Der Kreml will seinen eigenen Messenger stärken
Russlands Regime setzt ganz auf den „nationalen Messenger“ Max. Die Konkurrenten werden einfach blockiert. Doch das Vorgehen gegen Telegram ruft auch in den eigenen Reihen Ärger hervor.
Sieben Männer schreiben auf Telegram darüber, wie man Frauen betäuben und vergewaltigen kann. Sie senden sich Fotos und Videos der Taten – und fliegen erst nach Jahren auf. Warum so spät?
Russlands Regime setzt ganz auf den „nationalen Messenger“ Max. Die Konkurrenten werden einfach blockiert. Doch das Vorgehen gegen Telegram ruft auch in den eigenen Reihen Ärger hervor.
Die Medienaufsicht in Russland drosselt den Messenger Telegram, um Bürger ins staatliche Netzwerk VK Max zu zwingen. Das stört sogar die härtesten Kreml-Propagandisten.
Es überrascht nicht, dass Kinder sich selbst radikalisieren. Dass es sich um vernachlässigte Geschöpfe handelt, auch nicht.
Ein neues Chatprogramm soll in Russland WhatsApp und Telegram verdrängen – und dem Machtapparat die Kontrolle über die Nutzerdaten geben.
Der NDR hat einen Chatbot, der Nachrichten der „Tagesschau“ auf Telegram verbreitete, abgeschaltet. Warum? Weil er mit betrügerischer Werbung verknüpft wurde. Darauf kam der Sender erst nach Hinweisen von außen.
Auf Telegram verbreiten russische Bots in den besetzten Gebieten der Ukraine das Narrativ, das Putin hören will. Die KI-gesteuerten Bots wirken wie echte Gesprächspartner. Sie schalten sich in alle Communities ein.
Ein 19 Jahre alter Mann soll bei Telegram einen Anschlag auf die Synagoge in Halle angekündigt haben. Deshalb sitzt er in Haft. Er bestreitet eine ernsthafte Absicht.
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind mehrere laute Explosionen zu hören gewesen. Nach Angaben des Bürgermeisters, Vitali Klitschko, auf Telegram löste die Attacke in mindestens drei Bezirken der Stadt Brände aus.
Der Aufstieg der Plattform Telegram erfolgte parallel zum russischen Krieg gegen die Ukraine. Ihre Funktionsweise prägt die Informationsgebung auf beiden Seiten der Front. Und auch den deutschen politischen Diskurs.
Syriens Armee hat offenbar die Kontrolle über die strategisch wichtige Stadt Hama an islamistische Kämpfer verloren. Die Rebellen wollen auch ein Gefängnis eingenommen und Hunderte Insassen freigelassen haben.
Im Frankfurter Reichsbürgerprozess wird die AfD-Politikerin und frühere Richterin Birgit Malsack-Winkemann befragt. Es geht um Pädophilie, Kanäle auf Telegram – und einen ominösen Geheimbund.
Auf Telegram verbreitete Dokumente sollen Vorbereitungen für eine israelische Vergeltung gegen Iran zeigen. Die US-Regierung nennt das Leck besorgniserregend.
Die Fälle Brasilien gegen X und Frankreich gegen Telegram zeigen: Demokratien haben Mittel gegen Plattformen, die sich verhalten, als stünden sie über dem Recht.
Dem Telegram-Gründer Pawel Durow wird in Frankreich vorgeworfen, in der Vergangenheit zu wenig mit Strafverfolgern kooperiert zu haben. Nun lenkt der Chat-Dienst ein – mit einer neuen Datenschutz-Richtlinie.
Pawel Durow, Gründer von Telegram, meldet sich nach seiner Festnahme zu Wort. Die Behauptung, Telegram sei ein anarchistisches Paradies, sei „absolut falsch“.
In seiner ersten öffentlichen Äußerung seit seiner Festnahme vor zwei Wochen hat Telegram-Chef Pawel Durow die Vorwürfe gegen seinen Kurzmitteilungsdienst zurückgewiesen.
Pawel Durow, Gründer von Telegram, meldet sich nach seiner Festnahme zu Wort. Die Behauptung, Telegram sei ein anarchistisches Paradies, sei „absolut falsch“. Nach Ansicht der französischen Behörden leistet Telegram Beihilfe zu Straftaten.
Gegen den Kurznachichtendienst Telegram wurden jetzt auch in Südkorea Ermittlungen eingeleitet. Es gehe um mögliche Beihilfe zu Sexualstraftaten im Internet, heißt es in einem Bericht.
