Puppenspieler Putin
Die Hoffnung auf eine Lösung in der Ukraine-Krise hat wenig mit dem Ergebnis des Genfer Krisengipfels zu tun. Skepsis ist berechtigt, wie Putins jüngster Fernsehauftritt zeigt.
Die Hoffnung auf eine Lösung in der Ukraine-Krise hat wenig mit dem Ergebnis des Genfer Krisengipfels zu tun. Skepsis ist berechtigt, wie Putins jüngster Fernsehauftritt zeigt.
Die Annexion der Krim war nicht nur völkerrechtswidrig. Die Verstöße gegen das Gewaltverbot und das Annexionsverbot der UN-Charta stellen zugleich Verstöße gegen die Verfassung Russlands dar. Ein Gastbeitrag.
Auch Putin muss die Gerechtigkeitslücke in seinem Vorgarten schließen dürfen.
Der Friedensfahrplan des Genfer Krisengipfels zeigt offenbar noch keine Wirkung - die Lage im Osten der Ukraine bleibt gespannt. Pro-russische Separatisten halten weiter etliche Regierungsgebäude besetzt. In Slawjansk sollen auch Schüsse gefallen sein.
Russland hat der Forderung nach Entwaffnung separatistischer Kräfte im Osten der Ukraine zugestimmt. Außerdem müssten sie alle besetzten Gebäude verlassen, sagte Außenminister Lawrow in Genf. Der amerikanische Präsident Obama bleibt trotzdem skeptisch.
Russlands Präsident beschwört die Opferbereitschaft seines Volkes, das er dem Westen moralisch für überlegen hält. Dann darf auch der Whistleblower Edward Snowden zum Präsidenten sprechen - und das Volk lauscht beeindruckt. Die Analyse einer Inszenierung.
Russlands Präsident Putin zieht in der Ukraine eine europäische Grenze neu. Das zweitgrößte Land Europas ist von großer strategischer Bedeutung für ihn. Eine interaktive Übersicht.
In Genf läuft der Krisengipfel zur Lage in der Ukraine. Präsident Putin gesteht in einem Fernsehauftritt erstmals den Einsatz russischer Soldaten auf der Krim ein und beharrt auf das Recht eines Militäreinsatzes im Osten. Auch Edward Snowden lässt er sich zuschalten.
Wer anders denkt, gilt als „Nationalverräter“ oder gleich als West-Agent. Der Umgang mit den Kritikern des Putin-Kurses in Russland weckt alte Erinnerungen. Auch das Ende der UdSSR wird neu diskutiert.
Im Osten der Ukraine ziehen sich die Regierungstruppen aus dem Gebiet Donezk zurück. Zuvor hatten Bewaffnete einen Stützpunkt der Nationalgarde angegriffen. Drei Separatisten sollen dabei getötet worden sein.
Ist Russland Kriegstreiber oder doch Lösungssucher? In der Sendung von Anne Will weigert sich der Luxemburgische Außenminister, Putin einen „Kriegstreiber“ zu nennen. Er könne das nicht, weil er nicht das Glück habe, Journalist zu sein.
Angesichts der Eskalation in der Ostukraine will die Nato mehr Flugzeuge, Schiffe und Soldaten in die östlichen Mitgliedsstaaten schicken. Deutschland beteiligt sich mit einem Schiff und sechs Kampfflugzeugen.
Ukraine has no future without Europe, but Europe also has no future without Ukraine. Throughout the centuries, the history of Ukraine has revealed the turning points in the history of Europe.
In der neuen Verfassung werden die Krimtataren nicht einmal erwähnt. Seit der Annexion der Halbinsel sind sie zudem gespalten zwischen Kooperation und Widerstand. Moskau versucht, dies für seine Zwecke zu nutzen.
Sicherheitskräfte der Interimsregierung in Kiew haben den Militärflughafen zwischen Kramatorsk und Slawjansk gestürmt, den Separatisten unter Kontrolle gebracht hatten.
Bis vor kurzem hatte eine Mehrheit der Deutschen eine gute Meinung über Russland und Wladimir Putin. Das ändert sich gerade dramatisch. Unterschiede gibt es zwischen Ost- und Westdeutschen.
Die Regierung in Kiew muss dringend etwas gegen die Separatisten tun. Ein unbedachtes Vorgehen aber gäbe Wladimir Putin die Rechtfertigung für ein direktes Eingreifen. Das wäre das Ende der Ukraine.
