China auf Isolationskurs
Li Qiang hatte in Schanghai Menschen und Unternehmen mit zwei Monaten Lockdown ins Chaos gestürzt. Seine Beförderung bedeutet für die Weltwirtschaft nichts Gutes.
Li Qiang hatte in Schanghai Menschen und Unternehmen mit zwei Monaten Lockdown ins Chaos gestürzt. Seine Beförderung bedeutet für die Weltwirtschaft nichts Gutes.
Kaum wiedergewählt, besetzte Xi Jinping die gesamte Führungsspitze der KP mit seinen Leuten. Der bisherige Parteichef von Schanghai wird neuer Ministerpräsident, trotz seiner Verantwortung für den Lockdown von Schanghai. Moderate Stimmen wurden aussortiert.
Toyota fehlen Mikrochips. Der japanische Autokonzern befürchtet deswegen, dass er sein Produktionsziel von 9,7 Millionen Autos verfehlt.
Der E-Auto-Vorreiter Tesla verdient weiter glänzend, kann Anleger aber trotz Rekordumsatz nicht überzeugen. Dennoch schwingt Elon Musk bei der Präsentation der Zahlen große Reden.
Chinas Wirtschaft könnte in großen Schwierigkeiten stecken. Aktuelle Daten für das Wirtschaftswachstum nennt das Land nicht.
Immer mehr arabische Länder dringen auf eine Annäherung an das Regime in Damaskus. Im Gegenzug winkt ihnen wenig bis nichts.
Steckt die zweitgrößte Volkswirtschaft in noch größeren Schwierigkeiten als bislang angenommen? Darüber spekulieren Beobachter, nachdem China die Veröffentlichung von Konjunkturdaten verschoben hat.
Vor fünfzig Jahren nahmen die Bundesrepublik Deutschland und die Volksrepublik diplomatische Beziehungen auf. Mithilfe des Westens wurde China zu jener Macht, die immer repressiver auftritt.
Nach Einschätzung der für die Wirtschaftspolitik zuständigen chinesischen Kommission erholt sich die Konjunktur in der Volksrepublik von den Lockdowns.
Die Zeiten, in denen es immer nur aufwärts ging, sind vorbei. Im Land macht sich Verunsicherung breit. Xi Jinping laufen die Leute weg.
Auf dem Weg zur globalen Supermacht scheint China ins Trudeln zu geraten, die aktuellen Probleme sind nicht nur eine Delle. Das Land leidet unter dem Herrschaftssystem.
Europa verlässt sich in wichtigen Belangen sehr auf einzelne Länder. Dabei haben jetzt alle gesehen, wie gefährlich das ist. Ein Überblick über die vielen Abhängigkeiten.
Wenn am kommenden Sonntag in Peking der 20. Kongress der Kommunistischen Partei beginnt, wirkt das Land, als sei die Zeit in die Sechzigerjahre zurückgedreht.
Deutschland braucht als Folge des Ukrainekriegs ein neues Geschäftsmodell, sagen Finanzexperten. Doch der große Verlierer ist Russland, sagen Politikexperten. Putin sei auf dem Weg in Chinas Abhängigkeit.
Xi Jinpings Vater fiel unter Mao in Ungnade und wurde misshandelt. Am Sonntag will sein Sohn sich als Chinas Staats- und Parteichef bestätigen lassen. Was treibt ihn an?
Mit massiven staatlichen Hilfen hat China seine Elektroauto-Hersteller groß gemacht. Jetzt wollen sie auch den deutschen Markt erobern.
William Li will den Deutschen seine Nios verkaufen. An diesem Freitag wird er seine Pläne für die Expansion in Europa vorstellen. Die Herkunft seiner Marke dürfte er dabei allerdings nicht allzu stark betonen.
China schottet sich zusehends ab. Austausch und Dialog sind kaum noch möglich. Das hat einschneidende Folgen für das Verhältnis zu den Amerikanern – aber auch zu den Deutschen.
Tesla hat im vergangenen Quartal so viele Autos ausgeliefert wie noch nie. Aber das Unternehmen kämpft mit logistischen Engpässen.
Warum allzu bescheiden sein? DB-Schenker-Chef Jochen Thewes spricht im F.A.Z.-Interview über die globale Relevanz der Logistikbranche und ihre Zukunft – sowie über autonome Laster und den anstehenden Verkauf der Bahn-Tochtergesellschaft.
Chinas Neureiche setzen nicht auf Understatement. Das Credo lautet: Je opulenter, desto besser. Westliche Luxusmarken spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Auf dem chinesischen Markt legen sie zu.
Alte Zeichen, neue Technik: Jing Tsu verbindet Technologie- und Mediengeschichte, Linguistik und biographische Skizzen zu einer Darstellung der Entwicklung des Chinesischen seit dem neunzehnten Jahrhundert.
Der chinesische Autobauer Nio stellt Luxuskarossen her, die er auch in Deutschland verkaufen will. Aber geht es dem Unternehmen um die Eroberung der Automobilwelt?
Panik brachte ihn zum Reden, und sobald er redete, verschlimmerte sich die Situation weiter: In der Türkei verlieren die Menschen den Glauben an Erdoğans immer wirrere Erklärungen für die Lage, die er verursacht hat.
Funktionäre des chinesischen Sicherheitsapparats sollen eine „Seilschaft“ gebildet haben. Ihre Verurteilung ist eine Warnung an potentielle Widersacher Xis.
Funktionäre des chinesischen Sicherheitsapparats sollen eine „Seilschaft“ gebildet haben. Ihre öffentlichkeitswirksame Verurteilung dient als Warnung an Widersacher Xis.
Die Feuerpause soll missachtet worden sein. Tadschikistan meldet die Verlegung zusätzlicher Waffen durch Kirgistan. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in betroffene Regionen.
Nur noch BASF und Autohersteller investieren.
Der Frankfurter Onlinehändler für Matratzen rechnet mit weiterem Wachstum. Allein im ersten Halbjahr hat er so viel erlöst wie im gesamten Jahr 2020.
Die jüngsten Eskalationen im Südkaukasus und in Zentralasien zeigen: Russland riskiert seine Rolle als Ordnungsmacht im postsowjetischen Raum.
Russland bereitet eine Annexion der besetzten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine vor. Bundeskanzler Olaf Scholz sagte in New York, „Schein-Referenden“ in den von Russland besetzten oder als unabhängig anerkannten Gebieten könnten „nicht akzeptiert werden“.
Amerika feiert die deutsche Besessenheit in der Fotografie: Bernd und Hilla Becher sind im Metropolitan Museum zu sehen, Wolfgang Tillmans im Museum of Modern Art.
Der Kreml meldet in großer Aufmachung, ein Weggefährte Putins habe in China den Wert der „strategischen Partnerschaft“ beider Länder bekräftigt. Die Version aus Peking liest sich etwas anders.
Seit zehn Jahren ist die Türkei Dialogpartner in der SOZ, einem Kreis der Autokraten Asiens. Nun will Ankara Mitglied werden. Deutsche Außenpolitiker sind alarmiert und fordern eine „robustere Türkeipolitik“.
Etwa 200 Tage lang belagerten russische Soldaten hunderte Dörfer in der Ostukraine. Die Besatzer versuchten, sie zu einem Teil ihres Landes zu machen – vergeblich.
Getäuscht, verführt, aufgegeilt, überreizt: Thomas Melles Roman „Das leichte Leben“ schildert den Niedergang des Kulturbürgertums – nicht als Tragödie, sondern als vorhersehbare Selbstdemontage.