Kein Sport mit Putins Russland
Der Ausbau russischer Macht im internationalen Sport war und ist Teil der politischen Strategie Putins. Nach dem Überfall auf die Ukraine darf deshalb auch der internationale Sport nicht länger schweigen.
Der Ausbau russischer Macht im internationalen Sport war und ist Teil der politischen Strategie Putins. Nach dem Überfall auf die Ukraine darf deshalb auch der internationale Sport nicht länger schweigen.
Russlands berühmt-berüchtigte Milliardäre sind eine Stütze im Machtsystem von Wladimir Putin. Aber Einfluss auf ihn haben sie kaum. Den Präsidenten scheinen die eigene Wirtschaft und frühere Versprechen immer weniger zu interessieren.
Emmanuel Macron ist der einzige westliche Staatschef, der am Donnerstag mit Wladimir Putin telefoniert hat. Der französische Außenminister nährt Spekulationen, Frankreich könne Spezialkräfte zum Schutz des ukrainischen Präsidenten entsenden.
Nach der russischen Invasion in der Ukraine entzieht die UEFA St. Petersburg die Austragung des Endspiels der Champions League. Der Sieger wird am 28. Mai stattdessen in Frankreich ausgespielt.
Wladimir Putin führt Krieg gegen die Ukraine, da ist Frohsinn nicht angesagt. ARD, WDR und ZDF streichen das Fastnachtsprogramm.
Die EU kann sich nicht darauf verständigen, Russland vom Finanzdienstleiter SWIFT auszuschließen. Der russische Überfall wird weiter von Europa finanziert.
Sportverbände und -vereine dürfen sich nicht weiter in die Tasche lügen und als unpolitische Institutionen verkaufen. Das würde sehr viel Arbeit bereiten, sehr viel Geld kosten, aber nicht das Leben.
Im langen Korridor von Unglück oder bald ein Satellit von China: Russlands liberale Intellektuelle erörtern die Folgen von Putins Krieg in der Ukraine. Niemand sei da, der den Krieg aufhalten könne.
Nichteinmischung als oberstes Prinzip: Bei Russlands Überfall auf die Ukraine kommt eine alte Ordnung von Macht und Gewalt zum Vorschein, die als überwunden galt. Man muss sie verstehen, um sie zu überwinden.
Wegen der Ukraine wird China Putin nicht fallen lassen. Die autoritäre Achse zwischen Peking und Moskau steht, das ist eine weitere bittere Lehre für den Westen.
Die russische Armee erobert immer mehr Gebiete in der Ukraine. Die NATO kommt zu einem Krisengipfel zusammen. EU und USA verzichten vorerst auf eine der härtesten Sanktionen. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Staats- und Regierungschefs belegen Russland mit nie gesehenen Strafmaßnahmen. Ursula von der Leyen sagt ganz offen: Es geht darum, die industrielle Basis des Landes zu zerstören.
Trotz der Warnung von russischen Behörden, an Protestaktionen gegen den Einmarsch in die Ukraine teilzunehmen, regt sich ziviler Widerstand im Land. Die Polizei reagiert indes mit Hunderten Festnahmen.
Bloß nicht in Kategorien von Freund und Feind denken, war lange die Devise hierzulande. Jetzt erfahren wir, dass Pessimismus doch ein guter Ratgeber gewesen wäre.
Joe Biden verschärft nach dem Angriff auf die Ukraine die amerikanischen Sanktionen gegen Russland. Dabei hat er auch die eigene Bevölkerung im Blick – denn die hat noch andere Sorgen als Krieg und Frieden.
Aus Hauptstädten Mitteleuropas kommen Solidaritätsadressen an die Ukraine. Kritik an Russland fällt manchen aber schwer – ganz besonders in Budapest.
Bei RT DE erscheint der Krieg, mit dem Putin die Ukraine überzieht, genau so, wie der russische Herrscher sich das wünscht. So sieht Propaganda im Jahr 2022 aus.
Die Fastnachter haben trotz Corona-Pandemie ein dreistündiges Programm auf die Bühne und gebracht. Nun droht dennoch die Absage von "Mainz bleibt Mainz", weil in Europa die Panzer rollen.
