Frankreich fordert Stopp von Nord Stream 2
Nach dem gewalttätigen Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten in Russland fordert nach dem EU-Parlament nun auch Frankreich einen Stopp des deutsch-russischen Ostseepipeline-Projekts Nord Stream 2.
Nach dem gewalttätigen Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten in Russland fordert nach dem EU-Parlament nun auch Frankreich einen Stopp des deutsch-russischen Ostseepipeline-Projekts Nord Stream 2.
Wegen der russischen Repressionen bei den Protesten gegen die Inhaftierung Nawalnyjs ruft Paris Berlin zur Beendigung des Pipelineprojekts auf. Frankreich habe immer klar gemacht, dass es „die größten Bedenken“ habe, sagt der Europa-Staatssekretär.
Trotz mehr als 5000 Festnahmen am Wochenende soll es schon morgen weitere Proteste geben. Dann wird Putin-Kritiker Alexej Nawalnyj in Moskau vor Gericht stehen.
Wer spielt bei der Handball-WM 2021 in Ägypten wann gegen wen? FAZ.NET bietet den Überblick über alle Gruppen, Spiele, Anwurfzeiten und Spielorte.
Trotz eines enormen Polizeiaufgebots demonstrierten am Sonntag Tausende Russen für die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalnyj. Zuvor waren die Maßnahmen zur Abschreckung noch einmal verschärft worden.
Tausende von Menschen gehen in Russland aus Protest gegen Präsident Wladimir Putin auf die Straße. Menschenrechtlern zufolge kommt es zu zahlreichen, teils brutalen Festnahmen.
In ganz Russland sind erneut tausende regierungskritische Demonstranten auf die Straße gegangen. Welche Gründe sie dafür haben erzählen Demonstranten in Moskau.
Für die CDU-Politiker Norbert Röttgen und Andreas Nick ist die Festnahme des russischen Oppositionsführers eine „unglaubliche Perversion“. Sie wollen Gegenmaßnahmen.
Russlands Behörden wollen neue Demonstrationen unbedingt kleinhalten – vor allem im Zentrum Moskaus. Das Team des Oppositionspolitikers Alexej Nawalnyj plant am Sonntag Aktionen in 80 Städten.
Wie es einer Handvoll akribischer Rechercheure um den inhaftierten Oppositionspolitiker Alexej Nawalnyj gelang, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Blamage seines Lebens zu bereiten.
Oppositionsführer Nawalnyj hat in Russland für das Wochenende wieder zu Protesten aufgerufen. Die Staatsmacht tut alles, um vorher Furcht unter Sympathisanten zu verbreiten. Denn die jüngsten Recherchen haben Putin verwundbar gemacht.
Armin Laschet +++ Impfstreit +++ fehlende Solidarität +++ Christine Lambrecht
In der Tschechischen Republik und Ungarn ist man wenig erfreut über die Impfstoffmengen aus der EU. Und greift nun auf Vakzine aus China und Russland zurück.
Die Repressionen gegen Alexej Nawalnyj sind ein guter Anlass, noch einmal über die Nord-Stream-2-Pipeline zu reden: Sie verschlechtert die Position der EU gegenüber einem Nachbarn, der ein Gegner der Demokratie ist.
Der österreichische Verfassungsschutz versinkt im Affärensumpf. Ein ehemaliger Spionagechef wird verhaftet, weil der dem Wirecard-Manager Marsalek zur Flucht verholfen hat. Schwer beschädigt war die Behörde schon zuvor.
Der Untersuchungsbericht zur über Jahre korrupten Führung des Internationalen Biathlon-Verbands zeigt exemplarisch, wie leicht sich persönliche Interessen und die Pflichten des Funktionärslebens verbinden lassen. Auf der Strecke bleibt der faire Wettbewerb.
Der Konflikt um fast fertig gebaute Ostsee-Leitung überdeckt einen wichtigen Trend: Europas Gaswirtschaft hat sich längst unabhängiger von Russland gemacht.
Nord Stream 2 +++ Fremde Federn: Michail Chodorkowskij +++ Interview mit Armin Laschet +++ Gender-Sprache im Duden +++ Versagen beim Impfen der Alten
Die Verlängerung des „New Start“-Abkommens zur Rüstungskontrolle durch Russland und Amerika ist ein Erfolg. Trotzdem bedeutet sie keinen Neustart in der schwierigen Beziehung beider Länder.
