Sicherheit wird überbewertet
Amerikanischen Unternehmen geht es so gut wie lange nicht mehr, sagt Harry Rosenbluth, Fondsmanager bei Robeco Boston Partners. Die Aktienmärkte der Vereinigten Staaten profitieren von der Schuldenkrise in Europa.
Amerikanischen Unternehmen geht es so gut wie lange nicht mehr, sagt Harry Rosenbluth, Fondsmanager bei Robeco Boston Partners. Die Aktienmärkte der Vereinigten Staaten profitieren von der Schuldenkrise in Europa.
Der verpatzte Facebook-Börsengang hat eine abschreckende Wirkung: Mit der Reisesuchmaschine Kayak soll schon das zweite Internet-Unternehmen seine eigenen Börsenpläne aufgeschoben haben. Die Facebook-Aktie ist unterdessen auf etwa 28 Dollar gefallen.
Die Facebook-Aktie bricht bis zu 10 Prozent ein, die Deutsche Börse will eigene Aktien zurückkaufen und Bosch übernimmt einen Solar-Spezialisten in Brasilien. Voestalpine erwartet für das Geschäftsjahr 2012/13 ein stabiles operatives Ergebnis, die Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs will Stellen abbauen und die Deutsche Post muss weniger Beihilfe zahlen als befürchtet. Der Anlagenbauer Andritz will seinen Konkurrenten Schuler schlucken und der Blackberry-Hersteller RIM steht vor einem neuerlichen Verlust. Deutsche Unternehmen investieren wieder mehr, die EZB lehnt Spaniens Rettungsplan für Bankia ab und Sparbefürworter liegen vor der Wahl in Griechenland leicht in Führung.
Die spanische Bankenkrise hat die Anleger am Mittwoch wieder eingeholt. Zugleich wurden die Hoffnungen auf ein großes chinesisches Konjunkturpaket gedämpft, die am Vortag den Dax angeschoben hatten.
Der Börsengang des Internetunternehmens Facebook verbessert das schlechte Image von Goldman Sachs nicht. Wie so häufig spielte die Großbank viele Rollen bei dieser Transaktion.
Die Gemeinde ist beleidigt, weil die Facebook-Aktie nicht lieb war. Jetzt rufen alle Skandal. Die Enttäuschten sollten sich lieber mit ihrer eigenen Gier befassen.
Als das Internet auf die Welt kam, wurde es mit Heilserwartungen überfrachtet: die neue Technologie werde die Gesellschaft bessern. Das war naiv. Die Menschen nutzen das Netz für ihre Interessen - und bleiben dabei, wie sie sind - zuweilen heuchlerisch und intrigant.
Evonik bestätigt, noch vor der Sommerpause an die Börse gehen zu wollen. Morgan Stanley will womöglich Facebook-Anleger entschädigen. Der Spanische Staat muss womöglich 15 Milliarden Euro aufbringen, um die Sparkassengruppe Bankia zu retten. Und Toyota will Schwellenländer-Autos bauen.
Analysten von Morgan Stanley und anderen Konsortialbanken warnten Großanleger vor dem Börsengang von Facebook vor schwächeren Umsätzen. Wertpapierrechtler fordern nun neue Regeln, um den ungleichen wenn auch legalen Informationsfluss zu stoppen.
Es mag rechtlich in Ordnung gewesen sein, wie sich Facebook beim Börsengang verhalten hat. Der Ruf der Firma hat allerdings enorm gelitten. Es ist das Bild eines gierigen Konzerns entstanden, der nicht nur seine Nutzer ausquetschen will, sondern auch die Aktionäre.
Der EU-Gipfel bleibt ohne konkrete Ergebnisse. Die Nyse will angeblich Facebook von der Nasdaq abwerben. Chinas Industrie verliert an Dynamik, dafür bessert sich die Stimmung in Japan.
Das verpatzte Börsendebüt von Facebook hat Konsequenzen: Nasdaq, Morgan Stanley und das soziale Netzwerk selbst geraten ins Visier von Ermittlungen und Klagen.
SAP übernimmt Ariba, der Gewinn von Dell bricht um ein Drittel ein. Die Weltbank senkt die Wachstumsprognose für China und griechische Banken erhalten 18 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung.
Der große Facebook-Hype ist vorbei, an der Nasdaq und im Frankfurter Handel gehen die Kurse des sozialen Netzwerkes in den Keller. Ein Drama ist das nicht.
Am Freitag ist Facebook an die Börse gegangen. Nach dem enttäuschenden Debüt auf dem amerikanischen Parkett geht es nicht viel besser weiter. An der Nasdaq stürzt der Kurs der Facebook-Aktie um knapp 12 Prozent ab.
Nach dem größten Wochenverlust des Jahres sind die europäischen Aktienmärkte am Montag auf Erholungskurs gegangen. Angesichts der ungelösten Schuldenprobleme in der Euro-Zone warnten Börsianer vor allzu großen Hoffnungen in einen anhaltenden Aufwärtstrend.
Der amerikanische Internetkonzern Yahoo hat seinen Anteil an der größten chinesischen Internethandelsplattform Alibaba für 7,1 Milliarden Dollar verkauft. Alibaba übernimmt die Anteile selbst und will jetzt an die Börse gehen.
Nachrichtlich eher ruhig zeigt sich der Montag. Yahoo verkauft seine Anteile an Alibaba, Banken in europäischen Krisenländern erhalten immer mehr Notkredite.
Nach den herben Verlusten der Vorwoche hat der deutsche Aktienmarkt am Montag nach einem etwas leichteren Start schnell moderat ins Plus gedreht.