In der deutschen Politik sind nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sogar diejenigen entsetzt, die sonst Verständnis für Moskau zeigen. Nur der Altkanzler spricht von Fehlern "auf beiden Seiten".
Die Indizes an der Moskauer Börse verloren zwischenzeitlich rund 50 Prozent an Wert. Auch der Rubel fiel auf ein historisches Tief.
Russlands Präsident beginnt eine angeblich rasche „Spezialoperation“. In der Ukraine will er „Nazis“ jagen und den Westen schlagen.
Die EU-Staaten haben sich nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am Donnerstag auf Grundzüge eines Sanktionspakets gegen Moskau geeinigt.
Die Ukraine wird von drei Seiten angegriffen und meldet viele Tote. Putin droht den Unterstützern Kiews und erinnert an sein Atomarsenal. Die NATO aktiviert ihre Verteidigungspläne für die Ostflanke der Allianz.
Sirenen heulen, Zivilisten sterben, in Kiew staut sich der Verkehr aus der Stadt. Während sich die Nachrichten überschlagen, rufen die Politiker die Ukrainer zu Ruhe und Standhaftigkeit auf. Die Folgen der Kämpfe reichen über das Land hinaus.
Rumänien hat sich nach eigenen Angaben auf eine halbe Million Flüchtlinge vorbereitet. Beunruhigt ist Bukarest wegen einer Meldung aus der Ukraine: Wollen russische Truppen die Schlangeninsel besetzen?
Untätigkeit ist ein Verbrechen. Aber was soll man jetzt tun? Auf dem Pariser Platz in Berlin ringen die Menschen um Antworten. Viele haben Tränen in den Augen.
Vettel fährt nicht in Sotschi, der DOSB empfiehlt seinen Sportlern, nicht in Russland anzutreten, die UEFA wird Sankt Petersburg das Champions League-Finale entziehen: So reagiert der Sport auf den russischen Angriffskrieg.
Die weltweit heftigen Marktreaktionen sind ein Spiegel der Verblüffung über Putins Angriffskrieg. Die Kurse brechen ein, folgen aber auch einer Marktlogik.
Lange hat Schalke 04 Gazprom als „zuverlässigen Partner“ gelobt. Nun nimmt der Fußball-Zweitligaverein den Schriftzug seines russischen Hauptsponsors vom Hemd. Beendet der Klub die Partnerschaft?
Putin droht allen mit Gewalt, die der Ukraine helfen wollen. Wir fragen einen Militäranalysten: Wie lang kann Kiew standhalten? Und unsere Korrespondenten berichten, wie die Menschen auf beiden Seiten der Front reagieren.
Alle internationalen Appelle und Vermittlungsbemühungen waren vergebens: Russlands Präsident Wladimir Putin hat die befürchtete Großoffensive auf die Ukraine gestartet. Die Welt rätselt nun, welche Ziele genau Putin verfolgt.
Wladimir Putin glaubt an das Recht des Stärkeren und bestimmt mit seinem Krieg das politische Geschehen. Die europäische Ordnung wird in ihren Grundfesten erschüttert. Aber das Recht muss dem Unrecht nicht weichen, auch wenn ein Staat das Unrecht zu seiner Staatsräson erklärt.
Britische Parlamentarier beklagen die spärlichen Sanktionen der Regierung Johnson gegen Russland. Jetzt hat die Kulturministerin die Medienregulierungsbehörde angewiesen, die Sendeinhalte von Russia Today zu überprüfen.
Für die Russen kommt der offiziell als „Spezialoperation“ bezeichnete Angriff auf die Ukraine unerwartet. Der Apparat von Präsident Putin passt sich schnell an, Oppositionelle dagegen spüren Scham und Ohnmacht.
Er ist seit langem unentbehrlich für Putin. Der russische Verteidigungsminister liefert dem Machthaber im Kreml die militärischen Erfolge. Nun muss Sergej Schojgu für ihn die Ukraine niederringen. Ein Porträt.
Olaf Scholz sagt der überfallenen Ukraine Unterstützung zu, auch Außenministerin Baerbock geht hart mit Putin ins Gericht. Die SPD, in der man früher oft viel Verständnis für Moskau hatte, trägt die Linie mit – jedenfalls bisher.