Dilettanten am Steuer
Wie ruiniert man eine IAA? Man nehme streitende Konzerne, einen Frankfurter Oberbürgermeister und einen hilflosen Verband. Schadenfreude? Ist nicht angebracht. In Deutschland sollten die Alarmglocken schrillen.
Wie ruiniert man eine IAA? Man nehme streitende Konzerne, einen Frankfurter Oberbürgermeister und einen hilflosen Verband. Schadenfreude? Ist nicht angebracht. In Deutschland sollten die Alarmglocken schrillen.
Der Einbruch der Besucherzahlen der IAA ist kein Erfolg der Demonstranten. Die Hersteller investieren die Millionenkosten für einen Auftritt lieber anders. Doch Frankfurt hätte durch einen Wegzug weitaus mehr zu verlieren.
Die IAA steckt in einer Krise: Die Automobilausstellung hatte zuletzt weniger Messebesucher als im Premierejahr 1951. Nun wird über eine Standortänderung verhandelt.
Sinkende Besucherzahlen, Klima-Demos und der Feldmann-Eklat haben der IAA zugesetzt. Jetzt ist die Automesse in Frankfurt vorbei. Für immer? Ausgerechnet Berlin steht bereit.
Warum kräht kaum noch ein Hahn nach der IAA? Wo doch Autos so sexy machen. Nur beim Elektroauto knistert’s nicht.
Erst der echte, dann die Variante aus Steinen: Den Land Rover Defender gibt es nun auch als Modell von Lego Technic. Ein gutes Jahr hat die Arbeit am Klötzchen-Kletterer gedauert.
Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) 2019 in Frankfurt neigt sich ihrem Ende zu. Doch schon jetzt haben die Veranstalter eine Bilanz zu den Besucherzahlen gezogen – und diese fällt ernüchternd aus.
Erstmals werden auf der Automesse auch Oldtimer gezeigt. Während die Besucher staunen und träumen, wollen viele Händler Geschäfte machen. Sind die Sammler und Messebesucher auch in Kauflaune?
Viele Unternehmen nutzen die IAA, um Nachwuchskräfte anzuwerben. Doch es mangelt an Bewerbern. Um diese anzulocken, lassen sich die Aussteller einiges einfallen.
Die Faszination für rasante Sportwagen und große Geländeautos auf der IAA ist riesig. Gewaltig ist auch mancher Preis.
Im Großen und Ganzen friedlich verlaufen ist der Sonntag rund um die IAA, wie die Polizei urteilt. Gleichwohl gab es gut sieben Dutzend Platzverweise, 26 Personen wurden in Gewahrsam genommen – aus einem bestimmten Grund.
Haben sich die Blockierer selbst ein Bild von der IAA gemacht? Antwort: Kopfschütteln. Zugleich empörten sich Messebesucher, dass Kritiker es wagten, ihnen Folgen der Autonutzung vorzuhalten. Solche wechselseitige Ignoranz ist gefährlich.
Die Ölmärkte stehen nicht nur in Saudi-Arabien unter Beschuss. Auch hierzulande haben es Klimaaktivisten auf das schwarze Gold abgesehen. Der FAZ.NET-Sprinter.
Die einen sind gegen „Monster-SUVs und Dreckschleudern“ angeradelt, die anderen haben die IAA besucht. Wiederum andere protestieren per Menschenkette gegen ein geplantes Neubaugebiet. Und dann sind da noch IS-Rückkehrerinnen. Die F.A.Z.-Hauptwache.
Wo der SUV noch artgerecht gehalten wird: Unsere Autorin war auf der Automesse unterwegs. Die Autohersteller reagieren auf den zunehmenden Druck mit ihrer elektrischen Charmeoffensive – die Publikumsmagneten findet man jedoch an anderer Stelle.
Auf dem Rad, zu Fuß oder mit vier Beinen: Seit Freitag legen mehrere Großdemonstrationen den Autoverkehr rund um die Messe in Frankfurt lahm, um sich gegen die IAA zu stellen. Bilder eines dreitägigen Protests.
Rund um die IAA gab es in diesem Jahr so viele Proteste und Demonstrationen wie nie zuvor. Sternfahrten, Kundgebungen, Konzerte - vor allem Radfahrer trieb es am Wochenende auf die Straßen.
