Putins Angebot zur Waffenruhe stößt auf Skepsis
Die schweren Kämpfe im ostukrainischen Bachmut dauern an. Eine von Russland angekündigte Waffenruhe, lehnte die Ukraine als scheinheilig ab. Die Bundesregierung reagierte ebenfalls zurückhaltend.
Die schweren Kämpfe im ostukrainischen Bachmut dauern an. Eine von Russland angekündigte Waffenruhe, lehnte die Ukraine als scheinheilig ab. Die Bundesregierung reagierte ebenfalls zurückhaltend.
Wir blicken heute auf die Feuerpause in der Ukraine, fragen nach, was nachts in Lützerath besprochen wird und gratulieren den Bewohnern der Sesamstraße zum 50. Geburtstag.
Die russischen Waffen sollen von Freitagmittag an für 36 Stunden schweigen. Doch ob es dazu kommt, ist fraglich. Die Nacht im Überblick.
Bei dem Telefonat der beiden Staatschefs forderte Erdogan Putin auf, die Waffen schweigen zu lassen. Nach russischer Darstellung spielt vor allem der Westen eine „destruktive Rolle“.
Er wies das Verteidigungsministerium an, von Freitagmittag bis in die Nacht auf Sonntag die Kämpfe einzustellen. Die Ukraine lehnte dies ab – vor einer Feuerpause müssten die russischen Truppen die Ukraine verlassen.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat nach eigenen Worten eine Waffenruhe mit mehreren Rebellengruppen vereinbart.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing fordert zu Weihnachten Friedensinitiativen für die Ukraine. Sein Mainzer Amtskollege Peter Kohlgraf warnt davor, sich an Gewalt zu gewöhnen.
Menschenrechtler aus Russland, der Ukraine und Belarus erhalten den Friedensnobelpreis. Die Ukrainerin Matwijtschuk sagt, Frieden könne nicht erreicht werden, indem ein angegriffenes Land seine Waffen niederlegt.
Von Freitagabend an sollen die Waffen in Ostkongo ruhen. Nun steht Ruanda unter Druck, die M23-Rebellen zum Rückzug zu bewegen.
Kurz vor der Weltmeisterschaft äußert sich Gianni Infantino beim Gipfel der G20 zum Krieg in der Ukraine: Der FIFA-Präsident appelliert an die Staatenlenker – und regt eine Feuerpause an.
Die Feuerpause soll missachtet worden sein. Tadschikistan meldet die Verlegung zusätzlicher Waffen durch Kirgistan. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in betroffene Regionen.
Laut dem kirgisischen Leiter des Staatskomitees für nationale Sicherheit stabilisiert sich die Lage in der Grenzregion allmählich. Truppen und schwere Waffen sollten von der Grenze abgezogen werden, hieß es.
Eine Feuerpause wurde vereinbart, doch die Spannungen halten an. Unklar bleibt, was die Zusammenstöße ausgelöst hat.
Die Feuerpause zwischen Kirgistan und Tadschikistan hält offenbar nicht. Medien berichten von bis zu 80 Toten an der Grenze seit Freitagabend.
Dank des Engagements der internationalen Gemeinschaft sei die Waffenruhe seit mehreren Stunden in Kraft. Dennoch gäbe es weiterhin ein gewisses Risiko, dass der Konflikt zu einem Krieg ausartet, so der armenische Außenminister.
Nur fünf Monate dauerte die Waffenruhe. Jetzt wird die Region Tigray im Norden von Äthiopien schon wieder von heftigen Kämpfen erschüttert.
Die Militäroperation gegen den „Islamischen Dschihad“ im Gazastreifen wird in Israel als Erfolg gewertet. Die Gruppe blieb in ihrem Kampf allein – die Hamas beteiligte sich nicht an der jüngsten Eskalation.
Drei Tage bekämpften sich das israelische Militär und die Terrororganisation „Islamischer Dschihad“. Mehr als 40 Palästinenser wurden dabei getötet. Ägypten half bei der Aushandlung einer Waffenruhe.
Seit Freitag hatte der Islamische Dschihad mit Raketen vor allem auf den Süden Israels gezielt. Es waren die schwersten Auseinandersetzungen seit über einem Jahr.
Die politische Führung Israels hat zwar verkündet, die Militäroperation im Gazastreifen werde so lange andauern wie nötig. Am Sonntagnachmittag wurde aber intensiv über eine Waffenruhe verhandelt.
Die Feuerpause im Jemen bleibt vorerst bestehen. Darauf einigten sich Konfliktparteien am Dienstagabend – kurz nachdem die bisherige Waffenruhe abgelaufen war.
Nur gegen die Aufschreie der Kunst gibt es keine Immunisierung. Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele.
Der sächsische Ministerpräsident hat einen Plan, wie die Ukraine Frieden und Deutschland russisches Gas zum Warmduschen bekommt. Kriegt er jetzt den Nobelpreis für Frieden oder den für Wirtschaft?
Die Vorstellung vom göttlichen Gericht ist vielen Christen fremd geworden. Aber theologisch ist Friede ohne Vergeltung nicht denkbar. Ein Gastbeitrag.
Im Jemen ist zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan ein Waffenstillstand in Kraft getreten. Die Vereinten Nationen wollen jetzt den politischen Prozess wiederbeleben.
Das Rote Kreuz hält Lage für zu unsicher. Und Moskau wirft der Ukraine einen Hubschrauberangriff auf russischem Gebiet vor.
Im jemenitischen Bürgerkrieg haben sich die Kriegsparteien nach UN-Angaben auf eine zweimonatige Waffenruhe geeinigt. Anlass ist der Auftakt des islamischen Fastenmonats Ramadan.
Die Maßnahme solle die Möglichkeit schaffen, Zivilisten über einen humanitären Korridor aus der südukrainischen Hafenstadt Mariupol herauszuholen, erklärt das russische Verteidigungsministerium. Die ukrainische Regierung zweifelt daran und spricht von einem Versuch der „erneuten Manipulation“.
In dem seit 2015 herrschenden Krieg zwischen den von Saudi-Arabien unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kamen bereits rund 380.000 Menschen ums Leben. Millionen mussten flüchten.
Die Woche fing gut an für deutsche Aktien. Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in der Ukraine ließ den F.A.Z.-Index auf bis zu 2406 Punkte steigen. In China sieht die Lage anders aus.
Einmal die Woche versuchen wir, den militärischen Stand in diesem Krieg so gut wie möglich einzuordnen. Auch über die Chance von Friedensverhandlungen und Waffenstillstand sprechen wir mit dem Militärexperten Franz-Stefan Gady.
Auch ermutigende Firmenbilanzen sorgen für Rückenwind. Doch die Nervosität mit Blick auf Russland bleibt. Analyst Robert Halver von der Baader Bank bleibt nur vorsichtig optimistisch.
Wladimir Putins Worte lassen Anleger auf eine Waffenruhe in der Ukraine hoffen. In Europa und den Vereinigten Staaten tasten sich Anleger behutsam an den Märkten vor.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in der Ukraine ist vorerst geplatzt. Ein Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine hat zu keinem positiven Ergebnis geführt.
Trotz vereinbarter Waffenruhe sollen laut ukrainischen Informationen bei dem Angriff in Mariupol 17 Menschen verletzt worden sein. Präsident Selenskyj sieht darin den Beleg für einen Völkermord. Moskau bestreitet, Zivilisten angegriffen zu haben. Die ukrainische Regierung zählt 67 getötete Kinder seit dem Einmarsch Russlands.