Outbreak in Boston
Schüler vergleichen das Virus mit Terroristen vom „Islamischen Staat“, eine TV-Moderatorin fordert die Abschottung des Landes: Die Ebola-Furcht in Amerika nimmt groteske Züge an.
Schüler vergleichen das Virus mit Terroristen vom „Islamischen Staat“, eine TV-Moderatorin fordert die Abschottung des Landes: Die Ebola-Furcht in Amerika nimmt groteske Züge an.
Das Rote Kreuz sucht weiterhin Freiwillige für den Einsatz in den Seuchengebieten Westafrikas. Jetzt hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe um mehr Unterstützung gebeten.
Weltweit wächst die Angst, dass sich die Ebola-Epidemie über Westafrika hinaus ausbreitet. An Flughäfen in den Vereinigten Staaten werden daher nun in großem Stil Strahlungsthermometer eingesetzt, um Flugpassagiere zu kontrollieren.
Die Ebola-Epidemie ruft immer stärkere Ängste in Europa hervor. Frankreichs Premierminister Valls warnt vor „Panik“. In Leipzig und Madrid bangt man um das Leben erkrankter Helfer.
Am Flughafen Frankfurt gibt es vorerst keine stärkeren Sicherheitsmaßnahmen wegen Ebola. Die Gefahr sei sehr gering, Airlines befragen Passagiere nach Symptomen.
Der Ebola-Ausbruch in Westafrika sei seit die schlimmste Epidemie seit dem Aufkommen von Aids, sagte der Direktor der amerikanischen Gesundheitsbehörde bei einem Treffen in Washington. Er fordert eine deutliche Verstärkung der internationalen Hilfsbemühungen.
Nach Hamburg und Frankfurt hat nun auch Leipzig einen Ebola-Patienten aus Westafrika zur Behandlung aufgenommen. Der UN-Mitarbeiter kam in der Nacht mit einer Sondermaschine aus Liberia.
Der mit dem Ebola-Virus infizierte Liberianer, der nach Nordamerika eingereist war, ist in einem Krankenhaus in Texas verstorben. Die Vereinigten Staaten verschärfen nun die Kontrollen für Einreisende aus Westafrika.
Mitte November will die Bundeswehr ihre Mission in den afrikanischen Ebola-Gebieten beginnen. Bis dahin werde die zugesagte „Rettungskette“ für infizierte Helfer vollständig stehen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Anderslautende Medienberichte seien „Nonsens“.
Die Ebola-Epidemie in Sierra Leone gerät außer Kontrolle: An einem Tag sterben 121 Menschen, 81 neue Fälle werden bekannt. In Westafrika sind bislang mehr als 3500 Menschen an Ebola gestorben.
Ein Infizierter liegt in einem deutschen Krankenhaus. Fachleute meinen, die Seuche kann sich nicht ausbreiten. Doch was, wenn Ärzte und Pfleger Fehler machen?
Nachdem eine Klinik in Dallas zunächst einen Kranken nach Hause geschickt hatte, werden nun bis zu 80 Personen als „absolute Vorsichtsmaßnahme“ ärztlich beobachtet. Das Vertrauen der Amerikaner in die Behörden hat gelitten.
Hessen schiebt weiter in Eloba-Länder in Westafrika ab - anders als etwa Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Hessen sieht sich damit in Einklang mit der bisherigen Linie des Bundes.
Erstmals ist in Amerika Ebola diagnostiziert worden. Der Patient, der sich im westafrikanischen Staat Liberia infiziert haben soll, wird in einem Krankenhaus in Texas behandelt.
Die Probleme der Bundeswehr mit ihrer Ausrüstung nehmen kein Ende: Wegen technischer Schwierigkeiten muss eine „Transall“ der Luftwaffe auf Gran Canaria am Boden bleiben. Die Maschine sollte Hilfsgüter in die Ebola-Gebiete nach Westafrika fliegen.
Die Epidemie bedroht auch Liberias Regierung: Vize-Gesundheitsministerin Bernice Dahn hat sich unter Quarantäne gestellt, nachdem sich ihr Assistent infiziert hatte. Die Zahl der Toten in der Region ist auf über 3000 gestiegen.
Der Internationale Währungsfonds hat umfangreiche Finanzhilfen für Westafrika angekündigt. Laut den Vereinten Nationen ist aber deutlich mehr Geld für den Kampf gegen Ebola nötig.
Der amerikanische Präsident hat die UN-Staaten aufgefordert, deutlich mehr zu tun, um die Ebola-Epidemie in Westafrika einzudämmen. Nötig sei als Reaktion auf die Seuche „ein Marathon, der im Sprint-Tempo gelaufen wird“.
