Vergesst Europa, seht auf die Osmanen!
Ideologischer Eifer statt historische Solidität: Alan Mikhails Buch über den osmanischen Sultan Selim I. und sein Zeitalter ist ein sprechendes Beispiel für tendenziöse und verfälschende Geschichtsschreibung.
Ideologischer Eifer statt historische Solidität: Alan Mikhails Buch über den osmanischen Sultan Selim I. und sein Zeitalter ist ein sprechendes Beispiel für tendenziöse und verfälschende Geschichtsschreibung.
Innenansichten aus der Türkei: Das Gemüse ist doppelt so teuer wie 2020, die Zementpreise haben sich verdreifacht – und die Zentralbank ist politisch abhängig.
Louis van Gaal hat seine Nationalmannschaft wieder zurück in die Spur gebracht. Auch Frankreich kann wieder gewinnen. Für Österreich hingegen wird es nach der Niederlage gegen Schottland knapp.
Die Niederlande sind eine Fußballnation mit höchsten Ansprüchen. Für seine dritte Mission als Bondscoach bringt Louis van Gaal klare Vorstellungen mit – und setzt sich ein extrem hohes Ziel.
Die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, steigt weiter an. In der vergangenen Woche wurden so viele illegale Einreisen gezählt wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr.
Die Deutschen seien in Afghanistan immer willkommen gewesen, teilen die Taliban mit. Die neue Regierung wünsche sich von Berlin finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe und Kooperation in Sachen Gesundheit.
Russlands staatlicher Energieriese Gazprom sieht in Südosteuropa und der Türkei einen wichtigen Absatzmarkt. Mit neuen Leitungen und Lieferverträgen festigt er seine Stellung.
Deutscher Außenpolitik wird eine Lektion erteilt: Um nationale Interessen durchzusetzen, ist sie gezwungen, auch auf Potentaten zuzugehen.
Auf dem Reiseplan von Außenminister Maas stehen fünf Länder in vier Tagen. Er will schutzbedürftigen Afghanen die Ausreise organisieren. Die Vorwürfe gegen ihn werden lauter. Seine Auftritte haben schon etwas Resigniertes.
Die Türkei war am Sonntag die erste Station für Außenminister Heiko Maas im Ringen um die Bewältigung der humanitären und wirtschaftlichen Folgen des Machtwechsels in Afghanistan. Die Bundesregierung versucht in einer zweiten Phase noch zehntausende Afghanen aus dem Land nach Deutschland zu bringen.
Amerika zieht aus Afghanistan ab, die Kanzlerkandidaten streiten im ersten TV-Triell und Hurrikan „Ida“ trifft auf Land. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z Frühdenker.
Außenminister Heiko Maas reist nach Zentralasien, um Möglichkeiten einer sicheren Aufnahme der noch nicht ausgeflogenen Ortskräfte zu erörtern. Die Taliban versichern, sie ausreisen zu lassen.
Familie Zaida ist vor den Taliban aus Afghanistan geflohen, weil der Vater für die Polizei gearbeitet hat. Jetzt hängen sie in Van fest, einem Ort nahe der Grenze zu Iran. Die Schleuser bringen immer neue Flüchtlinge.
Manche Menschen haben Angst, anderen zu sagen, woran sie glauben. Das fühlt sich schrecklich an. Aber es hat seine Gründe. Auch heute noch. Sogar bei uns.
Um sich Europa und den Vereinigten Staaten anzudienen, bietet Recep Tayyip Erdogan die Türkei als Aufnahmeland für Flüchtlinge aus Afghanistan. Dabei sitzt er auf einem Pulverfass. Und warum bekommt er vom Europarat Geld?
Nicht nur Ortskräfte hoffen auf eine Ausreise: 2,5 Millionen Afghanen sind derzeit auf der Flucht. Nun schließen die Nachbarstaaten Afghanistans ihre Grenzen. Ein Überblick.
Auslandsmärkte bieten deutschen Unternehmen attraktive Absatzchancen. Gleichwohl haben die Unsicherheiten über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen stark zugenommen. Wir geben einen Überblick über fünf attraktive Länder.
