Monologe zum Dialog
Joe Biden und Wladimir Putin finden einige freundliche Worte füreinander. Inhaltlich aber gibt es in Genf keine Annäherung. Jetzt sollen Arbeitsgruppen weitersehen.
Joe Biden und Wladimir Putin finden einige freundliche Worte füreinander. Inhaltlich aber gibt es in Genf keine Annäherung. Jetzt sollen Arbeitsgruppen weitersehen.
Zumindest ein hoffnungsvolles Zeichen gab es zu Beginn des Gipfeltreffens von Biden und Putin in Genf: Der russische Präsident, der schon den Papst und die britische Königin warten ließ, kam pünktlich.
Die Präsidenten Amerikas und Russlands haben eine diplomatische Normalisierung und Gespräche über strategische Waffen vereinbart. Putin lobt Biden für die „Qualität seiner moralischen Werte“ und sagt: „Wir haben die gleiche Sprache gesprochen.“
0:1 zum EM-Start – und es ist wirklich nichts passiert? Die Endphase der Ära Löw ist von irriger Autosuggestion geprägt. In Wahrheit helfen nun höchstens noch Rennen und Kämpfen.
Das Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten hat wenige konkrete Ergebnisse gebracht. Aber der Dialog ist vernünftig.
Sein Gespräch mit US-Präsident Joe Biden sei „absolut konstruktiv“ verlaufen, betont der russische Staatschef Wladimir Putin in Genf. Sie hätten sich darauf geeinigt, die abgezogenen Botschafter Russlands und der USA an ihren jeweiligen Einsatzort zurückzuschicken.
Nach dem Auftaktsieg unter dramatischen Umständen mit dem Kollaps von Dänemarks Christian Eriksen verlieren die Finnen erstmals ein EM-Spiel. Zwar treffen sie gegen Russland, das Tor zählt aber nicht.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schlägt in einem Papier eine dreiteilige Strategie zum künftigen Umgang mit Russland vor. Die EU sieht die Beziehungen zu Moskau in einer „Abwärtsspirale“ – und droht mit weiteren Sanktionen.
Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden sind in Genf zu ihrem ersten Gipfeltreffen zusammengekommen.
Die ersten Teams bestreiten nun bei der EM ihr zweites Spiel. Dabei sieht es für die Italiener wieder gut aus. Auch Russland ist klarer Favorit. Eine Partie des Tages dürfte richtig spannend werden.
Kriminelle attackieren in beängstigendem Ausmaß Nationalstaaten. Viele kommen aus Russland. Ist das Zufall?
Das erste Treffen von Biden und Putin hat begonnen. Beatrice Fihn, Direktorin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, spricht im F.A.Z.-Interview über nukleare Aufrüstung und toxische Männlichkeit in der Politik.
Moskau und Washington haben unterschiedliche Erwartungen an die Genfer Begegnung. Im Kalkül beider Seiten spielt der Aufstieg Chinas eine bedeutende Rolle.
Schweizer Medien frohlocken über das Treffen von Joe Biden und Wladimir Putin in Genf. Doch als neutraler diplomatischer Mittler ist die Schweiz immer weniger gefragt.
In Genf wollen Joe Biden und Wladimir Putin miteinander sprechen. Immer mehr Masken fallen. Die Wirtschaft boomt. Und es kommen wieder mehr Kinder zur Welt. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Deutschen machen beim 0:1 gegen Frankreich eines der besten Spiele der letzten Jahre. Die Chance, sich in diese EM reinzuarbeiten, besitzt die DFB-Auswahl noch, und den Willen dazu hat sie.
Vor dem Gipfeltreffen von Joe Biden und Wladimir Putin zeigen sich Warschau und Kiew von der Russland-Politik Washingtons enttäuscht. Insbesondere wegen Nordstream 2 beklagen sie eine nachgiebige Haltung.
Nicht einmal Botschafter gibt es in Moskau und Washington noch: Auf dem Tiefpunkt der US-russischen Beziehungen treffen sich die Staatschefs am Mittwoch erstmals zum Gespräch. Was kann dabei herauskommen? Norbert Röttgen fordert im Interview ein Ende der Eskalations-Spirale.
Vor knapp zehn Jahren sagte Polens Außenminister Sikorski, er fürchte deutsche Passivität mehr als deutsche Führung. Wie wird sich Deutschlands Rolle verändern, wenn die Ära Merkel zu Ende geht? Wir fragen beim Frankfurter Politikwissenschaftler Gunther Hellmann nach.
Nach G7 und NATO trifft Joe Biden an diesem Dienstag die Spitzen der EU. Auch hier wird es um China und Russland gehen – und um die Frage, wie man Trumps Handelszölle wieder los wird.
In Osnabrück nimmt das neue Islamkolleg seine Arbeit auf. Die NATO betrachtet Russland als Gefahr. In Deutschland wird über die Maskenpflicht gestritten. Und die DFB-Elf spielt gegen Frankreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die westliche Allianz will sich stärker um die Herausforderung durch Russland und China kümmern. In Asien sollte das aber primär politisch geschehen.
Die NATO hat Russland und den Terrorismus in der Abschlusserklärung des Gipfels zu den größten Gefahren für die Sicherheit der Allianz erklärt. Zum ersten Mal taucht im Kommuniqué auch China auf – als „systemische Herausforderung“.
Drei Jahre nach Donald Trumps Wutausbruch hat sein Nachfolger in Brüssel alle Zweifel ausgeräumt: Amerika steht zu seinen NATO-Partnern. Die schließen die Reihen – gegen Russland, aber auch im Angesicht von China.
Auch wenn es die deutsche Politik gern anders hätte: Die Bedeutung von Kernwaffen in der Welt nimmt nicht ab, sondern zu. Besonders die Bedrohung durch Russland ist gewachsen. Auf Amerika kann Europa dabei immer weniger zählen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht für die Nato neben Russland auch China „in zunehmendem Maße“ als Herausforderung. Wachsende Bedeutung hätten auch hybride Attacken und Cyberattacken, sagte Merkel vor dem Nato-Gipfel in Brüssel.
Kurz vor dem Beginn des NATO-Gipfels in Brüssel warnen der britische Premierminister Boris Johnson und Generalsekretär Jens Stoltenberg vor der Bedrohung durch China. Man stehe aber nicht vor einem neuen Kalten Krieg.
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw versprach nach der WM einen Neuaufbau, kam aber bis zur EM kaum voran. Was kann er der „Schicksalsgemeinschaft“ Nationalelf nun noch geben?
Ihr in Herrschaftsprojekte transformiertes Unglück macht Menschen gefährlich. Das zeigt Alexander Sokurow in vielen seiner Filme. Jetzt wird der Regisseur siebzig.
Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der NATO an diesem Montag in Brüssel treffen, wollen sie das Ende der Ära Trump besiegeln. Und neue Energie in die transatlantischen Beziehungen bringen.
Weil viele Arbeitsmigranten während der Pandemie aus Russland in ihre Heimat zurückgekehrt sind, sollen nun Sträflinge die Arbeit übernehmen. Der Vorstoß, der an frühere Zeiten erinnert, trifft offenbar den Kreml-Zeitgeist.
In Brüssel hoffen die NATO-Staaten auf einen Hauch Normalität. Deutschland entspannt sich – aller Unsicherheiten zum Trotz. Und die DFB-Elf bereitet sich auf ihr erstes EM-Gruppenspiel vor. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Im Norden Syriens herrscht die Türkei über vier Gebiete mit einer Bevölkerung von vier Millionen Menschen. Neue Flüchtlingsströme, etwa aus Idlib, sollen vor allem dorthin gelenkt werden.