Scholz und Putin betonen in Moskau ihre Differenzen
Bundeskanzler Olaf Scholz hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml eindringlich vor einem Angriff auf die Ukraine gewarnt. Der Kanzler erkennt aber auch Zeichen der Hoffnung.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml eindringlich vor einem Angriff auf die Ukraine gewarnt. Der Kanzler erkennt aber auch Zeichen der Hoffnung.
Der brasilianische Präsident trifft in Moskau Wladimir Putin – trotz Unmuts im Weißen Haus. Jair Bolsonaro hat dabei wohl auch die Wahl im Herbst vor Augen.
Kanzler Scholz zeigt sich nach dem Gespräch mit Russlands Präsident Putin erfreut, dass einzelne Einheiten von der Grenze zur Ukraine abgezogen werden. Über Nord Stream 2 aber will er weiterhin nicht konkret sprechen.
Die Duma richtet ein Gesuch an Präsident Putin, das die Rückzugsankündigungen von dessen Militär relativiert. NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht dennoch Anlass zu „vorsichtigem Optimismus“.
Bundeskanzler Scholz und der russische Präsident Putin sprechen im Kreml über die „schwierige Situation“ für den Frieden in Europa – mit sechs Metern Abstand.
Von Holz bis Nord Stream: Russische Rohstoffexporte standen schon am Beginn des ersten Ost-West-Konfliktes der neuzeitlichen Geschichte Europas. Ein Gastbeitrag.
Erstmals treffen Bundeskanzler Olaf Scholz und Russlands Präsident Wladimir Putin im direkten, persönlichen Gespräch aufeinander. Die Pressekonferenz im Livestream.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) trifft sich am frühen Nachmittag mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu einem mehrstündigen Gespräch. Einige russische Truppen in den an die Ukraine angrenzenden Militärdistrikten kehren einem Medienbericht zufolge in ihre Stützpunkte zurück. Derweil setzt Russland militärische Übungen im schwarzen Meer fort.
Der ukrainische IT-Manager Oleg Chernyak lebt und arbeitet in der Nähe des russischen Aufmarschgebiets. Ein Gespräch über die Notfallvorbereitung für sein Unternehmen und seine Familie, deutsche Interessen – und Wladimir Putins Logik.
Im russischen Staatsfernsehen sind Vorbereitungen eines Angriff auf die Ukraine kein Thema. Als Aggressor erscheint hier Kiew. Westliche Warnungen werden als „russophobe Panik“ abgetan.
Der Bundeskanzler müsse im Kreml mit der Faust auf den „berüchtigten langen Tisch“ hauen, verlangt der ukrainische Botschafter in Deutschland. Die Linke bringt Altkanzlerin Merkel als Vermittlerin ins Gespräch.
Der Bundeskanzler reist zu Putin nach Russland. Deutschland bereitet sich auf Corona-Lockerungen vor. Merz lässt sich zum Fraktionschef wählen. Und im Eiskunstlauf richten sich alle Augen auf eine 15-Jährige mit positiver Dopingprobe.
Auch der Name „Nord Stream 2“ kommt dem Kanzler wieder nicht über die Lippen. Dennoch gibt er sich bei Staatspräsident Selenskyj entschlossen. Wenn Russland angreife, „dann wissen wir, was zu tun ist“.
Die Kriegsgefahr verunsichert die Anleger. Doch einige Vermögensverwalter halten die Erschütterungen nur für vorübergehend. Die kurzfristigen Verwerfungen an den Märkten sollten in einem solchen Fall als Einstiegsniveaus genutzt werden.
Am Dienstag will Bundeskanzler Scholz in Moskau vorsprechen. Er könnte der vorerst letzte Besucher aus dem Westen im Kreml sein: Das Fenster für Diplomatie scheint sich zu schließen.
Kurz vor der Reise des Bundeskanzlers nach Kiew und Moskau bittet die Ukraine Deutschland um 12.000 Panzerabwehrraketen. Berlin wird aber wohl nur kleine Zugeständnisse machen.
