Jung und angriffslustig
Tim Klüssendorf ist ein linker Sozialdemokrat – und soll die SPD jetzt auffrischen. Wer ist der Abgeordnete, den Lars Klingbeil zum Generalsekretär machen will?
Tim Klüssendorf ist ein linker Sozialdemokrat – und soll die SPD jetzt auffrischen. Wer ist der Abgeordnete, den Lars Klingbeil zum Generalsekretär machen will?
Bärbel Bas verkörpert einen Typus, den es kaum noch gibt in ihrer Partei, deren Vorsitzende sie nun werden will. Sie passt zu Klingbeils Ziel, die SPD zu erneuern.
Kein SPD-Vorsitzender war je so mächtig wie Klingbeil jetzt. Er will die Partei grundlegend verändern. Doch dagegen gibt es Widerstand.
Steuern, Mindestlohn, Rente: Die angeblich so einigen schwarz-roten Koalitionäre lassen keine Gelegenheit aus, ihre Uneinigkeit zu betonen.
Im Ukrainekrieg liegen unterschiedliche Vorschläge auf dem Tisch. Donald Trump reist nach Saudi-Arabien. Und: Macht Schwarz-Rot in Sachen Harmonie da weiter, wo die Ampel aufgehört hat? Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Rentenversicherung braucht zusätzliche Beitragszahler. Nur wie? Darüber gehen die Meinungen zwischen SPD und Union auseinander.
Die Frankfurter SPD wählt Ina Hartwig und Kolja Müller abermals zu ihren Vorsitzenden. Für die bevorstehende Kommunalwahl will sich die Partei vor allem geschlossen präsentieren.
Die neue Arbeitsministern Bärbel Bas will auch von Beamten Rentenbeiträge kassieren. CDU-Generalsekretär Linnemann schickt gegenüber der F.A.Z. mahnende Worte in Richtung der SPD. Die Bundesregierung dürfe sich nicht verzetteln.
SPD und CDU müssen aufpassen, dass aus den heimlichen Kontakten einzelner Politiker nach Russland keine neuen Kreml-Netze entstehen. Diese haben die deutsche Politik schon einmal unempfänglich für die Gefahr aus Russland gemacht.
Auf einem Parteitag der NRW-SPD kontert der Bundesvorsitzende Klingbeil Attacken gegen ihn. Ein Linksschwenk dürfe nicht die Antwort auf das 16,4-Prozent-Ergebnis der Bundestagswahl sein.
Deutsche Politiker haben sich in Aserbaidschan mit ranghohen Vertretern des russischen Regimes getroffen. Kritiker sprechen von schädlicher „Schattenpolitik“, die Reisenden von Kontaktpflege.
Das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bekommt eine neue Leitung. Doch die frisch gekürte Ministern Alabali-Radovan (SPD) wird Einschnitte organisieren müssen.
Der Amerikaner Robert Prevost ist Papst Leo XIV. Merz reist nach Brüssel. Und: Russland erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs, während sich die europäischen Außenminister zur Gedenkfeier in der Ukraine treffen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ina Hartwig und Kolja Müller wollen bleiben, was sie seit zwei Jahren sind: Doppelspitze der Frankfurter SPD. Vor dem Parteitag und den Vorstandswahlen am Samstag äußern sie sich zur Lage der Partei und zum Zustand der Stadtregierung.
Natalie Pawlik hat um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen, nun steigt die in Sibirien geborene Hessin zur Staatsministerin für Migration auf.
Die Kombination aus Herr des Haushalts und Führung der SPD macht Lars Klingbeils Macht aus. Gegen ihn wird künftig wenig gehen. Eine andere Frage ist: Was wird mit ihm gehen?
Die Zuständigkeiten zwischen den Ministerien werden neu verteilt. In zentralen Feldern der Wirtschaftspolitik gibt es dabei einige überraschende Gewinner.
Die neue Justizministerin muss die Verfassung und die Verbraucher schützen. Sie beginnt ihr Amt mit Rückenwind.
SPD-Chef und Vizekanzler Klingbeil hat sich die Macht in der SPD gesichert. Die Zahl 18 in zwei Abstimmungen wird nun für ihn zur Warnung.
Matthias Miersch führt künftig die SPD-Fraktion im Bundestag. Der 56-Jährige erhielt bei der Wahl 83 Prozent Zustimmung. Er kündigt eine selbstbewusste Rolle in der neuen Koalition mit CDU und CSU an.
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ist wiedergewählt worden. Damit wird auch die rot-grüne Koalition in der Bürgerschaft der Hansestadt fortgesetzt.
In der SPD-Fraktion regt sich Widerstand gegen Lars Klingbeils Macht. 18 Abgeordnete stimmten gegen seinen Vertrauten Matthias Miersch als Fraktionsvorsitzenden – schon wieder 18.
Die Niederlage von Merz im Bundestag erinnerte an das vierfache Scheitern von Heide Simonis 2005 in Kiel. Ralf Stegner (SPD) war beide Male dabei. Ein Interview.
In den Bundesländern sind schon öfter Kandidaten in den ersten Wahlgängen gescheitert. Besonders spektakulär geschah das in Thüringen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Zweiter Versuch erst am Freitag? Das muss nicht so kommen. Die Abgeordneten könnten sich auch sofort verabreden, abermals über Merz abzustimmen.
Friedrich Merz will sich vom Bundestag zum neuen Kanzler wählen lassen. Donald Trump trifft Kanadas Ministerpräsidenten. Und die EU will endgültig unabhängig von russischem Gas werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der SPD-Politiker Carsten Schneider ist in der schwarz-roten Koalition der neue starke Mann für die Klimapolitik. Der bisherige Ostbeauftragte genießt weithin Respekt. Und er hat einen alten Haudegen an seiner Seite.
Die ehemalige Start-up-Gründerin Verena Hubertz wird neue Bauministerin. Für die ehrgeizige Politikerin ist das genau die richtige Herausforderung.
Wird unideologische Problemlösungskompetenz tatsächlich ein Kennzeichen der neuen Regierung? Manches lässt hoffen. Ob auch Arbeitsministerin Bas dazu beitragen wird? Man darf gespannt sein.
In Berlin unterschreiben Union und SPD den Koalitionsvertrag, doch wirkliche Aufbruchstimmung kommt nicht auf. Zuvor haben die Sozialdemokraten ihre Personalauswahl vorgestellt.
Das Land Hessen wird nicht mit Ministerposten im neuen Bundeskabinett vertreten sein. Die Frankfurter Festhalle feiert 75 Jahre Wiedereröffnung. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die linke SPD-Politikerin steht als Arbeitsministerin vor der Herausforderung, viele Projekte mit CDU-Handschrift durchzusetzen. Allerdings hält sie dabei auch Druckmittel in der Hand.
In einem Leitantrag für den SPD-Landesparteitag in Duisburg wird die Bundespartei scharf kritisiert. Auch den designierten Vizekanzler schonen die Genossen nicht.