Vom Streit über Nord Stream 2 oder dem inhaftierten Kritiker Nawalnyj ist keine Rede. Dafür reicht der russische Präsident vor allem Europa die Hand. Und beruft sich dabei auf Helmut Kohl.
Die Proteste in Belarus und Russland befruchten einander gegenseitig. Vor allem die Organisation der Demonstranten im Internet lassen Lukaschenka und Putin alt aussehen. Die reagieren mit Repression.
Im Reich des Zaubermärchens: Zwischen Alexej Nawalnyj und dem russischen Präsidenten Putin tobt ein Kampf auf Leben und Tod. Ein Gastbeitrag.
Kurz nach dem Machtwechsel in Washington haben sich der russische und der amerikanische Präsident auf die Verlängerung des atomaren Abrüstungsvertrags New Start geeinigt. Das Abkommen wäre in wenigen Tagen ausgelaufen.
Joe Biden hat mit Frankreichs Präsident und mit der Bundeskanzlerin telefoniert. Die außenpolitischen Herausforderungen sind enorm. Merkel versprach ein stärkeres Engagement Berlins.
Argentiniens Präsident hat den russischen Impfstoff Sputnik V schon im Blut. Auch Mexikos Präsident freut sich nach einem Telefonat mit Putin über 24 Millionen Impfdosen. Warum setzt Lateinamerika auf Russland und China?
Die Proteste gegen Wladimir Putin hat nicht Alexej Nawalnyj hervorgerufen. Er ist nur der Anlass. Die Gründe sind Korruption, sinkender Wohlstand und Misswirtschaft.
Die EU-Außenminister sind uneins über Russland. Berlin und Paris wollen im Fall Nawalnyj nichts überstürzen. Einig ist man sich bei der Türkei – die Annäherung soll nicht durch Sanktionen gestört werden.
Es gibt Kontroversen zwischen Prag und Berlin: Der Außenminister der Tschechischen Republik, Tomáš Petrícek, spricht über die Pipeline Nord Stream 2, den schnellen deutschen Ausstieg aus der Kohle und das Festhalten an Atomenergie.
Wladimir Putin hat sich zum ersten Mal persönlich zu Alexej Nawalnyjs Enthüllungen geäußert. Russlands Präsident bestreitet eine Verbindung zum Luxusanwesen und nennt die Materialien „Gehirnwäsche“.
Keine Angst mehr? Nach Nawalnyjs Heimkehr und seiner Verhaftung ist Russlands politischer Protest neu erwacht. Auch das Beispiel Belarus findet ein Echo. Das Regime wehrt sich, indem es Provokateure und Fake News organisiert und friedliche Demonstranten vor Gericht bringt.
Die Demonstrationen für Nawalnyj sind ein ernstes Problem für den Kreml. Er wird versuchen, die Macht mit allen Mitteln zu sichern.
Der Protest Zehntausender am Wochenende zeigt, dass Nawalnyjs Rückhalt in Russland gewachsen ist. Aber auch die Zahl der Festnahmen war hoch. Der Kreml zeigt sich entschlossen, die Opposition von weiteren Aktionen abzuhalten.
Die Pro-Europäer des westlichen Balkans streben nach einer Vollmitgliedschaft in der EU. Dass das bald gelingt, ist unwahrscheinlich. Möglich wäre die Aufnahme in den Binnenmarkt. Aber die lehnen sie als zweitklassig ab.
Einen Tag nach den Protesten gegen die Inhaftierung des Oppositionellen Nawalnyj in Russland versucht der Kreml, die Aktionen vom Samstag kleinzureden – und beschwert sich bei den Amerikanern.
Bei landesweiten Protesten von Unterstützern des Kreml-Kritikers Alexej Nawalnyj in Russland sind fast 3500 Menschen festgenommen worden. In Moskau und anderen Großstädten war die Bereitschaftspolizei gewaltsam gegen die Demonstranten vorgegangen.
Was macht ein König im Frauengefängnis? Gehört Putin der Protz-Palast? Und ist Armin Laschet auch in der Ehe nur Kompromisskandidat? Neue Herzblatt-Geschichten.