Scholz stoppt Gasleitung Nord Stream 2
Bundeskanzler Scholz hat seine Entscheidung am Dienstag bekannt gegeben. Sie ist eine Reaktion auf die Lage in der Ostukraine. Dort habe sich die Lage "grundlegend" verändert.
Bundeskanzler Scholz hat seine Entscheidung am Dienstag bekannt gegeben. Sie ist eine Reaktion auf die Lage in der Ostukraine. Dort habe sich die Lage "grundlegend" verändert.
Russlands Präsident ließ sich die wohl folgenreichste Entscheidung von Moskaus Machtelite abnicken. Ein unüblicher Akt von Transparenz – mit dem Putin ein klares Kalkül verfolgt.
Die Ukraine-Krise sieht stark nach München aus: So nahe diese Analogie liegt, so heftig wird sie kritisiert. Aber wer die Weltlage ohne historische Vergleiche verstehen will, stellt sich dumm.
Die Lage in der Ukraine erfordert ein schnelles und entschiedenes Handeln des Westens. Mit gestuften Sanktionen wird man Wladimir Putin nicht zur Vernunft bringen – die Idee der flexible response passt nicht zur aktuellen Lage. Sanktionen müssen richtig weh tun.
Nach der Eskalation im Ukraine-Konflikt wählt der Bundeskanzler deutliche Worte. Von vielen Seiten bekommt er prompte Rückendeckung. Doch im Nordosten glauben nicht alle an ein Ende von Nord Stream 2.
Putin führte den Westen abermals an der Nase herum. Das stellt auch Berlin vor die Frage: Wie den Frieden sichern, wenn der Kreml ihn nicht will?
Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich reagieren schnell. Brüssel will alle Duma-Abgeordneten für die Anerkennung der sogenannten Volksrepubliken im Donbass sanktionieren. Weitere Schritte sind denkbar.
Das Oberhaus des russischen Parlaments hat am Dienstagabend einstimmig für eine entsprechende Anordnung von Präsident Wladimir Putin gestimmt. Man müsse die Bürger der „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk „beschützen“.
An der Börse ist der erste Schreck schnell verdaut. Doch allein die weiter steigenden Energiepreise könnten eine lange Kettenreaktion nach sich ziehen.
Die Anerkennung der Unabhängigkeit zweier ostukrainischer Separatisten-Regionen durch Russlands Präsident Wladimir Putin löste am Montag internationales Entsetzen aus. Westliche Staaten bezeichneten dieses Vorgehen als Bruch mit den Minsker Abkommen: Was ist damit gemeint und was genau steht auf dem Spiel?
Die Ukraine-Krise trifft auch den Sport: Diskussionen um UEFA-Sponsor Gazprom kommen auf, Rufe nach Konsequenzen werden laut. Der Deutsche Fußball-Bund spricht von einer „sehr heiklen Situation“.
Bundeskanzler Scholz hat wegen der Eskalation der Ukraine-Krise entschieden, die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf Eis zu legen. Und auch die EU-Kommission schlägt offenbar unerwartet weitreichende Sanktionen vor.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat für seinen aggressiven Kurs im Ukraine-Konflikt die volle Rückendeckung des Parlaments. Beide Kammern votierten einstimmig für einen Beistandsvertrag mit den selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine. Putin wies Vermutungen zurück, er strebe die Wiederherstellung eines russischen Großreichs an.
Ob Putin seinen Hunger nach Land und Macht weiter stillen kann, wird auch von der Reaktion des Westens abhängen. Scholz schlägt die richtige Richtung ein.
Präsident Putin sagt, dass Sanktionen Russland bloß stärker machen. Das glauben Ökonomen aber nicht – und deutsche Manager sagen ein wichtiges Treffen mit dem Staatschef ab.
Mit der Anerkennung der „Volksrepubliken“ hat der russische Präsident Wladimir Putin den Friedens- und Integrationsprozess für die Ostukraine zum Scheitern gebracht. Was steckt hinter den Gebieten Donezk und Luhansk?
