Putins Linien und Bidens Optionen
Nach dem Videogipfel der beiden Präsidenten gibt es nur eine knappe amerikanische Erklärung. Sie klingt wie die Statements vor dem Gespräch. Zumindest soll weiter geredet werden.
Nach dem Videogipfel der beiden Präsidenten gibt es nur eine knappe amerikanische Erklärung. Sie klingt wie die Statements vor dem Gespräch. Zumindest soll weiter geredet werden.
Nach rund zwei Stunden ist die Videoschalte zwischen dem amerikanischen und dem russischem Präsidenten beendet. Joe Biden kündigt im Falle einer militärischen Eskalation durch Moskau starke Gegenmaßnahmen an.
Der Ukraine-Konflikt wird das Gespräch zwischen Joe Biden und Wladimir Putin bestimmen. Russlands Präsident dringt auf einen vertraglichen Ausschluss einer NATO-Mitgliedschaft Kiews. Das ist ein Thema mit Brisanz.
Mit einem Land, das Nachbarn überfällt und bedroht, kann man keine „Sicherheitsgarantien“ vereinbaren. Das sieht hoffentlich auch die neue Bundesregierung ein.
Das Kabinett Scholz steht fest und die Ampel-Parteien unterzeichnen den Koalitionsvertrag. Die Debatte über eine Impfpflicht geht weiter. Und Biden und Putin treffen sich virtuell zum Krisengipfel.
In Moskau hat ein Kulturzentrum eröffnet, das ein Milliardär finanziert und Putin gelobt hat. Hilft es, Russlands Künstlern mehr Freiraum zu schaffen?
Der Kreml schürt Kriegsangst und will mit dem Westen verhandeln. Es geht um Sicherheitsgarantien der NATO.
Vor dem virtuellen Gipfel mit Wladimir Putin weist der amerikanische Präsident Joe Biden „rote Linien“ des Kremls zurück. Er erwartet eine lange Unterredung.
Russlands Präsident bedroht die Ukraine und erfindet neue rote Linien. Der Westen darf sich davon nicht erpressen lassen.
Mehrere EU-Politiker haben sich dafür ausgesprochen, Russland die Konsequenzen aufzuzeigen, sollte das Land in die Ukraine einmarschieren. EVP-Fraktionschef Manfred Weber sähe die Gaspipeline Nord Stream 2 in diesem Fall am Ende.
Es stehe ein Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze mit bis zu 175.000 Soldaten bevor, heißt es aus der US-Regierung. Sie befürchtet einen Angriff auf die Ukraine. Am Dienstag ist ein virtueller Gipfel von Biden und Putin geplant.
Putins Freunde in Deutschland knüpfen ihre Teppiche. Lars Klingbeil ist mit drei Menschen verbunden, die mit dem russischen Präsidenten befreundet sind. Welche Rolle spielt der zukünftige SPD-Chef dabei?
Der Minsker Machthaber kündigt „Manöver“ mit Russland nahe der Ukraine an – und stellt sogar die Stationierung russischer Nuklearwaffen in Belarus in Aussicht.
Washington wirft Moskau vor, gegen die Ukraine vorgehen zu wollen. Der Kreml fordert seinerseits Sicherheitsgarantien. Die Außenminister Blinken und Lawrow hoffen nun auf ein Gespräch der Präsidenten.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow wirft der NATO vor, ihre militärische Infrastruktur näher an die russische Grenze zu bringen. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken ruft Moskau zur „Deeskalation“ auf.
Im Konflikt mit Russland fordert Kiew Sanktionen und eine engere Zusammenarbeit mit der NATO im Bereich Militär und Verteidigung. Doch die NATO-Staaten sind in dieser Frage gespalten.
Der Westen warnt Russland vor einem Einmarsch in die Ukraine. Es zeigt sich wieder, dass Nord Stream 2 ein gewaltiger strategischer Fehler war.
Die Amerikaner fürchten eine russische Invasion in der Ukraine Ende Januar. Deutschland und Frankreich bremsen. Beim Treffen der NATO-Außenminister in Riga gibt es viel zu besprechen.
