Langsam erblüht das Alltagsleben
Japan öffnet sich der Normalität – und bereitet sich zugleich auf eine zweite Infektionswelle vor. Am Dienstag genehmigte die Regierung einen Test, mit dem das Virus in Spucke nachgewiesen werden kann.
Japan öffnet sich der Normalität – und bereitet sich zugleich auf eine zweite Infektionswelle vor. Am Dienstag genehmigte die Regierung einen Test, mit dem das Virus in Spucke nachgewiesen werden kann.
Als Athletin und als Mensch weiterentwickeln: Malaika Mihambo will bald in Amerika trainieren. Die Erste ist sie damit nicht. Für den Verband kommt das überraschend.
In der Corona-Krise steuert Japan einen ungewöhnlichen Kurs. Jetzt ist auch der Notstand im ganzen Land aufgehoben. Wie kam das Virus trotzdem unter Kontrolle?
Wenn es bis Oktober keine Zeichen gebe, dass Corona besiegt sei, werde Tokio sich auf „sehr andere“ Olympische Spiele vorbereiten müssen, warnt ein hoher IOC-Funktionär.
Der Konflikt um Hongkong flammt wieder auf und verdirbt Anlegern zum Wochenschluss die Kauflaune. Auch die Ölpreise geben wegen Konjunktursorgen deutlich nach.
Der Sommer 2021 ist definitiv „die letzte Möglichkeit“ für die bereits verschobenen Olympischen Spiele in Japan. IOC-Präsident Thomas Bach äußert sich in einem Interview nun auch zu einer möglichen Absage.
Alma Bestvater hatte den Traum von der Teilnahme an Olympia. Dann traf sie ein schwerer Schlag. Durch die Verschiebung der Spiele hat sie nun wieder Hoffnung. Und doch gibt es für die Kletterin viele Fragezeichen.
Die am Montag entstandene Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff wirkte nur kurz nach, dann sank der Leitindex wieder in Richtung der Marke von 11.000 Punkten.
Japan steckt in der Rezession. Doch im internationalen Vergleich schlägt die Wirtschaft sich im Kampf gegen das Virus bislang relativ gut. Wie kommt das?
Lisa Ryzih glaubte, ein Jahr verloren zu haben durch die Verschiebung der Olympischen Spiele. „Jetzt kriege ich ein Jahr zurück.“ Die Stabhochspringerin nutzt die Corona-Zwangspause für die Promotion in Psychologie.
Paratriathletin Christiane Reppe hat das strahlende Lachen zu ihrem Markenzeichen gemacht. Das lässt sie sich auch vom Coronavirus nicht verderben. Im nächsten Jahr will sie nach Tokio und Hawaii.
Thomas Bach sieht das IOC als Gestalter der „Post-Corona-Welt“. Doch die Diskussion über die Verantwortung seiner Organisation für Menschenrechte, Athletenbeteiligung und Führungsstandards fehlt weiterhin. Ein Gastbeitrag.
Südkorea hat seine Empfehlungen zum sozialen Abstand unlängst gelockert – doch nun steigen die Infektionszahlen abermals: Ein junger Infizierter war mit 1500 Menschen im Seouler Nachtleben feiern, Clubs und Bars sind wieder zu.
Die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio macht dem Wettkampfgeist von Spitzenturner Marcel Nguyen zu schaffen. Auch sein Körper meldet sich.
Im F.A.Z.-Interview spricht Gesa Krause über ihr Training in der Corona-Krise, die lange Wartezeit auf Olympia in Tokio und warum es jetzt wichtig ist, sich zwischendurch ein Eis zu gönnen.
Die Aale des Sumida-Aquariums in Tokio haben wieder Besuch: Per Videochat wurden Menschen zugeschaltet, um den Tieren Gesellschaft zu leisten. „Die Tiere im Aquarium sehen keine Menschen mehr außer den Pflegern und fangen an, die Menschen zu vergessen“, hatte das Meereszentrum zuvor auf Twitter Alarm geschlagen.
Schon einmal blickten die Ausrichter der Olympischen Spiele in Japan in eine ungewisse Zukunft. Das IOC blieb gleichgültig gegenüber den japanischen Kriegsverbrechen – schließlich sagte die Regierung die Spiele 1940 in Tokio selbst ab.
