Pistorius tauscht Spitze im Rüstungsamt aus
Verteidigungsminister Boris Pistorius entlässt die Präsidentin des in die Kritik geratenen Rüstungsamtes der Bundeswehr. Nachfolgerin wird deren bisherige Stellvertreterin Annette Lehnigk-Emden.
Verteidigungsminister Boris Pistorius entlässt die Präsidentin des in die Kritik geratenen Rüstungsamtes der Bundeswehr. Nachfolgerin wird deren bisherige Stellvertreterin Annette Lehnigk-Emden.
Der Internationale Strafgerichtshof erlässt die ersten Haftbefehle im Zusammenhang mit mutmaßlichen Kriegsverbrechen in der Ukraine.
Die Flugzeuge wurden im vergangenen Jahr außer Dienst gestellt, zum Teil sollen sie als Ersatzteillager dienen. Während die Entscheidung in der Slowakei innenpolitisch umstritten ist, gibt Russland sich unbeeindruckt.
Polen hat amerikanische Rückendeckung für die Lieferung von MiG-29 an die Ukraine. Das ist wichtig für den Zusammenhalt in der NATO.
Die europäischen Importe schwerer Waffen haben sich nahezu verdoppelt – eine Folge des russischen Angriffskriegs. Die Ukraine wird zum drittgrößten Waffenimporteur weltweit.
Die Frankfurter Politologin Nicole Deitelhoff glaubt weder an einen schnellen Sieg der Ukraine noch an baldige Verhandlungen, wie sie in der F.A.Z.-Gesprächsreihe „Wissenschaft im Dialog“ deutlich macht. Kritisch sieht sie aber auch das „Friedensmanifest“ von Schwarzer und Wagenknecht.
Generalleutnant Andreas Marlow ist Kommandeur bei der Europäischen Trainingsmission für die Ukraine. Im Interview spricht er über seinen tiefen Respekt für die ukrainischen Soldaten und über das, was noch verbessert werden kann.
Ihre Angst ist vielen Deutschen heilig – und wenn Putin mit der Bombe droht, darf man ihn nicht weiter reizen. Ein fataler Irrtum.
Der ukrainische Verteidigungsminister gibt sich optimistisch. Einen Fall der heftig umkämpften Stadt Bachmut schließt er aber nicht aus. Derweil will Washington offenbar ein 400 Millionen Dollar schweres Militärhilfspaket schnüren.
Wie ist die aktuelle Lage an den Frontlinien in der Ukraine? Und wie wahrscheinlich sind chinesische Waffenlieferungen? Darüber und über Chinas 12-Punkte-Plan sprechen wir unter anderem mit dem Militärexperten Frank Sauer.
Heute jährt sich die „Zeitenwende“-Rede von Olaf Scholz, Verdi setzt auf weitere Streiks, und von der Leyen reist überraschend nach London.
Putin hat sich noch nie ums Klima gesorgt und setzt stattdessen gerade an, eine Nation von der europäischen Landkarte auszuradieren. Viele Friedensbewegte müssen umdenken. Ein Gastbeitrag.
Tausende folgen dem Aufruf von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht. In Berlin protestieren sie gegen Waffenlieferungen an die Ukraine – und Außenministerin Baerbock. Einige Teilnehmer äußern extreme Positionen.
Wohnblöcke, Schulen, Wirtschaft: Den russischen Invasoren ist in der Ukraine nichts heilig. Doch das Bild eines flächendeckend verwüsteten Landes führt in die Irre.
Zum Jahrestag der Invasion will China Vorschläge zur Beendigung des Krieges in der Ukraine präsentieren. Amerika dagegen wirft Peking vor, Waffenlieferungen an Russland zu erwägen. Wie passt das zusammen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Vor dem Jahrestag von Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine wird in der UN-Generalversammlung in New York um eine Resolution gerungen. Es besteht die Sorge, dass Russland am Ende weniger isoliert dasteht.
Seit einem Jahr lebt jeder Mensch in der Ukraine in Angst. Ein Jahr voller Leid, Zerstörung und Tod. Wie hält man ein Leben im Ausnahmezustand aus?
Ministerpräsidentin Meloni will nach prorussischen Äußerungen Silvio Berlusconis keinen Zweifel aufkommen lassen: Italien steht an der Seite der Ukraine. Jetzt erwägt sie sogar die Lieferung von fünf Kampfflugzeugen.
