Putins Lügen
Der russische Präsident lügt, dass sich die Balken biegen. Und er gibt es sogar zu. Denn in Wladimir Putins Welt ist Lügen ein Zeichen der Stärke.
Der russische Präsident lügt, dass sich die Balken biegen. Und er gibt es sogar zu. Denn in Wladimir Putins Welt ist Lügen ein Zeichen der Stärke.
Russlands Präsident signalisiert Unterstützung für den Friedensplan, der zu einem Ende der Kämpfe in der Ostukraine führen soll. Allerdings fordert er Zugeständnisse.
Aus den Reihen der Separatisten mehren sich die Rufe nach rascher, breitangelegter Hilfe durch Russland. Putins Zögern erscheint ihnen wie Verrat am eigenen Volk.
Sind es militärische Muskelspiele unter dem Eindruck der Ukraine-Krise? Russlands Präsident Putin hat die Truppen in Zentralrussland für ein Manöver in „volle Gefechtsbereitschaft“ versetzt.
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über die Grenze zu Russland zurückerlangt und kann damit Waffenlieferungen an die Separatisten verhindern. Deren Entwaffnung ist Teil des Friedensplans, den Präsident Poroschenko am Morgen vorgestellt hatte.
Der ukrainische Präsident will in wenigen Stunden seinen Friedensplan für die Ostukraine vorstellen. Die Regierung in Moskau bezeichnet eine Feuerpause als „nicht weitreichend genug“. Mit einem Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze sorgt Russland jedoch für neue Spannungen.
Der ukrainische Präsident Poroschenko kündigt einen einseitigen Waffenstillstand an und stellt Separatisten eine Amnestie in Aussicht. Zuvor hatte Poroschenko mit Putin und Kanzlerin Merkel über seinen Friedensplan telefoniert.
Alexander Dugin ist ein Abenteurer des Geistes. Im isolierten Russland wächst er zur Kultfigur heran. Er sammelt die europäischen Rechten und gilt als Putins Einflüsterer. Eine Begegnung.
Die Ukraine weigert sich beharrlich, den russischen Gaspreis zu zahlen. Es droht ein abermaliger „Gaskrieg“. Doch Moskaus schärfste Waffe könnte sich als Blindgänger erweisen.
Wirtschaftssanktionen können durchaus ein Mittel sein, um Wladimir Putin zu beeindrucken. Dem Westen muss aber klar sein: Er schneidet sich vielleicht ins eigene Fleisch.
Ukrainische Regierungstruppen haben offenbar Mariupol zurückerobert. Putin und Poroschenko telefonierten erstmals miteinander. Doch die Lage zwischen Moskau und Kiew bleibt angespannt.
Wenn Amerikaner und Russen dasselbe tun, ist es nicht dasselbe: Hillary Clinton erteilt uns in „Entscheidungen“, den Memoiren über ihre Zeit als Außenministerin, eine Lektion in moderner Machtpolitik.
Erstmals seit Beginn der Krise in der Ukraine reist Außenminister Steinmeier nach Russland. Der SPD-Politiker sieht einen Hoffnungsschimmer. Doch sein russischer Amtskollege enttäuscht ihn.
Russland unterstützt Separatisten in der Ostukraine - will die selbst entfesselten Kämpfe nun aber eindämmen. Die Vorsitzende des Föderationsrates erklärte, zunächst müsse Kiew seinen Militäreinsatz beenden.
Russlands Präsident Putin sendet ein Entspannungssignal und hat die verstärkte Überwachung der Grenze zur Ostukraine angeordnet. Petro Poroschenko hat unterdessen sein Amt als Staatschef der Ukraine angetreten - und besteht auf der Rückkehr der Krim.
Obama dankt den Veteranen und erinnert an seinen Großvater. Hollande ruft die zivilen Opfer in Erinnerung. Und Putin setzt ein Zeichen der Entspannung.
Eigentlich wollten sie sich bei den D-Day-Feierlichkeiten aus dem Weg gehen. Doch jetzt haben sich der amerikanische Präsident Obama und Russlands Präsident Putin doch zu einem kurzen Gespräch getroffen. Die Stimmung bleibt eisig.
