131 Jahre nach Gründung das Aus für „Lidové noviny“
Die „Lidové noviny“ war eine Zeitung intellektueller Auseinandersetzungen. Nun soll sie zumindest in gedruckter Form eingestellt werden.
Die tschechische „Autofahrerpartei“ verhilft Andrej Babiš zur Rückkehr an die Regierungsspitze. Was will die neue rechte Partei außer freier Fahrt für freie Bürger?
Die „Lidové noviny“ war eine Zeitung intellektueller Auseinandersetzungen. Nun soll sie zumindest in gedruckter Form eingestellt werden.
Anarchisch, provokant, ironisch: David Černýs Kunstwerke sind in Prag allgegenwärtig. Sein neuester Streich ist das „Musoleum“, eine verwegene Mischung aus Museum und Mausoleum.
Präsident Pavel hat eine Frage aufgeworfen, um die die Regierung sich drückt, denn die Koalition ist uneinig. Ministerpräsident Fiala preist die Vorzüge der EU, aber beim Euro bremst er.
Wenn tschechische Politiker punkten wollten, zogen sie gern über die Deutschen her. Noch vor Kurzem galt militärische Zusammenarbeit mit Berlin vielen als anrüchig. Dann überfiel Putin die Ukraine.
Vor 30 Jahren wurde in der Villa Tugendhat in Brünn das Ende des tschechoslowakischen Staates besiegelt. Das Vorgehen der tschechischen und slowakischen Regierungschefs Klaus und Mečiar war umstritten.
Ist der Trend zu illiberalen Regimes noch zu stoppen? Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde analysieren Historiker und Dichter die Konfliktlinien des Kontinents.
Die AfD empfängt den früheren tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus in Schwerin. Sie will ihn im Wahlkampf vor ihren Karren spannen. Doch was passiert? Das Gegenteil.
Fragwürdige Preispolitik: Putins Propagandisten gewinnen in Tschechien an Einfluss, treffen aber auch auf intellektuellen Widerstand.
Putins Vertrauter Wladimir Jakunin gründet in Berlin ein Politik-Institut. Es ist der Anfang eines hochfliegenden Plans, mit dem der Kreml die politische Meinung im Westen drehen will.
Václav Klaus und Jiří Weigl präsentieren eine Streitschrift zur Migrationskrise, und Thilo Sarrazin sekundiert: Dieses Buch hat das Zeug, zur Programmschrift der AfD zu werden.
Für Václav Klaus ist die Ukraine ein „künstliches Gebilde“, und Russland unschuldig an der Situation in dem Land. Wegen solcher Ansichten hat sich das amerikanische Cato Institute vom ehemaligen Ministerpräsidenten Tschechiens losgesagt.
WIEN, 22. JuliVor zehn Jahren trafen 27 Abgeordnete der tschechischen sozialdemokratischen CSSD eine Entscheidung, deren langfristige Folgen sie nicht ahnen ...
Der tschechische Präsident Miloš Zema hat den früheren Finanzminister Jiří Rusnok mit der Regierungsbildung beauftragt. In Prag widersetzen sich rechte und linke Parteien seiner Entscheidung eine „Regierung der Experten“ einzusetzen.
Ist es ein Hollywoodthriller, oder ist es die Wirklichkeit? Seit Einheiten der Spezialpolizei vor zehn Tagen den tschechischen Regierungssitz stürmten und die
WIEN, 12. AprilIn Westeuropa werden das Ende des Kommunismus und der darauf folgende Systemwandel in Osteuropa in der Regel auf Gorbatschow und die ...
WIEN, 7. April. Zwischen dem tschechischen Präsidenten Milos Zeman (69) und Außenminister Karel Schwarzenberg (76) ist ein heftiger Streit um eine Frau im ...
kps. WIEN, 29. März. Der tschechische Präsident Milos Zeman wünscht sich die Frau seines Vorgängers Václav Klaus als Botschafterin in Preßburg (Bratislava).
