„Russland könnte mehr tun“
Bundeskanzlerin Merkel wünscht sich vom Kreml mehr Unterstützung beim Ringen um die festgehaltenen OSZE-Militärbeobachter in der Ostukraine. Separatisten-Anführer Ponomarjow aber will „auch Putin nicht gehorchen“.
Bundeskanzlerin Merkel wünscht sich vom Kreml mehr Unterstützung beim Ringen um die festgehaltenen OSZE-Militärbeobachter in der Ostukraine. Separatisten-Anführer Ponomarjow aber will „auch Putin nicht gehorchen“.
Ätzender ist Wladimir Putin kaum je gesehen worden. Karl Lagerfeld, der Politik scharfsinnig durchblickt und vielschichtig analysiert, nimmt sich dieses Mal den Ukraine-Konflikt vor.
Von den amerikanischen Sanktionen ist nun auch die russische Ölindustrie betroffen. Allmählich macht sich in Moskau Unbehagen breit. Die EU zielt vor allem auf politisch Verantwortliche.
Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin Arm in Arm bei der Geburtstagsparty des Altkanzlers - dieses Bild befremdet Außenpolitiker der Union. Sein Parteifreund Frank-Walter Steinmeier hingegen nimmt Schröder gegen Kritik in Schutz.
Wie sicher sind Russlands Gaslieferungen in die Ukraine und den Rest Europas? Darüber will EU-Energiekommissar Oettinger am Freitag mit den Ländern sprechen. In einem Routinebericht warnt Gasprom vor Störungen der Gaslieferungen nach Europa.
Die neuen Sanktionen der Europäischen Union treffen Spitzenpolitiker aus dem Umfeld von Putin sowie Vertreter der prorussischen Separatisten in der Ostukraine. Sie werden mit Einreiseverboten und Kontosperren belegt.
Die Ruhe ist vorbei. Seit Putins Wiederwahl ist der Ton zwischen Moskau und dem Westen stetig rauher geworden.
Während Amerika und Europa neue Sanktionen gegen Moskau verhängen, gibt sich Altkanzler Gerhard Schröder in Russland fröhlich-besinnlich. Er trifft seinen Freund Putin zur nachgeholten Geburtstagsparty.
Washington hat sieben weitere russische Regierungsmitglieder sowie 17 Unternehmen mit engen Verbindungen zum Machtzirkel von Präsident Putin mit Sanktionen belegt. Die EU belegte weitere 15 Russen mit Einreiseverboten und Kontosperren.
„Putin-Versteher“ sind nicht automatisch Befürworter der russischen Politik im Krim-Konflikt. Und geht es nicht auch um „Obama-Versteher“, wenn man die Ukraine-Krise richtig beurteilt?
Der Bürgermeister von Charkiw ist bei einem Anschlag lebensgefährlich verletzt worden. Berlin bittet die ukrainische Regierung derweil, keine gewaltsamen Befreiungsversuche für die Geiseln in Slawjansk zu unternehmen.
Die russische Propaganda schimpft uns als weich und dekadent. Viele Deutsche glauben, da sei etwas dran. Aber das Gegenteil ist der Fall.
Die nächste Runde der Sanktionen gegen Russland soll Vertraute des russischen Präsidenten treffen. Dass Strafmaßnahmen sich gegen Wladimir Putin direkt richten, schließt die Regierung in Washington zumindest nicht aus.
Washington fühlt sich von Moskau belogen und getäuscht. Das Verhältnis zu Russland wird gerade komplett neu bewertet. Weitere Sanktionen sollen Putin zur Vernunft bringen - doch deren Hauptlast tragen die Europäer.
In Wladimir Putins idealer Welt herrscht Stillstand. Den engsten Kreis um ihn bilden Leute, die er seit Jahrzehnten kennt. Wer dazugehört, wird nicht fallengelassen. Dieses System fordert die Majdan-Revolution heraus.
Vor kurzem sorgte Siemens-Chef Kaeser mit seinem Besuch beim russischen Präsidenten Putin noch für Kritik. Nun stellt er sich hinter die Ukraine-Politik der G7-Staaten – und will Sanktionen gegen Russland ohne Wenn und Aber umsetzen.
Unabhängig von Bewunderung oder Ablehnung zieht Wladimir Putin die Blicke der Weltöffentlichkeit auf sich. Was ist die Grundlage dieser Faszination -- und ermöglicht sie Prognosen zu Putins Politik?