Der amerikanische Präsident trifft vor seinem Polen-Aufenthalt den ukrainischen Präsidenten Selenskyj in der Ukraine. Der Besuch war aus Sicherheitsgründen geheimgehalten worden.
Mehr als drei Viertel der Deutschen sehen in Russland den Schuldigen am Krieg in Europa. Bei anderen Fragen sind West- und Ostdeutsche aber unterschiedlicher Meinung. Etwa der Frage, ob die Ukraine den Widerstand einstellen soll.
Eine Stunde lang hat sich der amerikanische Außenminister in München mit Chinas oberstem Außenpolitiker zusammengesetzt. Die Kommentare danach klingen nicht nach Deeskalation.
Die Münchner Sicherheitskonferenz war eine Demonstration westlicher Geschlossenheit: Die Ukraine soll Hilfe bekommen, solange es nötig ist. Gastgeber Deutschland fand sich in einer ungewohnten Rolle wieder.
Wer als Ostdeutscher zu DDR-Zeiten den Wehrdienst verweigerte, hatte es schwer. Die meisten machten mit. Woher rührt dann das Unbehagen, der Ukraine mit Waffen zu helfen? Ein Gastbeitrag.
Ein Entwurf des Dokuments enthält keine konkreten Vorschläge für eine Friedenslösung. Zur Verteidigung der Frontlinie fordert Selenskyj mehr Waffen und Munition. Der Überblick.
Über Waffenlieferungen, Eskalationsgefahr und Friedensgespräche haben die Politologen Johannes Varwick und Carlo Masala im Frankfurter „Streitclub“ diskutiert. Einer hatte dabei einen schweren Stand.
Dutzende Leopard-2-Panzer soll die Ukraine von Europa erhalten. Aber neben Deutschland gibt es laut Verteidigungsminister Pistorius bislang nur eine Zusage aus Portugal. Deutschland hat derweil Munition für Kiew bestellt.
Viele Politiker tun sich noch immer schwer damit, der Ukraine militärisch zu helfen. Anders ist es kaum zu erklären, dass ein Teil der Kampfpanzer das Land erst im kommenden Jahr erreichen soll.
Woher kommt die große Skepsis gegenüber Waffenlieferungen an die Ukraine in Ostdeutschland? Zu Gast ist der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und die Eisenacher Ethnologin Juliane Stückrad.
Die EU-Staaten sagen der Ukraine „solange wie nötig“ Unterstützung zu. Präsident Selenskyj bittet um Kampfflugzeuge. Eine neue Offensive Russlands hat nach Einschätzung des Donezker Gouverneurs begonnen. Der Überblick.
Bei seinem Kurztrip in drei europäische Metropolen wirbt der ukrainische Präsident um weitere Hilfe im Krieg gegen Russland. Nach Abstechern in London und Paris wird Selenskyj heute beim EU-Gipfel in Brüssel erwartet.
Polen will jetzt auch HIMARS-Raketenwerfer erwerben. Seine Patriot-Abwehrraketen werden jedoch erst gegen Jahresende einsatzbereit sein.
Bei seinem Auftritt beim russischen Fernsehmoderator Wladimir Solowjow hat der AfD-Abgeordnete Steffen Korté dessen unsägliche Propagandamärchen über die angeblich „faschistische“ Ukraine gestützt.
Der Kanzler hat leider recht: Es gibt in Deutschland einen „Überbietungswettbewerb“, wenn es um Waffenlieferungen an die Ukraine geht. Moral ist aber kein Ersatz für eine rationale Strategie.
Mit Rücksicht auf Russland hat Israel den ukrainischen Wunsch nach Waffensystemen bisher abgelehnt. Netanjahu deutet nun eine mögliche Neuausrichtung an.
Wir sprechen mit der Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff über „verblassende rote Linien“, das Problem mit der Munition und deutsche Rhetorik. Außerdem schalten wir kurz zu F.A.Z.-Korrespondent Matthias Wyssuwa, bevor er in der Kanzlermaschine nach Brasilien fliegt.
Dass die Ukraine nun auch Kampfflugzeuge fordert, ist nicht verwunderlich. Aber der Westen sollte erst einmal beobachten, welche Wirkung die Panzerlieferungen haben.