Angesichts der Ereignisse in Afghanistan könnte sich die Lage auch für die Türkei schnell verschlechtern. Dabei kommen schon jetzt nach dem Geschmack der Regierung zu viele Flüchtlinge. Helfen soll eine Mauer an der Grenze zu Iran.
Abhängig von Ankara war die international nicht anerkannte „Republik Nordzypern“ schon immer. Jetzt zieht der türkische Präsident Erdogan die Zügel nochmal an. Die Präsidentenwahl hat er in seinem Sinne „gedreht“.
Vor gut vierzig Jahren schrieb Ozan Ata Canani, Kind türkischer Gastarbeiter, den ersten Liedzyklus anatolischer Musik in deutscher Sprache. Doch erst jetzt ist er veröffentlicht worden. Zeit für eine Wiederentdeckung.
Feuer in Italien, Hitze in Spanien: Extremwetter macht den Einsatzkräften im Mittelmeerraum heftig zu schaffen. In der Türkei steigt die Zahl der Opfer nach Überschwemmungen auf 38. Japan derweil leidet unter starken Regenfällen.
Feuer in Italien, Hitze in Spanien: Extremwetter macht den Einsatzkräften im Mittelmeerraum heftig zu schaffen. In der Türkei steigt die Zahl der Opfer nach Überschwemmungen auf 38. Japan derweil leidet unter starken Regenfällen.
Einst galt Israel als „Impf-Weltmeister“, nun stuft das Robert Koch-Institut das Land als Hochrisikogebiet ein. Auch die Türkei gilt nun als solches. Urlauber müssen Quarantäne-Bestimmungen bei ihrer Rückreise beachten.
In der Türkei brennen nicht nur die Wälder, auch die finanziellen Polster stehen in Flammen. Und allmählich ahnen immer mehr Menschen, ein und derselbe Mann kann beides nicht löschen.
In der Türkei ist nach Überschwemmungen die Zahl der Toten inzwischen auf 27 gestiegen. Mehr als 1700 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Innenminister Süleyman Soylu spricht von der schlimmsten Flutkatastrophe, die er je gesehen habe.
In der Türkei wächst die fremdenfeindliche Stimmung gegenüber syrischen Flüchtlingen. In Ankara haben Jugendliche erstmals in zwei Stadtvierteln Häuser und Geschäfte von Syrern angegriffen.
Während die Taliban weiter auf Kabul vorrücken, hat der türkische Präsident angekündigt, mit den Aufständischen zu sprechen. Bundesaußenminister Heiko Maas droht derweil mit der Einstellung deutscher Hilfen für Afghanistan.
An der türkischen Schwarzmeerküste hat Starkregen zu heftigen Überschwemmungen geführt. Elf Menschen kamen in den Fluten ums Leben. In einigen Ortschaften mussten sich Menschen auf den Dächern ihrer Häuser in Sicherheit bringen.
Laut der Rundfunkbehörde des Landes hätten die Beiträge Angst und Panik verbreitet und seien beleidigend gegenüber der Regierung gewesen. Präsident Erdogan spricht von „Lügen-Terror“.
Die Waldbrände in der Türkei, in Griechenland und Italien haben einige der besten Waldbestände und landwirtschaftlichen Anbauflächen der Mittelmeerküste zerstört. Die Urlauber scheinen sie jedoch nicht abzuschrecken.
In der Türkei wurde die kurdische Kultur seit der Staatsgründung mit Gewalt unterdrückt. Die Folgen sind bis heute zu spüren – auch in Deutschland.
Südeuropa erlebt abermals eine dramatische Nacht: Vielerorts sind Brände außer Kontrolle. Zahlreiche Ortschaften werden evakuiert. In Griechenland mehrt sich Kritik, die Hilfe konzentriere sich zu sehr auf Athen.
In Griechenland und der Türkei gibt es wegen der zahlreichen Waldbrände weiter keine Entwarnung. Auf Athen regnet es am dritten Tag in Folge Asche. Deutschland schickt Feuerwehrkräfte in die Katastrophengebiete.
Im Süden der Türkei helfen Anwohner der Feuerwehr im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände. Sie schlagen Schneisen, bringen den Feuerwehrleuten Trinkwasser und Nahrung und halten die Schläuche.