Nato-Rat berät über Lage in Idlib
Die Nato-Botschafter kommen in Brüssel zu einer Sondersitzung zu Syrien zusammen – auf Bitten der Türkei. Militärischen Beistand kann Ankara nicht erwarten.
Die Nato-Botschafter kommen in Brüssel zu einer Sondersitzung zu Syrien zusammen – auf Bitten der Türkei. Militärischen Beistand kann Ankara nicht erwarten.
In Syrien hält allein Wladimir Putin den Schlüssel in der Hand, die Katastrophe von Idlib abzuwenden. Sollte Russland aber türkische Städte bombardieren, droht ein Flächenbrand.
Die Lage in der umkämpften syrischen Grenzregion Idlib eskaliert. Bei einem Luftangriff syrischer Truppen sind Angaben zufolge 33 türkische Soldaten ums Leben gekommen. Die Türkei will syrische Flüchtlinge nicht länger von der Flucht nach Europa abhalten.
Der russische Präsident unterstützt Assads Ziel, die Herrschaft über ganz Syrien wiederzugewinnen. Doch Putin hat weiter reichende Interessen – und nimmt dafür auch den Zorn Erdogans in Kauf.
Mit einem lokalen Generalstreik protestieren die Inseln Lesbos, Chios und Samos gegen die Pläne Athens, dort weitere Aufnahmelager für Geflüchtete und Migranten zu errichten. Die Regierung verteidigt ihr Vorhaben – und argumentiert mit dem Coronavirus.
Ernst May und andere Protagonisten des „Neuen Frankfurt“ emigrierten in die Sowjetunion, nach Afrika und in die Türkei. Ihre Ideen funktionierten auch in totalitären Kontexten erstaunlich gut.
Immer mehr Menschen fliehen aus Furcht vor Folter aus der Türkei nach Hessen – ihre Chancen auf Asyl sind gering. Firat Vural ist einer von ihnen und hat sich früher selbst für Flüchtlinge eingesetzt.
Angela Merkel und Emmanuel Macron fordern von Wladimir Putin eine sofortige Waffenruhe in Syrien. Doch Russlands Präsident sieht sein Land im Kampf gegen Terroristen.
Mitglieder der Syrischen Nationalarmee sowie türkische Soldaten kämpfen in Libyen. Das hat der türkische Präsident Erdogan nun bestätigt. Rebellengeneral Haftar kündigte Widerstand gegen die „osmanische Invasion“ an.
Sollten hessische Unis mit Hochschulen in straff geführten Ländern zusammenarbeiten? Ja, sagen Professoren. Aber es gebe eine Grenze, die nicht überschritten werden dürfe.
Kurz nach seinem Freispruch wird wieder gegen den Kulturmäzen Osman Kavala ermittelt – steckt dahinter ein Machtkampf in der türkischen Justiz?
Russland spricht bei einer möglichen Offensive seitens der Türkei in der syrischen Rebellenhochbuch Idlib von einem „Worst-Case-Szenario“ und sei strikt dagegen. Die Kontakte zur Türkei blieben jedoch weiterhin bestehen, um Spannungen zu Ankara zu vermeiden.
Recep Tayyip Erdogan ist jedes Mittel recht, um an der Macht zu bleiben. Während die Menschen in der Türkei hungern, erzählen seine Leute immer neue Märchen.
In der Nähe von Izmir soll ein neues Werk von Volkswagen entstehen. In der Türkei ist alles vorbereitet. Die Politik allerdings blockiert das Projekt – noch.
Die Freisprüche im Gezi-Prozess lassen hoffen, dass der türkische Rechtsstaat doch noch existiert. Doch die abermalige Festnahme von Osman Kavala trübt den Eindruck.
Ein Istanbuler Gericht spricht die Angeklagten im Gezi-Prozess frei. Aber ein bitteres Ende folgt. Wie steht es um die Rechtsstaatlichkeit der Türkei?
Die EU-Finanzminister betrachten weitere Länder als Steueroasen. Nach dem Brexit haben sie erstmals ein britisches Überseegebiet auf ihre schwarze Liste gesetzt. Soll das eine Warnung an London sein?