Als Brückenbauer hat sich Präsident Klaus nie verstanden, und seine Neujahrsamnestie hat viele empört. Kurz vor Ende seiner Amtszeit betreibt das tschechische Oberhaus dessen Amtsenthebung.
kps. PRAG, 27. Januar. Der künftige tschechische Präsident Milos Zeman hat nach seinem deutlichen Wahlsieg eine rasche Neuwahl des Parlaments gefordert.
kps. Prag. Der frühere sozialdemokratische Ministerpräsident Milos Zeman hat die Präsidentenwahlen in der Tschechischen Republik gewonnen.
In der Tschechischen Republik ist der frühere Regierungschef Miloš Zeman zum neuen Präsidenten gewählt worden. Der linke Politiker besiegte nach einer offiziellen Teilauszählung Außenminister Karel Schwarzenberg.
Die Prager Burg ist der einsamste Ort der Welt. Umweht wird er von uraltem Geisterspuk. Jedem neuen tschechischen Präsidenten, der dort einzieht, sitzt er im Nacken. Versuch einer Beschwörung.
In Prag strebt ein schmutziger Wahlkampf zwischen Karel Schwarzenberg und Miloš Zeman seinem Höhepunkt zu. Die Wähler wurden umfassend aufgeklärt, kaum eine Frage blieb unbeantwortet.
Brüder im Geiste: Der tschechische Präsident Klaus macht Wahlkampf für einen langjährigen Widersacher. Auch der Wunschnachfolger ist geübt im Mobilisieren nationaler Ressentiments.
Die Beneš-Dekrete seien heute überholt, behauptet Karel Schwarzenberg. Sein Mitbewerber um das tschechiche Präsidentenamt, Milos Zeman, hat ihn dafür scharf kritisiert. Nun spricht der konservative Außenminister von einer „Manipulation“ seiner Aussagen.
Von Karl-Peter SchwarzDie tschechische Präsidentenwahl hat etwas von dem, was die Tschechen salopp ein „bordel“ nennen - ein wildes Durch- und Übereinander mit
In der Tschechischen Republik hat der frühere Ministerpräsident Milos Zeman in der ersten Runde der Präsidentenwahl die meisten Stimmen gewonnen. Überraschend schaffte der konservative Karel Schwarzenberg den Sprung in die Stichwahl.
WIEN, 13. Januar. Die erste Runde der Direktwahl des tschechischen Präsidenten hat keinem der Kandidaten die absolute Mehrheit verschafft.
WIEN, 8. Januar. Am Freitag und Samstag wählen die Tschechen zum ersten Mal direkt ihr Staatsoberhaupt. Von den acht Kandidaten hat keiner wirklich Aussicht, ...
Václav Klaus, der Präsident der Tschechischen Republik, wird wegen der Begnadigung von mehr als 7000 Häftlingen scharf kritisiert. Über seine Motive wird gerätselt.
Pressburg, 30. Dezember. Der Kiosk auf dem Prager Wenzelsplatz führte wie immer Zeitungen aus aller Herren Länder - nur keine slowakischen.
kps. PRAG, 10. Oktober. Bundespräsident Joachim Gauck hat bei seinem Staatsbesuch in der Tschechischen Republik am Mittwoch gemeinsam mit dem tschechischen ...
WIEN, 27. September. Der tschechische Ministerpräsident Petr Necas hat genug von seinem Präsidenten. Václav Klaus, sagte Necas, wisse sehr wohl, dass er nicht ...
Der tschechische Präsident Václav Klaus lobt seinen slowakischen Widerpart Vladimír Mečiar. Für die Teilung der beiden Länder macht er den verstorbenen Václav Havel verantwortlich.
1993 wurde dem tschechischen Präsidenten Václav Klaus der Konrad-Adenauer-Preis verliehen. Nun will er ihn als Zeichen des Protests gegen die Prager Adenauer-Stiftung zurückgeben. Das Problem ist nur, dass der Preis eine Erfindung war.
In Prag beginnen die Trauerzeremonien für Václav Havel. Das Volk strömt auf die Straßen. Und sogar sein alter Gegenspieler Klaus findet Worte der Würdigung.