Hillary Clinton hat ihre Autobiografie geschrieben: Darin nennt sie ihre Unterstützung des Irak-Kriegs falsch. Obamas Syrienpolitik lehnt sie ab. Putin sei „dünnhäutig und autokratisch“. Und den Lewinsky-Skandal habe sie hinter sich gelassen.
Als erster führender Politiker des Westens hat Großbritanniens Premier Cameron den russischen Präsidenten Putin in Paris getroffen. Der Handschlag blieb aus - und Cameron soll in Sachen Ukraine klare Worte für Putin gefunden haben.
Angela Merkel hat dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko zugesagt, Deutschland werde „sehr hilfreich“ für sein Land sein. Schon am Freitag soll es bei einem Treffen der Kanzlerin mit Putin um einen Plan zur Lösung der Krise gehen. Poroschenko denkt bereits darüber hinaus.
Die G-7-Staaten drohen Russland weiter mit Sanktionen: Drei Kernforderungen werden Putin übermittelt. Getrübt wird die internationale Einigkeit durch ein Rüstungsgeschäft.
Der amerikanische Präsident wünscht kein „tête-à-tête“ mit Putin, wenn in Paris die Weltpolitik am Vortag der D-Day-Feiern zusammentrifft. Wie das Elysée-Protokoll Obama vor peinlichen Situationen bewahrt.
Krim-Rückgabe, Truppenabzug, keine weitere Unterstützung der Separatisten und Kooperation mit Kiew – das fordern die sieben führenden Industrienationen von Russland. Und drohen andernfalls mit drastischen Sanktionen.
Die Separatisten in der Ostukraine wollen Helden aus dem Mutterland feiern – aber Moskaus Medien berichten nicht. Erweist sich die Blut-und-Boden-Rhetorik der vergangenen Monate als Bumerang für Putin?
Rechte Politiker aus Russland, Frankreich und Österreich gedenken des Wiener Kongresses. Und suchen die Nähe zu Putins Russland. Ganz vorn mit dabei: die FPÖ und der Front National.
Die Kanzlerin droht Russland in der Ukraine-Krise mit neuen Sanktionen. Bei der Suche nach einem neuen EU-Kommissionspräsidenten will sie Großbritannien nicht ausgrenzen.
In seiner Grundsatzrede in Warschau warnt der amerikanische Präsident Russland vor einer Aggression gegen einen Nato-Alliierten. Russlands Annexion der Krim werde der Westen nicht akzeptieren.
Seit der Annexion der Krim geht die russische Regierung mit neuer Härte gegen Kritiker vor. Präsident Putin schwimmt derweil auf einer Woge nationaler Begeisterung.
Die Kanzlerin und der russische Präsident kommen am Freitag vor den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in Frankreich zu einem Gespräch zusammen.
Wladimir Putin gibt sich neuerdings philosophisch. Seine Stichwortgeber sind konservative russische Denker, manchmal greift er auch zu Kant. Allerdings nimmt er es damit nicht allzu genau.
Als Konsequenz aus dem Einzug verschiedener Splitterparteien ins Europaparlament hat Außenminister Steinmeier die Einführung einer europäischen Sperrklausel angeregt. Im Gespräch mit der F.A.Z. schloss er zudem Sanktionen gegen Russland vorerst aus.
Drei Mal verkündete Wladimir Putin, er habe den Befehl zum Rückzug russischer Truppen erteilt. Mit den Kämpfen im Osten der Ukraine aber begründet Moskau nun, dass nach wie vor „einige tausend“ Soldaten an der Grenze zum Nachbarland versammelt sind.
Russland, Weißrussland und Kasachstan haben die Eurasische Wirtschaftsunion gegründet. Ihr wirtschaftlicher Erfolg ist unklar. Die kleinen Partner Moskaus sehen sich übervorteilt. Der Kreml feiert das Abkommen als „historisch“.
Russland, Weißrussland und Kasachstan haben die Erklärung zur Gründung einer eurasischen Wirtschaftsunion unterschrieben. Präsident Putin sagte, Die Union habe eine „historische Bedeutung“.
In Donezk hat die ukrainische Armee wieder die Kontrolle über den zuvor schwer umkämpften Flughafen - bei ihrem Vorstoß kommen auch Zivilisten um. Die seit Montag vermissten OSZE-Beobachter sind offenbar von prorussischen Separatisten verschleppt worden.