Der Killer-Vorwurf war ein Fehler
Gegenüber Russland ist eine harte Haltung nötig. Aber beleidigende Worte über Putin schaden nur. Besser wäre eine zwischen Europa und Amerika abgestimmte Politik.
Gegenüber Russland ist eine harte Haltung nötig. Aber beleidigende Worte über Putin schaden nur. Besser wäre eine zwischen Europa und Amerika abgestimmte Politik.
Joe Biden solle nicht von sich auf andere schließen, sagt Russlands Präsident. Der Botschafter Russlands in Amerika wurde zu Konsultationen zurückbeordert. Der amerikanische Präsident hatte Putin als „Mörder“ bezeichnet.
Es knistert zwischen Joe Biden und Wladimir Putin. Amerikanische Geheimdienste werfen Russland Einmischung in die Wahl 2020 vor. Moskau reagiert brüskiert – und abweisend.
Auf eine Männerfreundschaft mit dem Machthaber in Moskau ist der amerikanische Präsident nicht aus. Bei seinem Vorgänger war das anders.
Ein Moderator wollte vom amerikanischen Präsidenten wissen, ob er den russischen Präsidenten für einen Mörder halte. „Das tue ich“, antwortete Biden. Putin werde einen Preis bezahlen.
Ein neuer Geheimdienstbericht liefert Details über russische Versuche, Amerikas Wahlen 2016 und 2020 zu beeinflussen. Präsident Wladimir Putin versuchte demnach, Joe Bidens Präsidentschaftskandidatur zu stören.
Der deutsche Atomausstieg ist praktisch unumkehrbar. Befürworter sind rar geworden. In vielen Ländern auf der Welt ist das Bild ein anderes.
Russlands Präsident ist von Twitter genervt. Die Medienaufsicht will nun das Laden von Videos und Fotos „verlangsamen“. Bisher hat sie eine durchwachsene Bilanz beim Versuch, unbotmäßige soziale Medien zu bestrafen.
Einst sorgte Österreichs frühere Außenministerin für Aufsehen, weil sie den russischen Präsidenten zu ihrer Hochzeit einlud. Nun zieht Karin Kneissl in den Aufsichtsrat von Rosneft ein – einem besonderen Unternehmen.
Die EU prüft nun auch die Zulassung von Sputnik V. Wann der Corona-Impfstoff hier auf dem Markt sein wird, bleibt aber ungewiss. Könnte Russland überhaupt nennenswerte Mengen liefern?
Im Westen wird Michail Gorbatschow bis heute gefeiert als Staatsmann, der für Abrüstung und Dialog über Systemgrenzen hinweg stand. In Russland dagegen gilt der letzte Staats- und Parteichef der Sowjetunion als derjenige, der das Imperium verspielt hat. Nun wird er 90 Jahre alt.
Die Europäische Union will gegen jene Russen vorgehen, die Alexej Nawalnyj hinter Gitter gebracht haben. Er selbst schlägt ganz andere Leute für Sanktionen vor. Was Putin mehr beeindrucken könnte, ist umstritten.
Schwarzmeerfestung: Die Bewohner der annektierten Halbinsel Krim haben ihre Illusionen über Russland verloren, wollen aber nicht zurück zur Ukraine.
Allein vergangene Woche haben fünf weitere Länder Russlands Corona-Impfstoff zugelassen. Auch ein EU-Land hat das Vakzin schon registriert. War die Skepsis des Westens unangebracht?
Der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko lebt in Russland und beobachtet die Demokratiebewegungen beider Länder. Im Schweizer Bergdorf Montricher sprachen wir mit ihm über die Proteste und seinen neuen Roman.
Präsident Wladimir Putin lobt den russischen Umgang mit der Corona-Pandemie, zumal im Vergleich zum Westen. Doch die enorme Übersterblichkeit lässt das Schlimmste befürchten.
Der russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj musste sich am Samstag gleich zwei Mal vor Gericht verantworten. Er nutzte die Auftritte auch, um für sein politisches Programm zu werben.
Eine junge Israelin war der Auslöser für seltene Verhandlungen zwischen Syrien, Israel und Russland. Ihre Rückkehr aus dem verfeindeten Nachbarland in die Heimat kam erst nach einigen Hindernissen zustande – und dank Putin.
