Leserbriefe vom 22. Juni 2021
Impfungen für Kinder und Jugendliche +++ Im Jahr 2030 +++ Fluch der bösen Wörter +++ Völkerrechtlerin?
Impfungen für Kinder und Jugendliche +++ Im Jahr 2030 +++ Fluch der bösen Wörter +++ Völkerrechtlerin?
Das Schlosstheater Friedrichs II. von Preußen im Neuen Palais ist saniert. Die Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci nahmen es mit Georg Philipp Telemanns „Pastorelle en musique“ hinreißend in Besitz.
An Zahlen zum Zustand unseres Landes mangelt es nicht. Warum sogar ein steigender R-Wert ein Grund zur Freude sein kann.
In Deutschland wird das Online-Spielen um Geld erlaubt. Der Staat will mitverdienen – treibt er die Zocker damit Kriminellen in die Arme?
Die tschechischen Regisseure Barbora Chalupová und Vít Klusák haben mit einem Filmexperiment die hohe Bereitschaft zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder im Internet aufgedeckt. Das Filmmaterial dient der Polizei nun zu strafrechtlichen Ermittlungen.
Die Alternative Bank Schweiz war einer der Pioniere der Negativzinsen in Europa. Jetzt senkt sie ihren Freibetrag dafür auf null Euro. Wird es auch in Deutschland schon bald darauf hinauslaufen?
Zwei der drei neuen Börsenmäntel in Frankfurt haben ein Übernahmeziel gefunden. Die Hüllen füllen sich jetzt also.
Liz Mohn wird am Montag 80 Jahre alt, ihr Sohn Christoph rückt dann in die erste Reihe des Gütersloher Medienkonzerns auf. Klar ist, was das bedeutet.
Die Anwalts- und Gerichtskosten im Diesel-Skandal explodieren. Ein Ende ist nicht absehbar. Das könnte Versicherungen überfordern und für Versicherte zum Problem werden.
Seine Bilder machen Emergenz spürbar: Maximilian Prüfer beschäftigt sich mit Schwärmen. Seine Arbeiten sollen auch die Chancen des Internets als verlängertes Gehirn aufzeigen.
In China leben inzwischen mehr Superreiche als in Amerika. Für Banken sind sie eine lohnende Zielgruppe. Doch die hat ihre Tücken.
Für wessen koloniale Vergangenheit stehen die Benin-Bronzen? Mit der Herausgabe der Kunstwerke macht Deutschland sich erpressbar.
Private Spender sollen helfen, in Texas Grenzanlagen zu Mexiko zu finanzieren. Mit der „Mauer“, die Donald Trump seinen Anhängern einst versprach, machen nun auch andere Politik.
In der Pandemie haben viele Läden gelitten. Jetzt sind die Einkaufsstraßen wieder belebt. Für die Innenstädte gibt es viele Ideen.
Lebensmittellieferungen boomen in Deutschland. Mit dem Dienst Getir startet ein Veteran der Branche. Gründer Nazim Salur sagt im F.A.Z.-Gespräch: Vor allem will er seine Kuriere besser behandeln.
Fünf Frauen erzählen, wie Bräune und Hautfarbe in verschiedenen Kulturen empfunden werden, wie sich Schönheitsideale ändern und warum die Pigmentierung zugleich für so viel mehr steht.
Der Protestbewegung wird die Bindung an ein einziges Unternehmen zum Verhängnis - nun muss sie sich völlig neu erfinden.
Zwischen Aktivismus und Hedonismus: Was haben junge Leute für Perspektiven in einer Gesellschaft, in der am liebsten alle „forever young“ wären? Über ihre Zukunft zu sprechen scheint paradox.
Rocktexte über Spinnen sind ziemlich rar, sich in eine hineinzuversetzen, ist noch seltener. Der Bassist von The Who widmete dem Gliederfüßer Boris einen seiner wenigen Songs. Mit Erfolg.
