Der Mann, der Putin eine Arschgeige nennt
Der „Wagner“-Chef Jewgenij Prigoschin attackiert im Krieg gegen die Ukraine schon lange Russlands Generäle. Kürzlich fing er an, sogar Putin zu beschimpfen. Hier unsere ausführliche Analyse aus dem Mai.
Der „Wagner“-Chef Jewgenij Prigoschin attackiert im Krieg gegen die Ukraine schon lange Russlands Generäle. Kürzlich fing er an, sogar Putin zu beschimpfen. Hier unsere ausführliche Analyse aus dem Mai.
Russische Truppen bei Bachmut seien auf der Flucht, behauptet der Chef der Söldnertruppe „Wagner“. Jewgenij Prigoschin wirft der Armeeführung Verrat vor.
Nach der Drohung des „Wagner“-Chefs, seine Söldner aus der Ostukraine abzuziehen, bot der Tschetschenenführer Kadyrow eine Ablösung an. Nun behauptet Jewgenij Prigoschin, er wolle annehmen. Die Kämpfe gehen unterdessen weiter. Der Überblick.
Jewgenij Prigoschin eskaliert seinen Konflikt mit der russischen Armeeführung. Er gibt ihr die Schuld am Tod Tausender russischer Söldner – und droht mit dem Abzug aus Bachmut.
Die Ankündigung Putins, Atomwaffen im Nachbarland zu stationieren, sorgte für Aufsehen. Doch was bezweckt Russland? Und wo ist der Unterschied zwischen taktischen und strategischen Nuklearwaffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Nach den Worten von Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat Russland die Produktion von Munition für den Militäreinsatz in der Ukraine stark hochgefahren. Damit würden die Ziele der Spezialoperation erreicht.
Russlands Verteidigungsminister hat den Piloten, die nach Moskaus Darstellung verhinderten, dass eine US-Drohne den Luftraum verletzte, Orden verliehen. Vom Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA kommt Kritik.
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben einen russischen Raketentransport beschossen. Präsident Selenskyj dankt dem Westen für die neue militärische Hilfe und Xi Jinping setzt seinen Russland-Besuch fort. Der Überblick.
Russland weißt jede Verantwortung für den Vorfall über dem Schwarzen Meer zurück. Auf einem nun veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein russisches Kampfflugzeug der amerikanischen Drohne sehr nahe kommt.
Der ukrainische Präsident sieht den russischen Angriff dank westlicher Hilfe vor dem Scheitern. Die Regierung in Moskau kritisiert die USA nach dem Drohnenabsturz. Der Überblick.
Eine Einnahme der Stadt Bachmut durch die russische Armee könnte laut Selenskyj schwerwiegende Folgen haben. Russland sieht in den Berichten zur Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines ein Ablenkungsmanöver. Der Überblick.
Aus Russlands nichtslawischen Gebieten werden besonders viele Soldaten in den Krieg gegen die Ukraine abkommandiert. Deren Oberhäupter überbieten einander im Übererfüllen des Mobilisierungsplans. Ein Gastbeitrag.
Der Schlagabtausch zwischen dem Söldnerführer und Russlands Militär spitzt sich zu. Der Geschäftsmann erhebt schwere Vorwürfe gegen seine Gegner.
Der Chef der Söldnertruppe „Wagner“ stand in Moskau lange in hoher Gunst. Jetzt klagt Jewgenij Prigoschin, die Armee gebe seinen Leuten keine Munition mehr. Das Verteidigungsministerium widerspricht ihm öffentlich.
Russlands Präsident hält nach fast zwei Jahren wieder eine Rede zur Lage der Nation. Es war wie ein Gruß aus der Vergangenheit: Bekannte Vorwürfe gen Westen und kein Wort über Verhandlungen mit Kiew.
Neue Videoappelle russischer Soldaten geben Aufschlüsse über Angriffspläne in der Ukraine. Über Willkür beklagen sich besonders jene, die nun den „Volksrepubliken“ von Donezk und Luhansk unterstellt sind.
Russlands Generalstabschef Valerij Gerassimow ist zum Kommandeur der Invasionstruppen ernannt worden. Das wird auch als Rüffel für Söldnerführer Jewgenij Prigoschin gewertet.
Erst im Oktober hatte Russland Sergej Surowikin zum Kommandeur der „Spezialoperation“ erklärt. Nun soll es der Chef selbst richten: Generalstabschef Gerassimow, ein alter Putin-Kader.
