Die Beschlüsse des Nato-Gipfels
Im Fokus des Nato-Gipfels in Warschau steht ganz eindeutig das Verhältnis zu Russland und die Reaktion auf die russische Aggression. Doch auch auf anderen Feldern will sich das Militärbündnis stärker engagieren.
Im Fokus des Nato-Gipfels in Warschau steht ganz eindeutig das Verhältnis zu Russland und die Reaktion auf die russische Aggression. Doch auch auf anderen Feldern will sich das Militärbündnis stärker engagieren.
Die Nato verstärkt ihre Präsenz im Osten. Manchen Mitgliedern geht das nicht weit genug. Doch will die Allianz seinen beiden Standbeinen auch künftig gerecht werden. Dazu zählt neben Abschreckung auch die Dialogbereitschaft.
In Dallas verhört die Polizei drei festgenommene Verdächtige, nachdem bei Schüssen fünf Polizisten starben. Die Täter hätten nach ersten Ergebnissen der Behörden vorgehabt, so viele Polizisten wie möglich zu töten.
Selbst beim Nato-Gipfel in Warschau bleibt das Thema Brexit präsent: EU-Ratspräsident Tusk nennt den Brexit nur einen „Zwischenfall“, Kommissionspräsident Juncker verspricht den Verzicht auf Feindseligkeiten. Und Obama zeigt sich besorgt.
Doppelstrategie der Nato beim Gipfel in Warschau: Während Großbritannien Soldaten nach Osteuropa schicken will, um ein Zeichen der Stärke gegenüber Russland zu setzen, beschwört Generalsekretär Stoltenberg den Dialog mit Moskau.
Das Brexit-Referendum ist kein Abgesang der Briten auf die Nato – das Verteidigungsbündnis demonstriert Einheit. Über die deutsche Politik lässt sich das nicht mehr sagen.
Präsident Obama hat den Tod zweier Afro-Amerikaner durch Polizeikugeln scharf verurteilt. In einer emotionalen Rede wandte er sich an alle Amerikaner. Eine aktuelle Umfrage belegt die großen Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen.
Am Freitag und Samstag werden in Warschau die Vertreter der Nato zu ihrem Gipfel zusammenkommen. Ort der Veranstaltung ist das Nationalstadion, das von den Gastgebern dem Anlass entsprechend hergerichtet wurde.
Moskau fühlt sich bedroht: Beim Nato-Gipfel am Wochenende wird es vor allem um das Verhältnis des Bündnisses zu Russland gehen. Welche Seite ist militärisch stärker? Und wer rüstet wo auf? Sechs Fakten zum Gipfel.
Für den Vertrauensverlust in den internationalen Beziehungen hat die Kanzlerin eindeutig Russland verantwortlich gemacht. Das Vorgehen in der Ukraine habe das Grundprinzip der unverletzlichen Grenzen in Frage gestellt.
Kanzlerin Angela Merkel informiert heute den Bundestag über die deutsche Strategie beim bevorstehenden Nato-Gipfel in Warschau. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kämpft derweil am Abend bei der Europameisterschaft um den Final-Einzug.
In Warschaus Innenstadt auf junge EU-Befürworter zu treffen, ist nicht schwierig. Sie verstehen sich als Europäer. Doch sie haben Angst.
Alexander Kwaśniewski führte Polen in die Nato und die EU. Nun sorgt er sich um die Zukunft des Landes. Nicht nur wegen der Nähe Russlands.
Noch in der Nacht dürfte klar werden, ob die Briten für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt haben. Die Europäer haben sich seit Wochen darauf vorbereitet und einen Plan für den Tag X entwickelt.
Nach dem Ultimatum an Polens Regierung ist die EU-Kommission um Entdramatisierung bemüht. Warschau reagiert dagegen mit Vorhaltungen. Trotzdem bleibt man in Brüssel gelassen.
Die Nato will auf ihrem Treffen in Warschau eine Strategie gegen Russland finden, denn dem Kreml müssen die Grenzen aufgezeigt werden. Sie sollte dabei auf ein altes Konzept zurückgreifen.
Die EU und die Nato suchen den Schulterschluss. Gemeinsam will man den neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen im Osten und im Süden begegnen. Getrieben wird die Entwicklung von Amerika.
