Japan zwischen Steueranreizen und Haushaltsnotstand
Stocken die „Abenomics“? Die Wirtschaft will Steuersenkungen, Ministerpräsident Abe auch. Doch Finanzminister Aso sperrt sich mit Blick auf die hohen Schulden.
Stocken die „Abenomics“? Die Wirtschaft will Steuersenkungen, Ministerpräsident Abe auch. Doch Finanzminister Aso sperrt sich mit Blick auf die hohen Schulden.
In keinem Land wird so wenig gemordet, geraubt und gestohlen wie in Japan. Und doch fühlen sich viele Japaner unsicher. Warum? Beobachtungen aus Tokio.
Amerikas Botschafterin Kennedy hat die alljährliche Delfintreibjagd in Japan auf Twitter scharf kritisiert. Sie erntete im Netz viel Zuspruch. Japan schlachtet derweil weiter Delfine ab.
Die Geschichte des Hiroo Onoda klingt wie aus einem Film: Nach der Kapitulation Japans wollte der Soldat nicht glauben, dass der Zweite Weltkrieg beendet war - und kämpfte im Dschungel bis 1974 weiter. Nun ist er gestorben.
Japans Maschinenbauer bekommen gerade so viele neue Aufträge wie zuletzt im Sommer 2008. Zum Teil, weil Unternehmen Investitionen vorziehen bevor eine Steuererhöhung in Kraft tritt.
Rückschlag für Flugzeugbauer Boeing: Schon wieder gibt es Batterie-Probleme beim „Dreamliner“ - diesmal ist eine Maschine der Japan Airlines betroffen. Auch Konkurrent Airbus erleidet einen kleinen Dämpfer.
General Motors zahlt wieder eine Dividende an die Aktionäre, Volkswagen startet die Produktion des Golf 7 in Mexiko und bei Daimler ist ein Rechtsstreit um Menschenrechtsverletzungen vom Tisch.
Die beiden wichtigsten chinesischen Börsenindizes haben im Vergleich zu den großen Konkurrenten Dax, Dow Jones und Nikkei die schlechteste Entwicklung genommen - trotz der guten Wirtschaftslage.
Der Wohlstandszugewinn fließt auch in Reisen. Davon profitiert vor allem das schöne Japan. Selbst die verfeindeten Chinesen strömen ins Nachbarland.
Private, kapitalgedeckte Altersvorsorge spielt in Japan lange schon eine wichtige Rolle. Jetzt entdeckt die Politik sie als Wachstumsmotor. Öffentliche Vorsorgeeinrichtungen sollen riskanter anlegen.
Im Ostchinesischen Meer liegen zahllose winzige Inseln. Jene ohne erkennbaren Besitzer würden als Nationalgut deklariert, heißt es nun in Tokio. Eine Provokation gegen China.
Wie weit kann man die Wirtschaft künstlich anfeuern? Mit Konjunkturprogrammen und höheren Löhnen? Amerikas Finanzminister fordert das von Deutschland - doch anderswo stoßen die Versuche an Grenzen. Japans Ministerpräsident will höhere Löhne, doch die Gewerkschaften machen nicht mit.
Ferien in Japan, Australien oder Brasilien sind teuer. Dank günstiger Wechselkurse ist der Urlaub dort im Moment aber erstaunlich preiswert. Deutsche Touristen profitieren von dem Trend.
Anfangs war die Begeisterung für die Wirtschaftspolitik des neuen Ministerpräsidenten groß. Doch die angekündigtem Reformen blieben aus. Nicht einmal ihr Namensgeber setzt sich noch richtig für die „Abenomics“ ein.
Der heftig kritisierte Besuch des japanischen Ministerpräsidenten am Yasukuni-Schrein hat diplomatische Folgen: Peking erklärt Shinzo Abe für unerwünscht. Der Konflikt spitzt sich zu.
Exakt ein Jahr im Amt, hat der japanische Premierminister Abe sich in einem Heiligtum für Kriegstote verneigt, in dem auch Kriegsverbrecher verehrt werden. Die empörte Reaktion Chinas und Südkoreas dürfte ihn kaum überraschen.
