Erst Armenien, dann Europa
Valérie Pécresse will die erste französische Präsidentin werden. Dafür wirbt die bürgerliche Kandidatin auch um Stimmen am rechten Rand. Ihre erste Reise führt sie deshalb nach Armenien und nicht etwa nach Berlin.
Valérie Pécresse will die erste französische Präsidentin werden. Dafür wirbt die bürgerliche Kandidatin auch um Stimmen am rechten Rand. Ihre erste Reise führt sie deshalb nach Armenien und nicht etwa nach Berlin.
Die Türkei steht wegen Erdogans Wirtschaftspolitik vor einem schweren Winter. Das Geld der Türken ist täglich weniger wert. Doch der Präsident zeigt sich uneinsichtig.
Im irakischen Kurdengebiet sind durch Überschwemmungen mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Ausländer von den Philippinen und aus der Türkei. Irak leidet seit Jahren unter Extremwetter-Ereignissen.
Die meisten Ökonomen empfehlen eine Anhebung, doch die Zentralbank senkt den Leitzins ein weiteres Mal. Der Kurssturz der türkischen Währung beunruhigt mittlerweile auch die deutsche Wirtschaft.
Vor fünf Jahren wurde in der Türkei auf ewige Sommerzeit umgestellt. Das Ergebnis: höhere Energiekosten, die niemand bezahlen kann. Reporter, die Bürger dazu befragen, erhalten Hausarrest.
Vor einem Jahr noch hatte die Türkei Aserbaidschan im Krieg gegen Armenien unterstützt. Nun wollen Ankara und Eriwan miteinander sprechen. Der Erfolg hängt jedoch auch von anderen Ländern in der Region ab.
Seit Jahrzehnten sind die Grenzen der beiden Länder geschlossen, die diplomatischen Beziehungen sind eingefroren. Nun gehen Armenien und die Türkei ein Stück aufeinander zu.
Der wirtschaftspolitische Kurs des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan belastet die Lira weiter. Zuletzt wurde die Bonität des Landes schon mehrfach herabgestuft.
Zahlreiche Menschen in der Türkei haben am Sonntag demonstriert. Ausgelöst wurden die Proteste durch den stetigen Verfall der Landeswährung Lira und der hohen Inflation von mehr als 20 Prozent.
Die Globalisierung erleichtert es, mit ökonomischem Zwang Politik zu machen. China ist Meister darin. Wie Deutschland im Machtpoker bestehen könnte. Ein Gastbeitrag.
Der Verweis von Präsident Erdoğans auf das Zinsverbot im Koran ist wie ein Fingerzeig: Die Türkei sucht sich von der Dominanz ihrer westlichen Handels- und Finanzpartner zu lösen.
Erdoğan treibt die Menschen in der Türkei in die Armut. Er sucht Schuldige, erst im Ausland, dann im Inland. Doch die Menschen wissen, wem sie die Misere zu verdanken haben.
Wieder negative Überraschungen aus der Türkei: Die Inflation übersteigt die Erwartungen, Ratingagenturen verlieren das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Landes, Gewerkschaften klagen über schrumpfende Löhne.
Der Europarat hat wegen der anhaltenden Inhaftierung des türkischen Kulturförderers und Menschenrechtsaktivisten Osman Kavala ein Strafverfahren gegen die Türkei eingeleitet. Das Ministerkomitee des Europarats in Straßburg stimmte für die Einleitung des Verfahrens.
Bislang hat der Europarat erst ein einziges Mal ein Vertragsverletzungsverfahren gegen einen Mitgliedstaat ausgelöst. Nun nimmt der Rat den Umgang der Türkei mit dem Kulturförderer Osman Kavala ins Visier.
Eine Doktorandin an der Frankfurter Goethe-Universität will die Sprache Ossetisch vor dem Aussterben bewahren. Emine Şahingöz ist selbst mit der bedrohten Sprache aufgewachsen.
Der türkische Präsident hält an seiner Politik fest, die Zinsen weiter zu senken. Damit schmälert er die Kaufkraft der Türken – und die Opposition ist schon siegesgewiss.
