Mindestens 50 Tote bei Protesten im Tschad
Tausende Menschen waren in mehreren Städten des Landes gegen die Übergangsregierung auf die Straße gegangen. Gegen Demonstranten seien „todbringende Waffen“ eingesetzt worden.
Tausende Menschen waren in mehreren Städten des Landes gegen die Übergangsregierung auf die Straße gegangen. Gegen Demonstranten seien „todbringende Waffen“ eingesetzt worden.
Bulgarien hält die vierten Parlamentswahlen innerhalb von 18 Monaten ab. Dabei geht es auch um eine Richtungsentscheidung.
Die Militärjunta in Bamako zieht sich aus der multinationalen Militärtruppe der westafrikanischen Sahelzone zurück. Der Austritt erfolgt inmitten erheblicher politischer Spannungen zwischen Mali und Frankreich.
Außenministerin Baerbock fordert auf ihrem Besuch von der Übergangsregierung in Mali ein „klares Bekenntnis zur Demokratisierung“. Wie das mit den Putschisten gelingen soll, wird jedoch nicht klar.
Sechs Wochen nach dem Putsch in Burkina Faso hat das Militärregime einen neuen Ministerpräsidenten ernannt. Er steht einem Technokraten-Kabinett vor. Der abgesetzte Präsident Kaboré soll sich weiterhin unter Hausarrest befinden.
Erst stellten ihn die Putschisten unter Hausarrest, dann durfte er in sein Amt zurückkehren. Nun kündigt Sudans Ministerpräsident Abdullah Hamdok seinen Rückzug an.
Abdalla Hamdok sei am Dienstag in seine Residenz gebracht worden, teilte dessen Büro mit. Ob er sich frei bewegen darf, ist unklar. Außenminister Maas droht den Putschisten mit dem Entzug finanzieller Hilfe.
General Abd al-Fattah al-Burhan versucht, seinen Coup zu rechtfertigen. Die EU-Sonderbeauftragte für das Horn von Afrika hat die Hoffnung auf ein gutes Ende noch nicht aufgegeben.
Nach dem Putsch in Sudan schießen Soldaten auf Demonstranten. Amerika stoppt vorerst Hilfen in Höhe von 700 Millionen Dollar. An diesem Dienstag will der UN-Sicherheitsrat über die Lage beraten.
Vor dem Umsturz am Montag haben sich Militärs und Zivilisten die Macht in Sudan geteilt. Allen Beteuerungen des Armeeführers zum Trotz glauben die zivilen Kräfte nicht an den Willen zur Teilung der Macht.
Der höchste Militärvertreter des Sudan hat die Übergangsregierung für abgesetzt erklärt. Im ganzen Land gelte der Ausnahmezustand. Außenminister Maas verurteilte den Putschversuch.
Tausende Menschen fordern in Sudans Hauptstadt einen Putsch der Armee gegen die Regierung. Die Demonstration wurde offenbar von Gruppen organisiert, die dem Militär nahe stehen.
Innenminister Sirajuddin Haqqani steht auf der Fahndungsliste des FBI. Sein Netzwerk wird als terroristische Gruppierung eingestuft.
Ein Taliban-Mitbegründer soll die afghanische Übergangsregierung führen. Frauen finden sich bislang nicht in dem angekündigten Kabinett. Das Land sei jetzt ein „Islamisches Emirat“, heißt es von den Machthabern.
Das Militärregime in Myanmar will seine Macht vorerst nicht an eine demokratisch gewählte Regierung übergeben. Neuwahlen sollen erst im August 2023 stattfinden. Bis dahin wurde der Ausnahmezustand verlängert.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Das Verfassungsgericht hat Assimi Goïta die Amtsgeschäfte übertragen. Nach dem Militärputsch im vergangenen August stürzte das Militär in dieser Woche die Übergangsregierung.
In Mali haben Übergangspräsident Bah Ndaw und Regierungschef Moctar Ouane ihren Rücktritt bekannt gegeben. Zuvor waren sie von Offizieren festgenommen und in eine Militärbasis gebracht worden.
