Brüssel fordert Medienvielfalt von Warschau
Polens Regierung will so schnell wie möglich ihren Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vergrößern. Die EU-Kommission warnt die Rechtskonservativen davor, die Meinungsvielfalt zu beschneiden.
Polens Regierung will so schnell wie möglich ihren Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vergrößern. Die EU-Kommission warnt die Rechtskonservativen davor, die Meinungsvielfalt zu beschneiden.
Jaroslaw Kaczynski wollte sein Land schon vor zehn Jahren in ein patriotisches, streng katholisches Land umformen. Damals vermasselte er es. Inzwischen hat er dazu gelernt – und will seine zweite Chance um jeden Preis nutzen.
Trotz heftiger Proteste hat die nationalkonservative Regierungspartei in Polen ein Gesetz zur Neuordnung des Verfassungsgerichts verabschiedet. Nach Ansicht der Opposition soll damit das oberste Gericht arbeitsunfähig gemacht werden.
Tausende Polen machen ihrem Ärger über das Gebaren der neuen konservativen Regierung Luft. Auch aus Berlin kommt viel Kritik am brachialen Vorgehen der rechten Wahlsieger.
In einer dubiosen Aktion ist der Chef des Nato-Spionageabwehrzentrums ausgewechselt worden. Der frühere Präsident Walesa kritisierte unterdessen in drastischen Worten das Vorgehen der neuen konservativen Regierung gegen das Verfassungsgericht.
Die polnische Politik hat sich auf die Straße verlagert: Erst demonstrierten die Regierungsgegner, jetzt mobilisieren die Regierungsanhänger. Beide reklamieren für sich, die „wahren Polen“ zu sein – und polarisieren immer weiter.
Polen, Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei machen Stimmung gegen die EU. In der Flüchtlingskrise ist das so einfach und wirkungsvoll wie nie zuvor – aber für alle Beteiligten auch gefährlicher denn je. Ein Kommentar.
Die auf Anordnung der deutschen Besatzungsmacht eingesetzten Judenräte und Ordnungsdienste hatten den Auftrag, in den Ghettos die antijüdischen Maßnahmen zu verkünden und zu vollziehen.
Jenseitige Wahrheiten über diesseitige Menschen: Die polnische Filmemacherin Malgorzata Szumowskas erzählt in „Body“ die Geschichten dreier Menschen in Warschau. Ein Film über Verluste, die einen fast zerreißen.
Vor der Parlamentswahl in Polen führt das nationalkonservative Lager. In Krakau, wo die politischen Pole des Landes besonders nah beieinander liegen, gibt man Weichtieren die Schuld.
Der russische Botschafter in Warschau rudert nach einem diplomatischen Eklat zurück. Seine Äußerungen über eine angebliche Mitverantwortung Polens am Zweiten Weltkrieg seien falsch verstanden worden.
Die Regierung in Warschau reagiert erbost auf Äußerungen des ranghöchsten russischen Diplomaten in Polen. Moskaus Botschafter hatte zuvor die polnische Rolle im Zweiten Weltkrieg kritisiert.
Polens Präsident Andrzej Duda lobt vor seinem Besuch in Berlin die Kanzlerin für ihre Russland-Politik. Im Gespräch mit der F.A.Z. fordert er zugleich mehr Präsenz der Nato in seinem Land.
Österreichisch-Ungarische Truppen erstürmten die, als unerschütterlicher Fels im brandenden Meer geltende, Festung von Brest-Litowsk. Über den Ausgang informiert die Frankfurter Zeitung am 27. August 1915.
Der neue polnische Präsident hat in seiner Vereidigungs-Rede im polnischen Parlament mehr Unterstützung von der Nato gefordert. Die Bedrohung durch Russland mache das notwendig, so Duda.
Sie zogen für die Freiheit in den Untergang. „Warschau ‘44“ zeigt den Warschauer Aufstand als Geschichte einer Gruppe von Freunden: die wuchtige Inszenierung eines nationalen Traumas.
In der Nähe von Warschau kam eine Drohne einer Lufthansa-Maschine sehr nahe und störte damit den Luftverkehr. Der Besitzer des Geräts wurde nun vorübergehend festgenommen.
In der Nähe des Warschauer Flughafens ist eine Drohne einem Flugzeug gefährlich nahe gekommen. Polizei und Militär nahmen die Suche nach dem Flugobjekt auf.