Merkel, Scholz und die Ministerpräsidenten treffen sich. Der Stiko-Vorsitzende würde seine eigenen kleinen Kinder nicht impfen lassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird mit dem Großen Zapfenstreich geehrt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Erstmals seit Jahren interveniert die türkische Notenbank aktiv am Devisenmarkt. Sie will dem schwindenden Wert der Lira Einhalt gebieten. Analysten halten das für wenig aussichtsreich und sprechen von einer „Verzweiflungstat“.
Binnen eines Jahres soll das erste Batteriewerk für Elektroautos in der Türkei in Betrieb gehen. Partner für das Batteriewerk ist Farasis. Um dessen Pläne zum Bau einer Batteriefabrik in Bitterfeld ist es still geworden.
Die Türkei lässt ein Ultimatum des Europarats zur Freilassung des Kulturmäzens Osman Kavala verstreichen. Damit riskiert sie ein Vertragsverletzungsverfahren.
Staatspräsident Erdogan hasst zivilgesellschaftliches Engagement. Ein Istanbuler Gericht hat deshalb entschieden, dass der Kulturförderer Osman Kavala ohne Urteil im Gefängnis bleibt.
Mit Elan und vielen Toren stürmen die deutschen Fußballspielerinnen Richtung WM 2023. Gegen die überforderten Türkinnen gibt es einen 8:0-Kantersieg. Vor allem eine Stürmerin ragt im DFB-Team heraus.
Ein großer Name fehlt bei der WM 2022 in Qatar. Die Playoff-Auslosung sorgt dafür, dass mindestens einer der beiden letzten Europameister die Qualifikation verpasst. Auch die Türkei erwischt es hart.
Die deutschen Fußball-Frauen stehen gegen die Türkei und Portugal vor den beiden letzten Aufgaben des Jahres. Doch Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg plagen andere Sorgen.
Lange Schlangen erboster Kraftfahrer, die Milchpreise steigen: Der Kurssturz der türkischen Lira verstärkt die Inflationserwartungen. Das macht Verbrauchern und Unternehmen das Leben schwer. Beamte dringen nicht zu Erdogan durch. Abu Dhabi hilft.
Die unorthodoxe Geldpolitik der Türkei macht der Lira große Probleme. Am Ende könnten Kapitalverkehrskontollen drohen, warnt Commerzbank-Experte Leuchtmann.
Angefangen hatte sie im kurzlebigen Arabischen Frühling, nun wird die politische Eiszeit zwischen der Türkei und den Emiraten beendet. Gebracht hat die Konfrontation keiner Seite etwas.
Die türkische Lira verfällt, die Inflation steigt, die Heizkosten steigen stark an, und viele Menschen werden frieren. Präsident Erdoğan aber hält sich für einen großen Ökonomen.
Ohne den strengen Nationalismus könnte dieses Land sein Potential richtig entfalten: Maurus Reinkowski lotet hundert Jahre türkische Politik aus.
Ein deutsch-türkischer Unternehmer aus Worms hat für die Stadt Istanbul ein App entwickelt. Die soll die Metropole moderner machen. Doch es geht auch um den Machtkampf in der Türkei.
Als man sie noch Gastarbeiter nannte: Döndü Yildirim musste ihren Sohn in der Türkei zurücklassen, als sie 1966 nach Deutschland kam. Ihr Mann hatte ihr davon zuvor nichts gesagt.
Politisch liegt die Türkei mit Deutschland und der EU an vielen Stellen über Kreuz. Doch für Unternehmen und Investoren aus Deutschland überwiegen am Bosporus die Vorteile die Risiken.
Die DFB-Elf erspart sich das komplizierte Nervenspiel der Playoffs. Zwölf Teams aus Europa hoffen noch – auf eines von nur drei weiteren Tickets für die WM. Besonders kurios ist der Fall Österreich.
Die norwegische Nationalmannschaft benötigt dringend einen Sieg in Rotterdam gegen die Niederlande. Dabei fehlt ihr einer, dessen Präsenz auf dem Feld aus einem guten Team ein erfolgreiches macht.