Die Ausstellung dieses Werkes in Warschau hatte vor Jahren für Empörung gesorgt – versteigert wurde es in New York am Sonntag für 15 Millionen Euro: Maurizio Cattelans Skulptur „Him“ bei Christie’s.
Breslau sucht noch seinen Platz zwischen deutscher und polnischer Geschichte. Aber die Vielschichtigkeit ist für die Stadt ein Gewinn.
Gibt es Polen der schlechten Sorte? Ist Jarosław Kaczyński der Böse? Und wogegen demonstrieren die Leute in Warschau? Eine Reise in ein zerstrittenes Land.
In der Tragödie von Smolensk liegt die Quelle jener Energie, mit der Jaroslaw Kaczynski heute Polen umpflügt. Seinen toten Bruder stilisiert er dabei zum Märtyrer.
Großbritanniens Verteidigungsminister will die Nato wieder fit machen und entschlossen ausrichten. Wie schwer das wird, demonstriert die Türkei – und Warschaus Außenminister.
Diese Internationale bekämpft das Menschenrecht: Die Pegida-Aktivistin Tatjana Festerling redet vor dem Warschauer Schloss. Ein Spiel zwischen der Manifestation nationalistischer Parolen und gezielter Volksverhetzung.
Die EU hat gegen Polen ein Rechtsstaatsverfahren eingeleitet. Im Interview verteidigt Polens Justizminister Zbigniew Ziobro die Maßnahmen und wehrt sich gegen Kritik – gerade auch aus Deutschland.
Der polnische Außenminister, Witold Waszczykowski, führt einen medialen Kleinkrieg gegen die EU-Kommission. Warschau sei vor dem Beginn des EU-Rechtsstaatsverfahrens gegen Polen „getäuscht“ worden, sagt er nun.
Polens Außenminister Witold Waszczykowski verteidigt die umstrittenen Mediengesetze in seinem Land - und skizziert sein Verständnis einer Europäischen Union. Ein Gastbeitrag.
Nato-Präsenz in Osteuropa, polnische Rechtstaatlichkeit und das deutsche Herzensthema Flüchtlingspolitik: Die Liste der Streitpunkte beim Besuch von Außenminister Steinmeier in Polen war lang.
Berlin und Warschau spielen die Irritationen über Äußerungen polnischer und deutscher Politiker herunter. Dabei haben wichtige Vertreter der polnischen Regierungspartei zuletzt alles daran gesetzt, eine „deutsche Einmischung“ herbeizureden.
In Polen wehrt sich ein Großteil der Bevölkerung gegen den Kurs des nationalkonservativen Parteiführers Kaczynski. Für den sind die Demonstranten vaterlandsfeindliche Multikulti-Ideologen. Doch wer führt die Bewegung eigentlich an?
Als Kulturhauptstadt wirbt Breslau für Offenheit, muss sich mit diesem Anspruch aber an der widerspenstigen Wirklichkeit der neuen polnischen Europapolitik reiben.
Die polnische Regierung will mit dem deutschen Botschafter wegen „antipolnischer Äußerungen deutscher Politiker“ reden. Polens Justizminister behauptet derweil, Warschaus neues Mediengesetz sei wesentlich demokratischer als die deutschen Regeln.
Nach den Reformen des Verfassungsgerichts und der Mediengesetze in Polen will die EU-Kommission den Stand der Rechtsstaatlichkeit in Warschau prüfen. Es ist das erste Mal, dass Brüssel dieses Instrument einsetzt.
„Wir müssen jetzt auf die Straße gehen, gleichgeschaltete Medien hatten wir schon einmal in diesem Land“: Am Tag nach Inkrafttreten haben Menschen in vielen polnischen Städten gegen die neuen Mediengesetze protestiert.
Einwanderer aus Polen lassen ganze Dörfer in Brandenburg wieder aufblühen. In ihrem Heimatland werden sie dagegen oft schmerzlich vermisst. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Die EU-Kommission hat verschiedene Instrumente zum Schutz der Verträge. Zu befürchten hat Polen trotzdem nicht viel. Dafür ist auch Viktor Orbán verantwortlich.
Der Druck auf Polens nationalkonservative Regierung wächst. Der für Medienpolitik zuständige Kommissar Oettinger plädiert dafür, den Rechtsstaatsmechanismus zu aktivieren. Dadurch könnte Polen sein Stimmrecht verlieren.