In Mali setzen ranghohe Militärs Präsident Bah Ndaw und den Chef der Übergangsregierung fest, weil sie mit einer Kabinettsumbildung nicht zufrieden waren. Die internationalen Reaktionen sind deutlich.
Abdul Hamid Dbaiba soll Libyen zu Wahlen führen. Der Geschäftsmann wurde am Freitag unter UN-Aufsicht zum Ministerpräsidenten einer Übergangsregierung gewählt. Erste Reaktionen lassen indes weitere Machtkämpfe befürchten.
In Genf soll jetzt eine Übergangsregierung bestimmt werden, die Libyen zu Wahlen führt. Es ist die entscheidende, aber auch heikelste Phase des Prozesses zur Beendigung des Bürgerkriegs – denn jetzt geht es um Machtfragen.
Die Übergangsregierung unter dem bisherigen Parlamentspräsidenten Manuel Merino sahen viele Peruaner als illegitim an. Jetzt ist er zurückgetreten. Ob das die Lage beruhigt, ist fraglich.
Israel und Sudan wollen ihre Beziehungen normalisieren. Doch trotz der Annäherung erheben in Khartum die Israelfeinde wieder ihre Stimme.
In einer Neuwahl in Bolivien hat sich der frühere Wirtschaftsminister Luis Arce laut Hochrechnungen im ersten Wahlgang durchgesetzt. Er gilt als Mann des exilierten Sozialisten Evo Morales.
Nach einem Video-Gipfel zum Konflikt in Libyen sieht Außenminister Heiko Maas „Grund zu vorsichtigem Optimismus“. Die Verhandlungen sollen zu einer allgemein anerkannten Übergangsregierung und später zu Wahlen führen.
Malis Militärjunta macht einen früheren Verteidigungsminister zum Chef einer Übergangsregierung. Damit will sie den Konflikt mit der Westafrikanischen Staatengemeinschaft entschärfen. Einer weiteren Forderung kamen die Putschisten aber nicht nach.
Ursprünglich wollten die Militärs die Macht in Mali erst nach drei Jahren wieder an eine zivile Regierung abgeben. Jetzt soll alles etwas schneller gehen.
Radikale Anhänger des früheren Präsidenten Evo Morales legen Bolivien lahm: Trinkwasser wird knapp und die Lebensmittelpreise explodieren. Trotzdem reagiert die Übergangsregierung zögerlich.
In die Verhandlungen über einen Weg aus der politischen Krise in Thüringen ist Bewegung gekommen. Jetzt versuchen Linke, SPD und Grüne mit der CDU eine Lösung zu finden. Mehrere Vorschläge liegen auf dem Tisch.
Der frühere linke Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die CDU mit seinem Vorschlag überrumpelt, bis zu einer raschen Neuwahl eine „technische Regierung“ unter der Führung seiner Amtsvorgängerin Christine Lieberknecht zu installieren. Nun reagiert die CDU.
Die Übergangsregierung will den früheren Machthaber an den Internationalen Strafgerichtshof ausliefern. Dem 2019 gestürzten Omar al-Baschir werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.
Benjamin Netanjahu hatte gehofft, dass vor der Wahl in Israel nicht über seinen Antrag auf Immunität entschieden wird. Doch nun könnte es ganz schnell gehen.
Über 70 Blockaden steigern den Unmut der bolivianischen Bevölkerung, bei Zusammenstößen gibt es weitere Tote. Die Übergangsregierung und Präsident Morales weisen sich gegenseitig die Schuld zu.
Bei schweren Ausschreitungen in Bolivien werden fünf Morales-Anhänger getötet. Die Übergangsregierung wirft Venezuela und Kuba vor, die Proteste zu unterstützen. Sie will daher Diplomaten ausweisen und aus zwei linken Staatenbündnissen aussteigen.
Seit 1946 hatte Italien 65 Regierungen. Der einzige Ruhepol war stets der Staatspräsident. In dieser Rolle muss sich Sergio Mattarella jetzt beweisen.
Matteo Renzi war italienischer Ministerpräsident – und ist ein erklärter Gegner von Innenminister Salvini. Im F.A.Z.-Interview erklärt er, warum Salvini als Regierungschef das Land ins Unglück stürzen würde – und wieso die Regierung zurücktreten muss.