Der Telegram-Gründer wird festgenommen. Auch Elon Musk und Mark Zuckerberg haben Probleme mit den Behörden. Noch nie war das Verhältnis zwischen Internet-Plattformen und Staaten so schlecht wie heute.
Digitale Plattformen wie Telegram träumen von einem Rechtsraum ohne staatliche Bindungen. Die Ermittlungen gegen Pawel Durow setzen dem etwas entgegen.
Die Beziehungen Durows zu Frankreich sind zwiespältig: Er wurde von Präsident Macron umworben, sich in Frankreich anzusiedeln – doch die französische Justiz hat ein Problem mit ihm.
Pawel Durow werden sechs Straftatbestände zur Last gelegt. Der Telegram-Gründer hat eine hohe Kaution hinterlegt, darf Frankreich nicht verlassen und muss sich zweimal pro Woche bei der Polizei melden.
Pawel Durow, Chef und Gründer des Nachrichtendienstes Telegram, wird nach knapp vier Tagen in Untersuchungshaft einem Richter vorgeführt. Wir sprechen mit der Extremismusforscherin Julia Ebner und dem F.A.Z.-Frankreich-Korrespondenten Niklas Záboji.
Der in Dubai lebende russische Tech-Milliardär Pawel Durow ist eine umstrittene Figur. Seine Festnahme in Paris am Samstagabend wurde vielfach kommentiert, Emmanuel Macron streitet politische Motive ab.
Auf den ersten Blick gleichen sich die Reaktionen des russischen Regimes und der Exilopposition auf die Verhaftung Pawel Durows. Aber das ist nur die Oberfläche.
Nach der Festnahme von Telegram-Gründer Durow wirft X-Chef Musk den Europäern einen Angriff auf die Meinungsfreiheit vor. Brüssel weist das zurück. Das Verfahren habe nichts mit dem EU-Digitalgesetz DSA zu tun.
Durch fehlendes Eingreifen bei kriminellen Aktivitäten auf der Plattform Telegram soll Durow sich der Beihilfe schuldig gemacht haben.
Der Geschäftsmann und Telegram-Gründer Pawel Durow wurde durch Konflikte mit der Staatsmacht in seiner Heimat Russland bekannt. Jetzt wurde er in Frankreich festgenommen. Was ist über ihn bekannt?
Er habe vor 15 Jahren Samen gespendet, teilt der Telegram-Gründer mit – und so inzwischen mehr als hundert Paaren in zwölf Ländern zu einem Kind verholfen. Für die Kinder will er nun seine DNA öffentlich zugänglich machen.
Seit 2020 müssen alle Kinder in der Kita oder Schule gegen Masern geimpft sein. Auf Telegram werden nun falsche Zertifikate verkauft. Wir haben uns eines bestellt.
In Spanien drohte die komplette Sperrung von bis zu 8,5 Millionen Telegram-Nutzern. Doch dann musste ein Richter eine Fehleinschätzung eingestehen – der Fall zeigt, wie gut juristische Maßnahmen gegen Plattformbetreiber vorbereitet sein müssen.
Despot mit Doppelgängern: In Russland beginnt das Spektakel von Putins Wiederwahlkampagne. Ein Gastbeitrag.
Das gab der Chef der Hamas, Ismail Hanijeh, über Telegram bekannt. Israel bestätigte die Angaben bislang nicht. Im Gespräch seien laut anonymen Quellen eine fünftägige Waffenruhe und ein Geisel-Austausch.
Jewgenij Prigoschin hat ein neues Video von sich in Tarnkleidung und mit Gewehr veröffentlicht. Angeblich befindet sich der Chef der Söldnergruppe Wagner in einem afrikanischen Land. Er gibt den loyalen Streiter für Putin und örtliche Auftraggeber.
Die ukrainische Armee bestätigt Angriffe auf Brücken im Norden der von Russland annektierten Halbinsel. Präsident Wolodymr Selenskyj deutet die Lieferung französischer Marschflugkörper an. Der Überblick.
Das russische Verteidigungsministerium teilte auf Telegram mit, man habe einen „versuchten Terrorangriff des Kiewer Regimes“ vereitelt. Laut Moskaus Bürgermeister Sobjanin wurde dasselbe Hochhaus getroffen, das bereits am Sonntag bei einem Drohnenangriff beschädigt worden war.