Russland nach der Krim: Alle reden von Krieg. Alle wollen irgendeine Erschütterung. Wladimir Putin erlebt seine Sternstunde. In den Augen seines Wahlvolks ist er der Sieger.
Russlands Präsident Putin hat in einem Telefonat mit Barack Obama abermals eine Einmischung seines Landes in die Ereignisse im Osten der Ukraine bestritten. Obama ist hingegen von einer Beteiligung Russlands überzeugt.
Moskaus Ziel ist klar: Die Rest-Ukraine soll zu einem politischen und ökonomischen Krüppel werden.
Die Ukraine hat keine Zukunft ohne Europa. Aber Europa hat auch keine Zukunft ohne die Ukraine. Über die Jahrhunderte haben sich in dem Land die Wendepunkte der europäischen Geschichte gezeigt.
In einem kleinen Dorf in der Republik Moldau an der Grenze zu Transnistrien machen sich ein paar Bürger für den Anschluss an das Nachbarland stark. Die Region wird zwischen EU-Annäherung und Ukraine-Krise zerrieben.
Im Osten der Ukraine wird geschossen, in Moskau herrscht blinder Hurrapatriotismus. Kritische Stimmen haben dagegen kaum eine Chance.
Das Internet der Dinge erobert die Fabriken rasend schnell. Für Deutschland ist das die größte Chance im 21. Jahrhundert. Aber auch die größte Gefahr. Es muss handeln.
In mehreren ostukrainischen Städten haben prorussische Aktivisten Polizeiwachen eingenommen, dabei feuerten sie auch Schüsse ab. Washington warnt Russland vor einem Vorgehen wie auf der Krim und schickt Vizepräsident Biden in die Ukraine.
Russlands Außenminister Lawrow sieht die Stabilität Europas durch eine antirussische Stimmungslage in Gefahr. Zugleich forderte er Garantien für die politische Neutralität der Ukraine.
Nach einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel droht der amerikanische Präsident Obama Russland mit einer Verschärfung der Sanktionen, falls sich die Situation in der Ukraine weiter verschlechtert.
Die Ukraine-Krise macht der ohnehin lahmenden russischen Wirtschaft schwer zu schaffen. Der schwache Rubel treibt die Preise und die Wachstumsaussichten haben sich verdüstert.
Nach Angaben der Nato befinden bis zu 40.000 russische Soldaten an der Ostgrenze der Ukraine. Extrem beweglich und jederzeit einsatzbereit. Generalsekretär Anders Rasmussen warnt Russland eindringlich davor, sie weiter aufzustocken.
Der ukrainische Übergangspräsident hat den prorussischen Demonstranten im Osten der Ukraine Straffreiheit in Aussicht gestellt - falls sie ihre Waffen niederlegen. Zuvor hatte Kiew gedroht, den Widerstand mit Gewalt zu brechen.
Die Polizei hat ein von prorussischen Aktivisten besetztes Geheimdienstgebäude in Donezk sowie ein Verwaltungsgebäude in Charkiw geräumt. Nato-Generalsekretär Rasmussen warnt Russland vor einem Einmarsch.
Obama hat Russland als Regionalmacht bezeichnet. Aber kann eine Regionalmacht der ganzen Welt ihren Willen aufzwingen, wie Russland es auf der Krim getan hat?
Präsident Putin droht in einer Rede vor dem Inlandsgeheimdienst den Nichtregierungsorganisationen in Russland. Sie hätten in der Ukraine nationalistische Gruppen finanziert und den Machtwechsel in Kiew forciert.
EU-Währungskommissar Olli Rehn hat Russland vor einer Rezession wegen der Krise in der Ukraine gewarnt. Rehn sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, er sehe diese Gefahr schon in diesem Jahr. Über Putins Motive macht er sich seine eigenen Gedanken.
Wegen der Ukraine-Krise ist das russische Verhältnis zu Amerika so schlecht wie lange nicht. Doch wenn es um Unterhaltung geht, träumen viele Russen von amerikanischen Vorbildern.
Die Krim-Krise offenbart eine Kluft zwischen Journalisten und Lesern. Ein Gefühl der unterdrückten Meinungen und manipulierten Massen greift um sich. Doch wer manipuliert da wen?