Verquere Worte über radioaktive Bomben
Die „Warnung“ des russischen Verteidigungsministers vor einer nuklearen „Provokation“ der Ukraine lässt sich auf gegensätzliche Weise verstehen. Das macht diese Art von Kommunikation gefährlich.
Die „Warnung“ des russischen Verteidigungsministers vor einer nuklearen „Provokation“ der Ukraine lässt sich auf gegensätzliche Weise verstehen. Das macht diese Art von Kommunikation gefährlich.
Erstmals gibt Russland bekannt, wer die Truppen in der Ukraine führen soll. Sergej Surowikin gilt als „ungewöhnlich und knallhart“.
Moskau arbeitet das Annexionsprogramm einträchtig ab. Wegen der militärischen Lage mehrt sich derweil die Kritik an der militärischen Führung – unterhalb des Präsidenten. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit wächst.
Kurz nach der Annexion ukrainischer Gebieten müssen russische Truppen die strategisch wichtige Stadt aufgeben. Das sorgt für Vorwürfe gegen das eigene Militär. Die Bundesverteidigungsministerin verspricht der Ukraine ein neues Waffensystem.
Russlands Präsident braucht neue Truppen und trifft eine folgenreiche Entscheidung. Die Mobilisierung ist auch ein Eingeständnis, dass die bisherige Kriegstaktik gescheitert ist.
300.000 Reservisten will Moskau nun in den Ukrainekrieg schicken. Doch das dürfte nur ein Anfang sein. Aus Angst vor einer Niederlage riskiert der Präsident, die Bevölkerung gegen sich aufzubringen.
Der russische Präsident Wladimir Putin ordnet eine Teilmobilmachung für Russland an. In seiner Fernsehansprache droht er auch mit dem Einsatz von Atomwaffen.
Russland braucht in seinem Krieg mehr Soldaten. Die Not ist so groß, dass sogar Sträflinge an die Front in der Ukraine kommen. Bevorzugt Mörder, heißt es.
Während die Ukraine ihren 31. Unabhängigkeitstag begeht, kündigen mehrere Staaten weitere Waffenlieferungen an.
Russlands Machthaber duldet keine Konkurrenz aus dem Militär. Das Volk bekommt nur unbekannte „Helden“ präsentiert. Kein General soll Putin überstrahlen.
Russische Truppen sind weiter auf dem Vormarsch im Osten der Ukraine. Bei Raketenangriffen auf Slowjansk wurden offenbar sechs Menschen getötet. Der Kreml wirft dem Westen Kriegstreiberei vor. Die Nacht im Überblick.
Robert Habeck befürchtet, dass in naher Zukunft noch weniger Gas aus Russland nach Deutschland fließt. Er warnt vor einem Domino-Effekt für den Markt. Es brauche nun „Maßnahmen zur Geschlossenheit – damit Putin nicht gewinnt“.
Der russische Außenminister Lawrow reist in die Türkei, der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt eine Stellungnahme vor und die einst mächtigsten Männer im Weltfußball stehen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Hundert Tage nach dem Beginn seiner „Operation“ sucht der Kreml die Aufmerksamkeit für das Datum klein zu halten. Stattdessen schwört er die Russen auf einen Überlebenskampf gegen die NATO ein.
Am Jahrestag des Sieges von 1945 trägt in Moskau sogar manch ein Kind zu der großen Parade Militärkleidung. Über einen Tag im Zeichen eines vergangenen – und eines aktuellen Krieges.
Imperium, Helden und Siege – seit Putins Amtsantritt wurde in Russland patriotisch-kriegerisch aufgerüstet. Staat und Kirche arbeiten zusammen an einer manipulativen Geschichtspolitik. Ein Gastbeitrag.
Russlands Angriff auf die Ukraine rückt das Deutsch-Russische Museum in Berlin in den Blick. In dessen Kuratorium sitzen Putin-Freunde, die den Vernichtungskriegs stützen. Das von Kulturstaatsministerin Roth geförderte Museum distanziert sich nur schwach. Ein Gastbeitrag.
