Die Selbstaufgabe des DFB
Niemand erwartet vom Deutschen Fußball-Bund, Weltpolitik zu betreiben. Aber er macht vor der Fußball-Weltmeisterschaft nicht mal den Versuch, sich dem Untragbaren zu widersetzen.
Wer hofft, der Geist der Infantinos möge sich nicht durchsetzen, kann nur wünschen, dass diese WM ein politischer und ökonomischer Misserfolg wird. Aber stets war das Spiel stärker als die Abscheu vor seinen Umständen.
Niemand erwartet vom Deutschen Fußball-Bund, Weltpolitik zu betreiben. Aber er macht vor der Fußball-Weltmeisterschaft nicht mal den Versuch, sich dem Untragbaren zu widersetzen.
Der Präsident des Fußball-Weltverbandes kann nicht mal seine Schiedsrichter schützen. Sein Versprechen, die „inklusivste“ WM zu präsentieren, machen Trumps Behörden schon vor Beginn des Turniers unmöglich. Das war für jeden erkennbar.
Die Fußballweltmeisterschaft ist auch ein Geschenk der FIFA an Donald Trump. Doch sein Vorgehen gegen Feinde in aller Welt stellt Gianni Infantino vor Herausforderungen.
Wenige Tage vor Beginn der Fußball-WM häufen sich Berichte über Einreiseverbote, verweigerte Visa und stundenlange Verhöre. FIFA-Präsident Infantino soll handeln – äußert sich aber zufrieden.
Die FIFA jubelt die bevorstehende Weltmeisterschaft zum wirtschaftlichen Segen für die Gastgeberländer hoch. Die Hotelbranche zeigt sich bislang aber ernüchtert – und macht dafür den US-Präsidenten mitverantwortlich.
„Jeder wird willkommen sein“, hatte Gianni Infantino über die WM gesagt. Nun wird offensichtlich, dass das nicht stimmt: Der Visumantrag einer iranischen Fan-Aktivistin ist abgelehnt worden.
In liberalen Städten wie New York schien die Politik den Uni-Alltag kaum zu berühren. Doch seit Trump Hochschulen wie Harvard ins Visier nimmt, hat sich für unsere Autorin etwas verändert.
Die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Kann Fußball wirklich unpolitisch sein, wenn das Turnier in einem Land mit einem diktatorischen Regime stattfindet?
Der amerikanische Außenminister Rubio erklärt die Teilnahme des iranischen Teams an der Fußball-WM zur alleinigen Entscheidung Irans. Allerdings ist nicht sicher, ob alle Begleitpersonen einreisen dürfen.
In die USA darf der palästinensische Ministerpräsident Mohammad Mustafa nicht reisen. In Brüssel wird er beim Treffen der Globalen Allianz mit offenen Armen empfangen.
New Jersey fordert die FIFA auf, sich während der Fußball-WM an den enormen Transportkosten zum Stadion zu beteiligen. Sonst würden die Besucher zur Kasse gebeten. Die Botschaft geht an den Präsidenten.
Gesichtserkennung, Iris-Scans und Spionagesoftware: Die US-Regierung setzt immer machtvollere Werkzeuge ein, um Einwanderer zu finden und Gegner zu überwachen.
Der Islamwissenschaftler Sebastian Sons erklärt, was der Irankrieg für den Sport im Nahen Osten bedeutet, warum die WM in den USA noch politischer sein wird als die in Qatar – und er sagt, was er dem DFB deshalb rät.
Schon seit geraumer Zeit wird gerätselt, ob Irans Nationalteam bei der Fußball-WM in den USA antreten wird. Nun äußert sich Trump.
Nach der Zoll-Entscheidung des höchsten US-Gerichts kennt der Erfindungsreichtum von Präsident Trump keine Grenzen. Doch auch der neue Weg ist zum Scheitern verurteilt.
Mit der Entsendung will sich Präsident Prabowo Subianto auch auf der Weltbühne profilieren. Doch in der Heimat regt sich Kritik.
Erstmals tagt der „Friedensrat“ des US-Präsidenten. Dabei sollen Milliarden für den Wiederaufbau Gazas zusammenkommen. Der Erfolg hängt aber nicht nur am Geld.
