Nato besorgt über Truppenaufmarsch
Die Nato und die Bundesregierung sind alarmiert, weil Moskau offenbar Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenzieht. Droht nun gar eine Invasion?
Die Nato und die Bundesregierung sind alarmiert, weil Moskau offenbar Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenzieht. Droht nun gar eine Invasion?
Der russische Präsident hilft den Separatisten in der Ukraine mit all seinen Mitteln. Dazu gehören Kämpfer, Panzer, Geld – und Lügen. Doch alle Scheinheiligkeiten haben auch für Russland ihren Preis.
Sind es militärische Muskelspiele unter dem Eindruck der Ukraine-Krise? Russlands Präsident Putin hat die Truppen in Zentralrussland für ein Manöver in „volle Gefechtsbereitschaft“ versetzt.
Die Lage in der Ostukraine bleibt gespannt: Die UN warnen vor einem Massenexodus, weil immer mehr Menschen aus zerstörten Gebieten fliehen. Der reichste Ukrainer, Rinat Achmetow, spricht von einem „Völkermord am Donbass“ – und prangert das Vorgehen der militanten prorussischen Separatisten an.
Umgerechnet fast 2 Milliarden Euro will Moskau in den kommenden Jahren in die auf der Krim stationierte Flotte stecken. Sie soll neue U-Boote und Kriegsschiffe erhalten.
Die an die Grenze zur Ukraine verlegten Truppen sind nach Angaben aus Moskau in ihre Kasernen zurückgekehrt. Die Nato bestätigt den Rückzug nicht.
Russische Militärflugzeuge sind nach Angaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums in den vergangenen 24 Stunden mehrfach in den ukrainischen Luftraum eingedrungen. Der Kreml müsse „sofortige Schritte“ zur Deeskalation unternehmen.
„Wenn diese Kriegsmaschine heute nicht gestoppt wird, dann führt das zu einer großen Zahl von Getöteten und Verletzten“: Russland reagiert auf die Kämpfe im Osten der Ukraine mit Drohungen - und einem großen Militärmanöver.
Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedjew ist zu einem unerwarteten Besuch auf der Krim eingetroffen. Er ist damit seit der Annexion der ranghöchste Politiker Russlands, der die Schwarzmeer-Halbinsel besucht.
Das ukrainische Volk werde die „Annexion der Krim niemals anerkennen“, heißt es in einer Resolution des Parlaments in Kiew. Immerhin: Der russische Verteidigungsminister Schoigu spricht in einem Telefonat mit seinem ukrainischen Kollegen Tenjuch über „Deeskalation“.
Der russische Präsident Putin hat die Streitkräfte im Westen seines Landes auf ihre Gefechtsbereitschaft überprüfen lassen. Außenminister Lawrow hatte von einer zunehmend „neofaschistischen“ Stimmung in der Ukraine gesprochen.
Der ägyptische Militärmachthaber Sisi besucht Moskau. Es geht um umfangreiche Rüstungsgeschäfte - und eine neue Allianz auf autoritärer Grundlage. Nebenbei verkündet Putin Sisis Kandidatur bei der Präsidentenwahl.
Zum ersten Mal seit 1971 hat ein russischer Verteidigungsminister wieder Kairo besucht. Moskau verhandelt mit Ägypten auch über den Verkauf von Waffen.
anr. WASHINGTON, 9. August. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat seinen Vorwurf an den russischen Präsidenten Wladimir Putin bekräftigt, er falle in ...
M.L. MOSKAU, 6. November. Nach einem Korruptionsskandal im Verteidigungsministerium hat Russlands Präsident Putin am Dienstag den Verteidigungsminister ...
Russlands Verteidigungsminister ist eine Betrugsaffäre verwickelt, deshalb hat Putin nun entschieden, dass er gehen muss. Serdjukow galt bisher als Vertrauter des Präsidenten.
Der neue Posten von Sergej Schojgu, russischer Verteidigungsminister, gilt als Himmelfahrtskommando. Bis jetzt hat sich der ungediente General allerdings als Überlebenskünstler erwiesen.