In einer Welt, in der private Filme gern auf Facebook und Youtube hochgeladen werden, entdeckt die Frankfurter Kinothek Asta Nielsen den Amateurfilm auf Super-8 neu. Jetzt soll ein Archiv des Familienfilms in Frankfurt entstehen.
Der Börsengang von Facebook bietet eine Chance: das Unternehmen muss transparenter werden. Grenzüberschreitungen können sich schnell im Kurs niederschlagen.
Eine interessante Diskussion mit den Volontären unserer Redaktion: Warum sind Politiker wie Hannelore Kraft deshalb erfolgreicher sind als Norbert Röttgen?
104 Milliarden Dollar, umgerechnet 80 Milliarden Euro, soll Facebook an der Börse wert sein. FAZ.NET hat nachgerechnet, was man mit so viel Geld machen könnte.
Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft, Aktionäre verklagen JP Morgan wegen Fehlspekulationen und Fitch sieht wegen Basel-III einen hohen Kapitalbedarf für die größten Banken. Der Chipausrüster Applied Materials erlöst mehr als erwartet, die FDA genehmigt Generika-Versionen des Sanofi-Blutverdünners Plavix und HP will bis zu 10 Prozent der Stellen streichen. Die Vereinigten Staaten setzen neue Zölle für Solar-Module aus China fest, Fitch stuft Griechenland abermals herab und die deutschen Erzeugerpreise steigen weniger stark aus zuvor.
Der gigantische Börsengang von Facebook birgt ein Risiko, das viele ignorieren: Setzt sich der Datenschutz durch, bricht das Geschäftsmodell von Facebook zusammen. Eine Gewinnwarnung.
Facebook will mehr Anteilsscheine an die Börse bringen als bisher bekannt. Das soziale Netzwerk plant die Anzahl der Papiere um ein Viertel auf 421 Millionen Stück erhöhen. Ein Seitenhieb kommt von General Motors: Der Autobauer wolle keine Werbung mehr auf Facebook schalten, weil die Anzeigen zu ineffizient seien.
EADS profitiert im ersten Quartal von der hohen Flugzeugnachfrage, Problemkredite machen der Großbank Monte Paschi zu schaffen und der Marktforscher GfK startet mit einem Ergebnisplus ins Jahr. Die spanische Bankia benötigt einen neuen Restrukturierungsplan, Berkshire Hathaway kauft 10 Millionen Aktien von GM und J.C. Penney kürzt nach einem Quartalsverlust die Dividende. Eon kann sein Gasnetz für 3,2 Milliarden verkaufen, Lufthansa interessiert sich für eine Übernahme von TAP und Apple muss sich wegen E-Books vor Gericht verantworten. Zudem schrumpfen die Neuzulassungen für Pkw den siebten Monat in Folge und die Finanzminister der Europäischen Union haben sich auf die verschärfte Regulierung für Banken, Basel III, geeinigt.
Der Börsengang von Facebook wird wohl ein voller Erfolg werden. Zwar gibt es viele Skeptiker, aber bei etlichen Anlegern überwiegt die Angst, das nächste ganz große Ding an der Börse zu verpassen.
Thyssen Krupp erwartet einen Rückgang seines operativen Gewinns, weniger Schäden verhelfen der Allianz zu einem gutem Jahresauftakt und Carl Zeiss Meditec wächst dank Mikrochirurgie weiter. Salzgitter startet mit einem Quartalsverlust, Air Berlin trotzt dem Ölpreis und Sky Deutschland legt zu. Facebook macht vermutlich die Aktien für ihren Börsengang teurer, die Schlecker-Insolvenz belastet Cewe Color und der Stahlzulieferer SKW senkt wegen hoher Anlaufkosten seine Prognose. Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,5 Prozent, Moody’s stuft 26 italienische Banken herab und die französische Wirtschaft stagniert zu Jahresbeginn.
Ein Preisrutsch drückt den Gewinn des weltgrößtem Alu-Konzerns Rusal, die Ratingagentur Fitch wertet JP Morgan ab und Investitionen schmälern den Gewinn von Gigaset. Celesio schreibt rote Zahlen, Aurubis bleibt auf Wachstumskurs und Norma Group profitiert von Geschäft in Amerika und Asien. Kabel Deutschland übernimmt Tele Columbus, der Katastrophen-Akw-Betreiber Tepco macht einen heftigen Verlust und Praktiker kürzt sein Sanierungsprogramm. Die chinesische Notenbank senkt abermals die Mindestreserve und der deutsche Großhandel hebt die Preise im April merklich an.
Wie kommt es, dass die Produzenten und so viele Rezipienten von Werken der Kunst so aufeinander losgehen? Ein Vorschlag zur Abrüstung.
Rechtspopulisten zeigen öffentlich Karikaturen des Propheten Mohammed. Viele Muslime halten das aus. Die Salafisten jedoch nicht. Ihre Antwort darauf: Gewalt.
Unternehmenszahlen gibt es am Freitag vor allem aus der zweiten Reihe und dem europäischen Ausland. Vor allem aber interessiert der Milliardenverlust von JP Morgan.
Facebook ist nicht unangreifbar. Und die Macht von Gründer Mark Zuckerberg gibt zu denken.
Was ist Privatsphäre im Internet? Und vor allem: Wie spricht man darüber? An Fachleuten mangelt es auf der Blogger-Konferenz Re:publica nicht, eher an den richtigen Kategorien. Die Folge: Die Debatte verläuft mitunter wenig zielgerichtet.
Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle senkt den Ausgabepreis für ihre Aktien auf Druck großer Investoren. Es ist der bislang größte Börsengang an der Wall Street in diesem Jahr.