Das Internet als Droge
Facebook, Instagram, Whatsapp: Viele Menschen sind nahezu dauerhaft online. Fachleute in Frankfurt tagten nun darüber, was sich tun lässt, wenn das Internet zur Sucht wird.
Facebook, Instagram, Whatsapp: Viele Menschen sind nahezu dauerhaft online. Fachleute in Frankfurt tagten nun darüber, was sich tun lässt, wenn das Internet zur Sucht wird.
In sozialen Netzwerken findet sich oft nur eine Illusion. Wissenschaftler haben errechnet, wie Meinungsströme in die Irre führen.
Diesen Donnerstag entscheidet das Europäische Parlament über einen weiteren Schritt in der Urheberrechtsreform. Zur Debatte steht dabei auch die Panoramafreiheit. Darf man Sehenswürdigkeiten bald nur noch mit Genehmigung fotografieren? Fragen an die EU-Abgeordnete Julia Reda.
Wer einen Tag am Langener Waldsee verbringt, erlebt Menschen, die gern im Mittelpunkt stehen. Und erfährt mitunter, wozu Babyöl mit Karottenextrakt so alles gut ist.
Mark Zuckerberg, Chef eines Konzerns mit 1,5 Milliarden Nutzern, gibt sich gern harmlos. Doch er hofiert Despoten. Und seine Algorithmen unterdrücken die Freiheit der Kunst und der politischen Meinung.
Wer funkt denn heute noch? In Friedrichshafen treffen sich seit 40 Jahren die Funkamateure. Seit 2014 sind auch die Maker dabei. Wir haben uns einmal umgeschaut.
Online-Konzerne wie Facebook, Amazon und Google sind Großmächte geworden und fordern die Welt heraus. Wieso unterwerfen wir uns ihnen auch noch freiwillig? Ein Gespräch mit Jaron Lanier über die freundliche und unheimliche Macht von Silicon Valley.
Kann jemand, der sich so professionell wie Max Schrems gegen Facebook wehrt, noch aus privatem Interesse handeln? Die Argumentation, mit der das Wiener Landgericht die Sammelklage des jungen Juristen abweist, wirft Fragen auf.
Am Dienstagabend ist Apple Music gestartet. Der neue Streaming-Dienst soll eine Revolution - und ein Spotify-Killer - sein. Aber ist er das wirklich? Wir haben verglichen.
Zehntausende unterstützen die Sammelklage des Wiener Datenschutz-Aktivisten gegen Facebook. Jetzt hat das Wiener Landgericht sich für nicht zuständig erklärt. Im Gespräch kommentiert Max Schrems diesen Schritt - und begründet seinen nächsten.
Acht Bürgerrechtler hatten gegen Facebook vor das Wiener Landgericht ziehen wollen, 25.000 weitere Nutzer sich ihrer Klage angeschlossen. Jetzt hat sich das Gericht für nicht zuständig erklärt: Der Initiator Max Schrems sei kein Verbraucher.
Apple und Facebook wollen mit neuen Diensten die Regie über den Nachrichtenmarkt übernehmen. Den Zeitungen bleibt die Zulieferung einzelner Artikel. Über Auswahl und Präsentation entscheiden intransparente Algorithmen.
BMW-Großaktionär Stefan Quandt ruft Europas Unternehmen dazu auf, Apple, Google & Co Paroli zu bieten. Wichtig sei vor allem, den eigenen Kontakt zum Kunden zu verteidigen.
Für die erklärte Euro-Gegnerin „Alternative für Deutschland“ müsste die derzeitige Großwetterlage eigentlich ein Fest sein. Doch die AfD hat andere Sorgen.
Die AfD geht gegen sich selbst vor: Der Parteivorsitzende Konrad Adam wehrt sich gegen einen Facebook-Eintrag eines anderen AfD-Mitglieds. „Handgreiflich“ sei Adam geworden. Was dran ist, sollte nun das Gericht klären.
Neun Menschen soll der inzwischen gefasste Dylann R. in einer Kirche in South Carolina erschossen haben. Präsident Barack Obama stellt die Frage, warum „diese Form der Gewalt in anderen entwickelten Ländern nicht vorkommt“.
Der Rüsselsheimer Soufiani K. steht vor Gericht in Frankfurt. Als Gotteskrieger soll er sich der Terrorgruppe Jabhat Al-Nusra angeschlossen haben. Über sein Facebook-Profil hat er verdächtige Fotos veröffentlicht.
