Nie wieder unvorbereitet sein
Die japanische Regierung lässt einige Journalisten auf das Gelände des Kraftwerks in Fukushima. Man will zeigen, was man alles getan hat. Aber es bleiben Zweifel.
Die japanische Regierung lässt einige Journalisten auf das Gelände des Kraftwerks in Fukushima. Man will zeigen, was man alles getan hat. Aber es bleiben Zweifel.
Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresboden mit dicken Betonschicht abgedichtet werden, um eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans zu verhindern.
Das klingt nicht zusammen: Der SWR plant eine unsinnige Fusion seiner Orchester in Stuttgart, Freiburg und Baden-Baden.
Andreas Tölzer gewinnt den Weltcup in Düsseldorf und ist Olympiafavorit. Das Schwergewicht muss den Rosenmontag nun in der falschen Karnevalshochburg verbringen. Schwer zu ertragen für einen, der das Judo auch sprachlich prägt.
Mehr als vier Monate nach dem Aufdecken des Finanzskandals bei Olympus sind mehrere frühere Spitzenmanager des japanischen Elektronikkonzerns verhaftet worden. Darunter auch Firmenpatriarch Tsuyoshi Kikukawa.
Auf der ganzen Welt wird gegen Banken wegen Manipulationen von Interbankenzinsen ermittelt. Sie sollen geringere Zinsen gemeldet haben, um ihre Situation entspannter darzustellen.
Die Temperatur im havarierten Atomkraftwerk Fukushima steigt wieder an. In Reaktor 2 sei sie zuletzt um 20 Grad auf mehr als 70 Grad gestiegen. Kritiker werfen der Regierung vor, zu früh von einer „Kaltabschaltung“ gesprochen zu haben.
Machtwechsel an der Sony-Spitze: Der japanische Elektronikkonzern hat seinen bisherigen Vizechef Kazuo Hirai zum neuen Präsidenten ernannt. Hirai ist ein Mann mit Charme und Führungswille. Beides wird er brauchen, denn auf ihn wartet eine Herkulesaufgabe.
Die Anleger haben auch am Donnerstag wieder bei Aktien zugegriffen. Der Dax kann seine positive Entwicklung vom Mittwoch fortsetzen.
In Japan sind derzeit nur noch drei Atommeiler in Betrieb. Alle anderen wurden vorerst vom Netz genommen. Als Konsequenz aus Fukushima will die Regierung die Laufzeiten generell auf 40 Jahre begrenzen. Doch Atomkraftgegner fürchten eine Hintertür.
Japans Unternehmen sind führend in der technischen Entwicklung von Robotern für die Pflege. Doch strenge Sicherheitsvorschriften und ungeklärte Haftungsfragen verhindern die Massenproduktion.
Die Folgen der Erdbebenkatastrophe und ein starker Yen haben der Exportnation Japan zum ersten Mal seit 31 Jahren ein Handelsdefizit beschert. Allerdings musste das Land 2011 auch mehr als eine Katastrophe verkraften.
Die Euro-Staaten sollen nach Ansicht des luxemburgischen Regierungschef Jean-Claude Juncker auf einen Teil ihrer Forderungen gegenüber Griechenland verzichten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verliert unterdessen allmählich die Geduld mit den Griechen. Auf Unternehmensebene kann Samsung mit einem dicken Gewinnplus aufwarten. Und auch Starbucks befindet sich weiter auf Expansionskurs. Der Handyhersteller Motorola schreibt dagegen Verluste.
Die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen bringt mehr Lärm - und auch etablierte Frauen und Männer zum Protest. Drei Beispiele.
Berlin hat sich längst zu einer der spannendsten Modestädte entwickelt. Zur Fashion Week, die an diesem Mittwoch beginnt, kommen mehr als 100.000 Menschen. Da muss sich die Stadt mühen, auf dem Boden zu bleiben.
Auch neun Monate nach dem verheerenden Tsunami in Japan kommt der Wiederaufbau an vielen Orten nur schleppend voran. Eine Ortsbesichtigung in Ogatsu.