Erst die Spanische Grippe, dann die Große Depression – die Geschichte der Spiele von Los Angeles 1932, wie der Pulitzer-Preisträger Barry Siegel sie erzählt, ist auch ein Lob des olympischen Geistes in Krisenzeiten.
In Japan mehren sich die Stimmen, die Olympische Spiele auch im kommenden Jahr für unmöglich halten. Einer weiteren Verschiebung erteilen die Organisatoren aber eine Absage.
Mit der EM-Absage bröckelt der Leichtathletik-Kalender weiter. Die Motivation vieler Athleten lässt nach. Andere improvisieren. Doch es gibt auch einen „unmöglichen Wettkampf“, der Mut macht.
Der deutsche Aktienmarkt schaltet in den Rückwärtsgang. Zweifel an der raschen Entwicklung eines Medikaments gegen Corona drücken auf die Stimmung.
Japan würgt die Diskussionen um einer weitere Verschiebung der Olympischen Spiele ab. Die Organisatoren der eigentlich für diesen Sommer geplanten Sommerspiele beharren auf dem Olympiatermin im kommenden Jahr.
Nutznießer der Olympia-Verschiebung könnten auch eine Reihe von Doping-Betrügern sein. Ihre Sperren hätten in diesem Jahr einen Start bei den Sommerspielen in Tokio verhindert – nun laufen sie aber ab.
Die Olympischen Spiele sollen 2021 nach dem selben Zeitplan ablaufen, der vor der coronabedingten Absage für dieses Jahr vorgesehen war. Das IOC sichert den Fachverbänden finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise zu.
Die Verschiebung der Olympischen Spiele sorgt für neue Probleme. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe baut dabei auf die „technologische Stärke“ seines Landes. Doch worum geht es wirklich?
Die Investitionswetten von Softbank haben in der Coronakrise 15 Milliarden Euro an Wert verloren. Deshalb macht das Unternehmen einen hohen MIlliardenverlust. Sogar der Umsatz schrumpft.
Weil sie das Internationale Olympische Komitee während der Überlegungen über eine mögliche Verschiebung der Spiele in Tokio kritisierte, ist die ehemalige Eishockeyspielerin Hayley Wickenheiser offenbar zurechtgewiesen worden.
Olympia in Tokio war Leon Glatzers große Ziel. Es war ganz nah. Doch dann kam Corona. Nun hängt auch vor dem Paradies ein Absperrband – in Costa Rica, dem Paradies für Surfer. Wer trotz Verbots ins Wasser geht, lebt ziemlich gefährlich.
In Kagurazaka, wo Tokio noch ursprünglich ist, steht das „Trunk House“. Früher lebten hier Geishas, heute entspannt man zwischen Hinoki-Badewanne und eigener Karaokebar.
Trotz Notstand begegnete die japanische Regierung dem Virus bislang in recht freiheitlicher Weise. Das schont die Wirtschaft und lässt hoffen.
Bis ins Detail hatte Trainer Wolfgang Heinig die Olympia-Vorbereitung der Hindernisläuferin Gesa Krause geplant. Dann kam Corona – und alles begann von vorne. Das ist gar nicht so leicht, wie es scheint.
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zieht in der Pandemie einen Vergleich mit der großen Depression in den Vereinigten Staaten in den dreißiger Jahren. Seine Abhilfe: ein Konjunkturprogramm im Umfang von umgerechnet 915 Milliarden Euro.
Die japanische Regierung hat über Tokio und sechs weitere Regionen den Ausnahmezustand verhängt. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in dem Land war zuletzt stark angestiegen. Der Schritt ermöglicht es den Gouverneuren, Geschäfte zu schließen.
Vor kurzem wollte er noch Olympische Spiele in Tokio veranstalten. Jetzt hat Ministerpräsident Abe dort den Notstand ausgerufen. Er ist in der Wirklichkeit gelandet.
Wer darf an Olympia teilnehmen? Die Form von 2020 kann keine Rolle mehr spielen. Das dürfte für manche eine schreckliche Erfahrung sein. Doch die Athleten wissen genau, was zählt. Alles andere hätte mit Spitzensport nichts zu tun.
Turnstar Simone Biles wollte nach den Spielen von Tokio die Karriere triumphal beenden. Nun ist der Countdown angehalten, und vor der Amerikanerin liegt ein weiteres hartes Jahr.