In der Ukraine ist die einseitige Feuerpause in Kraft getreten. Satellitenbilder aus der zerstörten Stadt Bachmut erinnern an Mariupol. Der Verlauf des Krieges in Karten und Grafiken.
Wladimir Putin sagt, es gebe keine Begrenzung in der Finanzierung des Krieges. Doch was der russische Präsident in der Ukraine erreichen will, bleibt unklar.
Der Kreml weist Mutmaßungen zurück, das Nachbarland zu einer Kriegsteilnahme drängen zu wollen. Beim Besuch des russischen Präsidenten Putin in Minsk wird „die Wirtschaft“ in den Mittelpunkt gerückt.
Mit der Ölpreisbremse wollen die westlichen Staaten Russlands Kriegskasse austrocknen. Aus Kiewer Sicht ist die Umsetzung allerdings nicht entschlossen genug. Russlands Verteidigungsminister Schoigu besucht Belarus. Der Überblick.
Mütter und Frauen von Soldaten appellieren an den Präsidenten, ihre kämpfenden Männer besser auszurüsten. Jetzt verspricht der Kreml ein Treffen. Echte Kritik dürfte dort aber nicht laut werden.
Der Tschetschene Kadyrow und der Petersburger Prigoschin inszenieren sich vor Russlands Präsidenten als „effektive Manager“ des Krieges. Sie profitieren vom schwachen Militär.
Laut Kreml-Propaganda kämpft Russland nicht gegen das „Brudervolk“ – sondern gegen die NATO. Nach dem Rückzug aus Cherson wird dieser Feldzug immer mehr zu einem „Volkskrieg“.
Bei der inszenierten Annexion ukrainischer Gebiete ließ sich der russische Präsident die Hauptrolle nicht nehmen. Den Abzug aus der einzigen besetzten Gebietshauptstadt Cherson allerdings lässt er lieber seine Untergebenen verkünden.
Lange hat Russlands Präsident offengelassen, ob er am G-20-Gipfel auf Bali teilnimmt – nun hat er abgesagt. Der ukrainische Präsident sagt zum angekündigten russischen Abzug aus Cherson: „Der Feind macht uns keine Geschenke.“ Der Überblick.
Nach Wochen ukrainischer Angriffe steht die Befreiung von Cherson offenbar kurz bevor. Russland will sich auf das südliche Dnipro-Ufer zurückziehen.
Russlands Verteidigungsminister kündigt den russischen Rückzug aus der besetzten Gebietshauptstadt Cherson im Süden der Ukraine an. Kiew will der Ankündigung jedoch noch keinen Glauben schenken.
Wer zahlt was? Darüber sprechen der Kanzler und die Ministerpräsidenten. Benjamin Netanjahu könnte wieder Ministerpräsident in Israel werden. Und: Die Fed entscheidet über den weiteren Kurs ihrer Geldpolitik. Der F.A.Z Newsletter.
300.000 Reservisten wurden nach offiziellen Angaben ausgehoben. Putin sieht „den Punkt gesetzt“. Derweil wird geplant, Reservisten, die einer Einberufung nicht folgen, hart zu bestrafen.
Die russische Regierung zeigt angebliche Belege für seine Vorwürfe gegen die Ukraine – und legt dabei offenbar Bilder alter Rauchmelder vor. Der ukrainische Präsident Selenskyj beklagt den anhaltenden Energieterror. Der Überblick.
Russlands Präsident sieht sich ein Manöver seiner Nuklearstreitkräfte an. Außerdem erneuerte er alte Vorwürfe an die Adresse der Ukraine. Warum, bleibt unklar.
Der Westen glaubt den Behauptungen Russlands nicht, dass Kiew eine „schmutzige Bombe“ in der Ukraine zünden will. Dort erwartet man einen heftigen Kampf um Cherson.
Russland behauptet, die Ukraine wolle eine nuklear verseuchte Bombe zünden. Experten schließen nicht aus, dass Moskau wegen militärischer Misserfolge selbst den Einsatz eines solchen Sprengsatzes erwägen könnte. Der Überblick.
Der russische Verteidigungsminister wirft Kiew vor, den Einsatz einer „schmutzigen Bombe“ zu planen. Wenn Moskau solche Anschuldigungen streue, bereite es selbst etwas Schmutziges vor, erwidert der ukrainische Präsident.