Ursula von der Leyen hatte am Montag Soldaten und Zivilisten der Bundeswehr gebeten, sich am Kampf gegen Ebola zu beteiligen. Die Resonanz ist überwältigend.
Das Ebola-Virus wütet in Westafrika. Die Zahl der Infizierten steigt rasant. Nach neuen Berechnungen der Weltgesundheitsorganisation soll die Situation noch weitaus dramatischer werden.
Ebola ist in Westafrika außer Kontrolle geraten. Die Epidemie erinnert an frühere Pestwellen in Europa. Kann man aus der Geschichte der Seuchen lernen?
Im Kampf gegen Ebola will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Bundeswehrsoldaten zu einem freiwilligen Einsatz mobilisieren. Es geht ihr um ziviles und militärisches Personal für den Einsatz in Westafrika.
Zum ersten Mal in seiner Geschichte kam der UN-Sicherheitsrat wegen einer Epidemie zusammen. Eine Notmission soll die Ebola-Seuche nun in den Griff bekommen. Die betroffenen Länder greifen derweil zu drastischen Maßnahmen.
Die Präsidentin Liberias bat Angela Merkel in einem bewegenden Schreiben um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie. Das sagt die Kanzlerin nun zu. Auch die Bundeswehr prüft einen Hilfseinsatz.
Ohne ein entschlossenes Handeln der Staatengemeinschaft drohen Hunderttausende Infizierte, warnt der amerikanische Präsident. Washington bringt eine Ebola-Resolution in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein.
Die Vereinten Nationen warnen vor einer humanitären Krise in den Ebola-Gebieten. Es müsse schnell und entschieden gehandelt werden. Helfer werfen den Regierungen dagegen Untätigkeit vor.
Amerika will die westafrikanischen Staaten im Kampf gegen Ebola deutlich stärker unterstützen. Soldaten sollen insgesamt 17 Behandlungszentren aufbauen und Tausende Helfer im Umgang mit der Seuche schulen.
Die Ebola-Seuche zieht immer weitere Kreise, die Opferzahlen steigen ungebrochen. Präsident Obama warnt vor einer weltweiten Gesundheitskrise. Die Bundesregierung will deutsche Infektiologen nach Afrika schicken. Und Sierra Leone verhängt eine umstrittene Ausgangssperre.
Ausgerechnet Marburg ist der Ort, an dem zum ersten Mal ein tödliches Virus aus Afrika entdeckt wurde. Wer sich ansteckte, wurde praktisch zum Aussätzigen. Die Suche nach dem Erreger gestaltete sich schwierig.
Die Ebola-Epidemie in Westafrika nimmt kein Ende. Experten, die mit ähnlichen Situationen Erfahrung haben, sind knapp. Womit haben Helfer wie „Ärzte ohne Grenzen“ zu kämpfen?
Die Zahl der Ebola-Fälle steigt so schnell wie nie zuvor. Und die Epidemie greift auf immer mehr Länder über: Nun gibt es auch im Senegal den ersten bestätigten Fall. Frankreich will die Seuche indes zum Thema des EU-Gipfels machen.
Der derzeitige Ebola-Ausbruch ist der bislang schwerste. Erstmals haben Forscher während eines Ausbruchs das Erbgut der Viren analysiert. Sie fanden eine hohe Mutationsrate – und konnten den Weg der Ausbreitung nachzeichnen.
Nigeria hatte Ebola bislang mehr oder weniger unter Kontrolle. Der erste Todesfall außerhalb der Metropole Lagos ereignete sich nun ausgerechnet in der Hafenstadt Port Harcourt – wo eine Epidemie die gesamte Ölindustrie zum Stillstand bringen könnte.
Zur weiteren Ausbreitung der Ebola-Epidemie war lange Zeit nur zu hören: Die Seuche sei außer Kontrolle. Die WHO hat in ihrem Notfallplan nun eine Prognose abgegeben, was Westafrika noch bevorsteht.
Zum ersten Mal wird ein Ebola-Patient in Deutschland behandelt. Der senegalesische Epidemie-Experte wurde unter größten Sicherheitsvorkehrungen in die Uniklinik Eppendorf gebracht. Seine Ärzte äußern sich vorsichtig optimistisch.
Im Kongo sind zwei Menschen mit Ebola infiziert worden, in Sierra Leone erkrankte erstmals ein Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation an dem Virus. Dort wird rigoros gegen die Epidemie gekämpft.