Guten Morgen!
Der Vizeadmiral hatte sich bei einem Besuch in Indien unter anderem zur Annexion der Krim durch Russland geäußert und damit der Position Deutschlands widersprochen. Vor seinem Rücktritt hatte das ukrainische Außenministerium die deutsche Botschafterin im Land einbestellt.
Der deutsche Marine-Inspekteur Kay-Achim Schönbach verrennt sich in Indien mit Äußerungen zum Ukraine-Konflikt und zu Putin. Dann räumt er seinen Posten. Er saß wohl einer folgenschweren Fehleinschätzung auf.
Im Konflikt mit Russland um die Ukraine rechnen deutsche Politiker mit Lieferausfällen bei russischem Gas. Fachleute sagen: Europa kann sich Ersatz schaffen. Es könnte allerdings teuer werden.
Die britische Außenministerin Liz Truss wirft dem Kreml vor, eine pro-russische Führung in Kiew installieren zu wollen. Moskau weist die Anschuldigung als gezielte Falschinformation zurück.
Der Chef der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, äußerte bei einem Auftritt Verständnis für Putin. Ein möglicher russischer Einmarsch in der Ukraine sei „Nonsens“. Nun wurde er in den vorläufigen Ruhestand versetzt.
Der Russe wollte sich gemeinsam mit US-Kollegen auf einen Flug zur ISS vorbereiten – doch die US-Behörde verweigerte ihm die Einreise. Der Roskosmos-Chef spricht von einem „gefährlichen Präzedenzfall“.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat der Forderung nach Waffenlieferungen in die Ukraine abermals eine Absage erteilt. Es sei „Konsens in der Bundesregierung“, dass dieser Schritt „aktuell nicht hilfreich“ sei.
Vor dem möglichen Angriff von Russland weiß die Ukraine, auf wen sie sich verlassen kann. Dem drohenden Krieg blickt man mit Ernst, doch ohne Panik entgegen. Ein Gastbeitrag.
Markus Söder verlangt Augenmaß bei Sanktionen gegen Russland. Die Ukraine sieht er nicht in der NATO und Nord Stream 2 möchte er in jedem Fall in Betrieb nehmen. Wenn nicht, könne es in Deutschland „sehr kalt“ werden.
Die Bundesregierung ist überzeugt von der Anwesenheit russischer Söldner in Mali. Deswegen werden deutsche Soldaten nicht weichen, sagt die Verteidigungsministerin. So einfach werde man es Russland nicht machen.
Europa und Deutschland mangelt es nicht am Willen zum Dialog mit Russland. Was fehlt, ist die Bereitschaft, den Frieden notfalls mit Härte zu verteidigen. Das wird weitere Krisen provozieren. Ein Gastbeitrag.
Mit unserem Angebot F+ erhalten Sie jeden Monat Zugriff auf mehr als 800 exklusive Beiträge auf FAZ.NET. Unter anderem auf diese beliebtesten Stücke der Woche.
Das Genfer Treffen von Blinken und Lawrow zeigt einen Weg zu echten Verhandlungen auf. Russland würde darin aber nicht alles bekommen, was es verlangt.
Nach dem Treffen der Außenminister Antony Blinken und Sergej Lawrow in Genf ist die Rede von einem besseren gegenseitigen Verständnis. Doch es fehlen konkrete Schritte der Deeskalation im Ukraine-Konflikt.
Die Außenminister Blinken und Lawrow haben in Genf über den Ukraine-Konflikt gesprochen. Nun bekommt Russland eine schriftliche Antwort auf seine Forderungen.
Panik lähmt, sie raubt jeden schöpferischen Gedanken. Ukrainische Intellektuelle wollen sich von Putin nicht krank machen lassen – und fordern mehr Unterstützung von Deutschland.
Vor ihrem Treffen in Genf dämpften die Außenminister Russlands und Amerikas die Erwartungen auf eine baldige Lösung des Ukraine-Konflikts. Beide Parteien würden nicht mit einem Durchbruch bei den Verhandlungen rechnen.
.
