Erdogan zückt die Gas-Karte
Während die Türkei und Griechenland im Streit um Gas im Mittelmeer Kriegsschiffe auffahren lassen, wird Erdogan im Schwarzen Meer fündig. Und macht eine große Ankündigung.
Während die Türkei und Griechenland im Streit um Gas im Mittelmeer Kriegsschiffe auffahren lassen, wird Erdogan im Schwarzen Meer fündig. Und macht eine große Ankündigung.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen nach einer Auslandsreise steigt. Das Robert-Koch-Institut stuft das kroatische Küstengebiet als Risikogebiet ein. Für Luxemburg hingegen besteht keine Reisewarnung mehr.
In der vergangenen Woche haben sich 39 Prozent der in Deutschland gemeldeten Neuinfizierten wohl im Ausland angesteckt. Das Robert-Koch-Institut nennt unter Reiserückkehrern besonders betroffene Gruppen.
Jeden Tag sterben in der Türkei Frauen, weil sie nein sagen zu ihren Männern. Und Erdogan? Der will aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen aussteigen. So demontiert er sich selbst.
Die Konfliktparteien in Libyen rüsten nach den Worten von Außenminister Maas mit internationaler Hilfe massiv auf. In Tripolis spricht er mahnende Worte.
Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate finden zueinander, die Türkei und Iran wittern Verrat. Was ist für die Palästinenser besser?
Der Effekt des Coups, die Hagia Sophia zur Moschee zu machen, ist schon verpufft. Was bleibt Erdogan? Aggressive Außenpolitik und die Jagd auf die Opposition.
Banken in der Türkei haben wegen des Kursrutsches damit begonnen, Gebühren für Barabhebungen ausländischer Devisen zu verlangen.
Die Türkei will im östlichen Mittelmeer als Macht anerkannt werden – und schürt immer wieder Konflikte mit Griechenland und der EU. Jetzt hat Emmanuel Macron angekündigt, er werde die französische Militärpräsenz in der Region erhöhen.
Der Streit zwischen Griechenland und der Türkei um Gas- und Ölvorkommen spitzt sich weiterhin zu. Der französische Präsident Macron fordert zum Dialog aus, unterstreicht aber seine Kritik am Vorgehen der Türkei. Diese pocht auf ihre „Rechte“ in der Region.
Hybris des Diktators Erdogan +++ Katastrophe von Beirut ++++ Deutschunterricht +++ Christa Wolf +++ Kirche und atomare Abschreckung
Recep Tayyip Erdogan gehen die Ideen, wie er die Gesellschaft spaltet, nicht aus. Seine neue Kampagne ist perfide, richtet sich gegen Homosexuelle und würgt die digitalen Medien ab.
Der türkische Präsident stellt immer offener das Abkommen infrage, durch das die Türkei 1923 ihre heutigen Grenzen erhielt. Das Land wollte damals mehr. In manchen dieser Gebiete steht schon die türkische Armee.
Vor allem Reiserückkehrer aus Südosteuropa tragen zum Anstieg der Corona-Infektionen in Deutschland bei. Handlungsbedarf sieht deswegen auch die kosovarische Botschaft in Berlin.
Versperrte Wege: Wofür die Türkei dem Westen nicht mehr zur Verfügung steht und wohin sie unter dem „neuen Sultan“ treibt. Ein Gastbeitrag.
Erst hat Erdogan Zeitungen und Fernsehsender unter seine Kontrolle gebracht. Jetzt nimmt er sich die sozialen Medien vor – um deren „Sittenlosigkeit“ ein Ende zu setzen.
Was die türkische Regierung seit Wochen einfordert, ist jetzt Wirklichkeit: Die Bundesregierung hat ihre Zustimmung für Reisen an die türkische Westküste gegeben. Urlaub in Antalya, Izmir, Aydin und Mugla ist wieder möglich.
Sinkende Aktien, schwacher Devisenmarkt: Wirtschaft und Finanzen der Türkei galten schon vor Corona als labil. Die neuerliche Schwäche der Lira geht auch auf das Konto von Präsident Recep Tayyip Erdogan.
