Ehre, Blut und Vaterland: Der Kopf der türkischen Unterwelt wollte Präsident Erdogan einst stürzen – nun schwört Sedat Peker ihm Loyalität und will im „Blut der Putschisten duschen“. Im Volk wächst die Furcht.
Bastian Schweinsteiger beendet seine Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Das teilte der Weltmeister am Freitag via Twitter mit. Begleitet ist der Abschied von Gerüchten, dass er bei Manchester United vor dem Aus steht.
Ob nach den Anschlägen in Brüssel, Würzburg, Ansbach oder in der Normandie – stets hat sich der „Islamische Staat“ zuerst in einer Meldung der „Nachrichtenagentur Amaq“ zu den Taten bekannt. Was steckt dahinter? Und wie glaubhaft sind solche Meldungen?
Analysten hatten mehr von dem Kurznachrichtendienst erwartet – doch Twitter kann mit dem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr nicht mithalten. Die Umsatzprognose für das dritte Quartal sieht noch schlechter aus.
Mit dem Selbstmordanschlag eines abgewiesenen Flüchtlings ist der internationale Terrorismus nach Ansbach gekommen. Wie gehen die Bewohner des mittelfränkischen Städtchens damit um?
Nach der Serie von Gewaltakten in Deutschland schießen in den sozialen Netzwerken Falschmeldungen und Gerüchte ins Kraut. Fakten spielen dabei keine Rolle, solange es gegen Regierung und Behörden geht.
Nizza, Würzburg, München: Digitale Medien können Gewalt und Hass verstärken. Doch was sollen die Betreiber der Plattformen tun? Ihre Lage ist verzwickt.
Warum Ermittlungsergebnisse abwarten, wenn man politisches Kleingeld machen kann: Der sozialpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion stellt beim Amoklauf die Genderfrage, und bedankt sich mit einem instinktlosen Amoklied.
Ein junger Mann schießt wahllos auf Menschen, mindestens zehn werden getötet, etliche verletzt. Was ist in dieser Nacht in München geschehen? Die Ereignisse der vergangenen Stunden im Protokoll.
Es ist ein friedlicher Hochsommertag in München – bis die Schießereien am Abend und die Suche nach den Tätern die Menschen in Angst und Schrecken versetzen.
Vereinzelten Männern stößt die Ghostbusters-Neuverfilmung mit weiblichem Personal schon lange sauer auf. Vor allem die Schauspielerin Leslie Jones ist immer wieder Ziel von Attacken. Nun sperrt Twitter einen konservativen Publizisten – ist das nur laue Symbolpolitik?
Wenn die AfD „rechtspopulistisch“ ist – sollte man die Linkspartei dann nicht „linkspopulistisch“ nennen? Einige Leser von FAZ.NET plädieren für die begriffliche Gleichbehandlung der beiden Parteien. Nur: Stimmt das inhaltlich? Wir haben bei einem Wissenschaftler nachgefragt.
Wie kann es sein, dass ein bis dahin unauffälliger Jugendlicher plötzlich zum Attentäter wird? Bei Maischberger wurde deutlich, warum eine Radikalisierung wohl doch länger dauert.
Seit der Nacht auf Donnerstag gilt in der Türkei der Ausnahmezustand. Außenminister Steinmeier und der österreichische Außenminister Kurz zeigen sich besorgt, führende türkische Politiker spielen die Entscheidung hingegen herunter.
Der Staatsstreich sei „vielleicht noch nicht vorbei“, sagt Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. Wenige Stunden später trat der Ausnahmezustand in Kraft. Nun kann er weitgehend per Dekret regieren.
Die Axt-Attacke in einem Regionalzug bringt die Flüchtlingsdebatte mit Macht zurück. Die AfD polemisiert, die CSU sieht sich in ihrer Forderung nach weniger Zuwanderern bestärkt. Der Kanzlerin stehen schwierige Wochen bevor.
Nach der Enthüllung um Trumps Bestseller „The Art of the Deal“ scheint Ehegattin Melania nun in Sachen Plagiate nachzuziehen. Einige ihrer Aussagen erinnern ausgerechnet an eine Rede Michelle Obamas.
Nachdem Melania Trump überführt worden war, in ihrer Rede bei Michelle Obama abgekupfert zu haben, werden nun Plagiatsvorwürfe gegen den Sohn von Donald Trump laut. Doch die Sache ist etwas anders gelagert.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat knapp 300.000 Mails der AKP-Partei von Präsident Erdogan veröffentlicht. Unterdessen verhaftet die türkische Polizei offenbar Menschen, die im Internet den Putschversuch befürwortet haben.
Der jüngste Terror in Deutschland und Frankreich bestärkt die Chinesen im Gefühl, dass ihr einstiges Traumziel im Chaos versinkt. Europa gilt für asiatische Urlauber plötzlich als Ort, an dem es jeden jederzeit treffen kann.
Er hat es geschafft: Donald Trump ist auf dem Parteitag der Republikaner offiziell zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei gewählt worden. Außenminister Steinmeier zeigt sich besorgt.
Live-Videos im Netz laufen dem Fernsehen den Rang ab. Müssen Sender ihre ethischen Standards brechen, um mitzuhalten? Kai Gniffke über die Herausforderungen des Streamings.