Japans Ministerpräsident Noda will die Konsumsteuer von fünf auf zehn Prozent anheben. Um die Opposition auf seine Zeite zu ziehen, wechselte er jetz fünf Minister aus.
Obwohl keine Beweise für ein Atomprogramm vorlägen, strebe Amerika „mit allen Mitteln“ einen Regimewechsel in Teheran an, sagt der russische Sicherheitsratschef. Japan gab bekannt, es werde seinen Anteil an Öl aus Iran reduzieren.
Der japanische Kamerahersteller Olympus hat 19 frühere und amtierende Manager wegen eines milliardenschweren Bilanzbetrugs verklagt. Selbst vor dem eigenen Präsidenten des Unternehmens schreckt die Firma nicht mehr zurück.
Die Affäre Wulff zeigt, wie der Traum vom Einfamilienhaus zum Albtraum werden kann. Aber was wäre die Alternative? Wie könnten wir leben? Die Architektur Japans weist einen Weg.
Die deutschen Aktien tendieren am Donnerstagmorgen knapp behauptet. Die Kapitalerhöhung der Unicredit belastet die Banken-Aktien.
Ihre Mutter kommt aus Japan, ihr Vater ist Belgier. Die 17-Jährige ist schon sieben Mal in ihrem Leben umgezogen und lebt zurzeit in München.
Hinter Hussein Chalayans Mode steht immer ein künstlerisch und technisch ausgefeiltes Konzept, das er umsetzen will. Dafür griff er schon immer zu ungewöhnlichen Methoden.
Es begann 1970 mit drei Preisen beim Modewettbewerb der Zeitschrift „Constanze“: Der deutsche Designer Wolfgang Joop hat sich seitdem immer wieder neu erfunden. 2001 verkaufte Joop die erfolgreiche Marke „Joop!“ - und fng mit seinen „Wunderkindern“ einfach nochmal von vorne an.
„Hiroshima-Chic“ lautete 1981 das Urteil über die erste Kollektion des japanischen Designers Yamamoto. Sie sehe aus wie eine „Atombombenexplosion“. Mittlerweile ist der Architekt unter den Mode-Designern auch aus der europäischen Modewelt nicht mehr wegzudenken.
Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,0 hat Teile Japans erschüttert. Zahlreiche Gebäude wankten – doch Schäden blieben offenbar weitgehend aus.
Eigentlich sollte man meinen, am Ende dieses Jahres sei nichts mehr wie es war in Japan. Aber noch ist längst nicht klar, ob das Land die Erinnerung verdrängen oder aus ihr lernen will.
Die Internationalisierung des Renminbi schreitet voran: China und Japan haben verabredet, statt des Dollar künftig vermehrt die Währungen beider Länder zu nutzen. Für Peking ist das einer der größten Imageerfolge der vergangenen Jahre.
Bis zur endgültigen Stilllegung des havarierten japanischen Atomkraftwerkes Fukushima werden nach Einschätzung der Regierung in Tokio bis zu vier Jahrzehnte vergehen.
Auch die Vereinigten Staaten hoffen nach dem Machtwechsel in Pjöngjang auf Stabilität in Nordkorea. Denn die Auswirkungen der neuen Führung sind unkalkulierbar - nicht nur wegen des nordkoreanischen Atomprogramms.
Kim Jong-il ist tot. Nordkoreas Diktator erlag einem Herzinfarkt. Staatliche Medien berichteten von Szenen „unbeschreiblicher Trauer“ in Pjöngjang.
Die neuen Fifa-Aufklärer stoßen bei ihrer Arbeit auf die Allmacht von Präsident Blatter. Governance-Chef Pieth gibt sich kämpferisch - genau wie DFB-Präsident Zwanziger.
Schlägt sich der Schweizer Verband im Fall Sion nicht auf die Seite der Fifa, droht der Weltverband mit Suspendierung. Das hätte auch Auswirkungen auf deutsche Mannschaften.
Mit viel Rummel bringt der Konzern in Tokio seine neue Spielekonsole auf den Markt. Ihre schärfsten Wettbewerber sind die Smartphones.