Die syrischen Truppen rücken in Idlib ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung vor. Die Türkei hält mit Unterstützung für die Rebellen dagegen – aber nur, solange das Moskau nicht zu sehr verärgert.
Der türkische Staatspräsident hat einen Verantwortlichen für die Gezi-Proteste: Osman Kavala, Kulturschaffender und Unternehmer. Der Prozess gegen ihn ist wohl der Gipfelpunkt des Zerfalls von Rechtsstaatlichkeit in der Türkei.
In einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef erklärt Amerikas Präsident, dass er die „Gräueltaten“ der syrischen Regierung nicht länger unterstützen wolle. Die Türkei will mit Moskau am Montag über die kritische Lage beraten.
Durch Raketenbeschuss in der Provinz Aleppo sollen türkische Streitkräfte die beiden Hubschrauberpiloten getötet haben. Syrische Truppen rücken derweil immer weiter vor.
Der „Welt“-Reporter Deniz Yücel wurde in der Türkei wegen Propaganda und Volksverhetzung angeklagt. Die Anklage steht jedoch im Widerspruch zu einem Urteil des Verfassungsgerichts.
Weil manche Migranten in ihren Heimatländern wenig oder gar keine Schulbildung erhalten haben, fällt es ihnen schwer, die deutsche Sprache zu erlernen. Ein neuer Ansatz könnte helfen.
Wegen Propaganda und Volksverhetzung in Artikeln verlangt der Staatsanwalt in Istanbul eine lange Haftstrafe für Deniz Yücel – obwohl das Verfassungsgericht die Lage anders einschätzt.
Die Bundesregierung hat abermals Rüstungsexporte an Länder genehmigt, die in den Krieg in Libyen involviert sind. So wurde bis 4. Februar unter anderem die Ausfuhr von Rüstungsgütern an das Emirat Katar im Wert von knapp 4,3 Millionen Euro erlaubt.
Die syrische Armee versucht derzeit, die von Rebellen und der Türkei kontrollierte Region Idlib einzunehmen. Am Dienstag bombardierten syrische und russische Flugzeuge mehrere Städte in der von Rebellen gehaltenen Region.
Mit russischer Hilfe rücken Assads Truppen auf die Rebellenhochburg Idlib vor. Hunderttausende sind auf der Flucht – und setzen die Türkei unter Druck.
Nachdem fünf türkische Soldaten bei einem syrischen Angriff getötet wurden, hat die Türkei reagiert – und nach eigenen Angaben mehr als hundert syrische Soldaten „neutralisiert“.
Nicht nur Schlepper und Menschenschmuggler nutzen die Not von Flüchtlingen und Migranten aus. Auch Beamte, skrupellose Geschäftsleute und einige „Aktivisten“ wollen sich bereichern. Ein Besuch auf der Insel Leros.
Dramatische Videoaufnahmen aus der Türkei zeigen einen spektakulären Crash.
Nach dem Beben von Elazig erwartet die Türkei von ihren Bürgern, auf den Tod vorbereitet zu sein. Ein Professor sieht im Verbot von Kinderehen einen Grund für die Katastrophe. Und wem kommt die Erdbebensteuer zugute?
Am Dienstagabend verschüttete eine Lawine in der Osttürkei zahlreiche Menschen. Ein zweiter Abgang am Mittwoch traf die Retter an der Unglücksstelle. Mindestens 38 Menschen starben. Wie viele noch vermisst werden, ist unklar.
Nach dem Angriff auf türkische Soldaten droht der Präsident mit dem Einsatz der Armee in der Rebellenprovinz Idlib. In Ankara wird befürchtet, dass die syrische Offensive eine neue Flüchtlingswelle auslöst.
Gründe für die politisch angespannte Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei gibt es viele. Doch jetzt gibt es ein Zeichen der Entspannung der türkischen Wirtschaft – auch weil viel mehr Deutsche in das Land reisen.
Für gewöhnlich überlässt Präsident Erdogan das Schlachtfeld in der Provinz Idlib seinen syrischen „Brüdern“. Aber den Angriff von Assads Armee auf fünf türkische Soldaten wollte er nicht unbeantwortet lassen.
Laut Präsident Erdogan sind schon Dutzende syrische Soldaten getötet worden. Mit dem Angriff reagiert Ankara auf den Beschuss türkischer Kräfte.