Aus der Boutique Theresa in München ist einer der größten Händler für Luxusmode im Internet geworden. Geschäftsführer Michael Kliger spricht über das wachsende Geschäft und erzählt von anspruchsvollen Kundinnen und faulen Männern.
Die Klagen dieser Familie gehen die Allgemeinheit an: Der Historikerverband dokumentiert im Internet, wie die Nachfahren von Kaiser Wilhelm II. gegen Wissenschaftler und Journalisten vorgehen.
Wo statt der Dinge die Wörter für das Schlechte verantwortlich gemacht werden, lässt sich das Übel nicht mehr bekämpfen. Über die neue Sprachmagie und ihre Tabuzonen.
Als Erbe eines kleinen Unternehmens hätte er ein sicheres Leben führen können. Doch Hans-Peter Wild wollte mehr. Nun hält der Capri-Sonne-Milliardär auch mit 80 Jahren die Fäden immer noch fest in der Hand.
ARD und ZDF sollen reformiert werden. Die Medienpolitik will ihnen noch mehr Spielraum geben, vor allem im Internet. Dabei überziehen die Sender schon jetzt ihre Rolle im dualen System. Ein Gastbeitrag.
Eine bevorstehende Brandschutzprüfung des besetzten Hauses „Rigaer Straße 94“ bringt linke Aktivisten auf die Barrikaden. Die Polizei rückt mit Wasserwerfern an. Sechzig Beamte werden verletzt.
Der Web-Erfinder Tim Berners-Lee trennt sich von seinen alten Dateien. Sotheby´s ruft 1000 Dollar als Erstgebot auf. Kommende Woche geht es los.
„Ich will einen Hund, notfalls eine Katze“: Solche Anfragen erreichten die Tierheime während der Corona-Pandemie zuhauf. Nun wächst die Sorge vor einer großen Rückgabewelle.
Die Polizeiskandale in Hessen beschädigen den Rechtsstaat und Innenminister Peter Beuth. Er wird wohl kaum noch Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier.
Mehr freie Stellen und weniger Schuldenlast: Amerikas Wirtschaft erlebt derzeit eine fiebrige Konjunkturerholung. Wird sich das durch Inflation bemerkbar machen – und wie reagiert die Geldpolitik auf die Herausforderung?
Bundesinnenminister Seehofer spricht „von einer besonderen Sicherheitslage“ in der Pandemie. Das extremistische Personenpotential wächst rechts wie links, nur die Zahl der Islamisten scheint zu stagnieren.
Dekolonisierung als Privatsache: Wie soll man mit Aufnahmen vom Völkermord an den Herero und vom Vernichtungskrieg der Wehrmacht gegen die Sowjetunion umgehen?
Die schnelle Lebensmittel-Lieferung des Start-ups Gorillas galt bislang als Erfolgsgeschichte. Doch nun machen die Kuriere mobil. Müssen die Kunden in ihren Erwartungen einen Gang zurückschalten?
Der Sieger der Fußball-EM bekommt den Coupe Henri Delaunay überreicht. Der Materialwert ist überschaubar, aber der ideelle Wert dürfte für die Spieler nicht zu bezahlen sein.
Politiker wissen, dass ihre Lebensläufe viele interessieren. Gerade deshalb tun sie sich so schwer damit – auch wenn sie gar nicht vorhaben, als Bundeskanzlerin anzutreten.
Es gibt Zeitgenossen, die uns einreden wollen, wir dürften jetzt nicht zurück zur Normalität. Bescheidenheit sei das Gebot der Stunde. Wer das fordert, verfolgt jedoch nur ein Umerziehungsprogramm nach seinen eigenen Normen.
Mit dem Kartellrecht allein ist den Giganten des Internets nicht beizukommen. Sie umgehen Auflagen und nutzen ihre Macht aus, um den Wettbewerb zu ihren Gunsten zu verzerren.