In Russland hat General Gerassimow die hybride Kriegsführung entworfen. Jetzt soll der Chef des Generalstabs selbst an der Front gewesen sein. Ein Porträt.
Das russische Militär steht unter erheblichem Druck, Putin nach den Misserfolgen der ersten Kriegswochen Erfolge zu liefern. Wie schwierig das ist, zeigen nun auch die ersten Tage der neuen Offensive im Donbass.
Die Ukraine spricht schon jetzt vom größten Kriegsverbrechen des 21. Jahrhunderts, das im Südosten des Landes stattfinde. Doch wie sehen Russlands Pläne für die „zweite Phase“ des Krieges aus?
Slowenien soll eine große Zahl seiner alten Kampfpanzer an die Ukraine abgeben und aus Deutschland den Schützenpanzer Marder und den Radpanzer Fuchs erhalten.
Die russische Propaganda lässt vermuten, dass der Kreml Pseudoreferenden in frisch besetzten Gebieten der Ukraine vorbereitet. Zugleich lässt sich Präsident Wladimir Putin als Friedensstifter inszenieren.
Mit seinem Befehl, die Erstürmung des „Asowstal“-Geländes in Mariupol abzusagen, greift Wladimir Putin erstmals direkt ins Kampfgeschehen ein. Das könnte ein Zeichen sein, dass die Unterstützung des Krieges in Russland nachlässt.
Nach Erkenntnissen amerikanischer Geheimdienste fühlt sich Präsident Putin von der russischen Armeeführung über den Kriegsverlauf in der Ukraine getäuscht. Es soll zu Spannungen im Kreml gekommen sein.
Erstmals sieht es so aus, als sei in die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine Bewegung geraten. Aber es bleiben große Zweifel.
Eine neue Karikatur von Greser & Lenz greift ein dunkles Historiengemälde aus dem 19. Jahrhundert auf. Wie sich Geschichte in Schauerbildern wiederholt.
Putins Militarisierung der Gesellschaft beginnt bei den Jüngsten: In der „Jungen Armee“ zieht Russland seine Bürgersoldaten heran. Eine finnische Militärexpertin hat das nun genau analysiert.
Offenbar sind russische Geheimdienstler, die über die politische Lage in der Ukraine berichteten, unter Hausarrest gestellt worden. Aus Angst, den Präsidenten zu verärgern, sollen sie die Situation beschönigt haben.
Nach den Misserfolgen und Verlusten der ersten Tage will Russland nun schnell vorankommen. Die Streitkräfte bringen schwere Waffen in Stellung. In Russland selbst wird die Bevölkerung auf Härten eingestimmt.
Wolodymyr Selenskyj hat den Antrag der Ukraine auf einen EU-Beitritt unterzeichnet. Erste Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern über einen Waffenstillstand endeten am Montag nach fünf Stunden.
Er ist seit langem unentbehrlich für Putin. Der russische Verteidigungsminister liefert dem Machthaber im Kreml die militärischen Erfolge. Nun muss Sergej Schojgu für ihn die Ukraine niederringen. Ein Porträt.
Sogar die Leute im innersten Zirkel des russischen Präsidenten glauben nicht mehr, was er erzählt. Er lebt in seiner eigenen Wirklichkeit. Deutsche Politik aber offenbar auch.
Russlands Präsident ließ sich die wohl folgenreichste Entscheidung von Moskaus Machtelite abnicken. Ein unüblicher Akt von Transparenz – mit dem Putin ein klares Kalkül verfolgt.
Mit der Anerkennung der „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten geht Putin einen gewaltigen Schritt. Bei seiner Ansprache schimpft er auf die Ukraine – und sieht im Westen nur Feinde Russlands.
Putin schimpft auf die Ukraine und erkennt die „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten an.
Für ein Manöver hat Russland Kampfjets ins Nachbarland Belarus verlegt. In Polen sind derweil amerikanische Verstärkungstruppen angekommen – und die Debatte um deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine geht weiter.