Immer mehr Anbieter im Internet bezeichnen sich als Plattform. Für ihre Dienstleistungen nutzen sie Netzwerkeffekte, ihr Ziel ist das Monopol.
Facebook verfolgt die Aktivitäten von Internetnutzern selbst, wenn sie nicht im sozialen Netzwerk registriert sind. Das kritisiert die belgische Datenschutzbehörde und zieht gegen den Internetgiganten vor Gericht.
Ein Interview ihrer Eltern setzte Rachel Dolezal Vorwürfen aus, sie habe sich für ihre Karriere als Bürgerrechtlerin eine schwarze Herkunft angedichtet. Nun ist die Vorsitzende der Vereinigung NAACP von ihrem Amt zurückgetreten.
Die Innen- und Justizminister der Europäischen Union haben sich in Luxemburg auf neue Datenschutzregeln geeinigt. Der deutsche Innenminister de Maizière hatte vor dem Treffen auf eine Einigung gehofft und Sorgen zerstreut.
Schön anzusehen sollen die Beiträge sein und nicht mehr so versteckt wie im unbeliebten iPhone-Zeitungskiosk „Newsstand“: Apple stellt eine neue Nachrichten-App vor. Die Konkurrenz gibt sich gelassen.
1,4 Milliarden Nutzer hat Facebook im Monat, doch das reicht Mark Zuckerberg nicht: Mit Internet.org will er die rund 5 Milliarden Menschen ohne Internetzugang vernetzen. Er bringt ihnen das Internet – aber vor allem bringt er ihnen Facebook.
Wer sich auf eine Stelle bewirbt, kommt an einem Facebook-Account künftig wohl nicht mehr vorbei. Personaler schauen sich immer häufiger an, was Bewerber dort so zeigen.
Erleichtert darüber, dass er in der Partei bleiben kann, ist Sebastian Edathy offenbar nicht. Stattdessen will er sich nun dagegen wehren, dass seine Mitgliedschaft drei Jahre ruhen soll. Das sei „zwingend“, schreibt er auf Facebook.
An diesem Montag will die SPD in Hannover entscheiden, ob der frühere Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy aus der Partei ausgeschlossen wird. Der ist sich sicher, welches Ergebnis die Sitzung haben wird – und nimmt Wetten darauf an.
Banken und Staaten würden das Bargeld am liebsten abschaffen. Das empört die Deutschen. Aus gutem Grund.
Datenschützer wollen an diesem Samstag in Frankfurt demonstrieren. Wie passend, dass just in dieser Woche die Bundesregierung die Vorratsdatenspeicherung beschloss.
CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat seine Anhänger per Facebook gefragt, was sie von der Homo-Ehe halten. Das Ergebnis ist gemischt, zeigt jedoch eine gewisse Tendenz. Argumente konservativer Unionspolitiker wie Volker Kauder zeigen wenig Wirkung in der Partei.
In seinem neuen Buch erweist sich Jaron Lanier als eine Art Schwejk des digitalen Zeitalters und verrät, wie sein Widerstand gegen das Silicon Valley ins Rollen kam. Nur sein Lösungskonzept überzeugt nicht.
Ein pakistanischer Student hat ein blasphemisches Mohammed-Video gedreht, für das ihm in Pakistan die Todesstrafe droht. Veröffentlicht wurde es just, als er sich in Deutschland aufhielt. Nun hat er Asyl beantragt, fühlt sich aber immer noch nicht sicher.
Wie viele Identitäten bekommen wir zusammen – abseits von sozialen Netzwerken und mittendrin? Über die Erfindung des einheitlichen Bewusstseins im europäischen Roman und über sein Ende in den Zeiten des Internets.
Was gewinnen Verlage, wenn sie direkt bei Facebook veröffentlichen? Mit Springer soll das Unternehmen bereits ein Bezahlmodell vereinbart haben. Andere könnten von der Übernahme des Start-ups Tugboat profitieren.
Die Reichen bezahlen mit Geld, die Armen mit ihren Daten: Angeblich hebt das Netz die Unterschiede zwischen Reich und Arm auf – tatsächlich ist das Gegenteil der Fall.
Das wär’s doch: Bürotür schließen und nie mehr zurückkommen. Der Journalist Paul Salopek hat das getan. Jetzt wandert er um die Erde und berichtet, was ihm widerfährt. Im Internet folgen ihm Hunderttausende.
Der gemeinsame Jugendkanal von ARD und ZDF ist auf dem Weg - mit einem Budget, das Start-ups die Tränen in die Augen treibt. Beim ZDF glaubt man damit keine großen Sprünge machen zu können.