Japans Regierungschef Shinzo Abe will, dass mehr junge Japaner im Ausland studieren. Doch die Arbeitgeber finden das überhaupt nicht so toll. Sie fürchten sich vor aufsässigen Störenfrieden.
Japans Kaiser Akihito hat dem Amt seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Reform statt Revolution ist sein Motto. Kein Tenno war so volksnah wie er. Jetzt wird er achtzig Jahre alt.
Japans Ministerpräsident Abe umgarnt den Staatenbund Asean, der ebenfalls mit China um Inseln streitet. Unterdessen wird bekannt, dass ein amerikanisches und ein chinesisches Kriegsschiff fast kollidierten.
Nicht nur in Europa rechnen Banken damit, dass die Notenbank mehr Staatsanleihen kauft. Auch in Japan kommt diese Idee auf.
Japans Maschinenbau bekommt etwas mehr Aufträge. Sein Aufschwung bleibt aber weiter hinter den Erwartungen der Regierung zurück.
Die Konjunkturprogramme der „Abenomics“ helfen Japans Stimmung nicht mehr. In den Großunternehmen wächst der Pessimismus.
Kaum ein Land profitiert so stark von einer Erholung der Weltwirtschaft. Optimisten unter den Analysten erwarten einen Anstieg des Kospi-Index um rund 20 Prozent.
Japans Wirtschaft geht es schlechter. An diesem Montag musste das Wachstums der Volkswirtschaft nach unten korrigiert werden. Ministerpräsident Abe will der Flaute mit einem neuen Konjunkturprogramm begegnen.
Selbst die wachsende wirtschaftliche Integration kann die Zuspitzung von Territorialkonflikten in Asien nicht verhindern. Manches erinnert an die Lage vor dem Ersten Weltkrieg in Europa. Bisher leidet der Handel noch kaum darunter.
Japans Regierung boxt ein Gesetz zum Schutz von Staatsgeheimnissen durch. Für Journalisten und Informanten wird es nun noch gefährlicher.
Zwischen „Slowfood“ und dem Schlemmertum der Superreichen: Bis Weihnachten geht es in den Langhe und ihrer Hauptstadt Alba nur um eines, die weiße Trüffel.
Nordkoreas Atomprogramm, Chinas neue Luftüberwachungszone und territoriale Streitereien: Trotz der Konflikte in Ostasien halten die Vereinigten Staaten laut Vizepräsident Biden an ihrem Ziel fest, ihre Interessen in der Region stärker zu vertreten.
Ein Mitarbeiter der Investmentbankensparte der Deutschen Bank in Japan ist unter dem Verdacht der Bestechung festgenommen worden.
In Japan soll nächstes Jahr endlich die Mehrwertsteuer steigen. Zuvor will die Regierung aber noch ein ein riesiges Konjunkturpaket auf den Weg bringen.
Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden ist in Peking angekommen. Er will die „tiefe Sorge“ Amerikas zum Ausdruck bringen über Chinas neue Luftraumüberwachungszone.
Nach Bemühungen um wirtschaftliche Annäherung schickt Peking mit der Luftverteidigungszone den Nachbarn und der Welt wieder andere Signale. Warum China die Muskeln spielen lässt.
Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden zeigte sich „zutiefst besorgt“ über die von China eingerichtete Luftverteidigungszone. Bei einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Abe betonte er, Amerika stehe zu seinen „Bündnisverpflichtungen“.
Bei der Automesse in Los Angeles findet man lange Kerle mit dicken Zylindern, in Tokio sind sie winzig und sparsam. Beides trifft den Geschmack des heimischen Publikums. Sind das die Konzepte für die Zukunft?
Japans Geschichtsvergessenheit macht den Streit um die Inselgruppe im Westpazifik noch riskanter. Ist ein Showdown unvermeidlich?
China kündigt weitere Wirtschaftsreformen an und weckt damit Hoffnungen in Amerika. Die chinesische Luftverteidigungszone trübt allerdings die Stimmung. Vizepräsident Biden besucht die Region in dieser Woche.