Russische Militärflugzeuge sind nach Angaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums in den vergangenen 24 Stunden mehrfach in den ukrainischen Luftraum eingedrungen. Der Kreml müsse „sofortige Schritte“ zur Deeskalation unternehmen.
Ein Jahr blieb sie außen vor. Nun zählt das amerikanische „Time“-Magazin Angela Merkel wieder zu den 100 einflussreichsten Menschen - als einzige Deutsche. Und zur Freude von Jürgen Klinsmann.
Deutschland stoppt seine Rüstungsausfuhren nach Russland. Den Kreml wird das nicht stören. Wer wenig liefert, tut mit Sanktionen auch nicht weh.
Wladimir Putin lädt Schalke 04 in den Kreml ein - und der Fußballklub möchte kommen. Vorerst aber nicht. Sagt zumindest Clemens Tönnies. Aus der Politik gibt es Kritik an den Plänen der Schalker.
Die „Wiederherstellung“ der Größe Russlands hat für den Kreml Priorität. Andere Grundbedürfnisse der Bevölkerung müssen hintanstehen. Die Führung in Moskau propagiert ein Land genügsamer Selbstversorger.
Aleksandr Lukaschenka ist in einer schwierigen Lage: Für den Westen ist der Diktator Weißrusslands inakzeptabel. Auf der anderen Seite sieht er sich mit Blick auf die Krim-Krise von Putins aggressiver Politik bedroht.
Der Kreml wird sich seine Eroberungen schon bald nicht mehr leisten können, denken viele im Westen. Doch Putins finanzielle Reserven sind groß.
Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden hat bei seinem Besuch in der Ukraine ein Hilfspaket von 50 Millionen Dollar angekündigt. Unterdessen untersagte Russland dem Anführer der Krimtataren Dschemilew die Einreise.
Jetzt hat Wladimir Putin zugegeben, dass russische Truppen an der Ostgrenze der Ukraine aufmarschiert sind. Doch auch das bleibt für ihn folgenlos, denn der Westen hat sein Pulver längst verschossen.
Die deportierten Deutschen und Tataren von der Krim werden rehabilitiert. Einen entsprechenden Erlass hat der russische Präsident Putin unterzeichnet. Auch sollen Einwanderer leichter Russen werden können. Und die Krim selbst wird ein Paradies für Spieler.
José Mourinho verliert erstmals ein Heimspiel in der Premier League und rettet sich und sein Team anschließend in die Opferrolle. Nach drei Pleiten gegen Kellerkinder ist der Titel verloren, weil der Klub nach Worten seines Trainers keinen Stürmer hat.
Nach dem Schusswechsel in der ostukrainischen Stadt Slawjansk spitzt sich die Lage weiter zu: Ein Anführer der Separatisten ruft Präsident Putin dazu auf, Waffen und „Friedenstruppen“ in das Land zu schicken.
Außenminister Steinmeier widerspricht Washington und Verteidigungsministerin von der Leyen. Die Genfer Ergebnisse seien eine Chance, von denen es nicht mehr viele geben werde, sagte er.
Die ukrainische Regierung hat angekündigt, während der Osterfeiertage nicht gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes vorzugehen. Die zeigen aber auch kein Anzeichen des Einlenkens.
Einer „normalen“ Kooperation mit dem Westen stehe „nichts im Wege“, erklärt Russlands Präsident Putin und setzt auf den Norweger Jens Stoltenberg.
Im Februar 1990 sprach der damalige Außenminister mit der Führung in Moskau über die Ausdehnung der Nato nach Osten. Putin beruft sich noch heute darauf.
Nach Putins Fernsehauftritt und der Einigung von Genf zeigen sich Russlands Medien milde wie selten. Doch nicht nur in der Ukraine gibt es Zweifel am wahren Willen des russischen Präsidenten zur Deeskalation.
Franziskus macht eine Außenpolitik aus dem Herzen und nicht nach geopolitischen Vorgaben. Der Einfluss des vatikanischen Staatssekretariates hält sich dabei in Grenzen.
In einem Zeitungsbeitrag weist Whistleblower Edward Snowden Kritik an seinem Auftritt in Putins jüngster Fernseh-Fragestunde zurück. Sigmar Gabriel bezeichnet die Video-Schalte als „obszön“.