Mutige Athleten, ein sehr auffälliger Vizepräsident und ein Gouverneur in Erklärungsnot: Wie die Olympischen Winterspiele in Italien zur Plattform amerikanischer Kulturkämpfe werden.
Der aserbaidschanische Herrscher wird international hofiert. Und rechnet mit alten Gegnern ab.
Der Deutsche Fußball-Bund will eine Debatte über die Weltmeisterschaft bei Donald Trump unbedingt vermeiden. Das Auftreten des Verbands verwundert Politiker – und lässt die Spieler allein.
Die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE verfügt über ein wachsendes Arsenal an Überwachungstechnologien. Palantir spielt eine zentrale Rolle – ist aber bei Weitem nicht der einzige Zulieferer. Es sind goldene Zeiten für die Branche.
Die westlichen Regierungschefs geben sich bei Xi die Klinke in die Hand. Donald Trump ist erzürnt über die Annäherungen.
An Tag sieben wird den D-Promis bewusst: Gegen die von Jan Köppen und Sonja Zietlow regierte Dschungel-Autokratie war die DDR ein Wellnessresort. Und Gil Ofarim sagt einen Satz, der unsere Kolumnistin schon als Kind aggressiv gemacht hat.
Israels Armee hat lange nach den sterblichen Überresten von Ran Gvili gesucht, der am 7. Oktober getötet worden war. Nun könnte der Rafah-Übergang wiedereröffnet werden.
Vor einem Jahr ist Donald Trump in seine zweite Amtszeit gestartet. Der Konflikt um Grönland verstärkt die Sorge um Spitzbergen. Und: Kann Marine Le Pen vor Gericht ihre politische Zukunft retten?
Der amerikanische Präsident Donald Trump will mit Zöllen gegen europäische Staaten den Verkauf Grönlands erzwingen. Die EU will sich das nicht bieten lassen.
Sie ist eine der wenigen westlichen Journalisten in Iran: ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa beschreibt, unter welchen Bedingungen eine Berichterstattung in Teheran aktuell möglich ist – trotz Internetblockade und begrenzter Kommunikation.
Seit einem Jahr regiert Donald Trump wieder im Weißen Haus in Washington. Das hat negative Auswirkungen auf Hessens Hochschulen. Doch es könnte auch erfreuliche Folgen geben.
Neuseeland gehört immer noch zu den Traumzielen von Auswanderern – doch derzeit verlassen mehr Bürger ihre Heimat als je zuvor. Manche ziehen sogar Deutschland vor.
CBS solle den Moderator Stephen Colbert „einschläfern“, sagt Donald Trump. Menschen, die sich gegen derlei Verbaldreck wenden, lassen die USA nicht mehr ins Land.
Der Bundesfinanzhof trifft eine Entscheidung zur Grundsteuer. Die Spitzen von Union und SPD treffen sich zum letzten Koalitionsausschuss des Jahres. Und Australien schränkt die Social-Media-Nutzung ein. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die WM-Auslosung fällt aus wie erwartet: Gianni Infantino als großer Angeber, Donald Trump als größter Glücksfall für Frieden. Das Erstaunliche ist nur, wie viele sich gerne an diesem Spiel beteiligen.
FIFA-Chef Gianni Infantino sucht die Nähe zu Donald Trump wie die zu keinem Staatschef zuvor – und er schaut sich etwas ab. Über die Beziehung zweier Präsidenten und die Gefahr für die WM.
Immer wieder greift der Präsident die somalisch-amerikanische Gemeinschaft an. Das dürfte mit einem Millionenbetrug zusammenhängen – und der Gouverneurswahl. Am Dienstag bezeichnete er alle Somalier als Müll.
Wegen der von US-Präsident Trump verhängten Einreiseverbote will der iranische Fußballverband der WM-Auslosung in Washington komplett fernbleiben.
Der Koalitionsausschuss soll den Rentenstreit befrieden, der US-Friedensplan für die Ukraine soll aus russischer Feder stammen und der Papst bricht zur ersten Auslandsreise auf. Der F.A.Z. Newsletter.