Hunderte Demonstranten der Aktion „Sand im Getriebe“ haben zwei der fünf Eingänge der Messe blockiert. Ihr Protest richte sich nur gegen die Konzerne, sagen sie. Das empfinden viele Besucher anders.
Ein Sprecher der Automesse bestätigte die Störungen. Mehrere hundert Demonstranten haben Eingänge der IAA blockiert.Die Besucher wurden zu anderen Eingängen umgeleitet.
„Wir müssen die Effizienz dramatisch erhöhen“, sagt Ola Källenius und schwört die Belegschaft auf harte Zeiten ein. Die Aktionäre als Eigentümer sollen zugleich höchste Priorität haben. Seine erste IAA als Daimler-Chef hat es in sich.
Aktivisten planen einen weltweiten „Klimastreik“, in Deutschland soll in Hunderten Städten demonstriert werden. Die Gruppe „Extinction Rebellion“ will mit Mitteln des zivilen Ungehorsams auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen.
Auf der IAA lernt man was fürs Leben: über unscheinbare Demos, subventionierte Elektro-Autos, eine schlaue Kanzlerin und verbeulte Autodächer.
Auf der Automesse in Frankfurt rufen die Fahrzeughersteller zur Wende auf: Strom statt Benzin oder Diesel. Unsere Fotografen haben ihre Eindrücke festgehalten.
In Frankfurt schließen sich am Samstag so viele Demonstranten wie noch nie zum Protest gegen die Automesse zusammen. Ihr größtes Feindbild: der SUV. Dem Treiben auf der Messe könnten die Proteste kaum gleichgültiger sein.
Autos, gar einen SUV kaufen oder verkaufen in Zeiten der Klimanot? Grund genug, um auf die Straße zu gehen, so die Teilnehmer eines Protestmarschs am Samstag in Frankfurt am Main.
In Frankfurt sammeln sich Tausende, um für eine klimafreundliche Verkehrswende zu demonstrieren. In den Messehallen hat dagegen der Besucheransturm auf die Automobilausstellung begonnen. Der BDI-Chef verteidigt die Autoindustrie – und die SUVs.
Tausende wollen in Frankfurt auf die Straße gehen und vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung für eine Verkehrswende demonstrieren. Dafür nehmen sie teils weite Wege auf sich.
Von dem großen Kuchen „Dieselbetrug“ wollen viele ein Stück abhaben. Prozessfinanzierer buhlen daher um unschlüssige Verbraucher. Mancher wird schwach werden.
Die IAA lockt derzeit tausende Besucher nach Frankfurt. Doch auch Gegner der Automobilausstellung reisen zur Mainmetropole, um zu demonstrieren. Die Polizei rechnet mit Verkehrsbehinderungen.
Nie zuvor war die Autoindustrie so großer Kritik ausgesetzt. Die Zeiten, in denen es nur bergauf ging, sind vorbei. Ist die Elektromobilität wirklich der Ausweg?
Mit der Kandidatur von Cem Özdemir und Kirsten Kappert-Gonther für den Grünen-Fraktionsvorsitz sieht mancher Grüne die Eintracht in Gefahr. Die Chancen des Duos sind aber auch aus anderen Gründen nicht allzu groß.
Auf der IAA hat Porsche sein erstes reines Elektroauto vorgestellt. F.A.Z.-Ressortleiter Sven Astheimer spricht mit Porsche-Chef Oliver Blume über den Taycan, die aktuelle SUV-Debatte und den Klimaschutz.
VDA-Chef Mattes wollte mit seinem Rücktritt nach Informationen der F.A.Z. seiner Entmachtung zuvorkommen. Denn ein Headhunter suchte wohl schon nach seinem Nachfolger.
Auf der Me Convention ist die Nachhaltigkeit allgegenwärtig. Doch während manche Redner schon die grüne Inszenierung wichtig finden, stellt ein anderer mit Schrecken fest, dass er aus Versehen auf der größten Automobilausstellung der Welt gelandet ist.
Die Bundesregierung könnte sich beim Klima einigen, Kretschmann findet keinen Nachfolger – und die Autoindustrie hat aus einem guten Tag noch einen schlechten gemacht. Der F.A.Z.-Sprinter.
Pünktlich zum Beginn der Automesse IAA wartet die ARD mit einem vermeintlichen Skandal auf: VW betrüge auch bei den neuesten Diesel-Modellen. Der Bericht freilich ist an den Haaren herbeigezogen.