Der Ölpreis nähert sich der Marke von 100 Dollar und der Rubel sinkt auf den niedrigsten Stand seit mehr als 15 Monaten. Auch die Aktienmärkte stehen unter Druck.
Die EU droht Moskau mit schwersten Sanktionen. Deshalb hofft der Kreml auf die Wirtschaftsbeziehungen zu China. Geht die Rechnung auf?
Amerika hat schon am Montag Sanktionen verhängt, aber noch nicht die große Keule ausgepackt. In Washington herrscht Unklarheit: Sind russische Soldaten im Donbass nur eine alte Realität oder ein neuer Krieg?
2021 erschien unter dem Namen von Wladimir Putin ein Aufsatz zur Geschichte Russlands und der Ukraine. Zwei Historiker haben den Text jetzt kommentiert, in dem der russische Präsident das ukrainische Volk umgarnt und das alte Feindbild Deutschland beschwört.
In einer Dringlichkeitssitzung der UN verteidigt Russland sein Vorgehen in der Ukraine. Die US-Botschafterin Thomas-Greenfield wirft Putin dagegen vor, er träume von einem russischen Großreich.
Die Welt blickt auf Moskau, Brüssel und Washington: Ist die vollständige Eskalation im Ukraine-Konflikt noch abzuwenden? Und wie reagieren die EU und Amerika? Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Mit der Anerkennung der „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten geht Putin einen gewaltigen Schritt. Bei seiner Ansprache schimpft er auf die Ukraine – und sieht im Westen nur Feinde Russlands.
Erst die Anerkennung der Separatistengebiete, dann die angekündigte Truppenentsendung in die Ostukraine: Die EU muss sofort auf Putin reagieren. Alles andere würde ihn ermuntern, weiterzumachen.
Russlands Präsident schickt Truppen in die abtrünnigen Regionen. Zuvor hatte er die Separatistengebiete als unabhängig anerkannt. Deutschland, Frankreich und die USA kündigen Konsequenzen an.
Der EU-Außenbeauftragte drohte Moskau: Wenn Putin die „Volksrepubliken“ in der Ukraine anerkenne, werde die EU Sanktionen verhängen. Putin ließ sich nicht beirren – aber in der EU herrscht Erstaunen über Borrell.
Es ist keinesfalls klar, dass China Russlands Wirtschaft im Fall harter Sanktionen retten wird. Putin hat Xi zu wenig zu bieten.
Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates in Moskau ist einer der einflussreichsten Männer in Russlands Führung. Nikolaj Patruschew
Der Nationale Sicherheitsrat Russlands hat sich am Montag dafür ausgesprochen, die Separatistengebiete in der Ostukraine als unabhängig anzuerkennen.
Putin schimpft auf die Ukraine und erkennt die „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten an.
Russland erklärt den Friedensprozess in der Ostukraine für gescheitert – und will die Volksrepubliken im Donbass möglicherweise als Staaten anerkennen. Folgt danach der militärische Durchmarsch? Die Ukrainer wollen nicht kampflos aufgeben.
Das letzte Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin fand im vergangenen Sommer in Genf statt. Im Rahmen der Ukraine-Krise könnte nun neues Treffen anstehen. Doch der Kreml gibt sich zunächst bedeckt.
Der französische Präsident opfert eine weitere Woche seines Wahlkampfs für die Ukraine-Krise – und erreicht Zusagen für ein Gipfeltreffen. Ein Schritt zu einer eigenständigen europäischen Außenpolitik?
China, Uiguren, Kamila Walijewa, Wladimir Putin: Es gab bei Olympia 2022 viele Themen abseits des Sports. Nun sind die Spiele vorbei – und die internationalen Medien ziehen ein teils deutliches Fazit.
Parteiausschlüsse für heftige Meinungsverschiedenheiten seien vom Parteienrecht nicht vorgesehen. Mit diesen Worten reagiert der SPD-Generalsekretär auf das enge Verhältnis des früheren Kanzlers zu Putin.
Die Angst vor einer russischen Invasion wächst – die EU-Außenminister tagen in Brüssel. Der nächste Sturm fegt über Deutschland hinweg. Und die ersten Dosen des Novavax-Vakzins kommen ins Land.