Inmitten größter Spannungen besucht Bundeskanzler Scholz die Ukraine, Steinmeier bleibt Bundespräsident und die Ministerpräsidenten beraten über die Corona-Regeln. Der F.A.Z.-Newsletter.
Washington legt Geheimdienstinformationen über russische Pläne offen, um diese zu durchkreuzen. Doch diese Strategie birgt auch Gefahren – besonders für Quellen der Geheimdienste.
Der französische Präsident Emmanuel Macron nähert sich Polen an und ebnet einer gemeinsamen EU-Position den Weg. Putin dürfe man nicht nachgeben, heißt es aus Paris.
Die Bundesregierung schätzt die Lage rund um die Ukraine als „extrem gefährlich ein“. Wie sie am Sonntag in Berlin mitteilte, gebe es ein „sehr besorgniserregendes Gesamtbild“.
Wieder einmal richten sich alle Augen auf Wladimir Putin. Russlands Präsident lebt in einem Schonraum aus Bestätigung und Bekanntem. Das birgt Gefahren.
Kaum ist der Bundespräsident für eine zweite Amtszeit gewählt, macht er wieder deutlich, wie bedroht die Demokratie ist – und schickt eine Warnung an Wladimir Putin.
Bundeskanzler Scholz reist in einer extrem angespannten Situation nach Kiew und Moskau. Im Kreml will er Putin klar machen, dass der Westen einem Angriff auf die Ukraine mit harten Sanktionen begegnen würde.
Frank-Walter Steinmeier ist als Bundespräsident wiedergewählt worden. Auf ihn entfielen 1045 der 1437 abgegebenen Stimmen. Anschließend hielt er eine überaus kämpferische Rede.
Am Dienstag wird Olaf Scholz in Moskau erwartet. Der Präsident der deutsch-russischen Auslandshandelskammer hofft auf einen positiven Effekt und hat dabei nicht nur die Ukraine-Krise im Sinn.
Will Putin Europa zersetzen? Unsere Autorinnen und Autoren aus den Nachbarländern Russlands schildern, wie sie die bedrohliche Situation an der Grenze zur Ukraine wahrnehmen: in Finnland und Norwegen, im Baltikum, in Polen, Belarus, Georgien und in der Ukraine selbst.
Nicht nur in seiner Nachbarschaft versucht Moskau seinen Einfluss auszudehnen. An vielen Orten in Afrika kämpfen immer mehr russische Söldner.
Im Falle eines russischen Einmarschs in der Ukraine, müsse Moskau mit einer entschiedenen Antwort rechnen, sagt der amerikanische Präsident in einem Telefonat mit Wladimir Putin. Er ist nicht der einzige, der mit dem Kreml-Chef spricht.
Olaf Scholz ist jetzt Bundeskanzler. Viele erwarten, dass er anpackt und Klartext spricht. Doch er taktiert bei Corona, und bei Putin oder Nord Stream 2 presst er die Lippen zusammen. Warum?
Eine Telefonschalte jagt die nächste: Die Taktfrequenz der diplomatischen Gespräche, um die Lage in der Ukraine zu entschärfen, nimmt zu. Truppen werden verlegt und verstärkt.
Washington warnt, die russische Invasion in die Ukraine könne „jederzeit beginnen“. Die Präsidenten Macron und Biden wollen am Samstag abermals mit Putin telefonieren. Krisendiplomatie, während die Lage längst eskaliert.
NATO-Generalsekretär Stoltenberg erwartet eine Stärkung der Südostflanke, die Normandie-Gespräche bringen keinen Fortschritt.
Inmitten der Ukraine-Krise wollen deutsche Spitzenmanager mit Präsident Putin wie fast jedes Jahr über Wirtschaftsthemen reden. Das löst Kritik aus.
Von der ersten Teilung Polens 1772 bis zu Nord Stream 2: Die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist ein schwieriges Erbe – heute vor allem für die Sozialdemokratie. Ein Gastbeitrag.