Die EU-Staaten sind sich im Grundsatz einig: Es soll neue Sanktionen gegen Russland geben. Es ist allerdings noch offen, wie weit sie reichen sollen.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat angeordnet, dass Russland Alexej Nawalnyj freilassen muss. Doch statt dem nachzukommen, rüstet das Regime rhetorisch gegen den Oppositionellen und das Ausland auf.
Das Verhältnis zu Russland ist so schlecht wie seit langem nicht mehr. Und doch gibt es in Deutschland viele, die sagen: Wir brauchen den Kontakt. Was treibt sie an?
Journalisten eröffnen immer wieder Einblicke in das Umfeld des russischen Präsidenten. Es ist eine Welt voller Überfluss und Vetternwirtschaft. Wer Wladimir Putin nahe steht, darf sich schamlos bereichern.
Viele Russen sind zufrieden mit ihrem Präsidenten Wladimir Putin. Doch Rechtsunsicherheit, Korruption und der allgegenwärtige Staat lähmen die Wirtschaft.
Der glamouröse Regisseur Konstantin Bogomolow dient sich dem Kreml als neuer Leuchtturm der russischen Bühnenkunst an. In einem vieldiskutierten „Manifest“ empfiehlt er, sich vom Westen abzuwenden, weil dort ein ethischer Totalitarismus errichtet werde.
Anhänger des inhaftierten Kreml-Kritikers Nawalnyj probieren neue Protestformen aus. Nach Massenverhaftungen seiner Anhänger wird jetzt mit Lichtern und kleineren Protesten demonstriert.
Schon immer wurde mit Bildern Politik gemacht. Was erzählen die Werke aus Bidens frisch umgestaltetem Oval Office und anderen Amtssitzen über die Politikerinnen und Politiker und die aktuelle Weltlage?
Außenminister Maas warnt davor, Russland in die Arme Chinas zu treiben. In diesem Regierungsmantra stecken gleich vier Fehler. Ein Gastbeitrag.
Der Kreml treibt eine Hetzkampagne gegen Alexej Nawalnyj voran. Der Oppositionelle sei Teil einer westlichen Operation, um Russland zu schaden. Doch Präsident Putin verliert laut einer Umfrage an Vertrauen.
Nach dem russischen Urteil zu Nawalnyj muss die Kanzlerin nur einen einzigen Satz sagen. Sie könnte damit Putin Grenzen setzen, Biden gewinnen und Europa einen. Und sie müsste nicht einmal Fehler gestehen.
Der Kleinunternehmer Artjom Fenkin hat nach der Festnahme Alexej Nawalnyjs in Moskau protestiert. Er wollte das wieder tun, hat nun aber Angst um seine Mutter, die von vier Polizisten besucht wurde.
Der Bundespräsident fordert von Moskau, Alexej Nawalnyj sofort freizulassen. Das Vorgehen gegen den Oppositionellen habe „mit Rechtsstaat nichts zu tun“. In der Debatte um Sanktionen wendet sich Steinmeier gegen einen Baustopp für die Gaspipeline.
Obwohl Nawalnyj sich einem zweiten Verfahren stellen muss, planen seine Mitstreiter vorerst keine weiteren Proteste. Der Kreml setzt auf Härte – und orientiert sich dabei am Beispiel Belarus. Nawalnyj nennt das eine „Illusion“.
In der Außenpolitik kündigt Amerikas neuer Präsident eine Abkehr von der Politik seines Vorgängers an. Beim internationalen Handel deutet Joe Biden eine mögliche Ausnahme an.
Die russische Gesellschaft befindet sich an einem Kipppunkt. Polizisten treten auf Frauen ein, und der Protest gleicht einer Performance.
Neue EU-Sanktionen gegen die Moskauer Machthaber werden Alexej Nawalnyj nicht die Freiheit bringen. Dennoch sollten die Europäer es nicht bei Worten gegenüber Putin belassen - im eigenen Interesse.
Russlands Sicherheitskräfte prügeln in der Nacht Demonstranten und Journalisten. Doch während das Staatsfernsehen Verschwörungsgerüchte befeuert, solidarisieren sich sogar Kritiker Nawalnyjs mit dem Oppositionellen.