Unter Zugzwang
Auch Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater ziehen sich aus Russland zurück. Das bringt auch andere noch mehr unter Zugzwang.
Auch Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater ziehen sich aus Russland zurück. Das bringt auch andere noch mehr unter Zugzwang.
Russland hat in letzter Minute Bedingungen gestellt. Doch aus Teheran verlautet, man werde keine „fremden Elemente“ in den Verhandlungen akzeptieren.
Die Hochschulen kümmern sich derzeit besonders um ukrainische, aber auch um russische Studenten. Der Austausch mit Russland wird stark eingeschränkt.
Hanoi verlässt sich auf russische Waffen, um Peking in Schach zu halten. Der Krieg aber macht auch den engen Bund mit Russland kompliziert.
Österreichs Wirtschaft ruft wegen der Folgen der Russland-Sanktionen und der hohen Energiepreise nach Staatshilfe. Bleibt es bei der geplanten CO2-Bepreisung?
Die zweitgrößte Stadt der Ukraine steht unter Dauerbeschuss. Ihr Bürgermeister Igor Terechow erlebt sie in dieser Lage als so einig wie noch nie.
Moskau und Kiew verhandeln in einer dritten Runde. Im Mittelpunkt steht die Evakuierung der umkämpften Städte. Doch Russlands Angebot ist für die Ukraine unannehmbar.
Auch die F.A.Z. hat ihre Korrespondenten bitten müssen, Moskau fürs Erste zu verlassen. Dem Kreml wird es jedoch nicht gelingen, die Wahrheit zu unterdrücken.
Erst KPMG und PWC, dann EY und schließlich auch Deloitte. Alle vier global tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften trennen sich von ihrem Russlandgeschäft.
Auf der chinesischen Plattform TikTok laden Ukrainer Videos vom Krieg hoch. Doch russische Nutzer sollen hier nur noch Putins Nazi-Propaganda hören und sehen.
Die russische Armee schießt auf Wohngebiete und Zivilisten – wahllos oder sogar gezielt. Washington spricht von Kriegsverbrechen. Der britische Militärgeheimdienst verweist auf ein schreckliches Vorbild: Grosnyj.
Australiens Premierminister kritisiert Chinas Rückendeckung für Russland scharf. Mit Blick auf Pekings Machtgebaren im Indopazifik verkündet er den Bau eines neuen U-Boot-Stützpunkts an der Ostküste.
Beliebte Modekonzerne wie Inditex und H&M schließen Filialen in Russland und stoppen Lieferungen. Andere Händler wollen ihre Läden noch offen lassen.
Der Westen prüft einen Importstopp für Öl. Worin sind sich Amerika und Europa einig? Und springen Venezuela und Saudi-Arabien ein?
Die Moskauer Elite übt vorsichtige Kritik am Kurs des russischen Präsidenten. Aber ihr Einfluss schwindet. Und der Präsident schottet sich zunehmend ab.
Die Gemeinschaftswährung verliert deutlich zum Dollar und rutscht erstmals seit 2015 unter einen Franken. Der Kurssturz bringt die EZB in eine Zwickmühle.
Emmanuel Macron hat seit dem russischen Überfall auf die Ukraine schon vier Mal mit Putin telefoniert. Dessen Zynismus werde immer unerträglicher, empört er sich. Aber den Kontakt hält der französische Präsident dennoch für hilfreich.
Die Bundesregierung sollte mit ihren Partnern nach alternativen Öl-Lieferanten Ausschau halten. Angesichts der schrecklichen Bilder aus Kiew, Charkiw oder Mariupol wäre es verhängnisvoll, Energiesanktionen erst eines fernen Tages androhen zu können.
Der russische Einmarsch in die Ukraine hat Vasily Petrenko, Thomas Sanderling und Tugan Sokhiev dazu gebracht, ihre Leitungsämter an staatlichen Institutionen Russlands niederzulegen.
Immer mehr Indexanbieter reagieren auf den Krieg in der Ukraine und entfernen russische Papiere aus ihren Indizes. Russland soll auch damit weiter abgeschottet werden.
Noch in den neunziger Jahren begegneten sich Russen und Ukrainer als freundliche Nachbarn. Doch schon damals begann in Moskau eine verhängnisvolle Entwicklung. Ein Gastbeitrag.
Mit der Gewalt gegen die Ukraine fallen auch die Hemmungen des russischen Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung: Innerhalb weniger Tage sind fast alle seriösen Medien in russischer Sprache blockiert worden. Die Unterdrückung erreicht eine neue Dimension.
30 Millionen Russen sind jeden Tag auf Yandex. Lev Gershenzon war früher Chef des Nachrichtenportals. Er fordert seine ehemaligen Kollegen auf, sich gegen Putin zu wehren. Russland erinnert ihn immer mehr an Nazideutschland.
Wehrtechnik ist Spitzentechnik: Warum wir an intelligenten Kampfsystemen arbeiten müssen, was Künstliche Intelligenz und Quantencomputer damit zu tun haben – und was Länder wie Russland schon können. Ein Gastbeitrag.
Der französische Präsident warb schon zu Beginn seiner Amtszeit für ein souveränes Europa. Putins Krieg dürfte dem Konzept neuen Schwung verleihen.
„Schilde hoch!“: Das Kriegsgeschehen in der Ukraine sorgt in der digitalen Sphäre weltweit für Gefahren. Und zwar selbst dann, wenn kein direkter Hackerangriff droht.
Der Kreml macht auch die sozialen Netzwerke im Internet dicht. Tiktok schränkt seinen Dienst in Russland aus Sicherheitsgründen ein, Netflix zieht sich zurück, Facebook und Twitter werden blockiert.
In Russland funktionieren fast alle sozialen Netzwerke nicht mehr. Während die russischen Behörden Facebook und Twitter verboten haben, ziehen sich nun Tiktok und Netflix selbst aus dem Land zurück.
Außenminister Wang Yi stellt eine vermittelnde Rolle Pekings im Ukraine-Krieg in Aussicht. Er betont jedoch: Chinas Freundschaft zu Russland sei „felsenfest“. Beide Länder würden auch „in der neuen Ära“ Partner sein.
Der Ukraine-Krieg sorgt für weitere Turbulenzen an den Rohstoff- und Finanzmärkten. Öl kostet mit rund 140 Dollar so viel wie seit 2008 nicht mehr. Gas verteuert sich um rund ein Fünftel. Der Goldpreis übersteigt die Marke von 2000 Dollar.
Trotz der angebotenen Waffenruhe greifen pro-russische Separatisten die Hafenstadt am Asowschen Meer an. Derweil lehnt die Ukraine das russische Angebot ab – und Macron bestreitet, er habe um die Waffenruhe gebeten.
Der eskalierende Krieg in der Ukraine und die steigenden Rohstoffpreise schlagen auch auf die Börsenkurse durch. Der Dax verliert um bis zu 5 Prozent an Wert. Auch der Euro bleibt unter Druck.
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz fordert weitere Sanktionen gegen Russland und auch ein Embargo auf russisches Öl und Gas. Putin soll kein europäisches Geld mehr bekommen, um weiter zu töten.
Die Ukraine rekrutiert Deutsche für ihre Armee. Studenten, die noch nie Soldaten waren, lesen in Chatgruppen davon und ziehen los. Manche erzählen nicht einmal ihren Familien davon.
Indien, der „Wertepartner“ des Westens, nimmt noch immer Rücksicht auf Russland. Die Regierung steckt in einem Dilemma – Pakistan spielt in den Überlegungen eine wichtige Rolle.