Laut Regierungsangaben wurden 2020 bislang Lieferungen im Wert von 22,8 Millionen Euro genehmigt. Die sind mittlerweile auch wegen des türkischen Engagements in Libyen umstritten.
Nach dem Putschversuch in der Türkei wurden viele Soldaten verfolgt. Drei Piloten haben in Deutschland Asyl bekommen. Sie fühlen sich wohl, sind gut integriert. Doch einer von ihnen hofft weiter auf eine Heimkehr.
Mit dem Präsidenten und der AKP können viele nichts anfangen. Sie träumen von Freiheit, die sie in ihrem Land nicht bekommen. Viele wollen deshalb weg.
China engagiert sich immer stärker in Iran und baut damit seinen Einfluss im Nahen Osten aus. Das setzt die Golfstaaten unter Druck, allen voran Saudi-Arabien.
Das Gesetz weckt Befürchtungen vor zunehmender Zensur. Die Netzwerke müssen außerdem schnell auf Beschwerden reagieren. Tun sie das nicht, drohen Strafen.
Die marxistisch-leninistische Partei „TKP/ML“ kämpft in der Türkei teils mit Gewalt gegen den Staat. Das Oberlandesgericht München hat nun zehn Mitglieder verurteilt. Vor dem Gericht gab es Protest.
Für 250 deutsche Marinesoldaten beginnt in der kommenden Woche ein heikler Einsatz. Vor Libyen sollen sie die Einhaltung des Waffenembargos kontrollieren. Was dabei alles passieren kann, zeigte jüngst ein aufsehenerregender Zwischenfall mit der Türkei.
Die Türkei verurteilt Kritik aus Athen an der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee scharf. Regierung und Parlament würden die griechische Öffentlichkeit durch „feindselige Äußerungen“ aufwiegeln.
Dass die Hagia Sophia wieder in eine Moschee umgewandelt wird, ist auch ein Schlag gegen das säkulare Erbe der Türkei – und gegen deren Gründer. Das Datum des ersten Gebets in der ehemaligen Kirche hat Erdogan nicht zufällig gewählt.
Hunderte Muslime versammeln sich mit dem türkischen Präsidenten zum Freitagsgebet in der Hagia Sophia. Aus Protest läuten in Griechenland und Zypern die Glocken vieler orthodoxer Kirchen.
Trotz der Reisewarnung wollen viele Deutsche nicht auf ihren alljährlichen Urlaub in der Türkei verzichten. So wie Familie Hütten aus Aachen oder Familie Farrell aus Frankfurt. Die Gründe für diese Entscheidung liegen für sie auf der Hand.
1931 haben muslimische Gläubige zum letzten Mal in der Hagia Sophia gebetet. Jetzt ist es wieder soweit. Ist die Umwandlung des Museums ein Symbol für die Abwendung der Türkei vom Westen?
Das tödlich Ende eines Familienstreits: Ein 28 Jahre alter Mann stand mit zwei Mitangeklagten vor Gericht. Gegen ihn ist nun das Urteil gefallen, die beiden anderen müssen sich noch gedulden.
Der Streit um Bohrrechte in der Ägais eskaliert. Der französische Präsident Emmanuel Macron stärkt Zypern öffentlich den Rücken. Und weist die Machtansprüche des Nato-Partners Türkei zurück.
Die Konfrontation im östlichen Mittelmeer spitzt sich zu, denn Erdogan treibt dort die Suche nach Erdgas voran. Nun musste sogar Bundeskanzlerin Merkel eingreifen und zwischen Athen und Ankara schlichten.
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die Türkei bei einem Besuch in Griechenland aufgefordert, die Gas- und Ölbohrungen im östlichen Mittelmeer zu beenden.
Der EU-Gipfel hat Verstimmungen zwischen den Mitgliedstaaten verursacht. Ein Besuch des deutschen Außenministers in Griechenland zeigt immerhin eine ermutigende Erkenntnis. Narben können verheilen.
Unter den Toten seien fünf Zivilisten, berichten syrische Aktivisten. Sie machen den IS für die Autobombe verantwortlich. In der Türkei heißt es, Kurden steckten hinter der Tat.