1400 Passagiere sind nach einer Cyberattacke auf die Airline LOT in Warschau gestrandet. Fünf Stunden dauerte es, bis das Unternehmen die Kontrolle über seine Systeme zurückerlangte.
Bei Polens Sieg über Georgien gelingt Bayern-Stürmer Robert Lewandowski ein ganz besonderes Kunststück. Dank Cristiano Ronaldo vermeidet Portugal eine Blamage knapp – ganz anders als die Griechen.
Ministerpräsidentin Kopacz feuert Minister und andere ranghohe Mitglieder ihrer Regierung. Es ist ein panisch aus dem Moment geborener Versuch, Ballast abzuwerfen. Den Triumph feiert ein Politclown.
Eine Frankfurter Ausstellung zeigt unbekannte Fotografien und Dokumente aus dem Leben von Marcel Reich-Ranicki. Am 2. Juni wäre der legendäre Kritiker fünfundneunzig Jahre alt geworden.
Der britische Premier Cameron ist auf Europa-Tournee um für eine EU-Reform zu werben. Bislang hat er allerdings kaum konkrete Vorschläge gemacht, über die man sprechen könnte.
Der britische Premierminister Cameron hat in Berlin für eine Änderung der EU-Verträge geworben, um Großbritannien in der Union zu halten. Kanzlerin Merkel schließt diese nicht aus - ganz im Gegensatz zur Regierung in Warschau.
Polens neuer Präsident Duda stammt aus der Partei des früheren Ministerpräsidenten Kaczynski. Unter dem war die Beziehung zu Deutschland so schlecht wie lange nicht, antideutsche Ausfälle eingeschlossen. Kommt all das jetzt wieder?
Polen steht vor einem Beben: Der Kandidat der erfolgsverwöhnten Bürgerplattform hängt angeschlagen in den Seilen. Besonders groß war sein Einbruch in Danzig. Was ist hier geschehen?
Vor der Stichwahl in Polen warnen Anhänger des Amtsinhabers Komorowski vor einer „Orbanisierung“ des Landes. Sie sehen den Europakurs Polens in Gefahr, falls Herausforderer Andrzej Duda gewinnt.
Warschau beugt sich einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Zwei frühere Insassen eines geheimen CIA-Gefängnisses auf polnischem Boden erhalten sechsstellige Beträge.
Er wolle in einem freien Polen sterben, hatte der ehemalige Auschwitz-Häftling und spätere Außenminister Wladyslaw Bartoszewski einmal gesagt. Am Freitag ist er im Alter von 93 Jahren gestorben. Sein Tod ruft internationale Anteilnahme hervor.
Die Putin-nahe Motorradgang „Nachtwölfe“ will mit einer Fahrt nach Berlin an den Sieg Russlands über Nazi-Deutschland erinnen. Doch Polen will die Biker nun nicht durchreisen lassen. Der Kreml reagiert verärgert.
Zwei Morde an prominenten Regierungskritikern in Kiew beschäftigen die Ukraine. Stecken Nationalisten dahinter oder russische Geheimdienste?
Am Holocaust-Gedenktag stand in Jerusalem des Leben still. Die Regierung versammelte sich in der Gedenkstätte Yad Vashem. Dort wird in einer Ausstellung an das Schicksal von Kindern während des Genozids erinnert.
Klaus Bednarz war den Mächtigen kein bequemer Gesprächspartner. Mit seiner unerbittlichen Machtkritik gab er dem Politikmagazin „Monitor“ über mehr als ein Jahrzehnt ein starkes Profil. Jetzt ist er im Alter von 72 Jahren gestorben.
Er leitete die ARD-Studios in Warschau und Moskau und moderierte über Jahre hinweg das investigative Politmagazin „Monitor“. Jetzt ist Klaus Bednarz mit 72 Jahren in Schwerin gestorben.
Fachleute haben zwei Piloten und zwei Flughafenmitarbeitern die Hauptschuld am Absturz des polnischen Präsidenten-Flugzeugs in Smolensk gegeben. Andere Thesen hat die Militärstaatsanwaltschaft nicht bestätigen können.
Auf Druck des Westens kündigen die Erben des Majdans ihr Bündnis mit den Oligarchen auf. Einer der reichsten Männer der Ukraine, der Milliardär Ihor Kolomojskij, wehrt sich mit Waffen und Kraftausdrücken gegen den Machtverlust.