Im Senat kämpfen einige Republikaner für neue Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Sie wollen Präsident Joe Biden die Möglichkeit nehmen, Ausnahmen zu erteilen. Doch Berlin versucht zu überzeugen.
Erstmals sind die Chefs der Europäischen Union und des nordatlantischen Verteidigungsbündnisses gemeinsam unterwegs. Sie wollen künftig noch enger zusammenarbeiten – und warnen Moskau und Minsk.
Auf die künftige Bundesregierung wird außen- und sicherheitspolitisch einiges zukommen. Die Erwartungen an Deutschland sind hoch. Doch kann es ihnen gerecht werden? Wir fragen Christoph Heusgen, bis Juni deutscher UN-Botschafter.
Im Westen Sibiriens sind 51 Menschen bei einem der schwersten Grubenunglücke der vergangenen Jahre in Russland umgekommen. Präsident Wladimir Putin spricht von einer Tragödie.
Die Videoschalte mit Tennisspielerin Peng Shuai löst Kritik aus, dass das IOC als williger Helfer des chinesischen Systems agiert habe. Nun meldet sich der Sprecher des Außenministeriums zu Wort.
Die Vereinigten Staaten warnen vor einem möglichen russischen Angriff auf die Ukraine. Der Kreml weist das als „Hysterie“ zurück. Und kontert mit kaum verkappten Drohungen.
Der Kreml geht gegen Memorial vor, die Keimzelle der russischen Zivilgesellschaft. Bedroht ist damit auch das Archiv von Erinnerungsstücken an den Staatsterror. Ein Besuch bei den Menschenrechtlern in Moskau.
Polen hat die Abschottung seiner Grenze zu Belarus mit der „Verteidigung Europas“ begründet. Estland und Großbritannien haben Warschau nun die Entsendung von Truppen zur Unterstützung im Migrationsstreit zugesagt.
Russland verstärkt seine Truppen an den Grenzen zur Ukraine. Washington fürchtet jetzt einen neuen Krieg. Berlin und Kiew sind da gelassener.
Keine Panik! Auch beim Boostern können wir uns auf eine alte Bauernregel verlassen.
Mancher glaubt, dass Moskau hinter der künstlich herbeigeführten Migrationskrise an der Grenze zu Polen steht. Doch viele Details sprechen für eine andere Sicht – nämlich dass Minsk auf eigene Rechnung handelt.
Der Westen fürchtet eine neuerliche Invasion Russlands in die Ukraine. Moskau massiert Soldaten an der Grenze. Doch Putin ist nicht unbedingt auf sie angewiesen. Seinen Einfluss vergrößert er auch ohne Einmarsch.
Im Streit mit Belarus wirken Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf Minsk und Moskau ein. Beide werden heftig für ihre diplomatischen Bemühungen kritisiert.
Mit neuen Sanktionen reagiert die EU auf die Krise an der polnisch-belarussischen Grenze. In einem Telefongespräch mit Machthaber Lukaschenko plädiert Bundeskanzlerin Angela Merkel für humanitäre Hilfe.
In Brüssel herrscht Sorge darüber, dass Russland in der Ukraine militärisch eingreifen könnte. Niemand bezweifelt, dass der jüngste Truppenaufmarsch auch mit der Krise an der Grenze von Belarus zur EU zu tun hat.
Russland hat laut Präsident Wladimir Putin kein Interesse an einer Zuspitzung der Lage in der Schwarzmeer-Region. Deshalb habe er einen Vorschlag seines Verteidigungsministeriums abgelehnt, als Reaktion auf Nato-Aktivitäten dort Militärübungen abzuhalten, sagte Putin in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview.
Der belarussische Machthaber Alexandr Lukaschenko steht seit der gefälschten Präsidentenwahl innenpolitisch unter größtem Druck – und erhöht den Einsatz immer weiter. Spielt Russland da noch mit?
An Polens Grenze zu Belarus spitzt sich die Lage weiter zu. In der Nacht versuchten abermals hunderte Migranten, die Absperrungen zu durchbrechen - offenbar unterstützt von belarussischen Soldaten.