Hunderte Soldaten könnten verlegt werden, sollte Russland seine Präsenz an den Nato-Grenzen erhöhen, heißt es aus London. Derzeit sind 830 Soldaten in Estland stationiert, weitere 140 in Polen.
Stromspeicher Solarzelle +++ Impfbereitschaft Pflegekräfte +++ Verkehrsminister Wissing +++ Brückenbau nach Russland
Nach einer Reihe internationaler Gespräche zur Ukraine-Krise treffen sich am Freitag Amerikas und Russlands Außenminister in Genf. Washington will die Lage deeskalieren – doch eine Kernforderung der Russen nicht akzeptieren.
US-Außenminister Blinken spricht mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow über den Ukraine-Konflikt, das österreichische Parlament stimmt für eine Impfpflicht und die deutschen Handballer trotzen dem Corona-Ausbruch.
Der amerikanische Außenminister glaubt nicht an einen raschen Ausgleich mit Russland, umso mehr beschwört er gemeinsam mit Annalena Baerbock die Einheit des Westens.
Jonas Gahr Støre kritisiert Russland für den Versuch, Finnland und Schweden von einer NATO-Mitgliedschaft abzuhalten. Dass sein Land der Bundesrepublik mehr Gas liefern kann als derzeit, will er im F.A.Z.-Interview nicht versprechen.
Mit den Maßnahmen würden „Russlands anhaltende Destabilisierungsbestrebungen in der Ukraine“ öffentlich gemacht, heißt es vom US-Finanzministerium. Die sanktionierten Männer sollen Kontakte zum russischen Geheimdienst FSB haben.
Wegen einer missverständlichen Aussage zum Ukraine-Konflikt hat der US-Präsident Kritik auf sich gezogen. Nun macht er deutlich, dass jegliches Eindringen russischer Truppen in das Nachbarland als Einmarsch gewertet würde.
Vor seinem Treffen in Genf mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow warnt US-Außenminister Antony Blinken Moskau erneut vor einer Eskalation im Ukraine-Konflikt und betont die Geschlossenheit der USA und seinen Verbündeten: „Ein Angriff Russlands auf die Ukraine würde genau das bewirken, was Moskau vermeiden will, nämlich das Nato-Verteidigungsbündnis stärken.“
Außenministerin Baerbock und ihr amerikanischer Amtskollege Blinken betonen die Geschlossenheit des Westens gegenüber Moskau. Jede weitere Aggression Moskaus werde einen hohen Preis haben.
Die EU-Kommission stellt zeitnah ihren Gesetzentwurf zur Förderung der wichtigen Halbleiterbranche vor, sagt die Kommissionschefin – und warnt zugleich Russland vor einer Invasion der Ukraine.
Auf seiner Europareise macht der amerikanische Außenminister Blinken Station in Berlin, um sich unter anderen mit Außenministerin Baerbock zum Umgang mit Russland abzustimmen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
Johannes Varwick +++ europäische Sicherheitsarchitektur +++ Glaubwürdigkeitsprüfung der Grünen +++ Susanna Margaretha Brandt +++ 400. Geburtstag von Molière +++ Leserbriefe
Ampel-Politiker diskutieren die Russland-Strategie der Bundesregierung. Macron fordert Europas Wiederaufrüstung. Und gegen den Bundesvorstand der Grünen wurden Ermittlungen eingeleitet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Ein Topos des politisch-medialen Komplexes sagt, die SPD habe ein Russland-Problem. Hat sie eines? Ist der Einfluss des Ex-Kanzlers Schröder so wirkmächtig? Die Befundlage widerrät der Schablone.
In Briefen an das US-Magazin „Time“ kritisiert Nalwalnyj die westliche Russland-Politik. Um seine Macht zu erhalten, benötige Putin gar Sanktionsdrohungen von außen. Der inhaftierte Kremlgegner hat einen anderen Vorschlag.
Der designierte Generalsekretär der FDP wünscht sich, dass die CDU bald aus ihrer gegenwärtigen Krise findet. Das Bündnis mit der Partei in Nordrhein-Westfalen würde er nach der Wahl im Mai gern fortgesetzt sehen. Ein Interview.